Leistungsgrenze?

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18. September 2008
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Hi!
Seit letztem Jahr besitze und seit diesem Jahr fahre ich intensiv ein Stevens S3 comp (http://www.stevensbikes.de/2007/index.php?bik_id=170&lang=de_DE§=equipment#info).

Hatte es mir damals gekauft weil es einen guten Kompromiss zwischen Preis und Leistung für einen absoluten Wiedereinsteiger darstellte.

Nachdem ich hier im Forum einiges ala (http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=349091) gelesen habe, musste ich doch Teils schon schwer schmunzeln bzw. schlucken, im Wechsel.

Aber es hat mich zu einer anderen Frage gebracht; so zufrieden ich mit meinem auch noch bin, würde mich dennoch interessieren was Ihr als erfahrene glaubt, wo die zu erwartenden Schwachstellen dieses Rades liegen.

Meine Fahrweise ist doch eher ruppig und eigentlich permanent an meiner Leistungsgrenze.
Was ich bis dato de facto feststellen musste ist, dass die Federgabel alles andere als ideal und wohl das einzige ist, dass wirklich nicht mehr zu meinen Anforderungen passt, so ist sie entweder zu hart über Stock und Wurzel, oder schlägt durch wenns mal im Geländer bergab geht.
Meine größte Befürchtung ist, dass es anfängt gefährlich zu werden, sollte das Material versagen, sei es im Berg oder bei 1m Drops in der Stadt...

Etwas allgemeiner: Was sind die Kriterien an denen man festmachen kann, dass das Rad unter den Füßen an seiner Leistungsgrenze ist?
 
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touché ;)

(auch wenn ich als single-Student wohl nur meinem eigenen Geldbeutel Rechenschaft schuldig bin ... und der ist streng :heul:)
 
Aber ernsthaft,

ich hab mir das verlinkte Rad mal angeschaut. Nach heutigen Maßstäben (d.h. auch im Vergleich zu anderen die durch den Wald heizen) ist das Bike ein "Einsteigerrad". Weder die Gabel noch der Rest sind im Vergleich mit besserem (aber leider auch teurerem) Material richtig spassbringend, wenn man engagierter Fährt.

Entscheidend ist hier meiner Meinung nach nicht die Leistungsgrenze, so lange du keine Rennen fährst, sondern die Frage: Ist dir der Spass das Geld wert? Evtl wäre auch ein anderer Typ MTB das richtige für dich.
M
 
Ja als Rad zum Wiedereinstieg war es ja auch gedacht, wusste damals halt noch nie wie weit meine Ambitionen zum fahren sich wieder ausbauen würden.
Ich komm damit auch wunderbar zurecht, aber was du mit dem Fahrspaß meinst ist interessant; wodurch genau macht sich ein hochwertigeres Rad bemerkbar?

Und an welche Art von mtb denkst du und warum?
 
Es kommt immer darauf an, in wieweit du das Rad "ausreizt". Um im wald ein paar Runden zu drehen ist das Rad nicht das schlechteste, aber hat ganz klare Grenzen. Die hast du auch gespürt.

Jetzt ist die Frage ob du das ganze auch noch weiter machen willst. Sprich Dorwnhill o. ä. fahren willst. Dann kommst du mit dem Rad nicht wirklich weit.

Ich rate dir mal, dass du dir entweder ein neues Rad zulegen solltest, oder vllt was an den Komponenten verbessern sollst. Nur letzteres ist im Vergleich zu einem komplett neuen Rad echt kostspielig.

PS: Radon hat zZ. reduziert anschauen lohnt sich!

z.B http://www.radon-bikes.de/xist4c/web/ZR-Team-6-0_id_23453_.htm
oder eine Preisklasse drunter http://www.radon-bikes.de/xist4c/web/ZR-Team-5-0_id_23452_.htm
Da hast du dann mal was Handfestets ;D

Gruß Tim
 
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Hey Tim,

danke für die Links, schon interessant, allerdings wirds mit einem neuen Rad vor nächstem Frühjahr nix.

Was die Fahrtrichtung (schönes Wortspiel) angeht, glaube ich kaum, dass ich mich auch irgendeinen Bereich "festlegen" werde. Also werde eine reine Downhill Kiste, noch ein Rennrad, nur hardtail sollte es sein.
Was liegt dazwischen? Das was ich jetzt schon treibe; über Waldwege (Schotter, Geröll, Gras) und wenn ich einen schönen finde, dann auch mal über ein Trail wieder hinunter vom Berg, dazu spiele ich recht gern, also kleine Sprünge, kleine Drops, mal Treppen in der Stadt, sowas.
Allterrain ist da die "richtige" Bezeichnung, oder war es cross-country?
Noch ein Mal muss ich die Frage stellen: Was heißt es ein Rad auszureizen, an seine Grenzen zu führen? Wo liegen diese und vor allem: wodurch machen sie sich bemerkbar?

lg, tobi
 
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Ich denke wenn deine Gabel schon durchschlägt ist das das beste Zeichen dafür, dass da die oberste Grenze erreicht worden ist. Wie kommst du denn sonst so zurecht. Gerade was die Bremsen angeht, da würd ich mir gedanken machen......
 
