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Ich frag mich grad, warum bikes eigentlich so teuer sind.
Ich mein wenn man n wirklich gutes bike will zahlt man scho 2000€ und
da kriegt man ja schon n gebrauchtwagen.
was ist eigentlich an den bikes so teuer?
N Freund von mir hat sich n 125er motorrad gekauft neu für 3000€.
ich mein des hat ja auch n motor, ist aber auch gefedert und hat scheibenbremsen.
wieso kosten dann bikes so viel?
 
Heutige Fahrräder sind einfach Hightech Produkte, die Entwicklung ist sehr teuer und diese Kosten werden auf den Verbraucher umgesetzt. Es werden auch sehr geringe Toleranzen in der Fertigung gefordert, auch das treibt den Preis.
Im Vergleich zum Motorrad sollen die Teile auch möglichst leicht sein, was sich auch auf den Preis auswirkt.
Ein weitere Punkt ist MTB-Fahren ist ein Trendsport und damit schonmal recht teuer. Sicher sind viele Preise überzogen, aber solange der Kunde zahlt wird die Industrie auch nicht die Preise senken, auch hier ist halt das Markenbewußtsein gegeben.
Aber man bekommt auch schon für 1000€ ein gutes Hardtail. Im Gegensatz zu dem was die Industrie dem Kunden weiß machen will, braucht man nicht wirklich ein Fully und Scheibenbremsen. Aber jeder wie er will und wie er kann (also besonders sein Geldbeutel).
 
es gibt auch bikes um die 1000€, die gut sind ;)

naja ich denke, die kosten entstehen halt nicht nur durch das material sondern auch durch die viele entwicklungszeit / kosten und nicht zuletzt dadurch, dass (reine schätzung von mir) mehr autos als fahrräder verkauft werden, wodurch die ganzen forschungs / entwicklungskosten auf mehr käufer verteilt werden.

ausserdem sind die heutigen mtbs auch gefedert und besitzen großteils scheibenbremsen, nur einen motor haben sie zum glück nicht :lol:
 
1.Entwicklung und Herstellung eines modernen Mountainbikes kostet viel Geld und ist sehr aufwändig.(in den Fahrwerken und Bremsen steckt jede Menge Technologie.Die Hersteller kommen jedes Jahr mit neuen Innovationen.Alle Teile müssen möglichst leicht sein,und um noch genug stabilität zu gewährleisten muss es ordentlich Konstruiert sein.)
2.Die Nachfrage an "richtigen" Mountainbikes ist im vergleich zu Motorrädern sehr gering
 
Technik, Innovationen, Entwicklungskosten.
Wenn ich son Schmarren schon höre was den Preis alleine in die Höhre treiben soll.
Federngabeln gibt es nicht erst seit gestern.
Scheibenbremsen nicht erst seit Ostern.
Alles nur abgekupfert vom Mopedmarkt und bischen auf schmale Tailie getrimmt.
Tut nicht immer so als wenn das Rad (und hier wörtlich zu nehmen) neu erfunden werden muß.
Aber bleibt bei eurem Glauben und betet die überteuerten Teile an.

Und der Knabe der da oben glaubt das Motorräder noch Tonnen wiegen wird wahrscheinlich noch auf keinem Sportler gesessen haben.
 
Aber was soll den nen Motorrad so wesentlich teurer machen....

...das bischen mehr Metall??? Die Zweitakt-Funzel???
 
Journeyman schrieb:
Technik, Innovationen, Entwicklungskosten.
Wenn ich son Schmarren schon höre was den Preis alleine in die Höhre treiben soll.
Federngabeln gibt es nicht erst seit gestern.
Scheibenbremsen nicht erst seit Ostern.
Alles nur abgekupfert vom Mopedmarkt und bischen auf schmale Tailie getrimmt.
Tut nicht immer so als wenn das Rad (und hier wörtlich zu nehmen) neu erfunden werden muß.
Aber bleibt bei eurem Glauben und betet die überteuerten Teile an.

