Kette extrem locker

Kann mir aber trotzdem nicht vorstellen, dass die Kettenspannung so "normal" sein soll, oder ?
"normal"erweise fährt man diese kombination (klein/klein) ja auch nicht. deshalb funktioniert beim setup 38/24-36/11 auch ein medium schaltwerk, wenn man die kettenstrebenlängung beachtet. optimal wäre allerdings ein long cage, man kann aber auch wie in dem fall einfach die kette etwas länger lassen. wurde wohl hier von propain so gemacht, da sich kürzere schaltwerke besser verkaufen.
soll wohl leute geben, deren käfige ständig kontakt mit irgendwas haben.:ka:
 
Hm... also wenn ich ein "long cage" einsetze (geht das überhaupt, oder muss ich das komplette Schaltwerk ersetzen?), wird es besser?
 
die frage ist, woher bekommst du einen einzelnen käfig. 1:1 identisch sind die schaltwerke meines wissens trotzdem nicht. und besser wirds auch dann nur, wenn du die kette kürzt.
das kannst du aber auch jetzt schon machen und die "verbotenen gänge" meiden. ich würd mir kein neues schaltwerk kaufen.
 
Ah okay - dachte es wäre so einfach :)
Nein, neues Schaltwerk kauf ich mir nicht. Die extremen Gänge meide ich eh (versuchs jedenfalls :D )
Danke dir. :)
 
In wie fern? Was meinst du?
Der Abstand des oberen Schaltröllchens soll beim Sram 6 - 11mm von den Zähnen der Kassette weg sein.
Aber jedenfalls soweit, dass es beim Schalten aufs nächst größere nicht die Kassette berührt.
Besonders beim 3. 2. und 1 größten.
Das machst du mit der "B" Schraube, die von hinten.
So nah ran wie es geht, bis du beim Schalten ein deutliches "rrrt" hörst, und dann halbe umdrehung weise wieder weiter weg.
Ja klar, bei 11/36 ists bei den kleinen Ritzeln eher zu weit weg und bei den großen eher zu nah - ist einfach so.

Leider gehen die 10 fach Kettenschlösser nicht so ganz einfach wieder auf - ist auch nicht zum Öffnen gedacht.
Sonst könntest du die Kette mal öffnen und ziehen und kucken.
Extremsituation wäre groß/groß + voll eingefedert.

Das Extrem fährst du aber auch nicht - aber du kannst sie versehentlich erwischen und hast dann evtl Schäden.
Wenn du bisher damit gefahren bist und es nicht bemerkt hast, lass es halt so:ka:



Die Bremse - ich meine innen am Reibring der Scheibe einen ungenutzten Bereich zu sehen.
Ich folgere daraus, dass der Bremsbelag die Scheibe zu weit aussen trifft - also am Bremsbelag ein Stück übersteht.
Es bleibt ein rand stehen.
Ist jetzt nicht unbedingt ein Schaden - das geht aber schöner.
Wenns meines wäre...
Du siehst es bestimmt auch, wenn du von oben in die Bremse kuckst, dass die Scheibe nicht gleichauf mit den Belägen ist.
Kann mich natürlich auch irren:D
 
Ok, wieder etwas gelernt ! :daumen:

Kann mir aber trotzdem nicht vorstellen, dass die Kettenspannung so "normal" sein soll, oder ?

Gruß Uwe
Die Kettenspannung ist in dem Fall nicht vorhanden.
Alles, was du unternimmst, hast du beim anderen Extrem dann wieder gegen dich. Wie Schaltwerk weiter weg stellen.
Wenn du das Schaltwerk weiter weg stellst, wird die Kette bei groß groß um das Stück mehr gespannt. Du hast das Problem nur verlagert und Schaltgenauigkeit eingebüßt.
Der Schaltkäfig ist zu kurz, um alles zu können, da beisst die Maus keinen Faden ab.
Mit der Kombi musste eben Abstriche machen - manche wollen es so:ka:

