Komoot startet Trail View: Besser orientieren bei der Routenplanung

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Re: Komoot startet Trail View: Besser orientieren bei der Routenplanung
Für mich auch Trailforks ungeschlagen. Hier in Deutschland natürlich alles kritisch mit Hochladen von Trails in "Krisengebieten" etc.

Auf einem Roadtrip durch B.C. bin ich komplett nur nach Trailforks gefahren. Spot angesteuert, nach Trailforks-Auffahrt hochgefahren und je nach Lust und Laune die detailreich beschriebenen Trails runter ohne jede vorherige Planung. Ein Traum.
 
Ich trage dafür zB gezielt die mir bekannten offiziellen Trails bei Trailforks ein, nur so kann die damit angestrebte Kanalisierung der erwarteten Breitensport-Masse ja funktionieren.
Das ist genial wie perfide.

Man trägt die S2+3 Trails ein und beschreibt sie als unfahrbar, lebensgefährlich, nur zum Schieben oder gar Tragen.
Schon fallen 99 % der MTB/Trekking/Touren Fahrer weg :D. Und schon hat man freie Fahrt bzw seine ruhe :)
 
Komoot ist ja auch keine Trail App, sondern eine Touren/Tourenplanungsapp.

Generell scheint es aber Leute zu geben, die noch nicht verstanden haben, dass das Teilen von lokalen Trails über Social Media Apps äußerst dämlich ist.:rolleyes:
Du meinst, heute noch Geheimtipp für die besten Kumpels, morgen steht der Parkplatz voll mit SUVs mit Fahrradträgern und E-Fullys? Und übermorgen ist ein Trupp Bauarbeiter der Gemeindeverwaltung damit beschäftigt, "Radfahren verboten"-Schilder aufzustellen?

Könnte was dran sein, Generation Insta lässt grüßen...
 
Das beste ist der "Entdecken" Bereich von Komoot. 95% sinnlose E-Bike Touren mit 20km und 50 Fotos😅.

Ich nutze Komoot gerne zur Navigation.mit dem XC-Bike.
Trail Touren mit dem Enduro werden nicht veröffentlicht.

Die Karte ist so vollgepackt mit sinnlosen und doppelt/dreifachen Highlights, das man dieses Feature am besten gleich ausblendet.

Von "ohne Ebike unfahrbar" bis zu"Vorsicht Wasserpfützen" ist alles dabei 🤦
 
Komoot braucht dringend einen Algorhitmus, welcher alle Highlights-Bilder mit Gesichtern/Selfies löscht. Es kann nicht sein, dass ich mich beim Planen durch 20 Hackfressen klicken muss um das Highlight bewerten zu können. Das kann man zwar melden und wird dann auch gelöscht, aber ich sehe mich nicht als kostenfreier Clickworker für ein kommerzielles Produkt.

Irgendein Verfahren damit Streckenabschnitte auf ein praktisches Maß gekürzt werden und nicht 100 m hinter einer Abgzweigung enden wäre ebenfalls sinnvoll. Oder ein Algorithmus, der Doppelungen entfernt.

Qualitativ muss sich bei Komoot noch einiges tun, aber sie sind auf einem guten Weg. Vielleicht könnte es in Zukunft eine Heatmap geben, zumindest ist der Entwickler von derive.rs jetzt bei Komoot angestellt.
:D
 
Zuletzt bearbeitet:
Komoot ist Krebs.

(Wie immer wenn der Einstieg niederschwellig ist, steigt die Schwachmatenquote massiv an und die vernunftbegabte Allgemeinheit muss an Verboten und Kontrollen leiden. Was unter dem Inklusionsgedanken super ist, führt seit der Seuche in den Naturräumen zu einer Zunahme an Konflikten. Von den ökologischen Problemen mal abgesehen.)
Hab mal 2 Runden Chemo, dann würdest du eventuell so einen Bullshit nicht mehr schreiben.
 
