Rollentrainer schlecht für´s Bike ?

Normal wird das Rad am separat mitgelieferten Schnellspanner und nicht direkt am Rahmen eingespannt. Das es schädlich für den Rahmen sein soll hört man immer wieder, jedoch fehlt in meinem Bekanntenkreis ein Fall, wo sich der Rahmen durch den Rollentrainer beschädigt hat. Und da gibt es große kräftige Fahrer, die leichte RR Rahmen auch auf der Rolle nutzen. Wenn jemand da ein schönes Beispiel (pics?) hätte, wäre ich sehr dankbar.
 
Im meinen Fall wäre es ein Carbon Rahmen.


RR deswegen auf die Rolle, weil es in der Regel saubere und auch einfacher saubere zu halten ist als das MTB.
 
Ich hab meinen (MTB)-Rahmen bisher auch noch nicht mit der Rolle klein bekommen.
Und das obwohl ich in der Kategorie "90kg mit dicken Oberschenkeln" spiele..
Mach dir mal keinen Kopp drum! :)

Apropos Rolle.... 4 Folgen Darkwing Duck warten auf mich...


Gruß
Unrest
 
nun dann dann mal schauen ob ich irgendwoher nen sehr günstiges Hinterrad mit Kassette bekomme. Jedesmal den Reifen zu wechsel habe ich keine Lust

Wenn du beliebig Platz hast, ist ein älteres Rad eine gute Alternative, um immer auf der Rolle montiert zu bleiben. In den Kleinanzeigen der üblichen Anzeigenblätter kann man schon mal ein älteres RR für kleines Geld ergaunern. Jetzt ist es günstig, da auf dem Radmarkt im Moment saisonbedingt die Preise fallen. Ein altes Trekking hatte ich kurz mal auf der Rolle, aber trotz Stahlrahmen und optisch masiver Ausführung hat sich das Teil als nicht so stabil erwiesen wie ein gut "abgehangener" Stahlrenner.
Beim Um- und Aufbau vom MTB hast Du halt immer den Dreck mit dabei, je nach Elektronik Ausführung (Display, Tretfrequenzsensor) ist auch immer etwas Verkabelung nötig.
 
Bei mir auch ähnlich! Rennrad fahre ich im Winter eh nicht, deshalb kommt es auf die Rolle. Wenn biken im Winter, dann MTB! Von daher hab ich auch immer ein sauberes Rad in der Rolle. Vorher putzen würde ich auf garkeinen Fall machen. Weiß ja nicht wieviel Zeit du hast, aber dann verliert man ganz schnell die Lust an der Sache.
 
Bei mir wird wohl, so wie das Wetter momentan aussieht, demnächst die 3. "Indoorsaison" beginnen und zwar auf einem Carbonrennrad, eingespannt in eine Tacx Rolle. Von Schäden ist das Rad dabei bislang, trotz ca. 200 "Betriebsstunden", zum Glück verschont geblieben. Ich versuche darauf zu achten, relativ kleine Gänge zu fahren und keinesfalls im Wiegetritt ...

Man sollte sich aber über die Belastungen für das Rad schon bewusst sein. Wenn das Rad eingespannt ist und man tritt, dann sieht man schon mit bloßem Auge, dass sich die Kettenstreben einiges verwinden...

Wie gesagt, bislang ging alles gut, toi, toi, toi:)
 
Also ich habe extra nochmal bei der Fa. Trek nachgefragt.
Bei der Fa. Trek kann man auch die Carbonräder einspannen ohne das man ggf. die Garantieansprüche verliert (Auch Fully!!)
 
Vor ein paar Jahren, als noch die 1100-1200 gr Alurahmen mit den Coladosen-Rohren im Rennradbereich das Non-Plus-Ultra waren, gab es vereinzelte Berichte über Risse an Hinterbauten durch Rollen Benutzung. Es stand auch mal einen Artikel dazu in der TOUR.

Aber in neuerer Zeit habe ich nichts mehr mehr davon gehört. Bei Carbon Rahmen wird das Risiko vermutlich geringer sein, da einfach mehr Material verbaut ist, auch wenn es leichter ist.
 

Aha, Blödsinn also...?

Stellen wir uns mal ein Radfahrer im Wiegetritt vor:

- auf der Straße kippt das Rad, bedingt durch die Bewegungen des Fahrers um die Hochachse (?) hin und her,

- eingespannt im Rollentrainer passiert gar nichts...! Was passiert also mit der Energie, die das Rad auf der Straße hin und her bewegt. Ich denke, sie geht in den Rahmen und wirkt hebelgesetzmäßig an den Kettenstreben am stärksten.

Vielleicht könnte das einer der anwesenden Physiker genauer erklären...:)
 
Wiegetritt ist klar, aber das wurde ja schon weiter oben gesagt, das die Belastung nicht gesund für das bike ist. Ansonsten wirken kaum andere Belastungen, wie beim normalen biken...
 
welcher idiot würde auf dem rollentrainer in den wiegetritt gehen?
da kannst du dir deinen rahmen gleich in den schraubstock spannen und einmal kräftig drücken.
davon abgesehen ist es sicherlich genauso sinnvoll auf der rolle das rad hin- und herzuwiegen, wie es sinnvoll ist, auf der leiter hin- und herzukippeln.
bei der befestigung auf der rolle mittels schnellspanner treten keinerlei mehrbelastungen auf. das rad sitzt eben ein paar cm höher, das war´s dann aber auch schon. ob das rad nun auf der straße rollt oder auf der rolle, die kräfte setzen an den gleichen stellen an.
 
Reifen verschleist sehr schnell, da am Besten einen alten drauf.

Ansonsten habe ich mich auch noch nicht so richtig getraut, meinen Carbonrenner einzuspannen.
Mal schauen, vielleicht mal Kuota anschreiben, was die zum Thema sagen, oder mein Alu-Hardtail hernehmen.
 
selbst laut tour sind die belastungen auf der straße höher als auf der rolle.
bitte, kann mir mal einer ganz genau erklären, wie er darauf kommt, dass das andersrum sein könnte?
 
Blöde Frage, aber nachdem ich mir evtl. vorm Winter noch nen Rollentrainer zulegen will, wie hoch ist der Materialverschleiß? Hält sich in Grenzen, oder?
(ich mein Ritzel, Kette usw... nicht Rahmen beim Wiegetritt ;))

Wenn der Antrieb wie Ritzel und Kette sauber ist, dürfte der Verschleiß geringer sein wie draußen im Feld. Wenn Du das versiffte Bike in den Rollentrainer spannst, schmiergelst Du den Antrieb eben auch ab.
Also alles eine Frage der Pflege.
 
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