Ein Shimano lang:D
Verbau ein mittleres und du hast das selbe Problem.:D
 
... hab ich die Kette mal ausgebaut und gesäubert, die Schaltungsröllchen ausgebaut und gesäubert und das Zugseil für hinten ersetzt (ausgefranzt). Kette wieder eingebaut (nichts an ihr geändert). Rad wieder rein - Schaltung eingestellt.
Schalten funktioniert und die Tour gestern war ohne Probleme. Aber da stimmt doch was nicht? o_O
Richtig. Beim Zusammenbau ist dir der Schaltkäfig eine Umdrehung von der Spannfeder (im Bild im Uhrzeigersinn) gedreht worden. Das ist ein kleiner, hinterhältiger Fehler. Du müsstest die Röllchen noch einmal ausbauen, den Käfig gegen den UZ (gefühlt gegen die Federspannung) eine Umdrehung drehen und dann wieder zusammenbauen.
Bevor jetzt jemand meint, mich steinigen zu müssen. Genau den Fehler hatte ich vor zwei Tagen. Wie es dazu kam, ist abenteuerlich. Wenn mal Popcornbedarf besteht, mach ich dazu einen Faden auf.
 
Richtig. Beim Zusammenbau ist dir der Schaltkäfig eine Umdrehung von der Spannfeder (im Bild im Uhrzeigersinn) gedreht worden. Das ist ein kleiner, hinterhältiger Fehler. Du müsstest die Röllchen noch einmal ausbauen, den Käfig gegen den UZ (gefühlt gegen die Federspannung) eine Umdrehung drehen und dann wieder zusammenbauen.
Bevor jetzt jemand meint, mich steinigen zu müssen. Genau den Fehler hatte ich vor zwei Tagen. Wie es dazu kam, ist abenteuerlich. Wenn mal Popcornbedarf besteht, mach ich dazu einen Faden auf.

Die Geschichte würde ich sehr gerne hören. :)

Mit dem Handy geschrieben
 
Richtig. Beim Zusammenbau ist dir der Schaltkäfig eine Umdrehung von der Spannfeder (im Bild im Uhrzeigersinn) gedreht worden. Das ist ein kleiner, hinterhältiger Fehler. Du müsstest die Röllchen noch einmal ausbauen, den Käfig gegen den UZ (gefühlt gegen die Federspannung) eine Umdrehung drehen und dann wieder zusammenbauen.
Bevor jetzt jemand meint, mich steinigen zu müssen. Genau den Fehler hatte ich vor zwei Tagen. Wie es dazu kam, ist abenteuerlich. Wenn mal Popcornbedarf besteht, mach ich dazu einen Faden auf.
Der Schaltwerkskäfig ist auf dem Bild max nach hinten geklappt, d.h. die Kette kann nicht mehr weiter gespannt werden. Läge es nur an der Feder, wäre der Käfig in einer Stellung bei der er die Kette noch spannen könnte, es aber wegen fehlender Federspannung nicht tut.
 
Der Schaltwerkskäfig ist auf dem Bild max nach hinten geklappt, d.h. die Kette kann nicht mehr weiter gespannt werden. Läge es nur an der Feder, wäre der Käfig in einer Stellung bei der er die Kette noch spannen könnte, es aber wegen fehlender Federspannung nicht tut.
Im ersten Bild kann ich den Käfig gar nicht erkennen. Außerdem gehe ich davon aus, dass die Schaltung vor der Schrauberei OK war. Damit fiele die Länge des Käfigs als Ursachen aus. Darüber kann uns ja der TE informieren. Sollte diese Problem schon vorher aufgetreten sein, fällt mein Vorschlag natürlich flach.
 
Im ersten Bild kann ich den Käfig gar nicht erkennen
Ich kanns erkennen. Der Käfig ist bis zum Anschlag zurückgeklappt => die Feder ist ok.
Auf dem zweiten Bild ist der Käfig ziemlich gestreckt.
Ergo, der Käfig ist zu kurz.
Und hier hilft nur ein längerer Käfig weiter, nichts sonst. Oder eben ignorieren.
Und ja, es war vorher schon - oder er hat die Kette wirklich länger geputzt.
 
Die Geschichte würde ich sehr gerne hören. :)
Es fing ganz harmlos an.

Ich transportiere mein Bike kopfstehend ohne Räder in meinem Auto. In einem Honda Jazz geht das ganz prima. Über die Kette stülpe ich eine Plastiktüte und zurre die Kette um die Tüte an der Kettenstrebe fest. Diesmal hatte ich es eilig und unterließ das Zurren. Als ich die Tür schloss, schlug sie etwas gegen den Schaltausleger.

