Liteviller BLABLA...

meine einwegpaletten sind unbehandelt. die haben auch nicht die gepressten klötze sondern echtholz. alles minderwertig aber halt zu schade zum entsorgen. bis jetzt hab ich mit ihnen immer trainiert, in zukunft werd ich sie alle mitheizen und es wäre eine sünde sie mit einem auto zum entsorgen zu fahren damit sie mit dem lastwagen nochmal irgendwo hingefahren werden.

das holz machen find ich eigentlich eine schöne arbeit seit wir eine fette wippkreissäge haben. damit könnt man es sich sparen:
http://www.herlt-strohheizung.de/Bilder/serieHV_44.gif

bis jetzt dacht ich halt an eine holzheizung, einen pufferspeicher, eine solaranlage und so viel wandheizung wies geht und mit allen nachteilen einer wandheizung zu leben bzw schon in der planung des ganzen hauses stark zu berücksichtigen ob die fläche ausreicht wird sich rausstellen da ich den plan fürs haus erst jetzt über die feiertage zeichne. in den nassräumen kann ich mit bodenheizung leben.
 

Wow, bei Bedarf passt da der ungeliebte Nachbar gleich mit in den Ofen :lol:
Jetzt weiss ich auch welche Paletten du meinst.

Wandheizung ist natürlich auch Klasse, wäre auch meine Wahl bei einem Neubau.

Mein Heiz-Konzept für die zu sanierende Wohnung (davon ein ca. 90 m² "Loft-Wohnraum") sieht so aus: Trocken-Fussbodenheizung (für eine Wandheizung ist es wahrscheinlich zu wenig nutzbare Wandfläche, außerdem Fachwerk), Wärmepumpe kombiniert mit Solarkollektoren und entweder ein Kamin der wasserführend an die Heizung/Warmwasser integriert ist oder ein Grundofen mit Absorberplatten (für Warmwasser).
 
Es geht nichts über ordentliche Arbonia-Heizkörper, an denen man sich nach einem Snowride aufwärmen kann. Ausser ein echter Kachelofen, mit Bank am besten.

Diesen Wandheizungskram finde ich für die allgemeine Anwendung Quatsch, viel zu unflexibel in jeder Hinsicht und noch träger als eine Fussbodenheizung. Plus, dass du eine niedrige Vorlauftemperatur brauchst bei beidem und dann nirgends in der Bude mal eine gescheite Hitze entfachen kannst. Und den heissen Vorlauf vom Holzbrenner dann rein über den 240l Badewasserpufferspeicher abfangen, der dann immer mit knapp 70° vor sich hin köchelt? Und immer alle Räume volle Granate 21°, weils zu lang dauert, bis es warm wird?
Keep it simple.
Im EFH ist das alles overkill, ausser man bekommt Heizmaterial für lau, und dann wärs mir eh wurst.

Aber ich verkauf ja auch keine EFHs, die Bauherrn haben immer so Ideen....
 
wenn du dich an deinen schnellen heizkörpern oder dem kachelofen hinschmiegst und wärmst nutzt du ja quasi deren strahlungswärme, sprich das prinzip auf dem die wandheizung basiert.

ich bin durch meine arbeit praktisch in häusern mit heizungen jeglicher art. mit dem vorteil das die häuser noch schön feucht sind wenn die heizungen laufen. weder trockene heizungsluft noch warme fussböden sind für mich auf dauer angenehm.

ich will auch nicht diese offene bauweise oder galeriegeschichten die heute erfordern dass jeder raum inkl. hausgang und schlafzimmer geheizt und alles gleich temperiert wird.
fürs bad hab ich mir aber auch so einen wandheizkörper überlegt. wenn ich ehrlich bin überleg ich zurzeit mir den heizkörper und die kopfbrause selber aus edelstahl zu schweissen. rainscolux und rainscotherm.
wegen geschwindigkeit einer wandheizung: putzüberdeckung 1,5cm, bodenheizung estrichüberdeckung minimal 3,5cm. wobei die geschwindigkeit für mich eher letztrangig ist.

was ich auf jedenfall möchte ist die holz oder sonstige heizung in einem extra raum ist der zugleich werkstatt ist. für viele arbeiten wie lackieren, kleben usw brauchts einfach eine temperatur die ich derzeit nicht hab.
alle anderen räume muss ich halt auch mit meiner familie abstimmen. da ich im bad eigentlich nur dusche (wo es keinen warmen raum bräuchte) oder zähneputze hab ich ein anderes nutzungsprofil wie die zwei mädels die wahrscheinlich auch mal längere aufenthalte haben. zur not bauch ich halt zwei bäder. ein beheiztes und eins wo man auch mal ein radl duschen kann.
 
