Luxeon K2

Fahrradreflektoren sind in herkömmlicher Weise für den LED-Betrieb ungeeignet, der bereits vorgerichtete Lichtstrahl geht theoretisch komplett am Reflektor vorbei.
In einem anderen Zusammenhang habe ich mich mal mit Reflektoren beschäftigt. Je nach verwendetem Material beträgt der Reflexionswirkungsgrad von Silber, poliert (90%) über Aluminium poliert (80-85%)und Chrom poliert (60-70%) zu Stahl poliert (50-60%)

Wenn man im Vergleich zu den Optiken (ca.85%) etwas reissen will, muss man sich etwas anstrengen, denn die Streuscheibe, welche zum Schutze der Reflektoren erforderlich ist kostet nochmal Wirkungsgrad.

Gruß
Raymund
 

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Re: Luxeon K2
Beim einsatz der leds in fahrradscheinwerfern würde ich die led natürlich nicht nach vorn rausstrahlen lassen, sondern umdrehen bzw. um 90° und mehr drehen um den reflektor zu nutzen.

Da die K2 jetzt ohne kuhlblech geliefert werden kommt dass der konstruktion entgegen. Zur kühlung könnte man dann alurohr (nicht hohl mit 6-8mm durchmesser) nehmen und es so biegen, dass es die led hält und gleichzeitig die wärem abführt.

Ich mach dazu am besten mal ein paar zeichnungen. Werde heute abend mal meine lampenbaufred eröffnen.

Hab heut schon wieder fortschritte beim bau gemacht, vielleicht komm ich noch schnell in den besitzt einer digicam und kann alles mit ein paar bildern dokumentieren.

Bisher habe ich immer ohne streuscheiben experimentiert.
 
also die ganze Geschichte mit der Oberflächenbeschichtung der Reflektoren habe ich schon beim letzen Mal nicht verstanden...;)
Jedenfalls sind die Verluste der Optiken mM nach in jedem Fall höher: 2 Mal Mediumsübergang + die Streulichtverluste (optik auf den schwarzen Kunststoffträger der Led aufgelegt, trotzdem wird die Gegend rund um LED und Optik noch beleuchtet, weil nicht alles Licht vorne an der Optik rauskommt)
Außerdem muß (sollte) auch bei ner Optik vorne eine Scheibe verwendet werden. Schließlich kommt da, gerade beim Biken, oft auch echter Schmutz dran und das sollte auch ohne Kratzer abwischbar sein. Geht auf Dauer nur mit Glas.

Die Reflis sind üblicherweise stärker gebündelt als Optiken und daher auch viel besser fürs biken geeignet, weil die 20 Meter Ausleuchtung, die mit einer Spot-Optik und einer Lux III schaffbar sind, reichen eben nicht um gefahrlos zu biken.

Was jetzt die Frage nach der "Geeignetheit" angeht: da gibts nur ausprobieren, im vorhinein kann man nix konkretes aussagen.
Beispiel: um einen weit leuchtenden LED-Mod zu bauen ist immer noch der originale Maglite-Reflektor am besten. Hinten abschneiden, damit der näher an die Led kommt, die Led nach vorne gerichtet einbauen (wieso umdrehen? bringt null!). Dem Ergebnis kommt keine Optik auch nur nahe.

Werde heute Abend nochmal eine Fotoserie mit den Auswirkungen eines Reflektors im Gegensatz zu dieser Fraen-Optik (weiß leider die Fokussierung nicht, jedenfalls eher spottig) machen und posten.
Der Einfachheit halber: 2 Lampen, ein mal Reflektor (Fenix L2P) und eine mit der Optik. Reflektor zerstört das andere Ding problemlos.

PS: war auch sehr lange gegen Reflis, nachdem jetzt aber wirklich ausgezeichnete Taschenlampen (Fenix) damit zu haben sind, hab ich meine Meinung geändert.
 
SektSchlampe schrieb:
Beim einsatz der leds in fahrradscheinwerfern würde ich die led natürlich nicht nach vorn rausstrahlen lassen, sondern umdrehen bzw. um 90° und mehr drehen um den reflektor zu nutzen..
konkret: da würd ich eher mal bei den Verrückten (http://www.candlepowerforums.com) nachlesen und überlegen.