Wie konnte man nur ohne Internet biken….
Wie konnte man nur ohne MTB biken...
Auf jeden Fall kann man dank Komoot ohne MTB hervorragend mountainbiken: auf einem nicht einfachen Hometrail kam uns mal ein Trekkigradler mit den Worten „die wollen mich doch umbringen!“ entgegen geschoben. Er ist halt eine Radtour im Wald via Komoot gefahren, sagte er.
Anderen (ältere e-)Biker haben wir auch schon helfen müssen, dort ihre Räder runter zu kriegen, weil der Trail einfach zu gefährlich war.

Ich denke Komoot versucht mit diesem over-engineered Feature mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Als digitaler Produktdesigner würde ich vermutlich einen andere Lösungsansatz zur Optimierung der Streckenbewertung in Betracht ziehen.
 
Auf jeden Fall kann man dank Komoot ohne MTB hervorragend mountainbiken: auf einem nicht einfachen Hometrail kam uns mal ein Trekkigradler mit den Worten „die wollen mich doch umbringen!“ entgegen geschoben. Er ist halt eine Radtour im Wald via Komoot gefahren, sagte er.
Anderen (ältere e-)Biker haben wir auch schon helfen müssen, dort ihre Räder runter zu kriegen, weil der Trail einfach zu gefährlich war.

Ich denke Komoot versucht mit diesem over-engineered Feature mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Als digitaler Produktdesigner würde ich vermutlich einen andere Lösungsansatz zur Optimierung der Streckenbewertung in Betracht ziehen.
Es ist ganz natürlich und logisch, dass Firmen ihre Produkte erweitern und verbessern wollen.
Evolution und Marktwirtschaft.

Und auch, dass uns das Leben einfacher gemacht wird (Assistenzsysteme, Navigation, eMTB usw).
Ich also relativ orientierungsloser Mensch bin froh über Oruxmaps, Locus oder Open (MTB) Street Map usw.

Und wenn ich mal in einer unbekannten Gegend bin und meistens hat man dann auch nicht so viel Zeit um die Gegend zu erkunden, dann ist Komoot&Co schon eine feine Sache.
Natürlich steigt auch der/unser Anspruch. Dh einerseits will man sich auf Aussagen verlassen können, es muss alles genau beschrieben bzw ausgeschildert sein. Und andererseits, wenn dann ein falscher Schwierigkeitsgrad angegeben ist, ärgert man sich; zu Recht.

Trotzdem kann auch das Ungewisse, die Überraschung etwas positives sein :cool:. Man erkundet neue Wege, Strecken, Gegenden, sieht andere Landschaften, Häuser etc.

Mir ist, in Maßen, ein gewisser Entdeckungs- oder Forschungsgeist 👻 🧞‍♂️lieber, als wenn ich die Strecke(n) via Beschreibung, Foto oder ganz ausführlich, in einem Video sehe. Dann weiß ich dann zwar haargenau, wo ein Steinchen, ein Wurzelchen, ein Erdlöchlein liegt, aber die Überraschung ⚠️😱☢️, das selbst erkennen und darauf reagieren und somit besser werden, fehlt mir dann :(.
 
Es ist ganz natürlich und logisch, dass Firmen ihre Produkte erweitern und verbessern wollen.
Evolution und Marktwirtschaft.

Und auch, dass uns das Leben einfacher gemacht wird (Assistenzsysteme, Navigation, eMTB usw).
Ich also relativ orientierungsloser Mensch bin froh über Oruxmaps, Locus oder Open (MTB) Street Map usw.

Und wenn ich mal in einer unbekannten Gegend bin und meistens hat man dann auch nicht so viel Zeit um die Gegend zu erkunden, dann ist Komoot&Co schon eine feine Sache.
Natürlich steigt auch der/unser Anspruch. Dh einerseits will man sich auf Aussagen verlassen können, es muss alles genau beschrieben bzw ausgeschildert sein. Und andererseits, wenn dann ein falscher Schwierigkeitsgrad angegeben ist, ärgert man sich; zu Recht.