Als ich das Bike ausgepackt hatte und das Hinterrad einsetzen wollte, fand ich die im Bild zu sehende Kette vor. Sie hatte eine Schlaufe und eine Überkreuzung!



Das ließ sich einfach nicht entfernen. Ich entsann mich, dass mir das schon einmal passiert war. Da war es dann der Zufall, dass die Schlaufe wieder verschwunden war. Das ging so schnell, dass ich nicht wahrgenommen hatte, was ich dazu getan hatte. Das Problem ist ja einfach. War die Schlaufe in einer geschlossenen Kette durch irgendwelches Schütteln entstanden, musste sie so auch wieder zum Verschwinden zu bringen sein. Die Schlaufe sah das anders. Nun sagt einem ja die einfache Denksportlogik, dass eine Kette, die zwei definierte Seiten hat, die sich nicht verwinden können, nur eine gerade Anzahl von Schlaufen haben kann, die sich paarweise aufheben. Diese hatte aber nur eine Schlaufe! Das geht topologisch nicht, Punkt!

Meine Scouting konnte ich knicken. Ich brachte die Kette nicht in eine funktionierende Position und fuhr nach Hause. Dort vergeudete ich noch eine halbe Stunde mit der Logik der Kette. Dann zerlegte ich den Umwerfer. Die Schlaufe verschwand dabei wundersam. Neu zusammengesetzt hatte ich plötzlich so eine lose Kette wie hier im Fadenstart beschrieben. Durch Schalten und Bewegen des Auslegers mit der Hand, kam die Idee zur Lösung. Die Feder war zu wenig gespannt. Also auseinandernehmen, Umwerfer eine Umdrehung gegen die Federspannung drehen und wieder mit Kette zusammensetzen. Und alles war wieder so, wie es sein sollte. Und da kommt einem dann die Idee, ob sich der Umwerfer auch drehen lässt, wenn sich die Kette darin befindet. Es geht, mit dem Ergebnis einer Schlaufe und eine Kettenüberkreuzung!
 
Helloooo...

schöne Ostern gehabt? ;-)

Hier mal die Info von Propain:

Wegen der Schaltung ist es tatsächlich so, das die Kette etwas locker ist bei klein/klein, allerdings nicht so stark. Du kannst ein Glied raus nehmen und dafür die B-Schraube etwas raus drehen, das du auf Groß/Groß wieder den selben Spielraum hast.
Sorry dafür. Wir haben uns entschieden, trotz der begrenzten Fahrbarkeit, mit medium cage auszuliefern. Auch mit der Begründung das klein/klein und groß/groß eigentlich nicht gefahren werden. Wenn du willst kann ich dir auch eine abgelängte Kette schicken.
Sag mir einfach kurz Bescheid


Versuchen kann ich es ja mal, ich lass mir die Kette schicken. Kettenschlösser hab ich ja noch. Wenn es nicht passt, dann kann ich einfach die alte wieder drauf packen, ohne groß Glieder "knacken" zu müssen ;)


Richtig. Beim Zusammenbau ist dir der Schaltkäfig eine Umdrehung von der Spannfeder (im Bild im Uhrzeigersinn) gedreht worden. Das ist ein kleiner, hinterhältiger Fehler. Du müsstest die Röllchen noch einmal ausbauen, den Käfig gegen den UZ (gefühlt gegen die Federspannung) eine Umdrehung drehen und dann wieder zusammenbauen.
Bevor jetzt jemand meint, mich steinigen zu müssen. Genau den Fehler hatte ich vor zwei Tagen. Wie es dazu kam, ist abenteuerlich. Wenn mal Popcornbedarf besteht, mach ich dazu einen Faden auf.

Versteh ich nicht :D du meinst jetzt nur den Käfig für die beiden Rollen? Der kann sich nicht von alleine drehen, da dort eine Anschlagschraube sitzt. Da Rad ja draussen war hab ich nur die eine Seite vom Käfig abgenommen (zur Radseite). Die andere hab ich nicht angefasst.

schaltwerkschraube.jpg
 
Es kann dennoch nicht Schaden, wenn man das Gewinde
der Steckachse hauchdünn mit Fett beschichtet. Dann ist
zumindest auch eine lange Haltbarkeit des Gewindes
garantiert.
 
Ok danke. Hatte die Steckachse bis jetzt erst 2x draussen. Kann ich Liqui Moly LM47 nehmen? Hab ich gerade ne frische Tube da :)
 
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