Heizraum als Werkstatt - das muss man feuerpolizeilich abklären lassen.

Der Ofen für Meterscheiter ist zwei Nummern zu groß. 49 kW sind mächtig!

Holz machen ist sehr cool - ich mach's auch gerne, Forstwirtschaft ist generell etwas sehr schönes. Jeder Mann sollte einen Wald besitzen. ;)

Ich wohne in einem Haus aus den 70er Jahren. Habe gerade nachgesehen. Wohnraum 19°C, Badezimmer 21°C und Schlafzimmer 15°C. Ideal.

Wer neu baut, dem kann ich nur einen Besuch Vorarlbergs empfehlen. -> http://www.holzbau-kunst.at/

img_290720090934_641_2.jpg


Ein Traum.


Und Fahrräder duscht man in der guten alten Waschküche. Die hat einen direkten Zugang von draußen. Damit hat sich auch das leidige Thema "schmutzige Kleidung" erledigt.
 
die seite ist ganz cool zum durchklicken. leider stehen kaum informationen zum aufbau der häuser. viel fensterflächen wahrschreinlich 3 fach verglasung mit bus gesteuerter beschattung. sichtbeton, wahrscheinlich aufwändig gedämmt und notwendig wegen der grossen fenster und fenster ums eck oder einfach wegen der modernen optik. holzverschalung wahrscheinlich als verkleidung für holzständer mit dämmung. wahrscheinlich sind die wenigsten wirkliche holzhäuser. kann ja sein das die viel mit spänen, schafwolle kokosplatten und lehm oder stroh machen aber ich denke alles ist ausgeklügelt und aufwändig mit dampfbremsen und dampfsperren abgedichtet weils die optik und anordnung notwendig macht.
ich werd so ein haus nicht baun egal wie modern es aussieht.

ich weiss das beton derzeit sehr in ist aber ich versuch beton ausser für die bodenplatte so weit es geht zu vermeiden. kenn das aus den normalen neubauten. betonfertigdecken, verspachtelt und gestrichen, fertig. so eine decke reguliert den feuchtehaushalt nicht mehr. für mich ist beton ein werkstoff ausser stabil sein und modern ausschaun nix kann.
ich bin eh mal gespannt wie weit ich vom standard abweichen kann. ich bin ja wie gesagt in den neubauten wenn im herbst voll aufgeheizt wird und alle materialien noch ausdünsten. ich kann auf einen kilometer die ausdünstungen einer pe folie, rigibsdecken und anhydritestrich riechen. vom silikon, acryl usw ganz zu schweigen.
ein balkonbauer hat mal versehentlich in einen lüftungskanal gebohrt und seine 2k harzdübel gesetzt. das haus war so gut wie unbewohnbar für einige zeit.
ich seh ja schon was ich alles an chemie verwenden muss wegen der unart gips in bauplatten und estrichen in nassräumen zu verwenden.
ich möcht zum beispiel auch keinen 17cm fussbodenaufbau in der oberen etage. nur weils in deutschland halt so üblich ist. mal sehn..

