Neue Deutsche Welle: 6 innovative Bikes aus Deutschland im Test

Neue Deutsche Welle: 6 innovative Bikes aus Deutschland im Test

aHR0cHM6Ly93d3cubXRiLW5ld3MuZGUvbmV3cy93cC1jb250ZW50L3VwbG9hZHMvMjAyMS8wMy9OZXVlLURldXRzY2hlLVdlbGxlLUZpbmFsLmpwZw.jpg
Seit vielen Jahren erfreuen sich Bikes von deutschen Firmen großer Beliebtheit – doch gerade in der näheren Vergangenheit haben einige kleine deutsche Bike-Schmieden mit innovativen Ansätzen das Feld gehörig aufgewirbelt. Einige dieser Bikes werden wir demnächst ausgiebig für euch testen. Vorhang auf für die Neue Deutsche Welle bei MTB-News!

Den vollständigen Artikel ansehen:
Neue Deutsche Welle: 6 innovative Bikes aus Deutschland im Test
 
Ja, leider muss man das wohl, damit es verstanden und hoffentlich auch mal umgesetzt wird. Dieses "da sind Andere aber auch nicht besser" hilft einfach nicht, da es irrelevant ist.
Ich finde den Vergleich mit kleinen Kindern passend, da man schon als Kind gelernt haben sollte, dass solche "Vergleiche" eben zu keinem Ergebnis führen und eine sachliche Diskussion verhindern.
Aber vielleicht ist das nicht das Designkriterium was der Entwickler auf der Liste hat. Alle Richtungen lassen sich nicht immer optimieren. Und ja solange der Prozess nicht schlimmer wie alles andere ist find ich's eben bei so ner Kleinserien nische egal. Zumal es eben aktuell die halbe Branche deutlich schlechter macht via Carbon. Und ja "Ist scheiße weil Ressourcenverschwendung" verhindert sachliche Diskussion ebenso. Mist schon wieder was schlechtes mit was schlechtem begründet! Merkst selber oder.

Ich persönlich habe nichts dagegen, dass Rahmen gefräst werden. Die ganze Aufmachung und Erklärungen, warum diese Technik die Richtige ist (sonst würde er das ja nicht machen), finde ich nur nicht sonderlich gut. Vom Preis dann mal abgesehen (denn der kommt ja nicht von ungefähr). Da wird die tolle, aber nicht schweißbare Legierung genannt, welche Gewichtsvorteile haben soll. Nur eben nicht bei gerade dieser Umsetzung. Die (Grenzen der) Belastbarkeit werden wir in dennächsten Wochen und Monaten wahrscheinlich auch erfahren (siehe Pole). Zum (vermeintlich) ungünstigen Design des Hinterbaus gab es ja auch schon Kommentare.
Genau das nervt mich hier immer wieder irgendjemand macht was neues, oder anderes und erstmal wissen es diverse Leute im Forum besser, ohne dass irgendjemand die Chance hatte es auszuprobieren. Gibt bei jedem Produkt ne Armada die sofort dagegen ist anstatt erstmal abzuwarten. Bei Komponenten issues noch schlimmer.
Und übrigens dein Kommentar ist nix anderes wie das was du mir vorwirfst "Pole kann das ja auch nicht". Gut dass du beurteilen kannst das das ja nicht funktioniert, ich denk mir, warten wir's ab dann seh Maß schon.
Egal, mir geht es nur darum, dass viele Argumente und Gedanken zum Rahmen genannt wurden (ohne Wertung dieser), einschließlich das Thema Verschwendung / Ökobilanz. Und anstatt darauf sachlich einzugehen, kommt direkt die "machen Andere aber auch nicht besser" Keule. Erinnert sehr stark an sehr viele, aktuelle Themen, wie z.B. VW.
Naja der Hersteller geht ja selbst in den vorigen berichten darauf ein. Und der sagt selbst, Stahl oder konventioneller Alurahmen sind besser, Carbon aber deutlich schlechter und er kann Späne immerhin recyceln. Danke damit kann sich das jeder überlegen, aber für sich anstatt da online ein Fass aufzumachen und jemanden erstmal gefühlt an den Pranger zu stellen.
Meine Fragen an dich waren ja sehr konkret; nicht Eine hast du in deiner Antwort beantwortet :)
Gut das will ich dann nachholen:
Wieso rechtfertigen immer noch einige Leute etwas Schlechtes mit etwas anderem Schlechten?
Siehe oben, nuff said
Erkläre uns doch bitte deinen Vergleich ein Wenig genauer; welche Art der Herstellung wäre denn sinnvoller für Kettenblätter?
Nach dem Kriterium der Ressourcenverschwendung Stahl Kettenblätter. Weniger energieaufwändig in der Gewinnung, einfacher zu recyceln. Denke weltweit fällt mehr Abfall bei allen Kettenblättern an wie bei actofive in der näheren Firmengeschichte. Genau das ist ja der zentrale Punkt den ich meine. Aber klar ich fahr auch mein alu KB wie die meisten hier.