Und der Knabe der da oben glaubt das Motorräder noch Tonnen wiegen wird wahrscheinlich noch auf keinem Sportler gesessen haben.

Es ist aber so das in Mountainbike-Federgabeln viel mehr Knowhow drin steckt als in Motorradgabeln.Ober brauchen Motorräder sowas wie SPV,Terralogic,Federwegverstellung,Lockout,Hi- und Lowspeed-Druckstufe, und den ganzen anderen Kram?
Hast du überhaupt ne Ahnung wie viel Entwicklung in so nem MTB-Rahmen steckt?
Viel handarbeit,Konifizierte Rohre,teure und schwer schweissbare-Alu-legierungen,alles belastungsgerecht Konstruiert, komplizierte Hinterbau-syteme mit möglichst wenig Antriebseinflüssen,das kostet wirklich KOHLE!
Ok,ich muss zugeben das die Preise von vielen Parts echt überzogen sind,aber das sind dann eher "edel"-teile von tune und co.
Es gibt auch Ausnahmen,z.B die Shimano HTII Kurbeln.Das ist wirklich innovativ und da steckt viel knowhow drin.Trotzdem kriegt man Kurbel+Innenlager ab 70€ :daumen:
Daran sieht man,wenn die Nachfrage stimmt,stimmt auch der Preis.:)
 
@ Journeyman
Ich bin mir sehr wohl bewußt wie leicht heutzutage Motorräder sind, aber trotzdem spielen sie in einer anderen Gewichtslige wie Fahrräder. Beim Fahrrad merkt man 1kg mehr nunmal eher als bei einem Motorrad.
Und ja Federgabeln gibt es schon ewig, aber mittlerweile steckt da eine Menge mehr an Technik drin.
Und vom Mopedmarkt ist da sicher nicht alles abgekupfert. Sicher stammen einige Konzepte von da, aber die einzelnen Produkte sind alle extra für ihren Einsatzbereich entwickelt wurden, und der ist nunmal ein ganz andere als beim Motorrad. Insbesondere treten ganz andere Belastungen auf, es werden andere Gewichte gefordert und daher auch teilweise andere Materialen verwendet.
Außerdem bete ich bestimmt nicht die überteuerten Teile an, wie ich schon geschrieben habe verlangt die Industrie einfach zu viel, aber solange es gezahlt wird ändert sich da auch nichts. Aber sicher gilt auch das Qualität ihren Preis hat.
 
Nein stimmt schon. Motorräder haben hinten noch Blattfedern und vorne sowas ähnliches wie es in Kugelschreibern gibt; nur größer. :rolleyes:

Zug- Druckstufen etc. Öl- und Luftfederung meist beides gleichzeitig gibs natürlich bei Mopeds. Der Motorblock ist aus Alu, sowie die Rahmenkonstruktion. Und die muß wesentlich mehr aushalten bei 250 oder mehr und vor allem ein bei weiten stabileres Fahrwerk haben.
Ihr dürft nicht immer Mofas mit Motorrädern verwechseln.
Und auhc bei Mopeds bin ich der Meinung das sie überteuert sind.
Kawa ZZR1200 für über 10.000 €, Wahnsinn.
 
außedem musst du ja auch noch berechnen, das so was wie XT oder XTR draufsteht.
und vllt. gibt es ja auch noch so was wie ne eisdielen steuer für bikes mit mehr als 150 mm federweg.. ;)
aber jetzt ma ernst:
ich denke, dass es 1. an dem gewicht liegt,
teilweise, dass n paar buchstaben draufstehen. ( siehe die scott yz´s da iss nur schrott dran, der saumäsig teuer iss)
und dann evtl. auch noch,, dass die teile teilweise klein, flexibel, und leicht sein müssen.
 