wegen waschküche, momentan beobacht ich in den häusern einen trend die waschmaschine und trockner im obergeschoss einzubauen. das ist die logische konsequenz nach dem wäscheabwurfschacht der in den letzten jahren boomte. die leute hängen eh nix mehr draussen auf, es gibt auch keine balkone mehr. der trockner erledigts. man fragt sich halt wieso man die wäsche in den keller tragen soll und dann wieder hoch in den ankleideraum oder begehbaren kleiderschrank der mittlerweile auch standard ist. ich werd das ganze schon im EG platzieren. da ich auch einen musikraum haben möchte oder andere leute ein büro werdens ganz schön viel räume und man muss halt was zusammenfassen. ich allein werd das nicht entscheiden da ich ehrlichgesagt nicht derjenige bin der wäscht :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß von einigen dieser Häuser, dass sie so wirklich sinnvoll gebaut sind.
Also mit 25er Wienerberger-Ziegeln, dann ne Isolierung aus 20 cm Dammwolle dran, 3 cm Luft und dann eine Schalung. Damit hast du eine hinterlüftete Fassade, die atmen kann. Die Fenster sind natürlich 3-fach, aber zu öffnen. Es gibt nix besseres als ein Fenster als Tür mit zwei Flügeln ausgestaltet, finde ich.
Bei der Beschattung sieht man eh, dass das ne fixe Installation ist. Dieses Lamellensystem ist ne tolle Sache. Macht ein ganz anderes Licht.

Ausdünstungen rieche ich bei Gipskarton übrigens nicht. Ich denke, es liegt viel daran, einfach ordentlich zu lüften. Da hilft nur: Zweimal am Tag die Türen auf und nen ordentlichen Luftzug durch das Bauwerk zu lassen.

Auf eine Bodenplatte würde ich zum Beispiel verzichten. Wenn der Untergrund ausreichend tragfähig ist, reichen Streifenfundamente allemal. Das gesparte Geld kannst du anderso wo besser investieren.

Wir haben für die erste Geschossdecke noch ne Wienerberger-Ziegeldecke. Ich finde die weder gut noch schlecht. Viele verwenden halt Beton, weil's beim Deckenbau am einfachsten handzuhaben ist. Trittschall ist da jedenfalls kein Thema mehr. Wir mussten mit Schwermatten und Co arbeiten. Die Decke des zweiten Geschosses ist als Holzdecke ausgeformt. Ich kann an ihr, bis auf das Trittschallproblem, keine Nachteile erkennen.

Wir hängen die Wäsche im Wohnzimmer auf. Einfacher Grund: Im Wohnzimmer ist es recht trocken. Die Wäsche braucht nach dem Schleudern gerade mal einen Tag, bis sie trocken ist.
Früher hatte man die Waschmaschine wahrscheinlich im Keller, weil es dort immer die richtigen Anschlüsse gab. Einen Stock drüber war ja die Küche und die Leitungen mussten ja rauf bzw. runter. So ging es in einem. Da du keinen Keller zu bauen scheinst, wäre die Waschküche ja schon mal im Erdgeschoss. So viel Wäsche fällt da wohl auch nicht an, dass das Tragen in das nächste Geschoss in Arbeit ausartet.
Wie gesagt, ich finde es einfach sehr angenehm, den ganzen Dreck in der Waschküche zu lassen. Hatte es lang genug, mich vor'm Haus umziehen zu müssen. ;)

Da dir Baustoffe wichtig sind, wirst du sowieso sehr konservativ bauen, denke ich. Eben mit Tonziegeln, Kalkputz, Isolierung mit Holzsparen und zB. Schafwolle, Schalung mit unbehandeltem Lärchen-, Eichen oder Tannenholz, der Innenraum deto. Wir haben einen Teil unserer Hütte vorgemauert, also 25er Ziegel, Isolierung, 10er Ziegel. Das ist ne gute Sache, nur sehr aufwendig und teuer. Das würde ich nur machen, würde ich klinkern...
Ich würde dann auch gleich auf das Lackieren der Möbel verzichten. Bei mir klappt das sogar in der Küche.

Ans Herzen legen möchte ich euch das Thema Fußboden. Kauf kein Laminat, der ist wirklich toxisch, mit seinen Ausdünstungen. Verlegt einfache Holzdielen (sollte schon härtestes Holz gewählt werden). Die sind ebenso pflegeleicht, vor allem sieht man nicht jede Kleinigkeit darauf.
 
Wir hängen die Wäsche im Wohnzimmer auf. Einfacher Grund: Im Wohnzimmer ist es recht trocken. Die Wäsche braucht nach dem Schleudern gerade mal einen Tag, bis sie trocken ist.
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So viel Wäsche fällt da wohl auch nicht an, dass das Tragen in das nächste Geschoss in Arbeit ausartet.

bei diesen beiden Sätzen musste ich lachen :)
da reichen 1-2 Kinder im Kindergartenalter um bei beiden Punkten ganz schnell einer anderen Meinung zu sein :D
 
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ich werd so ein haus nicht baun egal wie modern es aussieht.