Und kann es sein, dass es für Rahmen sinnvollere Herstellungsverfahren gibt, als diese aus dem Vollen zu Fräsen?
Klar es gibt das Klassische Rohrbausystem, und vielleicht sind da schon Jahrzehnte an Optimierungen drinnen. Aber auch das schweißen ist nicht ohne, und bereitet diversen Großserien Probleme. Und auch da reissen Rahmen immer wieder Mal, und auch nicht immer an der Schweißnaht. Optimal ist es daher nicht.
Mit fräsen kann man anders die Topologie optimieren, Lasten besser verteilen kann organische Formen anstatt Gussets nutzen und so cleanere Formen herstellen, wie es auch bei Carbon gemacht wird. Da seh ich für die Zukunft schon Potential. Nur die große Industrie ist d lieber erstmal bei vergleichsweise billigem Carbon zu überteuerten Preisen.
Nun gibt es 2 Firmen, die da Vorteile drin sehen es anders zu machen und vielleicht haben die halt nicht die Millionenbudgets das direkt auszureizen, oder wegzustecken wenn man es übertrieben hat. Daher beginnt man auf der konservativen Seite und hat etwas Mehrgewicht. Wer weiß, vielleicht bekommen sie das in den nächsten Jahren alles noch abgespeckt. Bei konventionellen Rahmen hat das auch Jahrzehnte bis zum heutigen Stand gedauert und Milliarden Entwicklung gekostet.
Viele Alurahmen bei Großserie heute finde ich sind nur noch das Abfallprodukt des Carbonrahmens und eher minderwertig im Vergleich. Schaut teils aus wie Frankensteins Monster was da produziert wird. Da heißt es das ist der neue Carbonrahmen, schweiß Mal was zam aus Alu das so aussieht, sind ja ehh nur Low end Modelle.
Und dafür braucht es Firmen wie actofive die das anders angehen auch wenn's vielleicht noch nicht in allen Belangen der Erfolg ist.
Nach deiner Logik müssten wir uns also enscheiden, ob wir Alles fräsen, oder Nichts.
Sollte nun vielleicht klar sein dass ich das nicht so sehe.

Stattdessen kommt wieder die "andere Hersteller nicht besser - Karte". Es ist mühsam.
Und, damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich habe kein Problem mit deinen "Antworten"; sie bringen nur nichts. Ganz im Gegenteil, die Fronten verhärten sich nur weiter. Die "Fanboys" fühlen sich gestärkt, die "Kritiker" aber auch.
Kauf dir den Rahmen, wenn du ihn geil findest! Und berichte uns dann :)
Ich bin wahrlich kein Actofive fanboy, mir ist der zu schwer und das Design spricht mich Ned soo an. Aber ich sehe im fräsen durchaus Potential. Vielleicht nicht den ganzen rahmen aber durchaus Teile, aber dafür braucht es Visionen.
Außerdem in ich mit meinem Kavenz ziemlich Happy. Aber ich bin froh dass es Leute gibt die sich das trauen, und das angehen, damit es Auswahl gibt und nicht nur 0815 Bikes von der Stange. Und ich wünsche ihnen viel Erfolg. Und ich bin Fan davon dass gerade manche eben versuchen möglichst viel hier zu machen. Das braucht mit weil die Kosten anders sind dadurch die Margen geringer oder die Preise deutlich hoher. Und genau das fehlt hier doch oft in den Diskussionen: auch wenn es für einen selbst nicht das optimale ist dann kann man es doch trotzdem erstmal anschauen und froh sein dass es jemand versucht hier zu machen und muss es nicht direkt bashen.


Und nun etwas allgemeiner zu Innovationen.
Da hat jeder eine andere Definition. Was viele Leute vergessen, Innovation muss nicht technisch sein. Innovationen können rein im Marketing liegen oder im Business Model und Innovation muss auch nicht immer alles neu machen, und nicht alles an einer Innovation muss neu sein. Und ja das tun fast alle hier, und die hier haben definitiv deutlich mehr Innovationen die Innovativsten in Der Userbefragung (zumindest darauf sollten sich die meisten ja einigen können 🤣, aber am Ende liegt's im Einzelfall im Auge des Betrachters):
Kavenz: Im Marketing(Transparenz) und im Produkt selbst mit dem VHP auch. Klar gab's pulleys vorher, und auch besagten Giant viergelenker, aber der hatte durchaus andere Geo und hat sich Ned durchgesetzt. Aber vielleicht aus anderen Gründen, anders optimiert.
Actofive hatte sich offensichtlich Gedanken gemacht wie er denkt, dass ein Rahmen gebaut werden sollte. Klar Pole macht das genauso, aber denke im Detail doch anders, insofern auch keine 1:1 Kopie.
Last: komplexerer Carbonprozess dadurch niedrigere Gewichte
Huhn: Drucken von Titanteilen fürs Fahrrad
 