Journeyman schrieb:
Nein stimmt schon. Motorräder haben hinten noch Blattfedern und vorne sowas ähnliches wie es in Kugelschreibern gibt; nur größer. :rolleyes:
Ich gebee Dir 100% Recht, ich verstehe den ganzen Hype einfach nicht, ich ärgere mich auch ständig über die Preise. :mad:

Und was den Vergleich Moped angeht, es ist doch lächerlich, so ein Fahrrad aus Alufolie oder Kunstharz als Hightech mit Motorräder oder Autos zu vergleichen; eine Levis 501 ist auch nicht mal das Wert, was die Knöpfe im Einzelhandel kosten und jeder beschwört die gute Verarbeitung. :spinner:

Und weil hier Rahmenbau angeführt wird: die Rahmenfetischisten mögen sich doch mal einen Motorrad-Rahmen ansehen und wie der konstruiert, gebaut und getestet wird. Fazit: es brechen weniger Mopedrahmen als MTB-Rahmen. :hüpf:

Viele Grüße

Mischiman
 
Ich bin zur Zeit auch auf der Suche nach nem neuen Bike - und mich kotzen die Preise für ein MTB auch massiv an. Wenn man in die Mountainbike-Magazine schaut, dann werden Bikes für 3.500,- oder 4.000,- € getestet - da frage ich mich echt, ob bei denen noch alles passt. Die würden besser mal ausgiebiger die niedrigeren Preisklassen testen...

Für mich ist die Grenze, die ich für ein Bike ausgeben werde bei 1.500,- € und die werde ich vermutlich auch nicht überschreiten!
 
Fahrrad fahren ist eben nichts für arme Schlucker. :p
Und vielleicht kann mir einer der zahlreichen BWL-Studenten bestätigen, um mal hier auf einen Nenner zu kommen.
1. Entwicklungskosten (auch wenns ich nicht glauben möchte)
2. Werbung und Marketing
3. Lohnkosten
4. Materialkosten
ums mal einfach auszudrücken. Und zwar in der Reihenfolge (1. ist das teuerste).
 
Motorräder werden generell für eine etwas größere Masse sprich in größeren Stückzalen produziert, die meisten Teile werden von Massenherstellern geliefert.

Bei Fahrädern sind viele Teile dran die Speziell gefertigt werden, die Rahmen (gibt auch viele Taiwan Massenrahmen, Poisen usw. darum auch günstig), Kurbeln, Gabeln, Pedale, sind alles Teile die von den entsprechenden Firmen eingens Hergestellt (Shimano, Race Face, Marzocchi, Fox) werden.
 
5. Stückkosten - Bikes sind im Vergleich zu Motorrädern und erst Recht Autos einfach Kleinstserien, die entsprechend teurer sind.

Edit: Zu langsam... :D
 
Nicht zu vergessen die MwSt. Ich denk mal, dass mit Erscheinen der neuen Modelle kurz nach der Eurobike auch schon die höheren Preise für nächstes Jahr einkalkuliert sind. Ob dann noch mal ab 1.1.2007 ne Erhöhung kommt, lass ich mal spekulativ offen.
Wer also vor hat ein neues Bike zu kaufen und nicht ein spezielles Modell von 2007 ins Auge fasst, sollte sich spätestens jetzt entscheiden. Könnte mir vorstellen, dass die Produktionskapazitäten für die 2006er Saison in kleineren Betrieben bereits ausgelastet sind.

Was die Kosten für's Bike anbelangen, wurde ja schon etliches gesagt - es sieht auf den ersten Blick sehr teuer aus. Allerdings sind gute Bikes schon ein Stück Hightech. Die Entwicklungskosten, Materialwahl, Komponentenwahl sollte man nicht vernachlässigen. Z.T. wird ja nur für eine Saison entwickelt - selbst bei Autos oder Spielekonsolen ist die Entwicklung meist für mehrere Jahre und nicht nur für eine Saison. Sonst gäbe es wohl schon die PS10 oder 11, die dann auch locker 1000,- oder mehr € kostet.
Natürlich sind auch Faktoren wie Marke und Zwischenhändler mit am Preis beteiligt.

