Richtig angezogen

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KairoCowboy

Guest
Hallo!

Am Sonntag vor 10 Tagen war schön sonniges Wetter (ca. 10-12 Grad). Ich hatte also unter meinem Protektoren-Teil nur ein dünnes T-Shirt an und am nächsten Tag gings gleich mit einem Kratzen im Hals los - bis gestern lag ich mit über 40 Grad Fieber im Bett.
Mein Arzt hat mir deswegen auch schon mit dem Rohrstock auf die nackte Nille gehaun und mir "funktionelle Kleidung" empfohlen.

Kurzum: Damit mir sowas nicht wieder passiert, muss ich mich richtig anziehen. Ich hab nicht wirklich geschnallt was er meinte, von wegen einen Stoff der Schweiß aufnehmen und weitergeben kann und einen Stoff, der atmungsaktiv, aber nicht winddurchlässig ist.

Wichtig ist wohl die Reihenfolge, also welchen Stoff mit welchen Eigenschaften trage ich am Körper und welchen darüber? Wenn man das nämlich richtig macht, hat man zwar relativ viel an, schwitzt aber nicht so, bzw ist es nicht so warm beim Sport.

Wer hat Ahnung und gleich nen konkreten Tipp für eine Klamotte?

Viele Grüße und Danke
 
der Doc meinte wohl: anziehen nach Zwiebel-Prinzip, was schon mal den Verdacht nahelegt, dass es mit einer Klamotte nicht getan ist

an der Haut: Funktionsunterwäsche (mindestens Hemd)

dazwischen: Trikot (lang oder kurz+Armlinge) ==> kann bei entsprechenden Temperaturen weggelassen werden

darüber: Windstopper-Jacke mit/ohne abzippbare Ärmel

konkrete Ausführungen gibt es viele Dutzend Varianten in fast allen Preislagen

p.s. das Thema Windschutz sollte auch bei der Hose nicht zu kurz kommen <10 Grad
 
Erstmal ne Runde bedaueren....

Dann: hat dir Mami und der Arzt nicht gesagt das du schlecht abgehärtet bist?

Schwitzen und frieren gehören zum Radfahren.

Funktionswäsche hilft gegen Unterkühlung mit bleibenden Schäden.

Tipp: Zwiebelprinzip und Windstopper z.B. v. Gore, du schwitzt zwar genauso, frierst aber bergab nicht ganz so sehr.

So und nun der Oberlehrer: Nach dem Training mit sehr kalten Phasen 30 min keinen Kontakt zu Menschen! Danach ist dein Imunsystem wieder abwehrbereit und stärker als vorher.
 
der Doc meinte wohl: anziehen nach Zwiebel-Prinzip, was schon mal den Verdacht nahelegt, dass es mit einer Klamotte nicht getan ist

an der Haut: Funktionsunterwäsche (mindestens Hemd)

dazwischen: Trikot (lang oder kurz+Armlinge) ==> kann bei entsprechenden Temperaturen weggelassen werden

darüber: Windstopper-Jacke mit/ohne abzippbare Ärmel

Thx!
Das bedeutet, dass Baumwolle gar nicht zum Einsatz kommt? Nicht, dass ich scharf drauf wäre, aber ich bin auch kein Freund von Synthetik auf der Haut. Es üssen aber auch nicht zwingend 3 Lagen sein, Funktionsklamotte unter einer winddichten Jacke sollten es tun, oder?

Erst mal danke für die Antworten!
 
Ich glaube du fährst "falsch" Fahrrad;) Wenn Du ne Protektorjacke benützt geh ich mal davon aus, daß sich bei Dir kurze Phasen mit hoher Belastung und längerer Phasen mit geringer Belastung abwechseln (Downhill oder so?). Da kommst Du meiner Meinung nach nicht daran vorbei ständig ne Jacke an und wieder auszuziehen. Als CC-Fahrer der mit relativ konstanter Belastung fährt hat man es leichter sich entsprechend anzuziehen. Des Problem mit den Protektorjacken ist, dass sich der Schweiß darin ziemlich staut und bei den momentanen Temperaturen dann auch sehr schnell abkühlt. Du brauchst also ein Unterhemd das auch klatschnaß noch gut wärmt. (X-gear ist sauteuer funktioniert aber sehr gut, craft macht auch sehr gute sachen). Über der Protectorjacke noch ne winddichte schicht und für die Pausen ne Jacke die gut wärmt zum drüberziehen. Ne mütze für den Kopf nicht vergessen (über den Kopf gibt man einen großteil der Körperwärme ab!). Fullface bzw. Halbschale ist auch so ein Schweißfänger. Ein Buff unter dem Helm hilft auch den Kopf warm zu halten. Nach dem Training sofort ein trockenes Shirt und Mütze anziehen- dann hat man eigentlich schon gewonnen.
Bei Wind- und Wärmejacke würd ich auf was günstiges gehen, denn nach nem Sturz ist des Zeug durchlöchert.
 
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