Bezogen auf unsere Artikel-Serie wundert es mich außerdem etwas, dass eine Diskussion entstanden ist bzw. dem Test die Aussagekraft abgesprochen wird, weil es sich nicht um einen Vergleichstest handeln würde. Das könnte man dann wohl auf einen überwiegenden Teil der Tests, die bei uns und auch bei unserer Konkurrenz, die hinsichtlich Tests einen tollen Job erledigen, anwenden.
Ich find ja noch viel schöner, wie sie ohne Aussagekraft ist, bevor der erste Einzeltest erschienen ist🤣

Und zum Thema Back2Back, ja das ist natürlich interessant. Aber auch die Standarisierungen haben ja ihre Grenzen. Was standarisiert man alles. Bei Großserie leichter da nimmt man halt den Preis als Kriterium. Also ab schaut wo man am meisten für 3200 bekommt oder wer die geilste top of the line spec hat.

Bei Bikes die mehr als Rahmenkit existieren, da standarisieren wir dann den build? Da machen ja auch die aufbauten nochmal was aus, welche Gabel wie lang, welcher Dämpfer, vielleicht Mullet oder doch nicht. Und jetzt vergleichen wir nochmal Kavenz mit 36 Rahmengrößen Kombinationen und das Tarvo da müsste man dann also alle in Frage kommenden Kombinationen in Größe Ungefähr L des Kavenz testen. Und am Ende kommt raus es sind beides Bikes mit Schwächen und Stärken. Vielleicht ist eins schneller das andere könnte mit dem für das Bike optimalen Dämpfer mehr Pop haben, aber der getestete hat zu wenig XY in dem Bike....
Long Story short, am Ende hat man nen Vergleich der so konstruiert ist dass die Aussagekraft wieder genau da ist wo man angefangen hat. Und man eine individuelle Entscheidung treffen muss
 
Meine Meinung, Reifen standardisieren ist sehr gut, der Rest sollte bleiben....bei Lenker absägen wäre ich noch dabei ;)

Mich interessieren dann eher die extremem Eigenschaften 1 zu 1 zu vergleichen.
Welche Steigung ist möglich, möglichst an einer Betonrampe. Bis zu welchem Gefälle kann ich kontrolliert stehen bleiben und noch einlenken. Und wieviel Spaß macht es bei 3 Runden am Pumptrack (je schneller desto mehr Spaß).

Aus den 3 Eigenschaften resultiert ansich wieviel Spaß es auf dem Trail macht. Und Spaß ist auch Kontrolle und damit auch Geschwindigkeit.
Ob das Rad nach 2km Trail 2 sec schneller ist hängt eh meistens vom Fahrer und wie ihm das Rad liegt ab...abgesehen davion ist das eh uninteressant ;)

G.:)
 
War das jetzt ironisch? Oder hast du oder ich jetzt da was verpasst? Tarvo und Cinto sind identisch bis auf den Link. Wurde doch von @last-bikes.com oben gesagt. Kannst ein Tarvo mit Link auf Cinto umrüsten.
Tarvo mehr Trail? Lenkwickel flacher, länger = mehr Trail?

https://www.bike-stats.de/geometrie_vergleich?Bike1=Last_Tarvo_2021_195&Bike2=Last_Cinto_2021_195
Reach beim trailbike irre für meine grösse (528) und nochmal länger als das enduro, why? , dazu noch tieferes tretlager, why? und: noch steilerer sitzwinkel beim bike das auch auf der ebene flott gefahren wird? Why?
 
Im Prinzip handelt es sich um ein Thema, das seit Jahren nicht von der Industrie angegeangen wird. Kein großer Hersteller wagt sich an die alternativen Verfahren zur Erzeugung von Composit-Materialien.

Wieso eigentlich? Man stelle sich nur kurz vor was mit einem Pflanzenfaser-basiertem Prepreg-Halbzeug möglich wäre. Die Flachsfaser z. B. weist so gute mechanische Eigenschaften auf, dass sie hier und da schon für hochbelastete Teile Verwendung findet. Irgendwer muss halt immer den ersten Schritt machen, das fällt kleinen Entwicklerbuden in der Regel leichter...

Ein voll belastbares Enduro-Geschoss mit einem hohen Pflanzenfaser-Anteil im Compound, gewichtstechnisch und optisch akzeptabel, könnte ein Leuchturm für umweltverträglichere Compunds sein. Sage ich jetzt mal.

Mir ist aber auch klar, dass das Baumaterial nicht das einzige Kriterium für Nachhaltigkeit ist.
 
Im Prinzip handelt es sich um ein Thema, das seit Jahren nicht von der Industrie angegeangen wird. Kein großer Hersteller wagt sich an die alternativen Verfahren zur Erzeugung von Composit-Materialien.