Mal abseits vom Bike frage ich mich auch, warum es z.B. kaum ein GPS-Navi unter 300,- € gibt. Die Preise sind seit Jahren verdammt stabil. An den Empfängern kann es nicht liegen. Die Chips sind wie andere auch Cent-Artikel. Die elektronischen Karten sind m.E. ein Faktor. Da gibt es scheinbar noch zu wenig Alternativen bzw. Anbieter. Und die wenigen Anbieter der Karten und Software lassen sich das eben gut bezahlen.
 
Journeyman schrieb:
Fahrrad fahren ist eben nichts für arme Schlucker. :p
Und vielleicht kann mir einer der zahlreichen BWL-Studenten bestätigen, um mal hier auf einen Nenner zu kommen.
1. Entwicklungskosten (auch wenns ich nicht glauben möchte)
2. Werbung und Marketing
3. Lohnkosten
4. Materialkosten
ums mal einfach auszudrücken. Und zwar in der Reihenfolge (1. ist das teuerste).
Ich würde 1. und 2. auf jeden Fall tauschen. :daumen:

Viele Grüße

Mischiman
 
decolocsta schrieb:
Motorräder werden generell für eine etwas größere Masse sprich in größeren Stückzalen produziert, die meisten Teile werden von Massenherstellern geliefert.

Bei Fahrädern sind viele Teile dran die Speziell gefertigt werden, die Rahmen (gibt auch viele Taiwan Massenrahmen, Poisen usw. darum auch günstig), Kurbeln, Gabeln, Pedale, sind alles Teile die von den entsprechenden Firmen eingens Hergestellt (Shimano, Race Face, Marzocchi, Fox) werden.
So ist es.

Wäre Mountainbiken ein richtiger Massensport,wäre dieser Sport auch um EINIGES Billiger.Dann wären gute Fullys sicher um die 400€ oder weniger zu haben...
Ein VW GOLF würde als Kleinserie sich auch ne Million oder mehr kosten.Die Entwicklungskosten sind einfach GEWALTIG(bei der Autoindustrie jetzt),nur mit entsprechend großen Stückzahlen lassen sich die Preise drücken.

Und bei der Mountainbike-"Industrie" ist der Absatz so gering das man nur mit hohen Preisen die Entwicklungs- und Fertigungskosten ausgleichen kann.
 
@Kaschmirkönig: auch wenn du ein idiot bist...dein avatar ist das allerbeste.

@alle: mir ist es schleierhaft, warum gerade im mtb-bereich die leute der industrie derart ins rektum kriechen, alles mitmachen und z.b. hier die teilw. total überzogenen preise rechtfertigen.

für sehr gute rahmen sind die preise ja noch halbwegs nachvollziehbar, was man im komponentenbereich aber bestimmt nicht sagen kann. das ist doch i.d.r. absolut massenproduktion. ob ein schaltwerk nun aus dieser oder jener alulegierung gefertigt ist, erklärt bestimmt nicht derartige preisunterschiede.

der markt wird doch von der industrie immer wieder künstlich neu erschaffen und durch eigene markenpolitik und der industrie hofberichterstatter gepusht. m.e. sind die billigen gruppen in entwicklung und herstellung wahrscheinlich gleich teuer und werden "absichtlichlich" mit übergewicht und geringerer haltbarkeit gebaut, sind also nur dazu da, damit die topgruppen teuer und günstigen gruppen zu normalpreisen verkauft werden können.

aber solange die downhill-kiddies jedes jahr 'n neues bike mit doppelt gemüffeltem schnüffelstück, hochoktaniger dehnungsfugenverbrennungsluftautomatik und 895mm federweg an der flaschenhalteraufhängung aus dem neuesten weltraumfaserplastikverbundkuchenwerkstoff von ihrem daddy kriegen und der anzugtragende wochenendeisdielenrennradler mit doppelhaushälfte und golden retriever meint, er bräuchte unbedingt die neueste dura-ace.....

.....ja solange wird sich daran auch nichts ändern.

:i2:
 
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