Normansbike
Liteville 301 MK's

Pro
Teerstrasse:
Zum Glück nur kurz aber gut zum testen was der Hinterbau macht. Im Vergleich zum mk3 sind es hier Welten. Obwohl der Dämpfer auf mehr Sag eingestellt worden ist ( 30%) verhält er sich sehr ruhig. Man muss schon darauf achten und stark treten damit man es erkennt das sich die Wippen ( Rockerarm) überhaupt bewegen.
Dennoch bügelt er auch kleine Unebenheiten sanft Weg.
Waldautobahn:
Jetzt zeigt sich der Dämpfer von der sanften Seite, kleine Unebenheiten schlugt der Rock Shox Monarch RT3 DebonAir sauber Weg ohne wie ein Schaukelpferd zu wirken.
Trail:
Im Trail merkt man doch den Unterschied vom mk3 in L zum mk12 XL.
Agil ja, aber anderst! Man hat das Gefühl man muß hier alles etwas mit mehr Nachdruck machen, mehr in die Kurven pressen und mehr mit dem Körper arbeiten.
Da für erhält man als Dank aber die höhere Geschwindigkeit die mir erst auffiel als mein Kumpel nich mehr hinter mir zu sehen war. Auch beim auswerten von der Streckenaufzeichnung war das gut zu erkennen. Gerade beim verblockten Wegabschnitt bügelte ich einfach drüber und fühlte mich immer sicherer.
Uphill:
Jetzt geht's hoch, bis zu 22% Steigung. Auch wenn diese nur 10 Meter sind zeigt sich hier schnell ob der Bock aufsteigt oder nicht. Sorge hatte ich schon, doch um sonst. Hatte schon im Trail das Gefühl ich würde mehr Druck auf den Lenker bringen als früher und konnte so die Steigung noch besser bewältigen. Den Dämpfer und die Gabel hatte ich nicht sperren müssen.
Auch der Flache Lenkwinkel ließ das mk12 nicht kippelig wirken.
Downhill:
Oh man macht das spaß, noch schneller noch höher noch besser? Ja, aber nur weil ich mich sicherer fühle. Die steifere Gabel und die Steckachse hinten sowie der Rahmen lassen das Bike steif und sicher wirken. Es geht dahin wo ich will ohne stark am Lenker verbissen zu halten.
Sprünge sind allerdings etwas anderst zu nehmen, der etwas lang wirkende Rahmen oder vielleicht auch nur die Geo Sitzposition oder... zeigten mir schnell das ich mich mehr nach hinten verlagern musste. ( Glaube hier hatte ich den ganzen Federweg der Pike ausgenutzt).
Die Kurven in schneller Fahrt lassen sich kontrolliert und sicher nehmen.
Hohe Geschwindigkeiten sind sicher und wirken nicht mehr so schwammig.
Techniktrail:
Der schmale Steg von 6-7 Metern ließ sich gut fahren auch wenn hier die Lenkung zum ersten Mal etwas kippelig wirkte. Auch im Stand ohne die Füße auf den Boden zu stellen braucht etwas mehr Geschick.
Hier war der Mk3 wesentlich stärker und einfacher zu Händeln. Nicht zu letzt weil er mit seinem Radstand um einiges kürzer ist.
Pro:
Schnell, Sicher und verspielt.
Bergauf und Bergab perfekt.
Im Trail agil.
Moderner Standarte.
Wählbare Radgrössen mit verstellbaren Hinterbau.
...
Contra:
Nicht mehr so agil wie sein Urvater, das mk3 in l, aber im Trail kaum spürbar jedoch bei Gleichgewichtsspielereien schon eher.
Wer noch ein älteres Model der 301 Palette hatte kann nicht alles übernehmen sondern muß auch hier neu investieren. Es betrifft insbesondere die Schaltung.
Fazit:
Für mich sind es Welten, mk3 zu mk12! Wie der Unterschied zum mk11 ist müsste man noch testen.
Aber ich dachte nicht das es nach meinem mk3 noch eine Steigerung in Sicherheitsgefühl geben könnte. Doch das ist hier und das zu 100%
. Damit erhöht sich dann auch der Speed und somit der Spaßfaktor.
Der mehr Federweg von 140/120 zu 160/140 ist nur bergab positiv bemerkbar.
Im Uphill war da kein negativer Unterschied zu merken, im Gegenteil.
Trotz 27,5" und Pike ist es mir gelungen das das mk12 nur 50g schwerer als sein mk3 Großvater mit Revelation und 26" ist.
Bald gehts in die Alpen, ich werde berichten.
Euer Flachlandtiroler
Norman