Wieso eigentlich? Man stelle sich nur kurz vor was mit einem Pflanzenfaser-basiertem Prepreg-Halbzeug möglich wäre. Die Flachsfaser z. B. weist so gute mechanische Eigenschaften auf, dass sie hier und da schon für hochbelastete Teile Verwendung findet. Irgendwer muss halt immer den ersten Schritt machen, das fällt kleinen Entwicklerbuden in der Regel leichter...

Ein voll belastbares Enduro-Geschoss mit einem hohen Pflanzenfaser-Anteil im Compound, gewichtstechnisch und optisch akzeptabel, könnte ein Leuchturm für umweltverträglichere Compunds sein. Sage ich jetzt mal.

Mir ist aber auch klar, dass das Baumaterial nicht das einzige Kriterium für Nachhaltigkeit ist.
Und spätestens wenns vorgestellt wird, wird dir jemand erzählen dass irgendwas nicht funktioniert ;) Wahrscheinlich "flext es zu sehr" oder die Fasern sind nicht Bio und regional. Ich find alleVersuche das bestehende System aufzubrechen interessant und spannend, und ja manchmal bedeutet das in einer Richtung noch nicht direkt Fortschritt. Das kann dann jeder für sich entscheiden, kauf ich, oder eben nicht.

Holz gravel gibts auch schon:
https://www.twmpacycles.co.uk/

Aber es braucht eben die kleinen Firmen die mal mit mehr oder weniger pioniergeist was ausprobieren, ja manchmal vielleicht ne sackgasse oder doch nicht optimal, aber wenn niemand dran glaubt, wird sich auch nie was ändern. Die große Industrie selbst hat wenig Lust auf Experimente, sondern wollen eigentlich nur weiter Optimieren anhand von Datenmodellen, was wie gekauft wird. Da rücken Experimente mit komplett anderer Fertigung aber mal ganz schnell in den hintergrund, weil die in der größe wie die bei den Herstellern gemacht werden müssten damit sich das rechne schnell richtig teuer werden. So was kann nur ein kleiner ausprobieren, bei entsprechend kleinen Stückzahlen. Ein Großer weckt da zu schnell die erwartung an ein Scaleup auf Produktebene auf Augenhöhe mit dem Rest des Portfolios.

Ein schwereres Fräsbike hätte halt bei Canyon oder Specialized gar keinen Platz im Lineup, und macht für deren Kunden auch keinen Sinn. Die müssten also direkt zu Generation 10 weiterentwickeln, bis sie zahlenmäßig da sind wos ihre Kundschaft interessiert... Ein Kleiner kann erstmal die Nische bedienen und dann optimieren über die Generationen hinweg.

Da würd ich mir im Forum manchmal mehr offenheit wünschen, anstatt direkt los zu poltern, was bestimmt alles schlecht ist.
 
Wieso eigentlich? Man stelle sich nur kurz vor was mit einem Pflanzenfaser-basiertem Prepreg-Halbzeug möglich wäre.

Es gibt Naturfaser Prepregs von z.B. Bcomp.

Die Flachsfaser z. B. weist so gute mechanische Eigenschaften auf, dass sie hier und da schon für hochbelastete Teile Verwendung findet.

Da kann man sogar kleine Autos mit bauen. Hab ich mal gehört

1617098178864.png



Ein voll belastbares Enduro-Geschoss mit einem hohen Pflanzenfaser-Anteil im Compound, gewichtstechnisch und optisch akzeptabel, könnte ein Leuchturm für umweltverträglichere Compunds sein. Sage ich jetzt mal.

Fände ich auch spannend. Bzw. eher ein Trailbike. Ich möchte mittelfristig mein Speci Enduro 29 durch was mit 130-140mm im Heck ersetzen und ich bin von dem Naturfasergedöns so angefixt, dass ich das irgendwie mal probieren möchte. Mir schweben da additiv gefertigte Muffen und Naturfaserhalbzeuge vor. Das ist aber noch Zukunftsmusik
 
https://www.bike-stats.de/geometrie_vergleich?Bike1=Last_Tarvo_2021_195&Bike2=Last_Cinto_2021_195
Reach beim trailbike irre für meine grösse (528) und nochmal länger als das enduro, why? , dazu noch tieferes tretlager, why? und: noch steilerer sitzwinkel beim bike das auch auf der ebene flott gefahren wird? Why?

Steilerer Sitzwinkel und steilerer Lenkwinkel und mehr Reach ergibt sich einfach daraus, dass der Rahmen sozusagen nach vorne gekippt wird. Reach wird ja zur Tretlager-Senkrechten gemessen.
Tieferes Tretlager, weil weniger Federweg.
Reach wächst normalerweise eher Richtung XC, weil du gestreckter, dynamischer, aerodynamischer sitzen magst. Eher als Reach kommt für die Fahreigenschaften der Radstand zum Tragen. Und der ist beim Tarvo deutlich länger. Und Lenkwinkel ist auch beim Tarvo flacher.
Wenn dich der Reach vom Cinto 195 stört, musst du dich nicht sklavisch an die Grössenempfehlungen halten, und kannst eine Größe kleiner gehen. Nur wenn dir dann das Sitzrohr zu kurz wäre, wäre das ein Deal Breaker.
 