Was ist der Effekt?
  1. Kühlungsmöglichkeit beim Teufel (wichtigstes Problem)
  2. der Bereich im Reflektor, an dem die Öffnung für die Birne ist, kann sowieso nicht reflektieren. Eine dort hingerichtete Led ist also Lichtverschwendung
  3. kein Streulicht (das Licht, das vorne aus der Led rauskommt und nicht durch den Reflektor gebündelt wird)
Led ganz normal in den Refli rein, halt näher am Beginn und nicht an der Stelle, an der die Birne sein müßte.
Je tiefer der Refli, desto mehr Licht wird gebündelt
(realistisch betrachtet wird aber grundsätzlich auch nur so viel/wenig gebündelt, wie bei Verwendung einer normalen Birne)

Praktisch jedes gute, helle LED-Upgrade für die Maglite Minimag verwendet schon lange Reflektoren, Optiken war ganz am Anfang. Selbst die neuen LED-Maglites sind mit Reflektoren ausgestattet. Selbst wenn man, wie ich, diese Lampen betreffs der Leuchtkraft ablehnt, werden die was schlechtes verwenden, wenns was besseres gäbe? Bei identen Kosten?
 
@yellow_ö
Das Problem bei den Reflektoren ist, daß ein großer Teil des Lichts durch die Abstrahlcharakteristik der LED 'ungenutzt' als Streulicht nach vorne verschwindet. Den einzigen 'guten' Reflektor für LEDs, den ich bislang gesehen habe, war einer mit zusätzlich vorgesetzter Linse. Diese hat dann auch das LED Licht nach vorne gebündelt.

Fahre nun schon weit über einem Jahr mit einer Kollaminatoroptik (die sehr gut bündelt) und habe praktisch keine Kratzer drauf, obwohl ich eher zu den richtigen Drecksäuen zähle:lol:

Ist aber aber auch ein 'Geschmacksthema', das Streulicht bei Reflektoren kann man auch positiv nutzen für den Nahbereich.

Der Nikolauzi
 
Also, erstmal habe ich mich nie gegen Reflis entschieden, sondern aus aufwendigkeits und kostengründen den bau von lampen mit den optiken vorgezogen. Wie bereits gesagt bbin ich am experimentieren mit reflis!
(Wer lesen kann ist klar im vorteil)

Das Umdrehen bzw. drehen um 90° der led hat bei meinen bisherigen experimenten (leider nur mit reflis aus alten ddr-lampen) den effekt gehabt, dass weniger blendlicht entstanden ist und mehr vom refli angestrahlt wird.

Als ergebnis erhielt ich (mit meinen reflis) eine art fernlicht, weil ja noch die streuscheibe fehlt und kaum streulicht nach vorn gelangt. das war ja auch meine intension, weil ich für den nahbereich elliptische freanoptiken benutze. Das diese inen nicht so tollen wirkungsgrad haben ist mir für den nahbereich egal, der ist eh hll genug.
Für die mittlere ausleuchtung bin ich deshaslb auf andere optiken umgestiegen und für die ultraweitausleuchtung experimentiere ich gerade eben mit solchen reflis.
 
Sorry Leute,
ich wollte Euch in keiner Weise böse kritisieren. Leider passierts mir häufig, dass (mM nach neutrale) Komments so aufgefasst werden. Liegt wohl daran, dass in meinem Freundes-/Bekanntenkreis sehr locker mit den Formulierungen umgegangen wird. Wenn man sich perönlich sieht, ist dann auch viel offensichtlicher wie das denn gemeint ist.

