Die Frage nach der Diebstahl-Häufigkeit in der Schweiz in einem andern Thema hat mich mal inspiriert, Bike-Langfingrigkeiten zum eigenen Thema zu machen.
Jeder hier hat sicher schon so seine einschlägigen Erfahrungen gemacht, kann was erzählen über Diebstahlrisiken in seiner Wohngegend, über eigene Verluste und seine wirkungsvollen Massnahmen dagegen.
Fange mal an aus meinem eigenen Nähkästchen:
Klauerei hat mich in den letzten Jahren immer mal wieder getroffen. Schon zweimal wurde mir das Rad am Bahnhof "ausgeliehen", weil ich es vergessen hatte abzuschliessen - selber schuld. Beide Male fand ich es aber wieder, einmal aber war mir der Schlauch aus dem Reifen geklaut worden
Die ersten Jahre an meinem neuen Wohnort traute ich mich auch noch, mein Alltagsrad über Nacht unabgeschlossen vor dem Haus stehen zu lassen. Als es dann mal wegkam und ich es 200 Meter entfernt am Bahndamm wiederfand, war Schluss damit. Heute lass ich das Bike nur noch tagsüber unabgeschlossen vor dem Haus stehen, wenn ich in den folgenden Stunden gleich nochmals wegfahr damit.
Einmal "lieh" sich ein fauler Bürger mein Tourenrad aus, das ich unabgeschlossen vor der Werkstatt hatte stehen lasse, während ich drin bei angelehntem Tor werkelte. Sauber
- ich fand es aber am selben Abend am Bahnhof wieder, 600 Meter weiter weg.
Ab und zu geht man dann eben doch nicht mehr raus, und vergisst, das Bike abzuschliessen über Nacht - so geschehen in diesem Sommer, und prompt kam mir mein Singlespeed-Bike weg. Es tat höllisch weh. 4 Wochen vor der WM war das, und ich musste mir kurz vor der Abreise nach Berlin aus Resten einen neuen Eingänger zusammenfriemeln. Just an dem Tag, als ich mich in die Werkstatt begab, um mein Ersatzrad zusammenzubauen, fuhr der Langfinger mit meinem Singlespeed an mir vorbei - er kam aus dem Haus, wo ich meine Werkstatt drinhab, und hatte, wie sich später herausstellte, an dem Nachmittag gerade dort zwei Keller aufgebrochen. Die Verfolgung war erfolglos, der Ärger gross. Nun glaubte ich das Rad endgültig verloren, nochmals so dumm würde der Typ wohl nicht mehr sein. Eine Woche nach Berlin kam dann aber ein Telefon von meiner Vermieterin - sie hatte das Rad beim einen Supermarkt im Ständer hängen gesehen - völlig demoliert, aber immerhin:
Unterdessen ist das Rad wieder flott gemacht (Rahmen & Gabel richten, Hinterrad neu einspeichen, verbogene Bremshebel ersetzen, Sattel erneuern) und trägt mich wieder durch die Landschaft.
Jeder hier hat sicher schon so seine einschlägigen Erfahrungen gemacht, kann was erzählen über Diebstahlrisiken in seiner Wohngegend, über eigene Verluste und seine wirkungsvollen Massnahmen dagegen.
Fange mal an aus meinem eigenen Nähkästchen:
Klauerei hat mich in den letzten Jahren immer mal wieder getroffen. Schon zweimal wurde mir das Rad am Bahnhof "ausgeliehen", weil ich es vergessen hatte abzuschliessen - selber schuld. Beide Male fand ich es aber wieder, einmal aber war mir der Schlauch aus dem Reifen geklaut worden



Die ersten Jahre an meinem neuen Wohnort traute ich mich auch noch, mein Alltagsrad über Nacht unabgeschlossen vor dem Haus stehen zu lassen. Als es dann mal wegkam und ich es 200 Meter entfernt am Bahndamm wiederfand, war Schluss damit. Heute lass ich das Bike nur noch tagsüber unabgeschlossen vor dem Haus stehen, wenn ich in den folgenden Stunden gleich nochmals wegfahr damit.
Einmal "lieh" sich ein fauler Bürger mein Tourenrad aus, das ich unabgeschlossen vor der Werkstatt hatte stehen lasse, während ich drin bei angelehntem Tor werkelte. Sauber

Ab und zu geht man dann eben doch nicht mehr raus, und vergisst, das Bike abzuschliessen über Nacht - so geschehen in diesem Sommer, und prompt kam mir mein Singlespeed-Bike weg. Es tat höllisch weh. 4 Wochen vor der WM war das, und ich musste mir kurz vor der Abreise nach Berlin aus Resten einen neuen Eingänger zusammenfriemeln. Just an dem Tag, als ich mich in die Werkstatt begab, um mein Ersatzrad zusammenzubauen, fuhr der Langfinger mit meinem Singlespeed an mir vorbei - er kam aus dem Haus, wo ich meine Werkstatt drinhab, und hatte, wie sich später herausstellte, an dem Nachmittag gerade dort zwei Keller aufgebrochen. Die Verfolgung war erfolglos, der Ärger gross. Nun glaubte ich das Rad endgültig verloren, nochmals so dumm würde der Typ wohl nicht mehr sein. Eine Woche nach Berlin kam dann aber ein Telefon von meiner Vermieterin - sie hatte das Rad beim einen Supermarkt im Ständer hängen gesehen - völlig demoliert, aber immerhin:
Unterdessen ist das Rad wieder flott gemacht (Rahmen & Gabel richten, Hinterrad neu einspeichen, verbogene Bremshebel ersetzen, Sattel erneuern) und trägt mich wieder durch die Landschaft.
