jalgrattad
Stahl seit dem grünen Blitz (20")
Ich hab mal ein modernes 29er Hardtail probiert, das ist nichts für mich. Fuhr sich unkompliziert und gab ein sicheres Gefühl, trotz der mäßigen Gabel; perfekt für den Verleih oder Anfänger. Aber das Fahrgefühl war wie beim Hollandrad, da fehlte jede Spritzigkeit. Für mich das Gegenteil von universell.
Mehr Spaß hab ich mit einem 26er mit guter Geo. Bei alten Modellen lieber ungefedert als eine 20 Jahre alte Federgabel. Wichtig sind gute, breite Reifen. Und ein ordentlich breiter Lenker + kurzer Vorbau. Dann geht auch im Gelände einiges. Vielleicht nicht so schnell, aber bei technischen Pfaden abseits der gebauten Strecken macht das keinen großen Unterschied.
Umbauten Richtung Stadtrad, Reiserad und Schotterrad sind bei 26ern zu tausenden dokumentiert, das nenne ich universell.
Bis einschließlich S1 komme ich aber dank Mountainbike-Erfahrung auch super mit meinem Gravelrad klar, das ist dank Rennlenker für Langstrecken besser geeignet (Ausnahmen bestätigen hier die Regel). In der überwiegend flachen Landschaft Brandenburgs kann ich damit 99,6% aller Wege fahren, es sei denn, sie sind zu sandig. Das ginge mit einem 1990er MTB genauso. Rekorde interessieren mich dabei nicht.
Für die Mehrheit, die mit ihrem Fahrrad einfach nur einigermaßen flüssig fahren will und nicht hüpfen, springen oder trialen, haben die 1990er Mountainbikes sowieso nur als robuste Feld- und Waldwegräder gedient. Wegen des Fokus auf Rennen und der damaligen Mode waren diese Räder standardmäßig mit zu langen Vorbauten und zu viel Sattelüberhöhung aufgebaut und damit für den Einsatz eher unbequem.
Das ist dann neben dem Rennlenker auch der größte Unterschied zum heutigen Gravelrad. Die sind oft sehr kommod, dem Massengeschmack entsprechend.
So werden Menschen angesprochen, die vom Rennrad als Sportgerät kommen, solche, die ein altes Rennrad im Alltag nutzten und das zu unbequem finden, aber beim Rennlenker bleiben möchten und solche, die ein Mountainbike ohnehin nur als robustes Tourenrad genutzt haben.
Das merkt man dann bei Ausfahrten, wenn die Räder auch Minitreppen herunter getragen werden.
Und schon ist der Hype erklärt.
Mehr Spaß hab ich mit einem 26er mit guter Geo. Bei alten Modellen lieber ungefedert als eine 20 Jahre alte Federgabel. Wichtig sind gute, breite Reifen. Und ein ordentlich breiter Lenker + kurzer Vorbau. Dann geht auch im Gelände einiges. Vielleicht nicht so schnell, aber bei technischen Pfaden abseits der gebauten Strecken macht das keinen großen Unterschied.
Umbauten Richtung Stadtrad, Reiserad und Schotterrad sind bei 26ern zu tausenden dokumentiert, das nenne ich universell.
Bis einschließlich S1 komme ich aber dank Mountainbike-Erfahrung auch super mit meinem Gravelrad klar, das ist dank Rennlenker für Langstrecken besser geeignet (Ausnahmen bestätigen hier die Regel). In der überwiegend flachen Landschaft Brandenburgs kann ich damit 99,6% aller Wege fahren, es sei denn, sie sind zu sandig. Das ginge mit einem 1990er MTB genauso. Rekorde interessieren mich dabei nicht.
Für die Mehrheit, die mit ihrem Fahrrad einfach nur einigermaßen flüssig fahren will und nicht hüpfen, springen oder trialen, haben die 1990er Mountainbikes sowieso nur als robuste Feld- und Waldwegräder gedient. Wegen des Fokus auf Rennen und der damaligen Mode waren diese Räder standardmäßig mit zu langen Vorbauten und zu viel Sattelüberhöhung aufgebaut und damit für den Einsatz eher unbequem.
Das ist dann neben dem Rennlenker auch der größte Unterschied zum heutigen Gravelrad. Die sind oft sehr kommod, dem Massengeschmack entsprechend.
So werden Menschen angesprochen, die vom Rennrad als Sportgerät kommen, solche, die ein altes Rennrad im Alltag nutzten und das zu unbequem finden, aber beim Rennlenker bleiben möchten und solche, die ein Mountainbike ohnehin nur als robustes Tourenrad genutzt haben.
Das merkt man dann bei Ausfahrten, wenn die Räder auch Minitreppen herunter getragen werden.
Und schon ist der Hype erklärt.