Steilerer Sitzwinkel und steilerer Lenkwinkel und mehr Reach ergibt sich einfach daraus, dass der Rahmen sozusagen nach vorne gekippt wird. Reach wird ja zur Tretlager-Senkrechten gemessen.
Tieferes Tretlager, weil weniger Federweg.
Reach wächst normalerweise eher Richtung XC, weil du gestreckter, dynamischer, aerodynamischer sitzen magst. Eher als Reach kommt für die Fahreigenschaften der Radstand zum Tragen. Und der ist beim Tarvo deutlich länger. Und Lenkwinkel ist auch beim Tarvo flacher.
Wenn dich der Reach vom Cinto 195 stört, musst du dich nicht sklavisch an die Grössenempfehlungen halten, und kannst eine Größe kleiner gehen. Nur wenn dir dann das Sitzrohr zu kurz wäre, wäre das ein Deal Breaker.

Deine meinung gegen meine. Persönliche vorlieben. Ein 529er reach für ein trailbike kann ich mir nicht vorstellen und ich finde nicht das sowas richtung xc geht. Den radstand find ich nicht so entscheidend bei rädern.
Die ganze geo ist passiert weil sie den gleichen rahmen verwenden. Und das tun sie weil carbon sich sonst nicht lohnt.
Wenn dich die daten vom cinto ansprechen, top deal.
Ich bin nicht der einzige der sagt es fehlt die 190. Ist aber auch nicht so schlimm. Ich würd eh das tarvo mit der gewollten geo nehmen. Die cinto finde ich persönlich: hat sich ergeben.
 
Aber vielleicht ist das nicht das Designkriterium was der Entwickler auf der Liste hat. Alle Richtungen lassen sich nicht immer optimieren. Und ja solange der Prozess nicht schlimmer wie alles andere ist find ich's eben bei so ner Kleinserien nische egal. Zumal es eben aktuell die halbe Branche deutlich schlechter macht via Carbon. Und ja "Ist scheiße weil Ressourcenverschwendung" verhindert sachliche Diskussion ebenso. Mist schon wieder was schlechtes mit was schlechtem begründet! Merkst selber oder.


Genau das nervt mich hier immer wieder irgendjemand macht was neues, oder anderes und erstmal wissen es diverse Leute im Forum besser, ohne dass irgendjemand die Chance hatte es auszuprobieren. Gibt bei jedem Produkt ne Armada die sofort dagegen ist anstatt erstmal abzuwarten. Bei Komponenten issues noch schlimmer.
Und übrigens dein Kommentar ist nix anderes wie das was du mir vorwirfst "Pole kann das ja auch nicht". Gut dass du beurteilen kannst das das ja nicht funktioniert, ich denk mir, warten wir's ab dann seh Maß schon.

Naja der Hersteller geht ja selbst in den vorigen berichten darauf ein. Und der sagt selbst, Stahl oder konventioneller Alurahmen sind besser, Carbon aber deutlich schlechter und er kann Späne immerhin recyceln. Danke damit kann sich das jeder überlegen, aber für sich anstatt da online ein Fass aufzumachen und jemanden erstmal gefühlt an den Pranger zu stellen.

Gut das will ich dann nachholen:

Siehe oben, nuff said

Nach dem Kriterium der Ressourcenverschwendung Stahl Kettenblätter. Weniger energieaufwändig in der Gewinnung, einfacher zu recyceln. Denke weltweit fällt mehr Abfall bei allen Kettenblättern an wie bei actofive in der näheren Firmengeschichte. Genau das ist ja der zentrale Punkt den ich meine. Aber klar ich fahr auch mein alu KB wie die meisten hier.


Klar es gibt das Klassische Rohrbausystem, und vielleicht sind da schon Jahrzehnte an Optimierungen drinnen. Aber auch das schweißen ist nicht ohne, und bereitet diversen Großserien Probleme. Und auch da reissen Rahmen immer wieder Mal, und auch nicht immer an der Schweißnaht. Optimal ist es daher nicht.
Mit fräsen kann man anders die Topologie optimieren, Lasten besser verteilen kann organische Formen anstatt Gussets nutzen und so cleanere Formen herstellen, wie es auch bei Carbon gemacht wird. Da seh ich für die Zukunft schon Potential. Nur die große Industrie ist d lieber erstmal bei vergleichsweise billigem Carbon zu überteuerten Preisen.
Nun gibt es 2 Firmen, die da Vorteile drin sehen es anders zu machen und vielleicht haben die halt nicht die Millionenbudgets das direkt auszureizen, oder wegzustecken wenn man es übertrieben hat. Daher beginnt man auf der konservativen Seite und hat etwas Mehrgewicht. Wer weiß, vielleicht bekommen sie das in den nächsten Jahren alles noch abgespeckt. Bei konventionellen Rahmen hat das auch Jahrzehnte bis zum heutigen Stand gedauert und Milliarden Entwicklung gekostet.
Viele Alurahmen bei Großserie heute finde ich sind nur noch das Abfallprodukt des Carbonrahmens und eher minderwertig im Vergleich. Schaut teils aus wie Frankensteins Monster was da produziert wird. Da heißt es das ist der neue Carbonrahmen, schweiß Mal was zam aus Alu das so aussieht, sind ja ehh nur Low end Modelle.
Und dafür braucht es Firmen wie actofive die das anders angehen auch wenn's vielleicht noch nicht in allen Belangen der Erfolg ist.