Die Vermeidung von Streulicht um den Gegenverkehr zu schonen, ist natürlich ein gewichtiges Argument.
Das ist mir bei meinen Anwendungen, die primär Taschenlampen, oder Beleuchtungen im Wald sein sollen, völlig egal, daher gar nicht daran gedacht. (allerdings brennt sich der Conrad-Spot auch schön in die Augen der Entgegenkommenden, selbst wenn die den Hauptlichtfleck gar nicht abbekommen)

alles weitere zeigen dann die Vergleichsfotos am Abend
 
Fotos:
  1. die beiden Lampen. Optik ist eine Fraen LP (10 Grad, lt. HP) und das Ding mit dem Reflektor. Falls das auffällt: genial bei den LED ist, dass genauestes zentrieren nicht nötig ist. Funkt trotzdem gut
  2. Entfernung von Wand: 5 cm
  3. 1/2 m
  4. 2 m
  5. 5 m
an sich sind die Dinger gleich stark, die grünliche LED verfälscht ein wenig...

PS: finde immer noch, dass eine umgedrehte Led nicht der Bringer ist. Kühlung ist kaum mehr sinnvoll möglich, ein großer Teil des emittierten Lichtes wird verschwendet, kein Steulicht (wie es bei Bild # 3 gut zu sehen ist. Alles was eben nicht vom Reflektor abgelenkt wird.

Einstellung der Kam: automatik; finde nur so lassen sich 2 Lampen vergleichen. Dafür sagen an unterschiedlichen Tagen mit unterschiedlichen Lampen aufgenommene Bilder leider nichts aus
 

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Das komplizierte am lampenbau mit den leds ist ja, dass man eigentlich einen reflektor entwerfen müsste, der auf den abstrahlwinkel der leds angepasst ist um so z.b. einen homogene ausleuchtung der einzelnen bereiche (nahfeld usw.) zu erreichen. auf diese weise könnte man eine ledlampe regelgerecht bauen. Allerdings verfügen die wenigsten jungen menschen über solche produktdesignerischen möglichkeiten.

Wenn ich mit refli einen nahbereich ausleuchten wollen würde ,würde ich die led nicht umdrehen, um das streulicht zu nutzen.

Da die led im refli bei mir aber nur eine art zusätzliches fernlicht bringen soll, habe ich mit dem drehen der led experimentiert.
(ich fahre größtenteils in der stadt, da reichen eigentlich 2xelliptischer nahbereich + 2x4,5° fernbereich aus.)

Die k2's sind ja ohne kühlblech, d,h sie habe eine kleine fläche.
Ich muss noch dazu sagen, dass ich mit halben reflis experimentiere und die led darin so ausrichte, dass ein sehr konzentrieter lichtpunkt entsteht, der nach ein paar metern eine breite erreicht, die für ein fernlicht gut geeignet ist.
Zur kühlung und halterung der leicht gedrehten led würde ich wie schon erwähnt küpferstangen (durchmesser 5-7mm) nehmen.

Ich versuch mal ein zeichnung zu machen, muss aber heut noch arbeiten, weiß also nicht wann ich sie reinstellen kann.
 
SektSchlampe schrieb:
Das komplizierte am lampenbau mit den leds ist ja, dass man eigentlich einen reflektor entwerfen müsste, der auf den abstrahlwinkel der leds angepasst ist um so z.b. einen homogene ausleuchtung der einzelnen bereiche (nahfeld usw.) zu erreichen. auf diese weise könnte man eine ledlampe regelgerecht bauen. Allerdings verfügen die wenigsten jungen menschen über solche produktdesignerischen möglichkeiten.
Jemand, der sich mit Fahrradbeleuchtung recht gut auskennt, hat mal vorgeschlagen, eine side-emitting Luxeon mit dem Reflektor der 5W-Mirage zu verheiraten, weil die Abstrahlcharakteristik des Mirage-Leuchmittels wohl recht ähnlich sei. Ich habe aber bisher noch niemanden getroffen, der das auch tatsächlich ausprobiert hat.

Optiken selbst bauen ist wohl nix für Privatpersonen. Man könnte aber kommerzielle LED-Lampen fleddern und stärkere LED/bessere Elektronik einbauen. Neben den üblichen Verdächtigen (Bumm und so) bin ich vor kurzem mal über die Inoled gestolpert. Hat die hier schonmal jemand ausprobiert? Bis zum nächsten Winter hätt ich gern noch was für die Straße - meine 2xMOBDAR-Lampe blendet den Gegenverkehr schon recht stark, die 1W-Funzeln sind mir zu dunkel.
 