.........:-)

was suchst du ??? ein Wohngesundes Holz-Haus ?

Vor fast 10 Jahren habe ich auch gedacht alles Öko-Spinner bei der Firma Baufritz, heute sage ich nur, wie gut das es Spinner sind......und wie immer wenn man baut, heute würde ich einiges anders Planen (aber mit der selben Firma) , angefangen an einem Schmutzraum für Bike und Biker inkl. Schrauberecke, andere Heiz- und Energiesysteme(soviel Eigenversorgung wie möglich) usw. ....

http://www.baufritz.com/de/
 
Keller mit Schmutz- und Schrauberecke ist ja wohl ein Muss für ein Biker-Haus ;)

Zum Laminat: ich hatte mal eine Mietwohnung, in der wohl billigstes Laminat verlegt war. Da konnte ich mich nicht wirklich drin aufhalten, ohne dass mir die Augen getränt haben, und nachts konnte ich quasi nicht ohne offenes Fenster schlafen. Konnte eigentlich nur vom Laminat kommen. Also wenn man Pech hat kann sowas wahrscheinlich sogar gesundheitsschädlich sein.
Deswegen am liebsten konservative Baustoffe (Ziegel, Holz, etc.), möglichst wenig Klebstoff oder sonst irgend welche Chemie, und auf keinen Fall luftdichte, atmungs-unfähige Wände. So ein Passivhaus mag ja von der Energiebilanz her sehr toll sein, aber ich kann mich absolut nicht mit dem Gedanken anfreunden, dass die Raumluft von einer automatischen Lüftungsanlage und die Beschattung von einer automatischen Jalousie geregelt werden soll, und ich nicht mehr eingreifen darf *grusel*
Dann doch lieber ein bisschen mehr heizen (allerdings alles im vernünftigen Rahmen) ;)
 
Hi Leut's
mittlerweile finde ich Euren "Bau-thread" sehr interessant ( wo man doch nicht durch diese Arktis biken kann), hier mal meine Version:
Fachwerkständerbau von ca 1760, reetgedeckt, 1988 saniert und modern isoliert und ausgebaut.
Ich heize mit einem Kachelofen ( 15 Jahre alt )mit mehreren Zügen ca. 125qm Grundfläche mit ungefähr 8 - 10 Raummeter Holz. (Diesen scheisslangen Winter wird's wohl mehr!). Die Decke im Wohnzimmer ist ausgebaut(weg), so ist's ein grosser Raum,weil Kachelöfen (wie alle Öfen) brauchen eine grossen Raum!
Statt radfahren, bin ich seit zwei Wochenenden im Wald und schnibbel mein Holz, herrlich! Wenn die Säge ihr Lied singt und das Holz geschleppt wird, geht mir das Herz auf! Muß es auch, sonst macht so'n Haus keinen Spass!
Ob ich es noch mit 65 schaffe, weiß ich nicht, Arbeit hält jung. Ich wohne seit 11 Jahren in diesem Haus und habe einen vollkommen anderen Bezug zum Wetter, Wind, Natur. Muß man mögen. Im übrigen heize ich so für ca. 250 Flocken meine Haus pro Winter! Meine Arbeit natürlich nicht eingerechnet.
Im Moment sind wir gut eingeschneit, ca. 25 -30 cm Schnee. Problem ist hier oben an der Ostseeküste nur der Wind.
Na dann, guten Rutsch!!!
Kurbelmaxe:daumen:
 
Muß es auch, sonst macht so'n Haus keinen Spass!
Ob ich es noch mit 65 schaffe, weiß ich nicht, Arbeit hält jung. Ich wohne seit 11 Jahren in diesem Haus und habe einen vollkommen anderen Bezug zum Wetter, Wind, Natur. Muß man mögen.

