Schwalbe Albert-Reifen im Test: Mega Grip, dank Karkassen-Revolution

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Re: Schwalbe Albert-Reifen im Test: Mega Grip, dank Karkassen-Revolution
Ich suche gerade nach einem Intermediate Reifen für Bikepark, hab da für nass/matschig aktuell Specialized Hillbilly Grid Trail für Hometrails und würde jetzt vermutlich auf Grid Gravity gehen.
Da ja fast alle von den Radial sehr angetan sind, würde ich aber evtl. doch mal den Shredda Front testen.
Hat hier jemand schon den Vergleich zwischen Shredda oder Marry 2.5 und Hillbilly, Argotal oder Shorty/ Highroller

Ich suche gerade nach einem Intermediate Reifen für Bikepark, hab da für nass/matschig aktuell Specialized Hillbilly Grid Trail für Hometrails und würde jetzt vermutlich auf Grid Gravity gehen.
Da ja fast alle von den Radial sehr angetan sind, würde ich aber evtl. doch mal den Shredda Front testen.
Hat hier jemand schon den Vergleich zwischen Shredda oder Marry 2.5 und Hillbilly, Argotal oder Shorty/ Highroller 3?
So wie ich das beurteilen kann hast Du außer Rollwiederstand beim Shredda nicht viel gewonnen,wenn man nach liest neigen die Stollen sobald es vom Untergrund härter wird zum weg knicken.Da gibt's finde ich persönlich weit aus bessere zb.assegai oder die Michelin D22 die alles besser können.Haben da vergleiche in unserer Gruppe .Fahre aktuell auch Hillbilly t9 Top Reifen für die Jahreszeit.Hatte am WE mal das Vergnügen den Michelin Mud in 2,4 zufahren einfach Top.Hätte ich die Hillbillys nicht wäre das sofort mein Favorit in dieser Jahreszeit.Da gibt's auch einen guten Test entweder beim Enduro oder Pinkbike .
 
So wie ich das beurteilen kann hast Du außer Rollwiederstand beim Shredda nicht viel gewonnen,wenn man nach liest neigen die Stollen sobald es vom Untergrund härter wird zum weg knicken.Da gibt's finde ich persönlich weit aus bessere zb.assegai oder die Michelin D22 die alles besser können.Haben da vergleiche in unserer Gruppe .Fahre aktuell auch Hillbilly t9 Top Reifen für die Jahreszeit.Hatte am WE mal das Vergnügen den Michelin Mud in 2,4 zufahren einfach Top.Hätte ich die Hillbillys nicht wäre das sofort mein Favorit in dieser Jahreszeit.Da gibt's auch einen guten Test entweder beim Enduro oder Pinkbike .
Ich hab halt persönlich nur den Vergleich Assegai zu Hillbilly und da merke ich schon extrem wie der Hillbilly einfach enorm mehr Grip liefert bei schmierigen Bedingungen, da er sich nicht zusetzt und längere Stollen hat.

Vom Profil her wäre da ja der Shredda Front der passende Vergleich. Bei der Marry hätte ich halt die Befürchtung, dass die ähnlich wie der Assegai sich zusetzt.
Aber hier hat ja beispielsweise @crusard schon im Vergleich Marry Assegai geschrieben, dass die Marry bei Nässe deutlich besser performt.
Mich würd halt der Vergleich Hillbilly, Argotal, Shorty zu Marry und Shredda interessieren, ob da die Radialreifen auch so große Vorteile bringen.
 
Ich hab halt persönlich nur den Vergleich Assegai zu Hillbilly und da merke ich schon extrem wie der Hillbilly einfach enorm mehr Grip liefert bei schmierigen Bedingungen, da er sich nicht zusetzt und längere Stollen hat.

Vom Profil her wäre da ja der Shredda Front der passende Vergleich. Bei der Marry hätte ich halt die Befürchtung, dass die ähnlich wie der Assegai sich zusetzt.
Aber hier hat ja beispielsweise @crusard schon im Vergleich Marry Assegai geschrieben, dass die Marry bei Nässe deutlich besser performt.
Mich würd halt der Vergleich Hillbilly, Argotal, Shorty zu Marry und Shredda interessieren, ob da die Radialreifen auch so große Vorteile bringen.
Habe den MM in Radial bis vor 2,5 Wochen drauf ,aber bei den Bedingungen viel Matsch Nasses Laub viel Lehmböden machte das keinen Sinn da ist die MM auch am Ende.Von daher den Hillbilly drauf und gut ist.Mein Empfehlung ist ganz klar der Michelin DH 22 da kommt auch die MM in Radial nicht annähernd dran so meine Erfahrung.
 