Mit dem tuning von fertigen led-lampen habe ich mich noc nicht bewschäftigt, da man ja die lampe und die tuning maßnahmen bezahlen muss.

An die benutzung von side-emitting habe ich noch gar nicht gedacht, guter einwurf :daumen:

Leider gibst die K2 noch nicht als side-emitting.

Die grahtwanderung zwischen "hell" und "nicht den gegenverkehr blenden" - kenn ich, deshalb will ich als fernlich auf reflis gehen, weil dort weniger licht nach oben geht und in der von mir verwendeten einbauweise weniger streulicht entsteht. aber für eine fertige lampe (led+ refli) brauche ich noch ein wenig zeit.

Im "selbstbaulampen der IBC´ler"-fred kann man meine momentanen lampen sehen (beitrag #2057)
 
side emitting ist :kotz:
high dome ist immer überlegen.
verwendet niemand mehr, der sich eingehender damit beschäftigt hat (wieder der Link zu www.candlepowerforums.com).
Selbst die fertigen LED-upgrades sind von den SE weg zu den HD.
sind einfach viel besser zu fokussieren, k.A. warum

Witzigerweise kann man alles totrechnen ("da muß erst ein spezieller Reflektor angefertigt werden"), in der Ausprobierpraxis funktioniert beinahe jeder super. Beispiele: Maglite C+D, Minimaglite Reflektor, Sure Fire, ...; anscheinend ist die Abstrahlcharakteristik einer Led die ganz tief im Refli sitzt, sehr ähnlich wie die einer zentral sitzenden Glühbirne.

Blenden würde ich ignorieren: schließlich blendet das von den Led kommende Streulicht auch nicht mehr, als wäre eine konventionelle Glühbirne eingebaut.
(finde immer noch, das Fotobeispiel oben sagt alles. Gut die Optik ist nur eine 10 Grad, aber trotzdem)
egal, die Idee habts gelesen, ist ja gerade der Spaß, selbst was zu basteln und positive/negative Erfahrungen zu machen...
 
SektSchlampe schrieb:
Die grahtwanderung zwischen "hell" und "nicht den gegenverkehr blenden" - kenn ich, deshalb will ich als fernlich auf reflis gehen,
Es geht nicht um "hell", sondern um das Problem mit der rotationssymmetrischen Optik. Fahrzeugscheinwerfer haben Reflektoren, die so konstruiert sind, dass möglichst wenig Licht nach links (bei Linksverkehr entsprechend nach rechts) austritt und damit eine Blendung des Gegenverkehrs vermeidet. Die gängigen Optiken, die man für Luxeon kaufen kann strahlen halt überall hin, was dann zur Blendung führt.

Ich habe auch noch Skrupel, mir ne 60€-Lampe zu kaufen um dann die Hälfte wegzuschmeissen. Andererseits, wenn ich bedenke, wieviel Geld ich schon ins Experimentieren mit LED-Lampen versenkt habe... Leider gibts noch nix fertiges zu kaufen, was gleichzeitig eine fahrzeugtaugliche Optik hat und hell ist, nur diese 1W-Funzeln. Die 2W-Inoled kommt der Sache aber wohl schon näher.
 
yellow_ö schrieb:
side emitting ist :kotz:
high dome ist immer überlegen.
D.h. Du hast das mit dem Mirage-Reflektor schon probiert, oder wie habe ich zu verstehen? Ich kann mir das aber irgendwie nicht vorstellen, wie das mit high dome funktionieren soll. Oder kennst Du dafür eine (preiswerte) nicht-rotationssymmetrische Optik?
yellow_ö schrieb:
Blenden würde ich ignorieren: schließlich blendet das von den Led kommende Streulicht auch nicht mehr, als wäre eine konventionelle Glühbirne eingebaut.
??? Kann ich nicht bestätigen. Oder vergleichst Du mit einer Glühbirne mit rotationssymmetrischer Optik? Die blendet auch. Das taugt auf Dauer nicht
 
