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Mountainbiken mit Endoprothese?

O

ollibolli

Guest
Hi,
Anfang März soll ich (40) eine Endoprothese bekommen.

Hat hier jemand aus dem Forum schon eine und bikt damit?

Ist es überhaupt ratsam? (Sturzproblematik) Wie gross ist die Gefahr wirklich, dass bei einem Sturz etwas kaputt geht?

So, wie ich es gelesen habe, rät ein Teil der Ärzte davon ab und der andere Teil, erlaubt sogar das Mountainbiken.

Mächchste Woche habe ich einen Termin mit meinem Operateur - übrigens ca Mitte 40 und ziemlich sportlich aussehend.

Mal sehen, was der sagt :ka:

Gruss Olli
 
Sorry,
ich meinte natürlich im Knie :)

Meine Knie waren von Geburt auf mit schwach ausgeprägten Gelenkpfannen ausgestattet, daher waren die Knie immer recht instabil und gerade im Jugendlichen-Alter ist mir oft aus heiterem Himmel bei beiden Knien die Kniescheibe rausgeflogen (luxiert)

Deswegen ist die Arthrose bei mir mittlerweile wohl nicht mehr operabel :heul:
 
Normalerweise sagt man, dass nur starke, plötzliche Belastungen (Sprung, Sturz,...) für die Prothese gefährlich sind. Ausdauersport wird, insbesondere Radfahren, wird immer als positiv betrachtet.
CC oder normale Touren sind vermutlich für dich gut, ob du Downhill (insbesondere mit vielen Abstiegen) betreiben sollst, hängt von deiner Risikobereitschaft ab.
 
Anfangs keine Drehbewegungen, danach langsam rantasten. Hör auf Arzt und Physio! Du bist übrigens nicht der Einzige hier im Forum, der sowas mit Stolz trägt... ;)
 
Na das hört sich ja gar nicht mal so hoffnungslos an :D
Daß das langsam angegangen werden muss, ist mir schon klar.

Ich fahre eigentlich nur Touren, wobei es bei mir bisher bergab doch recht schnell zugehen mußte. Sprünge sind bei mir allerdings wenn nur kleine dabei.

Wie groß ist denn überhaupt die Gefahr, dass bei einem Sturz wirklich etwas kaputt geht?
 
Ich sag es mal so: Es kommt ganz auf dich an...
Kannst du, was du tust oder denkst du, es könnte auch schief gehen.
Liegt ganz an deiner Risikobereitschaft. Genau wie bei einer Fahrt ohne Implantate. Zur Not lässt du der Gesundheit willen eben den ein oder anderen Sprung weg oder bremst vor einer Kurve dann doch mal etwas runter.
Prinzipiell geht sicherlich alles, was deinen Knien sonst auch nicht schadet. So lange es noch im Wachstum ist, schön vorsichtig sein. Danach dürfte das genau so viel aushalten, wie dein vorher schon "schwaches" Knie auch...
Mehr wird dir aber der entsprechende Arzt sagen können. Nur so viel: Richtige Bewegung schadet nie, falsche Bewegung dagegen schon.
 
Das hört sich ja gar nicht mal schlecht an!
Dann muss ich ja mein Bike nicht in Rente schicken :) :love: :)
Am Donnerstag ist es ja dann soweit mit dem "Einbau"

Danke für alle, die mir hier mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben :daumen:
 
Meine Mutter hat letztes Jahr im Sommer eine neue Hüfte bekommen. Fährt aber inzwischen wieder Ski und Mountainbike. Aber halt kein Tiefschnee und nur noch gemäßigte Touren (weniger technisch).
Bei ihr wars übrigends auch so, dass jeder Arzt was anderes gesagt hat. Aber sie scheint damit keine Probleme zu haben.
 
Problematisch ist in erster Linie die Sturzgefahr. Jeder Arzt sagt da was anders das ist richtig. Liegt auch einfach an den Unterschieden der jeweiligen Operateure und wie die OP im endeffeckt verlaufen ist. Der Heilungsverlauf ist auch bei jedem anders und limitiert irgendwann den Grad an Sport, den man wieder aufnehmen kann.
Ein Sturz auf das operierte Knie muss in jedem Fall nach einer solchen OP, egal wie lange sie zurück liegt, umbedingt verhindert werden und darf nicht passieren!
 