Habe den MM in Radial bis vor 2,5 Wochen drauf ,aber bei den Bedingungen viel Matsch Nasses Laub viel Lehmböden machte das keinen Sinn da ist die MM auch am Ende.Von daher den Hillbilly drauf und gut ist.Mein Empfehlung ist ganz klar der Michelin DH 22 da kommt auch die MM in Radial nicht annähernd dran so meine Erfahrung.
Top danke, schau ich mir mal an
 
Ich hab hier jetzt 3 Bikes mit denn radial hinten immer Albert in soft Gravity und 1 trail, vorne 1 shredda, 1 marry Gravity ultrasoft und marry trail ultrasoft, mein Favorit bei denn jetzigen Bedingungen tiefer Boden nasse Wurzeln und Steinen ist die Gravity marry ultrasoft

Denn shredda würde ich nur am e Bike fahren und hätte ich ihm nicht hier wäre auf dem Bike auch eine marry

Zu genannten Reifen bis auf denn HR 3 kenn ich alle und finde die neue marry am besten .....meine Erfahrung;)
 
Ich hab hier jetzt 3 Bikes mit denn radial hinten immer Albert in soft Gravity und 1 trail, vorne 1 shredda, 1 marry Gravity ultrasoft und marry trail ultrasoft, mein Favorit bei denn jetzigen Bedingungen tiefer Boden nasse Wurzeln und Steinen ist die Gravity marry ultrasoft

Denn shredda würde ich nur am e Bike fahren und hätte ich ihm nicht hier wäre auf dem Bike auch eine marry
Kannst du das etwas konkretisieren? Hat der so extremen Rollwiderstand?
Soll bei mir quasi ausschließlich geshuttelt oder gondoliert werden, da spielt Rollwiderstand eigentlich keine Rolle.
Zu genannten Reifen bis auf denn HR 3 kenn ich alle und finde die neue marry am besten .....meine Erfahrung;)
Hier mal ein Beispiel, Nacht davor gut geregnet, etwas lehmiger Boden, der langsam trocknet, da macht der Assegai schnell zu und funktioniert nicht so toll, Hillbilly dagegen schon. Wäre eben meine Befürchtung, dass das bei der Marry ähnlich wie beim Assegai ist.
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Kannst du das etwas konkretisieren? Hat der so extremen Rollwiderstand?
Soll bei mir quasi ausschließlich geshuttelt oder gondoliert werden, da spielt Rollwiderstand eigentlich keine Rolle.

Hier mal ein Beispiel, Nacht davor gut geregnet, etwas lehmiger Boden, der langsam trocknet, da macht der Assegai schnell zu und funktioniert nicht so toll, Hillbilly dagegen schon. Wäre eben meine Befürchtung, dass das bei der Marry ähnlich wie beim Assegai ist.
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So hat mein shredda heute auch ausgesehen nach der Auffahrt aber ein Stück runter und er hatte Gripp, ja ich meine den rw den merk ich sogar am e Bike brutal wenn dir der rw egal ist dann ist er ein top Reifen

Ich finde die mm besser da sie unter allen Bedingungen gut funktioniert daher auch besser als der Hillbilly der dann im trockenen losen geläuf gerne mal weg rutscht
 
Ich hab halt persönlich nur den Vergleich Assegai zu Hillbilly und da merke ich schon extrem wie der Hillbilly einfach enorm mehr Grip liefert bei schmierigen Bedingungen, da er sich nicht zusetzt und längere Stollen hat.

Vom Profil her wäre da ja der Shredda Front der passende Vergleich. Bei der Marry hätte ich halt die Befürchtung, dass die ähnlich wie der Assegai sich zusetzt.
Aber hier hat ja beispielsweise @crusard schon im Vergleich Marry Assegai geschrieben, dass die Marry bei Nässe deutlich besser performt.
Mich würd halt der Vergleich Hillbilly, Argotal, Shorty zu Marry und Shredda interessieren, ob da die Radialreifen auch so große Vorteile bringen.

Die Radial Mary klebt sich bei Matsch fast überhaupt nicht zu. Ist mindestens gleichwertig zum Argotal, den bin ich direkt davor gefahren.
So wie auf deinem Foto sieht a bei uns den ganzen Winter aus. Trotzdem hatte ich bisher immer Grip genug.
 