Außer der Gabel bin ich eigentlich sehr zufrieden! Mit dem Handling bin ich recht zufrieden, wobei mir allerdings auch die Vergleichsmöglichkeiten fehlen. Was fest steht ist, dass jeder meiner Ramen immer sehr groß sein muß (ich bin an die zwei Meter), daher wohl nie so optimal im anspruchsvollen Gelände unterwegs sein werde, wie es mit einem kompakteren Rad möglich wäre.
Auch was die Bremsen anbelangt, habe ich keine Erfahrung mit anderen. Meine jetzigen greifen bis dato in allen Situationen, das einzige, das ich mir besser vorstellen könnte, ist die dosierbarkeit...
 
"Die Grenze" zu erkennen ist nicht einfach.
Ich hatte auch mit einem billig MTB angefangen, eben weil ich nicht wusste ob es mir dauerhaft Spaß macht.
Das habe ich dann nach und nach aufgerüstet, Bremsen, Schaltung, Scheibenbremsen...
Jede Verbesserung war irgendwie spürbar.
Zuletzt eine "richtig" gute Gabel. (Magura Laurin)
Da merkte ich dann schon, in meinem Kopf, das mehr gehen musste, aber wie?
Lag es an mir, an meiner Fahrtechnik? Mmmmh?

Einige Monate später bekam der nunmehr 4 Jahre alte Rahmen Risse und ich kaufte mir einen AM Rahmen (Nov. 2007).
Die meisten meiner alten Teile konnte ich zum Wiederaufbau brauchen.
Die Laurin hatte ich mit 130mm Federweg gekauft, war aber auf 100mm "gedrosselt" passend zum alten Rahmen.
Mit den 130mm Federweg passt sie sehr gut zum neuen Rahmen.

Jetzt habe ich NICHT das Gefühl das mir mein Bike die Grenzen setzt, jetzt liegen die wieder in meinem Kopf, das AM-Bike hatte ICH noch nicht an seinen Grenzen, da geht noch mehr.
Das Gefühl der Fahrsicherheit ist eben immer gegeben.

Was ich dir damit sagen wollte ist, wenn du erst mal nicht soviel investieren kannst oder möchtest, kauf dir eine gute Gabel.
 
Ich würde mir kein neues Rad zulegen.
Der Rahmen macht durchaus einen guten Eindruck und die Anbauteile wie Kurbel, Schaltwerk etc sind zwar schwer und neu kaufen würde ich sie auch nicht, aber sie machen ihren Job.
Die Gabel würde ich rausschmeißen und z.B. durch eine Tora ersetzen, die Bremsen durch Avid SD 7.

Gesamtkosten 250€

Alternative:
Die Karre bei ebay rein.
Im Moment sind Bikes da so teuer, dass du locker 350€ dafür kriegen müsstest, wenn du es nur putzt und gut fotografierst (wird natürlich weniger, je mehr es Winter wird :) )
Dann 400€ drauflegen und dir das teurere der beiden Radons holen.
 
Ich würd mir ein neues Rad zulegen, ein Hardtail, welches um die 1000 Euro kostet.

P.S.
Hab mir gerade den andern Thread durchgelesen:
Das was der User Backfisch da an Kommentaren abgegeben hat, ist ja wirklich aus der untersten Schublade.
Würde mich ja doch interessieren, was für ein Bike sich der Threaderöffner inzwischen zugelegt hat.
 
Leistungsgrenze?

Naja, ich merk das auch immer mehr.

Mit zunehmenden Alter lässt die physische Leistungsfähigkeit nach und die finanzielle steigt.

D.h. die fehlende Geschwindigkeit kann ich mit immer leichteren Komponenten, besseren Reifen usw. locker ausgleichen.
Und wenn das gar nicht mehr klappt, dann kauf ich mir ein Motorrad ... (ala Udo Jürgerns, "Mit 66 Jahren"):daumen:
 
Etwas allgemeiner: Was sind die Kriterien an denen man festmachen kann, dass das Rad unter den Füßen an seiner Leistungsgrenze ist?

Die Leistungsgrenze ist erreicht, wenn das Bike so sehr rappelt und ausschlägt das man keinen klaren Blick mehr auf das hat was vor einem passiert. Man ist nur noch Passagier, hält sich verzweifelt fest und hofft das die zarten Bremsversuche erfolgreich sein werden, bevor Schlimmeres passiert.
 
Die Leistungsgrenze ist erreicht, wenn das Bike so sehr rappelt und ausschlägt das man keinen klaren Blick mehr auf das hat was vor einem passiert. Man ist nur noch Passagier, hält sich verzweifelt fest und hofft das die zarten Bremsversuche erfolgreich sein werden, bevor Schlimmeres passiert.


Das passiert mir mit 100 kG bei fast jedem Bike :D:lol::D oder wenn ich nen paar Bier trinke :lol:
 
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