ok, ich vergleiche Taschenlampen, keine Freiflächenreflektoren (hatte ich das nicht genannt?) ;) anscheinend tippen wir da aneinander vorbei. Denn beim Biken interessiert mich der Bereich "Nacht-Bergab bis Tempo 30". Bei der dabei nötigen Ausleuchtung muß sehr stark fokussiert sein.
Trotzdem war noch jeder Versuch mit einem beliebigen Reflektor sehr gut, was Fokussierung betrifft; wie oben genannt: Birne im Zentrum und Led tief drinnen müssen irgendwie ähnlich abstrahlen.
Aus den bisherigen Basteleien sage ich jetzt mal: der Mirage ist tief genug, dass es funktionieren wird, ausprobiert hab ich diesen bisher nicht (und würde ich auch nicht. Gehöre zur Fraktion "besser übertriebene Kühlung" und Plastikgehäuse ist daher gestorben).

Geht es Euch eigentlich um Eigenblendung, oder worum? Ich verstehe anscheinend nicht ganz, worauf ihr hinauswollt :confused:
Beim Gegenverkehr blendet ein falsch (zu hoch) eingestellter Leuchtpunkt stark, egal ob des sich um eine vorschriftsmäßige auseinandergezogene Lichtverteilung, oder um eine runde handelt, oder es blendet schwächer von der nach vorne nicht abgedeckten Birne / LED.

Bei genauer Betrachtung des Fotos der schwarzen Lampe wirst Du bemerken, dass es sich da um eine HD handelt.
Ich persönlich verwende keine LD mehr, bringts nicht (dzt. 2 Stirnlampen, 5 Handlampen gebaut, teils Optiken, teils mit Reflektoren, bei beiden ist der Output der HD besser. Und ich bin keiner der auf extreme Bündelung wert legt, das soll eine schöne Mischung für gehen/wandern sein. Bündelung: HD und so großer + tiefer Reflektor wie möglich. Selbst die teuren, großen 2 Grad Optiken nimmt niemand).
 
Das problem des blenden des gegenverkehrs liegt ja daran, dass das licht aus einer optik oder einem normalen refli ohne linse/streuscheibe nicht parallel ist.

Beim nahbereich ist das egal, da der lichtpunkt nur auf 1 bis 4 meter vors fahrrad eingestellt wird.
mein momentaner fernbereich aus 2xmobdar 4,5° (bei weißer led sinds mehr grad) soll in zukunft den bereich von 4-7metern ausleuchten, also als für die mittlere ausleuchtung sorgen, dann dürfte auch dort die blendwirkung klein sein.
Für den richtigen fernbereich will ich aus wirkunggradgründen mit reflis arbeiten und einer linse die das licht "parallelisiert", ähnlich wie in einem polylux. Wenn das licht nämlich parallel aus der lampe austritt, kann man den leuchtpunkt auch auf 7meter und aufwärts einstellen ohne das der gegenverkehr zu stark geblendet wird.

Zu meinem konzept muss ich noch erwähnen dass der fernbereich auf reflis-basis über nabendynamo läuft und im stand aus ist. Denn in der stadt brauch ich an der ampel keine 11meter weitleuchte. wenn sich dann die geschwindigkeit erhöht nimmt die leuchtkraft bis 10/15 km/h zu und erreicht dann auch ihr maximum. denn erst bei den hohen geschwindigkeiten brauche ich eine lampe die 11meter weitleuchtet.

Da ich gelegentlich auch schnorcheln gehe und dies auch gerne nachts tue habe ich schon oft über unterwassertauglich lampen nachgedacht. dazu hatte ich mir mal einen prototypen gebaut (frean narrow beam und 1watt luxeon). Durch zusammenschieben zweier ineinanderpassernder rohre wurde der stromkreisgeschlossen und die lampr brauchte so keinen schalter.
(Bilder gibts leider nicht.)