Sowas ist natürlich ein Idealzustand. Dafür bewundere ich dich, die Zeit für die ganze "Hausarbeit" irgendwo aufzutreiben und auch noch Spaß daran zu finden. Angefangen beim Renovieren bis zum Holz schnibbeln. :daumen:
Zeit ist wohl die Krux an der Geschichte. Ohne viel Eigenarbeit geht sowas sicher nicht!
Deswegen haben wir auch den Gedanken, ein altes Haus zu kaufen, und das dann zu renovieren wieder fallen gelassen, obwohl wir zweimal sehr nahe dran waren. Erst mal ist's ein ziemliches Risiko, weil man bei so alten Gemäuern ja nie so ganz weiß, was einen erwartet, und zweitens würde das Renovieren mindestens so lange dauern wie ein Neubau, und billiger wär's auch nicht unbedingt, selbst wenn man so viel wie möglich selbst macht.
Hab ich auch bei Freunden gesehen: Fachwerkhaus, von außen sah's ganz gut aus, eigentlich schien die Bausubstanz ganz Ok zu sein, und als dann die Schindel-Verschalung runter war, kam das böse Erwachen... die meisten Balken verfault durch frühere unsachgemäße "Renovierungen", die Wände stellten sich als einsturzgefährdet raus, und ein Kellergewölbe tat das auch tatsächlich.

Wenn beide ganztags berufstätig sind, mag man die wenige Freizeit am Feierabend dann auch nicht ein paar Jahre lang mit Stress und Bauen verbringen... man hat ja auch noch ein Leben und Hobbies (und Steine schleppen gehört bei uns beiden nicht dazu :o)
So plötzlich muss das mit dem "bodenständig" werden dann auch nicht gehen :eek: ;)
 
aber bei einem passivhaus kannst den raum mit einem laptoplüfter heizen. da bekommt man einen völlig anderen bezug zur arbeit vor dem pc :lol:
 
aber bei einem passivhaus kannst den raum mit einem laptoplüfter heizen. da bekommt man einen völlig anderen bezug zur arbeit vor dem pc :lol:

und wenn ich zu viel im LV Forum surfe, dann mutiert das Wohnzimmer zur Sauna, das Fenster kann ich auch nicht aufmachen um die Raumluft wieder abzukühlen, durch die Wärme lösen sich aus der Foliendämmung hoch toxische Dämpfe, und so muss ich qualvoll den Hitzetod im Chemikalienaufguss sterben :eek:
und schon wieder alles nur wegen einem Bike :lol:
 
Mein PC heizt den Raum um +1°C auf. Das ist kein Scherz.

Mit 65 Jahren geht es doch erst richtig los, mit dem Holz Machen. Das ist doch ne Opa-Arbeit. ;)

Holz macht man eigentlich im Sommer. Aber da muss man ja MTBen. :D
 

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oh man...da tun sich ja wieder abgründe auf......passivhäuser passen genauso wenig zu Bikern wie Holz beheizte und zum Schrauberraum kommt im Passivhaus noch ein gekühlter PC-Raum dazu, der gleich neben Opas Holz-mach-befeuerungs-keller ist damit die Herren und Damen Mountainbiker sich nicht ums nach legen kümmern müßen......fehlt nur noch so ein Teil wie auf Schiffen.....Opa wir brauchen mehr "Dampf" :lol::lol::lol::lol:....nicht zu vergessen der 1€ Jober der das Holz im Wald macht :D:D
 
... nicht zu vergessen, der sklavenbunker, wo sich nach der matschausfahrt eine heerschaar untergebener um die dreckigen bikes kümmert, damit die feinen damen und herren mountainbiker es sich vor dem von opa vorsorglich geschürten kaminfeuer gemütlich machen und die vom intelligenten kühlschrank online gekauften spaghetti bolognese mümmeln können.


ups, mist... jetzt hab ich die geheimen baupläne verraten! von dem kerker darf doch niemand was wissen :eek:
 
... nicht zu vergessen, der sklavenbunker, wo sich nach der matschausfahrt eine heerschaar untergebener um die dreckigen bikes kümmert, damit die feinen damen und herren mountainbiker es sich vor dem von opa vorsorglich geschürten kaminfeuer gemütlich machen und die vom intelligenten kühlschrank online gekauften spaghetti bolognese mümmeln können.