Trotzdem kann auch das Ungewisse, die Überraschung etwas positives sein :cool:. Man erkundet neue Wege, Strecken, Gegenden, sieht andere Landschaften, Häuser etc.

Mir ist, in Maßen, ein gewisser Entdeckungs- oder Forschungsgeist
👻
🧞‍♂️
lieber, als wenn ich die Strecke(n) via Beschreibung, Foto oder ganz ausführlich, in einem Video sehe. Dann weiß ich dann zwar haargenau, wo ein Steinchen, ein Wurzelchen, ein Erdlöchlein liegt, aber die Überraschung
⚠️
😱
☢️
, das selbst erkennen und darauf reagieren und somit besser werden, fehlt mir dann :(.

Ja da bin ich teilweise bei dir.
Einerseits macht es zB Sinn, einen iterativen Ansatz zu fahren und Features erstmal auf die Straße zu bringen, damit man diese dann an der Zielgruppe(n) anhand Analysen auf Erfolg messen kann. Klar sind die besten Geschichten und Abenteuer im Nachhinein immer die, bei denen man im Moment denkt, dass man niemals nach Hause kommen wird, oder jämmerlich von Eichhörnchen aufgegessen wird … :D Das geht aber vermutlich an dem eigentlichen Ziel der Nutzer vorbei ;)

Eine sog. User Experience von mir, auf dem Uphill zum Schädelwäg Trail in Freiburg:
Da der Weg nicht ausgeschildert war, habe ich mich ausnahmsweise von Komoot dort hoch leiten lassen. Irgendwie bin ich den richtige Weg zum Ziel gefahren, aber Komoot sagte mir dass ich umdrehen sollte und den Berg ca. 50hm wieder runter fahren soll und dann auf einen kleinen Weg abbiegen. Das habe ich dann vertrauensvoll gemacht und stand letztendlich in einer Sackgasse (es gab den weiteren Weg auf der Karte nicht bzw. nur abgezäunt) bei freundlichen Leuten im Vorgarten :)
Ich hatte leider keine Möglichkeit unkompliziert der App mitzuteilen „vielen Dank für den Vorschlag, aber das war nichts“ und bin letztendlich mit einer normalen Karte den Weg gefahren, den ich zuerst (zufällig wie instinktiv) fahren wollte.
Resultat meines Ziels mit Komoot war somit negativ.
 
Komoot ist nachwievor für mich noch eine der besten Outdoor Apps und man kann darüber tatsächlich viel entdecken. Nur ist das sehr Community abhängig und da muss Komoot echt mal investieren.

Das Feature für die Trail-Map finde ich cool ist aber nichts neues (siehe Outdooractive), der Fokus liegt aber für mich zu stark auf das reine Fotografieren der Wege, ich habe das mit einigen meiner Touren verglichen und viele Fotos fehlen - auch wenn ich den Weg fotografiert habe. Da gibts bei der Bilderkennung noch anpassungsbedarf.
Ich hätte es mit Wegen+Landschaft besser gefunden und das würde auch viele Highlights obsolet machen und dann sollte man auf der Karte Fotos am gleichen Ort auch gleich zu einer Galerie zusammenfassen (dann halt mit einem größeren Punkt). Durch das Foto kann man auch von Usern gefahrene Touren in Regionen entdecken in denen man sich eben gerade nicht auffällt. Von den durch komoot generierten Touren halte ich nicht soviel, da ist immer einiges an Nacharbeit notwendig.

Grundsätzlich fällt mir bei Komoot immer wieder auf, dass die Mobile App auf iOS und iPad OS extrem beschnitten ist (im Vergleich zum Web) und einfach immer wieder nervige Bugs hat. Was die Highlights bei Komoot angeht lässt die Qualität auch massiv nach, dabei wäre es so einfach hier mit minimalem Aufwand für etwas "KI" die Qualität enorm zu steigern (Gesichert erkennen, Duplikate löschen/zusammenführen). Das man für jede Sportart eigene Highlights hat halte ich auf für Quatsch, kann man m.E. besser lösen.
Ich hab da aber das Gefühl dass es Komoot egal ist, Feedback wird sofort erschlagen.