Bei dieser unterwasserlampe ist es ja wie bei einer taschenlampe oder wanderlampe egal ob der gegenverkehr geblendet wird. Ich denke auch dass man dort eher ein spotiges abstrahlverhalten benötigt.
Da eine tauchlampe klein sein soll werde ich da auch auf luxeons zurückgreifen und kupferinstallationrohr ausm baumarkt. In die 18mm kupferrohre passen genau mignoakkus rein und es gibt runde kippschalter mit wasserdichtkappen die genau in die dazugehörigen 18mm muffen passen. Dann gibts noch muffen von 18mm auf größere durchmesser in die dann eine luxeon mit freanoptik passt. da die mobdar aber besser bündeln werde ich diese verwenden, allerdings wird dann die optik am rand überstehn.
 
Hat denn schon mal einer von Euch probiert mit einer 3-fach Optik eine Lampe zu bauen?
Ich hab da die Idee, diese Optik: http://www.fraensrl.com/images/FT3_Lens_Series_Datasheet.pdf
in Verbindung mit drei K2 zu verwenden.
Da der Durchmesser 50mm beträgt und es z.B. bei LED Tech Halterungen, Kühlkörper u.s.w. gibt, könnte man eine Lampe fast komplett aus ganz Standardbauteilen bauen. Auch ein passendes Gehäuse zu finden sollte dann kein Problem sein.
Da ich nicht in der Stadt und nicht mit Dynamo unterwegs bin würde ich eine der drei LEDs "stadtfreundlich" mit 350 oder 700mA betreiben und die anderen beiden im Gelände zuschalten, dann so mit 1000 oder 1500mA. Evtl. die ganze Lampe dimmbar!?! Die Entscheidung ist noch nicht gefallen.
Im Augenblick fahre ich noch den Conrad-Spot mit K2 und 1000mA. Hier überlege ich noch den Einsatz einer 1500mA-Quelle. Da weiß ich noch nicht, ob die 1500mA so viel bringen??
Das finde ich aber dann raus!!!:daumen:

Gruß Doc Jekyll
 
eine luxeon led bringen nach meinen erfahrungen in der stadt nicht ausreichend licht. entweder man hat nur einen nahbereich oder man hat nur einen spot in ein paar metern entfernung.
bei den 3er optiken gefällt mir die anordnung nicht, da die lampe so hoch wird. ich mags lieger flach und breit.

Komischerweise ziehen meine leds an 6akkus höchstens 500mA, irgendwas ist da an euren lampen anders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass erst durch eine schaltung aus irgendwelchen bauteilen die led die 700mA zieht. Meine akkus haben alle 2500mA. Liegt es an den akkus?

@Doc Jekyll Benutzt du lithium-ionen akkus?
 
SektSchlampe schrieb:
Komischerweise ziehen meine leds an 6akkus höchstens 500mA, irgendwas ist da an euren lampen anders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass erst durch eine schaltung aus irgendwelchen bauteilen die led die 700mA zieht. Meine akkus haben alle 2500mA. Liegt es an den akkus?

@Doc Jekyll Benutzt du lithium-ionen akkus?

Schau mal in die Datenblätter. Dort wirst Du sehen, dass die Luxeon LEDs in Ihrer Leistung in erster Linie vom Strom abhängig sind. Die Spannung ist dabei fast konstant, obwohl der Strom, je nach LED, locker zwischen 300 und 1500mA liegen kann.
Ich betreibe die LEDs an einem NiMh-Modellbauakku, in Kombination mit HKO-Konstantstromquellen. (Hobbytron-Shop).

Gruß Doc Jekyll
 
Also wenn ichm ich nicht vermessen habe brauche ich keine konstantstromquelle, da eh nicht mehr als 410mA fließen.

@Doc Jekyll Wie groß sind deine Kühlkörper? bzw. was für eine kühlung hast du? Welche leds und wieviel betreibst du?
 
schmadde schrieb:
Es geht nicht um "hell", sondern um das Problem mit der rotationssymmetrischen Optik. Fahrzeugscheinwerfer haben Reflektoren, die so konstruiert sind, dass möglichst wenig Licht nach links (bei Linksverkehr entsprechend nach rechts) austritt und damit eine Blendung des Gegenverkehrs vermeidet. Die gängigen Optiken, die man für Luxeon kaufen kann strahlen halt überall hin, was dann zur Blendung führt.