Sollte nun vielleicht klar sein dass ich das nicht so sehe.


Ich bin wahrlich kein Actofive fanboy, mir ist der zu schwer und das Design spricht mich Ned soo an. Aber ich sehe im fräsen durchaus Potential. Vielleicht nicht den ganzen rahmen aber durchaus Teile, aber dafür braucht es Visionen.
Außerdem in ich mit meinem Kavenz ziemlich Happy. Aber ich bin froh dass es Leute gibt die sich das trauen, und das angehen, damit es Auswahl gibt und nicht nur 0815 Bikes von der Stange. Und ich wünsche ihnen viel Erfolg. Und ich bin Fan davon dass gerade manche eben versuchen möglichst viel hier zu machen. Das braucht mit weil die Kosten anders sind dadurch die Margen geringer oder die Preise deutlich hoher. Und genau das fehlt hier doch oft in den Diskussionen: auch wenn es für einen selbst nicht das optimale ist dann kann man es doch trotzdem erstmal anschauen und froh sein dass es jemand versucht hier zu machen und muss es nicht direkt bashen.


Und nun etwas allgemeiner zu Innovationen.
Da hat jeder eine andere Definition. Was viele Leute vergessen, Innovation muss nicht technisch sein. Innovationen können rein im Marketing liegen oder im Business Model und Innovation muss auch nicht immer alles neu machen, und nicht alles an einer Innovation muss neu sein. Und ja das tun fast alle hier, und die hier haben definitiv deutlich mehr Innovationen die Innovativsten in Der Userbefragung (zumindest darauf sollten sich die meisten ja einigen können 🤣, aber am Ende liegt's im Einzelfall im Auge des Betrachters):
Kavenz: Im Marketing(Transparenz) und im Produkt selbst mit dem VHP auch. Klar gab's pulleys vorher, und auch besagten Giant viergelenker, aber der hatte durchaus andere Geo und hat sich Ned durchgesetzt. Aber vielleicht aus anderen Gründen, anders optimiert.
Actofive hatte sich offensichtlich Gedanken gemacht wie er denkt, dass ein Rahmen gebaut werden sollte. Klar Pole macht das genauso, aber denke im Detail doch anders, insofern auch keine 1:1 Kopie.
Last: komplexerer Carbonprozess dadurch niedrigere Gewichte
Huhn: Drucken von Titanteilen fürs Fahrrad
Super Antworten, also diese zum Thema Rahmen. Wären die gleich gekommen, hätten sie mit Sicherheit einige Kritiker "besänftigt" :)
Den Rest zu kommentieren ist mir echt zu mühsam, da davon nichts wirklich stimmt. Du unterstellst mir sogar, ich hätte behauptet, Pole Rahmen halten nicht. Wäre das meine Auffassung, hätte ich das so geschrieben...
 
Super Antworten, also diese zum Thema Rahmen. Wären die gleich gekommen, hätten sie mit Sicherheit einige Kritiker "besänftigt" :)
Den Rest zu kommentieren ist mir echt zu mühsam, da davon nichts wirklich stimmt. Du unterstellst mir sogar, ich hätte behauptet, Pole Rahmen halten nicht. Wäre das meine Auffassung, hätte ich das so geschrieben...
👍 Dann hab ich dich wohl damit flach verstanden bei "Grenzen der Belastbarkeit (siehe Pole)" hatte das auf das Bild von dem einen halbierten Pole bezogen... Sry wenn das falsch war...

Glaub leider in so nem Forum kommt manchmal manches falsch rüber
 
👍 Dann hab ich dich wohl damit flach verstanden bei "Grenzen der Belastbarkeit (siehe Pole)" hatte das auf das Bild von dem einen halbierten Pole bezogen... Sry wenn das falsch war...

Glaub leider in so nem Forum kommt manchmal manches falsch rüber
Kein Problem :) Ich meinte das tatsächlich überhaupt nicht wertend. Bin ja selbst gespannt drauf, was die neuen Besitzer so berichten werden.
Bei Pole sind ja bestimmt nicht viele Rahmen betroffen; die meisten scheinen zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich freu mich auf den Test des Crossworx Dash. Unabhängig vom Test werde ich es selbst ausprobieren. Wenns passt, wandert mein Geld gern in meine alte Heimat.

Sehr spannender Ansatz auch bei den erwähnten Flachsfaser-Holzrädern von Naturrad.

