Pumping on flat ground mit Lee McCormack

Ich hätte mal eine Frage zum praktischen Einsatz auf dem Trail. In den Videos wird immer wieder erwähnt, dass man auch kleine Unebenheiten oder selbst die Rückseiten von Wurzeln nutzen kann. Wie geht man vor, wenn die Schräge sehr kurz oder klein ist? Pumpt man die dann am besten nur mit dem Hinterrrad?
 
Ich hätte mal eine Frage zum praktischen Einsatz auf dem Trail. In den Videos wird immer wieder erwähnt, dass man auch kleine Unebenheiten oder selbst die Rückseiten von Wurzeln nutzen kann. Wie geht man vor, wenn die Schräge sehr kurz oder klein ist? Pumpt man die dann am besten nur mit dem Hinterrrad?
Gewicht auf das Hinterrad zu verlagern, ist praktisch wohl am sinnvollsten. Sonst müsstest du mit Armen und Beinen präzis zeitversetzt pumpen und das ist schwer auf die Reihe zu kriegen. Andererseits ist es sinnvoll, bevor man überhaupt ans Pumpen denkt, das Hinterrad leicht anzuheben. Alles Ein- und Ausfedern kostet Energie (->Dämpfung) . Wenn man es schafft, das HR gleich wieder zu belasten, wäre das optimal. Die Hoch-Tiefbewegung sollte angepasst ausfallen, sonst macht man im Grunde sinnlose Kniebeugen. In die gleich Kategorie Erhalt der Vorwärtsbewegung fällt auch das Anheben des Vorderrades über Wurzeln, vor allem bergauf.
Soweit die Theorie.
Ich bin oft froh, wenn die Federungen etwas Energie schlucken und ich mich vor dem nächsten Stresspunkt etwas erholen kann. :D
 
Es ist eigentlich gar nicht sinnvoll das Vorderrad zu entlasten ( außer in dem kurzen Moment in dem es über rin Hinderniss rollen soll) da das mit einem Kontrollverlust einhergeht. Ich arbeite beim Pumpen ständig mit viel Druck auf dem Vorderrad, nach jeder Entlastung drück ich es vollgas in den Boden, danach gleich das Hinterrad. Diesen Ablauf zu timen geht mit etwas Praxis wie von selber...
 
Es ist ja auch eine Wellenbewegung. Vorne leicht, Vorne Druck ("Bodenhaftung halten Druck"), Hinten leicht, Hinten Druck. "Vollgas Druck" Vorne ist jedoch unnötig, weil die effektivste Krafteinleitung aus dem Schwerpunkt/der Hüfte erfolgt.
 
Ich hole den Fred hier nochmal hoch...
Ich fahre seit einer Woche fast jeden Tag Pumptrack und merke auch schon Fortschritte. Ein super Gefühl wenn du in den Flow kommst und es fast wie von selbst läuft. :hüpf:Bei den grösseren Bodenwellen klappt das mittlerweile ganz gut.

Auf dem Pumptrack gibt es eine Bodenwelle die nur halb so tief ist wie die anderen. Bei dieser flachen Welle gelingt mir das einfedern der Beine nicht. Ich komme bei dieser Welle immer aus dem Rhythmus, das timing ist da völlig daneben.
Auch auf dem Trail bei mehreren flachen Bodenwellen bekomme ich das noch nicht richtig hin.
Habt ihr noch einen Tipp wie ich das gezielt üben kann ?
 
Möglicherweise ist diese Welle vom Erbauer zum Doublen oder Surfen angedacht, und daher nicht so flowig zum pumpen.
Ansonsten halt weiter üben, wird dann schon mal passen.

Cheers
ron
 
Kann es an der Geschwindigkeit liegen? Durchsurfen im Manual kann ich noch nicht, ist aber eine Option. Danke für den Hinweis!
 
Hi zusammen, ich denke Bewegungen lernt man durch ständige Wiederholung. Unabsichtlich macht man nach zig Versuchen (unabsichtlich) etwas anders und schon klappt es.

Mein Übungsgelände zum Pumpen ist ein Skatepark mit Pool/Bowl. Wenn ich es schaffe nur durch Pumpen Höhe zu halten/zu erzeugen mache ich es richtig. Mit einem Rad ohne Federgabel/HR-Dämpfer geht pumpen WESENTLICH einfacher. Ich fahre im Skatepark ein Inspired Fourplay mit 2bar+ in den Rädern. Mit diesem kann ich auch im Flachen pumpen, halt beim Kurvenfahren (siehe Lee McCormack). Mit dem Fully krieg ich das nicht hin im Flachen Geschwindigkeit zu halten und auf Asphalt mehrere Kreise/Achter zu fahren ohne zu pedalieren. Mit dem Fourplay ist es anstrengend aber es geht gut.

Seit ich die Pump-Bewegung verinnerlicht habe mach ich die auf jedem Rad, auch mit 28Zoll in Kurven und wenn der Radweg für Einfahrten/Einmündungen die Höhe ändert.
Bei meinem 28Zoller behindert der hohe Rahmen/Sattel das Pumpen erheblich.

Anwendunge aufm Trail: Kurven bei guter Haftung, klein rein, groß raus
Beschleunigen/Kontrolle wenns ruppig wird
Bodenwellen aller Art
...
und natürlich SPAß, aktiv fahren statt sich stocksteif/ängstlich/verkrampft durchschütteln zu lassen.

Genießt den Herbst auf den Trails bevor die Schlammperiode kommt.
Dann kommt hoffentlich der Schnee und mit Ski kann man herrlich Bodenwellen/Buckel pumpen. So hält man Bodenkontakt. Verliert man den Rhytmus/Phase hebelts einen aus ...
 
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