Hallo Schmadde
Hast Du dir das Prinzip Fahrzeugscheinwerfer schon mal genauer angeschaut?
Die decken dabei einen Teil der Birne ab!
Ich hab mir sowohl an meine HID- als auch an meine Masterline Halogenlampe ein "Häubchen" montiert welches ich innen, auch wegen dem durchscheinenden Licht, mit einer gut reflektierenden Alufolie beklebt habe.
Die HID
400_3539623433656535.jpg


Die Halogen
400_6533333335303861.jpg


Das Gute an der HID ist darüberhinaus, dass ich den Blendschutz drehen kann. Meistens hab ich ihn Gegeverkehrfreundlich eingestellt. Im Wald stelle ich ihn mittig ein.

sektschlampe schrieb:
Komischerweise ziehen meine leds an 6akkus höchstens 500mA, irgendwas ist da an euren lampen anders. Ich kann mir nicht vorstellen, dass erst durch eine schaltung aus irgendwelchen bauteilen die led die 700mA zieht. Meine akkus haben alle 2500mA. Liegt es an den akkus?

6 Akkus ergeben etwa 7,2V mal 500mA multipliziert hast Du etwa 3,6Watt.
Wenn ich nun davon ausgehe, dass Du einen Schaltregler vor Deiner LED sitzen hast wird sich Dein LEDstrom wohl bei ca700 - 800mA @3,4V einpendeln. Der Rest ist Verlustleistung Deines Schaltreglers.

Gruß bergnafahre
 
Ich betreibe eine K2 (LXK2-PW14-U00, Emitter) in einem Conrad-Spot. Die LED betreibe ich über eine HKO-Konstantstromquelle, die auch ehrliche, gemessene 1000mA an der LED bringt. Die originale Elektronik habe ich ausgebaut.

Als Spannungsversorgung habe ich einen 7,2V NiMh-Modellbauakku mit 2200mAh. In der Kombi habe ich ca. 2 Stunden recht ansehnliches Licht.
Die Lichtverteilung ist, rein subjektiv, gleichmäßiger als bei meiner 5W Sigma. Die hat einen ganz scharfen Übergang von hell nach dunkel.
Das LED-Licht ist im direkten Vergleich etwas ungewohnt, weil "blaß" und nicht so gelb.

Langfristig möchte ich mir eine Doppel- oder Dreifachlampe bauen. Dann hätte ich für den Nah- und Fernbereich gutes Licht. Etwa die Art, wie die Cateye-Dinger. Die haben schöne Gehäuse, sind aber meiner Meinung nach zu teuer. Überhaupt denke ich, dass ein passendes Gehäuse die größte Schwierigkeit ist. Da suche ich noch nach einer günstigen Lösung. Daher auch meine Idee mit der 3-fach Optik. Die kann man bequem in einem 50mm Rohr unterbringen.

Keine Ahnung, was Du für einen Aufbau hast. Kann es sein, dass Du noch Wiederstände benutzt, oder betreibst Du sie am Dynamo?? Hab mal gehört, dass die eine physikalisch bedingte Begrenzung haben.

Gruß Doc Jekyll
 
ich habe keine bauteile außer einen schalter und kabel vor die leds geschaltet.
die 5watt leds laufen parallel und die K2's laufen in reihe. das ganze ist dann parallel ans akkupack geklemmt.

Da die akkus zu 2500mA in der lage sind, kann es nur ein messfehler von mir sein oder zusätzliche bauteile (die HKO Konstant...) erhöhen für mich auf unerklärliche weise den strom.

@Doc Jekyll
Und die K2 brennt dir bei 7,2 volt nicht durchm, oder liefert die HKO Konstant... genau die nötige spannung?
 
Genau,

der Strom ist bei einer LED - Stromquellen Kombination das Entscheidende.
Die Spannung bleibt, wie schon erwähnt nahezu konstant.
Es handelt sich also nicht um einen Messfehler.
Die HKO macht bei 1000mA ca 3,7V, in Kombination mit der Led.
Wie schon erwähnt denke ich über den Einsatz einer stärkeren Stromquelle nach, um mehr Licht zu bekommen. Laut Datenblatt bringt das etwa 30lm:confused: .

Gruß Doc Jekyll
 
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