1 x Thüringen
1 x (Ex)Thüringer in Berlin schaffend.
 
@Moritz auch wenn reichlich spät, das Moorhuhn hat kein EXT-Fahrwerk. Beim Fahrwerk handelt es sich um Intend Hero und Hover, falls du den Antrieb gemeint haben solltest der stammt aus Italien ist aber von Ingrid ;)
 
@Moritz auch wenn reichlich spät, das Moorhuhn hat kein EXT-Fahrwerk. Beim Fahrwerk handelt es sich um Intend Hero und Hover, falls du den Antrieb gemeint haben solltest der stammt aus Italien ist aber von Ingrid ;)
Auf dem Bild schon, aber das ist ja auch eher Ned des Testbike. Glaub kaum dass sich @Moritz extra Hühner besorgt hat. Denke das Bild ist vom Hersteller und eben nicht das Testbike
 
das war auch gerade mein Gedanke, ein Test ob sich die "Innovation" im Entwicklungs/Herstellungsprozess auch auf dem Trail bemerkbar macht wäre absolut Klasse gewesen. So wird das Ergebnis lauten, alle Bikes sind Mega, einzelne User kommen dann auf den Plan um dies als Anreiz zu nehmen über größere Firmen herzuziehen, Gegenreaktionen, und es geht wieder eine Löschorgie los :) WIe sich Bikes b2b gefahren verhalten gibt immer noch die besten Erkenntnisse. Ich hatte mich nach dem lesen der Überschrift wirklich auf den "Test" gefreut, nachdem ich den geplanten Ablauf gelesen habe ist die Freude wieder verflogen.

Dabei wären zumindest Duelle auch in dieser Bikeauswahl locker drin gewesen, Kavenz vs Tarvo, Huhn vs. Dash (vs Actovife)

Die Qualität des Contents nimmt einfach massiv ab die letzten Jahre, das spiegelt sich dann auch in den Kommentaren wieder. Die Einleitung liest sich schon wie ein Werbetext,, mit Fehlern drin die doch sofort jeder erkennt:

"Eine der deutschen Firmen, die sich dank innovativer wie durchdachter Produkte innerhalb kürzester Zeit in den internationalen Fokus katapultiert hat, ist zweifellos Raaw aus dem Allgäu - aufgrund der enormen Nachfrage war für unsere Artikel-Serie leider kein Testbike verfügbar. Mit dem Enduro-Gerät Madonna haben wir aber bereits beste Erfahrungen gemacht!"

Es war hier doch vor kurzem ein Test des Raaw Jibb auf Mtb-News :ka:

ich bin ganz ehrlich, ich finde an den Bikes wenig innovativ, evtl. das Kavenz mit dem 4-gelenk HPP Hinterbau und das Tarvo aufgrund des Gewichts, aber sonst:

Huhn: abgestützter Eingelenker, die Idee der Titan Muffen von Robot Bike abgekupfert.

Actovife: Pole did it

Dash: solche Bikes gab es auch schon mehrfach, nichts besonderes

Müsing: ganz normales Carbon Hardtail.

"Innovation ist ein Vorgang, welcher durch Anwendung neuer Verfahren, der Einführung neuer Techniken oder der Etablierung erfolgreicher Ideen einen Bereich, ein Produkt oder eine Dienstleistung erneuert und auf den neuesten Stand bringt."

An den von mir angeführten Bikes ist nichts neu, somit auch keine Innovation, die Inflationäre Nutzung des Begriffs entspricht aber dem aktuellen Zeitgeist, ist aber gleichzeitig eine Herabwürdigung von Firmen die wirklich innovativ arbeiten, also neue Ideen selbst entwickeln, inkl. Rückschläge. Ich arbeite in einer Firma die erst kürzlich einen Europaweiten Innovationspreis erhalten hat, dafür braucht es aber "etwas" mehr als sich Dinge von anderen abzuschauen ohne Verbesserung.
Ich hoffe das wird hier jetzt nicht als Provokation angesehen, sondern als konstruktive Kritik wahrgenommen.an dem inflationär gebrauchten Wort Innovation. Mit einer Innovation wie z.B. beim Horst Link hat keines der Bikes etwas zu tun.
 
das war auch gerade mein Gedanke, ein Test ob sich die "Innovation" im Entwicklungs/Herstellungsprozess auch auf dem Trail bemerkbar macht wäre absolut Klasse gewesen. So wird das Ergebnis lauten, alle Bikes sind Mega, einzelne User kommen dann auf den Plan um dies als Anreiz zu nehmen über größere Firmen herzuziehen, Gegenreaktionen, und es geht wieder eine Löschorgie los :) WIe sich Bikes b2b gefahren verhalten gibt immer noch die besten Erkenntnisse. Ich hatte mich nach dem lesen der Überschrift wirklich auf den "Test" gefreut, nachdem ich den geplanten Ablauf gelesen habe ist die Freude wieder verflogen.