Das Teilen lokaler Trails halte ich für sinnvoll. Dagegen halte ich nichts von massivem anlegen illegaler Trails, so funktioniert das nicht und so wird das auf keinen Fall etwas mit der Anerkennung offizieller und gescheiter MTB Trails. Das ist aber auch ein ziemlich komplexes Thema ;)
 
Ich hatte leider keine Möglichkeit unkompliziert der App mitzuteilen „vielen Dank für den Vorschlag, aber das war nichts“
Komoot nutzt wie fast jeder andere Routenplaner OSM Daten, welche von der Community gepflegt werden.
Wenn das einem zu kompliziert/aufwändig ist, kann man hier auch einfach einen Fehler melden:
https://www.openstreetmap.org/note/new
Der Artikel von Komoot dazu: https://support.komoot.com/hc/de/articles/360022830972-Die-Komoot-Karte-mit-OpenStreetMap-verbessern
 
Komoot ist nachwievor für mich noch eine der besten Outdoor Apps und man kann darüber tatsächlich viel entdecken.
Könnte oder kann man das ohne App oder Komoot nicht oder nicht so gut?
Das Teilen lokaler Trails halte ich für sinnvoll.
Was bringt es dir? ZB Anerkennung, Kredit, Kudos, Glaubwürdigkeit, Daumen, Likes, ein Gefühl etwas gutes getan zu haben oder zurück gegeben zu haben etc.

Es könnte aber auch sein, dass noch mehr angelockt werden, dh noch mehr die dort fahren (es vielleicht nicht können) und Konflikte mit Wanderern heraufbeschwören.

Auch wenn es müßig ist darüber zu diskutieren, ob das Teilen oder Veröffentlichen von schönen Strecken, Trails, Wegen etc sinnvoll ist oder nicht (siehe schon die Diskussionen in den Druckmagazinen wie Bike, mtb magazin, freeride usw).

Dagegen halte ich nichts von massivem anlegen illegaler Trails,
Zumindest die weitere Pflege, Instandhaltung oder gar die Reaktivierung von bestehenden Wegen, Trampelpfaden oder Wanderwegen finde ich in Ordnung.

so funktioniert das nicht und so wird das auf keinen Fall etwas mit der Anerkennung offizieller und gescheiter MTB Trails. Das ist aber auch ein ziemlich komplexes Thema ;)
Wobei heutzutage die "gescheiten MTB Trails" zu einem Großteil aus Anlegern, Sprüngen und glattgeschliffenen (-geleckten ;)) Murmelbahnen bestehen... Aber ja, anderes und komplexes Thema.
Andererseits, Dank Komoot und der Fotofunktion kann man das dann wenigstens erkennen...
 
Offline Navigation wär mal ein tolles Feature für Komoot.
Überhaupt mal Navigation wäre ein tolles Feature für Komoot.
Denn das letzte Mal, als ich gezwungen war Komoot zu nutzen, weil das mit Steuergeldern finanzierte Stadtmarketing Strecken nicht einfach als gpx bereitstellt, sondern in Komoot, waren Karten immer noch genordet, und konnten sich nicht an der Fahrrichtung orientieren.
Daher völlig unbrauchbar weil fehlende Kernfunktion.
 
Ja eben, wäre für mich wichtig. So kann ich nicht mein altes Smartphone ohne SIM Karten nutzen.
Bei mapy.cz ist das kein Problem.
Das funktioniert mit Komoot. In der App mit WLAN-Verbindung die Tour als Offline markieren und dann herunterladen.

Allerdings können sich ganz alte Smartphones (Samsung Xcover 2) nicht mehr mit dem Server verbinden. Ich vermute, daß solche Geräte nicht mehr die mindestens geforderen Verschlüsselungsprotokolle des Servers unterstützen.
 
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