ups, mist... jetzt hab ich die geheimen baupläne verraten! von dem kerker darf doch niemand was wissen :eek:

das hört sich doch an wie die beschreibung eines perfekten bikeurlaubs für zahlungskräftige biker, also wir. vielleicht auf mauritius, wo man eine hausdame aus der kolonialzeit gestellt bekommt, die einem, äh, die schuhe putzt.

nach dem elektroantrieb kommt hier jetzt wohnen. meine erfahrung: ich bin beruflich gelegentlich in fachwerkhäusern tätig, das wohnen dort würde mich depressiv machen. winzige fenster und decken, deren tiefster punkt durch auswölbung in der balkenmitte ist, erzeugen in mir ein gefühl wie es im protagonisten von "pendel des todes" von edgar allan poe erzeugt wurde.

das alles würde ich aber noch ertragen, wenn ich dadurch nicht in einem passivhaus leben muss. es ist noch nicht mal schrecklich, es ist das ende. permanentes leises gebläse, jeder furz wird zur energiegewinnung genutzt, raumluft wie in den kneipen, seitdem das rauchen verboten ist (die lüften seitdem nicht mehr, spart energie und sauerstoff in der raumluft), nur ohne menschen, die chinesische folter stelle ich mir nicht schlimmer vor.
 
Ich weiß von einigen dieser Häuser, dass sie so wirklich sinnvoll gebaut sind.
Also mit 25er Wienerberger-Ziegeln, dann ne Isolierung aus 20 cm Dammwolle dran, 3 cm Luft und dann eine Schalung. Damit hast du eine hinterlüftete Fassade, die atmen kann.

da bin ich derzeit auch am überlegen ob ich einschalig mit einem besseren ziegel oder zweischalig baue. kannst du was über vor und nachteile sagen?
ich möchte die fassade teils mit holz (unbehandelt) verkleiden, teils mit naturstein entweder vorgemauert oder verkleidet, allerdings nicht montiert.

Die Fenster sind natürlich 3-fach, aber zu öffnen. Es gibt nix besseres als ein Fenster als Tür mit zwei Flügeln ausgestaltet, finde ich.
Bei der Beschattung sieht man eh, dass das ne fixe Installation ist. Dieses Lamellensystem ist ne tolle Sache. Macht ein ganz anderes Licht.

der aufpreis zu dreifach ist gar nicht so krass. ich hab aber von einem fensterbauer erst letztens gehört das er die nicht so gern einbaut weil sie probleme machen.
ich bin kein fan von zu vielen fenstertüren. das kommt aufs grundstück und die ausrichtung an.
wie heute teilweise geplant wird ohne die intimsphäre zu berücksichtigen ist krass. warum muss eine fenstertür neben dem WC oder direkt in front der dusche sein. weder am tag noch nachts würd ich mich wohlfühlen. ein langer fensterstreifen auf kopfhöhe gibt auch licht und man fühlt sich nicht beobachtet.
bei zwei flügeln geb ich dir recht. das nimmt geöffnet nicht so viel raum in anspruch.

Wir haben für die erste Geschossdecke noch ne Wienerberger-Ziegeldecke. Ich finde die weder gut noch schlecht. Viele verwenden halt Beton, weil's beim Deckenbau am einfachsten handzuhaben ist. Trittschall ist da jedenfalls kein Thema mehr. Wir mussten mit Schwermatten und Co arbeiten. Die Decke des zweiten Geschosses ist als Holzdecke ausgeformt. Ich kann an ihr, bis auf das Trittschallproblem, keine Nachteile erkennen.

da bin ich noch komplett unentschieden. die häuser die wir alle bauen sind alle mit betonfiligrandecken gebaut. ich hab meiner lebtag erst eine ziegeldecke gesehn. holzbalken schon mehr.
fest steht wenn beton dann wird sie verputzt. und zwar von mir. weil das heute keiner mehr machen will.