Zunächst mal ein klares JA!
Ich bin zwar kein Spezialist in Sache Knie-TEP, habe aber in der Zeit, in der ich mein Aufbautraining nach 2 Hüft-TEP's gemacht habe, viele Mitstreiter mit Knie-TEP's kennengelernt. Alle waren danach in der Lage Sport zu treiben und vor allen Dingen auch Rad zu fahren. Sollte es wider Erwarten dazu kommen, dass die Beugung über 100 Grad problematisch ist, kann man auch mit verkürzten Kurbeln fahren. Auch dies kenne ich aus persönlichen Kontakten. Was generell sportlich mit Endoprothesen möglich ist, wird ausführlich in meinem Blog http://endoprothese.wordpress.com behandelt. Die Sturzgefahr ist natürlich vorhanden, allerdings nicht mehr oder weniger als bei einem gesunden Mountainbiker. Die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Sturz ausgerechnet das operierte Knie betroffen ist, ist genauso groß, wie die Wahrscheinlichkeit sich nach einem Sturz eine andere schwere Verletzung zuzuziehen. Also, nur Mut!
Gruß Peter
 
So Leute,
morgen gehts ab ins Krankenhaus :heul: machen wirs beste draus :daumen:

Ich in jedenfalls auf die Zeit danach gespannt :D

Gruß Olli
 
Gibts was Neues?
Ich liege jetzt seit einer Woche im Krankenhaus und habe jetzt ein bißchen Titan in der Hüfte und im Oberschenkelknochen.
Bin sehr gespannt wie lange es dauert bis ich wieder biken gehen kann.
Vor hab ichs auf jeden Fall.
 
Ich bin derzeit auf Reha - am Donnerstag ist die 3. Woche seit dem Op rum :)
Mein neues Knie fühlt sich einfach klasse an :D für diese große Op ist die Bewegungsfreiheit und das allgemeine Wohlbefinden einfach Spitze :daumen:

Ich bin mir ziemlich sicher, daß ich dieses Jahr noch den einen oder anderen Kilometer biken werde :love: :daumen: :love:
 
Obwohl ich nicht der Thread-Starter bin, möchte ich mich mal wieder melden und einen kurzen Bericht zum aktuellen Stand abzugeben.
Meine Hüft-TEP ist jetzt ca. 9 Wochen her.
Nach 3 Wochen wurde ich in der Reha zum ersten Mal auf ein Ergometerfahrrad (ohne Widerstand) gesetzt. Das habe ich in der Reha dann gesteigert. Nach der Reha habe ich zuhause fast täglich eine Stunde auf der Rolle absolviert. Nach ca. 7 Wochen saß ich das erste Mal wieder richtig auf dem Fahrrad (erst Straße, danach Forstwege). Allerdings sowohl von Arzt als auch der Physiotherapeutin verboten... Nicht wegen der Bewegung, sondern wegen der möglichen Sturzgefahr. Richtig Biken - also Singletrailbiken - war ich bisher noch nicht.
 
Hallo
Nachdem ich die Beiträge hier gelesen hab, hab ich doch wieder Mut geschöpft. Hab jetzt letzte Woche ne Atrhoskopie im linken Knie hinter mir und vor einem Jahr wars das rechte Knie. Diagnose war total besch....en. Hab in beiden Knie totale Athrose´bis stufe 4.
Fazit der Ärtze, über kurz oder lang neue Knie.Bin jetzt 53 und hab mir gedacht, das wars mit MTB-fahren. Bin eigentlich gemütlicher Tourenfahrer und hab mit Sprüngen eh nix im Sinn.
@ Bergradlerin
Darf man fragen wies bei Dir war. So wie ich lesen konnte hast Du auch schon Prothesen.
Grüeß am alle
Boarder43
 
Hallo
Nachdem ich die Beiträge hier gelesen hab, hab ich doch wieder Mut geschöpft. Hab jetzt letzte Woche ne Atrhoskopie im linken Knie hinter mir und vor einem Jahr wars das rechte Knie. Diagnose war total besch....en. Hab in beiden Knie totale Athrose´bis stufe 4.
Fazit der Ärtze, über kurz oder lang neue Knie.Bin jetzt 53 und hab mir gedacht, das wars mit MTB-fahren. Bin eigentlich gemütlicher Tourenfahrer und hab mit Sprüngen eh nix im Sinn.
@ Bergradlerin
Darf man fragen wies bei Dir war. So wie ich lesen konnte hast Du auch schon Prothesen.
Grüeß am alle
Boarder43

Hi Boarde43r,
mit meiner Knie TEP, die ich Anfang März bekommen habe, macht es langsam wieder Spass Sport zu treiben und am Berufsleben teilzunehmen :daumen:
Sport heißt bei mir noch zur Arbeit radeln und mit dem Trekkingrad Kilometer zu sammeln. Da ich aber schon mehrere Male mit dem Trekkingrad spontan ins Gelände geradelt bin und Singletrails unter die Räder genommen habe, werde ich wohl in den nächsten Wochen kleine Abstecher ins Gelände mit dem Mtb machen. Richtige Mtb-Touren sollen das aber noch nicht werden. Ich möchte nur den Offrad-Anteil fürs erste erhöhen :) Ich denke zur Motivation wird mir das erst einmal reichen :D

Gruß Olli
 
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