Dabei wären zumindest Duelle auch in dieser Bikeauswahl locker drin gewesen, Kavenz vs Tarvo, Huhn vs. Dash (vs Actovife)

Die Qualität des Contents nimmt einfach massiv ab die letzten Jahre, das spiegelt sich dann auch in den Kommentaren wieder. Die Einleitung liest sich schon wie ein Werbetext,, mit Fehlern drin die doch sofort jeder erkennt:

"Eine der deutschen Firmen, die sich dank innovativer wie durchdachter Produkte innerhalb kürzester Zeit in den internationalen Fokus katapultiert hat, ist zweifellos Raaw aus dem Allgäu - aufgrund der enormen Nachfrage war für unsere Artikel-Serie leider kein Testbike verfügbar. Mit dem Enduro-Gerät Madonna haben wir aber bereits beste Erfahrungen gemacht!"

Es war hier doch vor kurzem ein Test des Raaw Jibb auf Mtb-News :ka:

ich bin ganz ehrlich, ich finde an den Bikes wenig innovativ, evtl. das Kavenz mit dem 4-gelenk HPP Hinterbau und das Tarvo aufgrund des Gewichts, aber sonst:

Huhn: abgestützter Eingelenker, die Idee der Titan Muffen von Robot Bike abgekupfert.

Actovife: Pole did it

Dash: solche Bikes gab es auch schon mehrfach, nichts besonderes

Müsing: ganz normales Carbon Hardtail.

"Innovation ist ein Vorgang, welcher durch Anwendung neuer Verfahren, der Einführung neuer Techniken oder der Etablierung erfolgreicher Ideen einen Bereich, ein Produkt oder eine Dienstleistung erneuert und auf den neuesten Stand bringt."

An den von mir angeführten Bikes ist nichts neu, somit auch keine Innovation, die Inflationäre Nutzung des Begriffs entspricht aber dem aktuellen Zeitgeist, ist aber gleichzeitig eine Herabwürdigung von Firmen die wirklich innovativ arbeiten, also neue Ideen selbst entwickeln, inkl. Rückschläge. Ich arbeite in einer Firma die erst kürzlich einen Europaweiten Innovationspreis erhalten hat, dafür braucht es aber "etwas" mehr als sich Dinge von anderen abzuschauen ohne Verbesserung.
Ich hoffe das wird hier jetzt nicht als Provokation angesehen, sondern als konstruktive Kritik wahrgenommen.an dem inflationär gebrauchten Wort Innovation. Mit einer Innovation wie z.B. beim Horst Link hat keines der Bikes etwas zu tun.
"Innovation ist ein Vorgang, welcher durch Anwendung neuer Verfahren, der Einführung neuer Techniken oder der Etablierung erfolgreicher Ideen einen Bereich, ein Produkt oder eine Dienstleistung erneuert und auf den neuesten Stand bringt."
Stimmt!
Innovationen bekommen hier eher ein Shitstorm.

P.s. Sprechen da aus eigener Erfahrung🙄
 
Sorry, mein deutsch ist ganz schlecht. Ich hoffe englisch ist ok.
TooLazyToRead: Producing Al takes a lot of energy and has a considerable environmental impact. Recycling of special alloys are not straightforward as recycling a soda can. Using less is the way to go.

The point raised by @Deleted 410405 makes total sense to me. The use of metallic resources still means a huge and long-lasting environmental impact.

65% of the Al used worldwide comes from primary sources. That is, first the metal has to be mined. Aluminum comes mainly from bauxite, which is a rock produced near the surface (via weathering). To extract bauxite, huge land areas must therefore be scraped and byproducts loosely disposed (Only 25% of bauxite becomes Al). As this is mainly done in low-income countries, big companies usually disregard environmental protection, contaminating soils and groundwater on their way. Needless to say, local communities are the most affected.

To produce Al alloys, huge amounts of water and energy are required: the raw material has to be mechanically and chemically separated, doped (mixed with other elements), melted and processed.

Recycling is great, it means skipping the harmful mining part, but is not as simple as one might think. As the article said, they use a special Al alloy (EN AW-7075), containing several other elements (which also need to be mined ;)). It's easy to imagine that this alloy won't be useful for many other applications. For example, as the article pointed out, the alloy can not be welded. This ultimately means that recycling in this case means sending to someone that will reprocess the whole thing. In other words, all the energy and resources spent to make the unique shiny aviation-grade alloy are gone and more energy and resources are needed to separate the now unwanted elements.

In summary, the best way to reduce environmental impact would be to use less resources in the first place. As @Deleted 410405 suggested, milling a highly specialized alloy to obtain a final product of 10 % of its weight doesn't sound as an environmentally-friendly practice and the performance gains might not justify it, in my opinion.

Some reading suggestions:

O' bauxite wo sind sie? , auch hier und hier
Impacts of bauxite mining in Vietnam, Guinea, Malaysia and Brazil
Challenges in recycling aerospace Al-alloys
Datenblatt EN AW-7075
 
Zurück
Oben Unten