Da dir Baustoffe wichtig sind, wirst du sowieso sehr konservativ bauen, denke ich. Eben mit Tonziegeln, Kalkputz, Isolierung mit Holzsparen und zB. Schafwolle, Schalung mit unbehandeltem Lärchen-, Eichen oder Tannenholz, der Innenraum deto. Wir haben einen Teil unserer Hütte vorgemauert, also 25er Ziegel, Isolierung, 10er Ziegel. Das ist ne gute Sache, nur sehr aufwendig und teuer. Das würde ich nur machen, würde ich klinkern...
Ich würde dann auch gleich auf das Lackieren der Möbel verzichten. Bei mir klappt das sogar in der Küche.

es wird kein holzständerhaus und kein holzhaus. ich arbeit seit jahren im verbund mit einer massivhausbaufirma nebenan und kann gar nicht aus aber möcht abgesehn davon auch sonst ein ziegelhaus haben.
ich bin aber offen für so sachen wie mehrschalig weil ich keine ziegel mit irgend ner füllung haben will.
das dach ist auch noch nicht geklärt, auf jeden fall will ich keine sollbruchstellen wie dachlogien oder flachdächer oder balkone über beheizten räumen oder sonstige verkomplizierenden geschichten einbauen.
ich möchte keine kunsstofffenster. mein freund hat geölte holzfenster. macht sinn für mich. holz-alu auch.

Ans Herzen legen möchte ich euch das Thema Fußboden. Kauf kein Laminat, der ist wirklich toxisch, mit seinen Ausdünstungen. Verlegt einfache Holzdielen (sollte schon härtestes Holz gewählt werden). Die sind ebenso pflegeleicht, vor allem sieht man nicht jede Kleinigkeit darauf.

unser haus wird nur dort holzböden bekommen wo meine freundin das ausdrücklich erwünscht und ausreichend begründen kann.
ansonten schwebt mir sehr grossformatiger naturstein mit weicher gebürsteter oberfläche vor.
 
Interessantes Thema!
Aber auch sicher viele unterschiedliche Meinungen.
Hier in Bayern baut fast jeder mit Ziegel,war schon immer so also machen wir das auch weiterhin so ;)
Mir hatten die Ziegel zu viele Nachteile: es wird wochenlang gemauert und nicht nur von einer Person.Stein auf Stein,war selbst in der Steinzeit schon so,ist die Entwicklung am Bau eigentlich stehengeblieben?Es kommt massenweise Wasser durch Mörtel o. Regen in die Steine.Vom Innenputz in der dann notwendigen Stärke mal ganz abgesehen.Der Isolierwert "normaler" Ziegelsteine ist auch lachhaft.Und wenn dann endlich alles fertig gemauert ist kommt die Hilti und reisst wieder Schlitze in die Wände daß das halbe Haus Risse bekommt.
Für den der komplett selbst mauern will wär das halbwegs zu verkraften,aber das größte Problem mit der Feuchte in den Steinen lässt sich nicht vermeiden,das war der Hauptgrund warum ich nicht mit Ziegeln baute.Kenne genügend Schimmelprobleme von Ziegelhäusern die sich nicht einfach mal so beseitigen lassen.Da wird Gesundheit u. Geldbeutel angegriffen und zwar massiv!
Als Alternative sehen die meisten (abgesehen von Ytong) nur die Holzständerbauweise.So eine Hütte (bayr.: Babbadecklhaus) steht zwar schnell,aber von massiv kann da keine Rede sein.Der Isolierwert ist gut.Weniger gut das Raumklima.Kontrollierte Belüftung muss da unbedingt rein.Die OSB Platten o. Rigipsplatten mit denen zugetackert wird können kein gutes Raumklima erzeugen.Die Tragfähigkeit der "Wände..." ist auch unter aller Kanone (Schränke o. Plasma TV aufhängen??) und zudem darf ja keine Dampfbremsfolie verletzt werden sonst schimmelt das Isolierzeug weg.
Außerdem ist das ganze einfach Einstellungs- u. Ansichtssache,für mich kam nur ein massives Haus in Frage und so gehts (zumindest hier in Bayern) vielen.Wir fahren auch lieber BMW als Kia u. Co.,einfach pure Einstellungssache,da gehts um das persönliche Feeling selbst wenn es unbegründet wäre....
Also ich habe noch keine Sekunde bereut mich gegen Ziegel,Ytong u. Holzständer entschieden zu haben :hüpf: :hüpf:
 
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