Fahre jetzt schon den dritten Satz dieser Kombi, also sehr zufrieden;-)
Ich gehe jetzt mal von den bei uns vorkommenden Trails und Wegen aus.
Im Wald haben wir den klassischen griffigen Mittelgebirgsboden, je nachdem mit Steinen und Wurzeln.
Und die Wald-Wiesen-Autobahnen mit Split und Schotter.
Der Ignitor rollt mit 2Bar vorne auf den Waldautobahnen wegen der abgeschrägten Mittelstollen wunderbar. Der Larsen geht hier mit demselben Druck noch ein wenig besser vorwärts.
Auf den Trails grippt der Ignitor vorne wunderbar, Hinterrad umsetzen bei Spitzkehren ist ohne Weiteres möglich, und auch bei schnelleren, weiteren Kurven kannst du ruhig stehen lassen.
Du hast einen relativ breiten Grenzbereich, wo du merkst, dass der
Reifen langsam zur Seite "wandert". Auch, wenn ab und an mal Wurzeln und Steine im Weg liegen. Der Grenzbereich macht sich aber erst relativ spät bemerkbar. Schätungsweise bei 80% von dem, "was geht".
Meiner Meinung nach ist er im Grenzbereich wunderbar kontrollierbar, und ich muss keine Angst haben, dass der Grip abrupt abreisst.
Bei meinem Experiment "Larsen vorne" habe ich festgestellt, dass auf Waldtrails der Larsen ein ähnliches Verhalten hat wie der Ignitor. Zumindest bei trockenem bis mäßigen Boden.
Wenn dir allerdings Steine oder Wurzeln in einer schnelleren Kurve liegen, wird es passieren, dass der Grip urplötzlich abreisst und du deine Linie korrigieren musst bzw, auf der Nase liegst.
Am Hinterrad habe ich damit keine Probleme- der Vorderreifen bestimmt die Linie und der Hinterreifen "rutscht" sauber hinterher.Ich persönlich mag, wenn das Hinterrad langsam ins Rutschen kommt.
Macht vor allem auf Schotterpisten richtig Spass;-)
Wenn die Böden tiefer werden und ich das Gelände nicht einschätzen kann, dann hinten High-Roller oder Ignitor...