Ich hab hier jetzt 3 Bikes mit denn radial hinten immer Albert in soft Gravity und 1 trail, vorne 1 shredda, 1 marry Gravity ultrasoft und marry trail ultrasoft, mein Favorit bei denn jetzigen Bedingungen tiefer Boden nasse Wurzeln und Steinen ist die Gravity marry ultrasoft

Denn shredda würde ich nur am e Bike fahren und hätte ich ihm nicht hier wäre auf dem Bike auch eine marry

Zu genannten Reifen bis auf denn HR 3 kenn ich alle und finde die neue marry am besten .....meine Erfahrung;)
Wie würdest du die Mary und die Mary Radial beschreiben, beides vergleichbar oder total unterschiedlich?
 
Wie würdest du die Mary und die Mary Radial beschreiben, beides vergleichbar oder total unterschiedlich?

Ich fahr hinten normal und vorne Radial. Radial Mary hat etwas größere Stollen und tlw. deutlich grössere Abstände zwischen den Blöcken. Kann man auf den Fotos 1-2 Seiten weiter vorne sehen. Ich finde dadurch, dass die Radial MM etwas spitzer und nicht ganz so rund geformt hat sie ein bissigeres Lenkverhalten. Mehr so wie der Argotal.
Die normale MM finde ich als Vorderreifen nicht so toll. Da fehlte mir immer etwas das zackige bei Lenken, die reagiert irgendwie so träge.
 
Die Radial Mary klebt sich bei Matsch fast überhaupt nicht zu. Ist mindestens gleichwertig zum Argotal, den bin ich direkt davor gefahren.
So wie auf deinem Foto sieht a bei uns den ganzen Winter aus. Trotzdem hatte ich bisher immer Grip genug.
Das heißt die Mary ist quasi der bessere Allrounder, da sie im Trockenen besser funktioniert und auch im Nassen ähnlich gut wie ein Argotal? Dann würdest du quasi inmer eher zur Mary raten oder kannst du sonst noch was zum Vergleich Mary Argotal sagen? Den Shredda hast du vermutlich noch nicht getestet?
 
Das heißt die Mary ist quasi der bessere Allrounder, da sie im Trockenen besser funktioniert und auch im Nassen ähnlich gut wie ein Argotal? Dann würdest du quasi inmer eher zur Mary raten oder kannst du sonst noch was zum Vergleich Mary Argotal sagen? Den Shredda hast du vermutlich noch nicht getestet?
Ich warte auch auf den ersten Vergleich Mary zu HR3..
Vermute der HR3 in Maxxgrip könnte besser gehen, sp lange aber nix groß bekannt ist, fahre ich die alte Mary noch zu ende.
 
Das heißt die Mary ist quasi der bessere Allrounder, da sie im Trockenen besser funktioniert und auch im Nassen ähnlich gut wie ein Argotal? Dann würdest du quasi inmer eher zur Mary raten oder kannst du sonst noch was zum Vergleich Mary Argotal sagen? Den Shredda hast du vermutlich noch nicht getestet?

Bin die Magic Mary noch nicht im Bikepark oder auf wirklich schnellen Trails gefahren daher kann ich noch nichts zum Allround Können sagen. Bei schlechten Bedingungen hat sie mich bisher überzeugt. Wenn's dann doch überraschend mal trocken war zumindest nicht enttäuscht. Ich habe aber ehrlicherweise nur von Argotal gewechselt weil ich auf dem Trailbike keinen 1,4kg Reifen fahren wollte und die Mary mit 1,1kg einfach viel leichter ist. Nicht weil der Argotal irgendwie schlecht gewesen wäre.
 
Danke für eure Erfahrungen.
Dann werd ich wohl mal die Mary holen und versuchen bei entsprechenden Bedingungen mit meinem Hillbilly zu vergleichen.
Hätte eigentlich auch eher weniger Bedenken gehabt, dass sie im trockeneren nicht gut performt, eher dann bei so schmierigen Bedingungen.
Vielleicht kann sie ja dann doch der eine Reifen für alles sein und Hillbilly und Assegai in einem ersetzen, bei möglichst wenig Abstrichen, bin echt gespannt.
 
Ich habe seit gestern auch ein Shredda Front auf dem Enduro. Rear kommt morgen, deshalb hinten weiter mit Mary Supergravity. Die Karkasse schien mir gefühlt etwas stabiler als beim Mary. Habe mich deshalb für den gleichen Luftdruck entschieden. Die Lauffläche ist sehr weich, ebenso die Stollen.

Bin hin und zurück zum Berg/ Trails ca. 2 km Straße gefahren. Hier war er eigentlich völlig unauffällig. Nicht anders als Mary vorher.
Auf der Waldautobahn ebenso. Allerdings lag hier schon Schnee.
Ein höheren Rollwiderstand ist mir nicht aufgefallen.

Auf den Trails (S3, sehr steil, Wurzeln, größere Absätze, paar Felskanten zum Dropen oder auch abrollen) hinab lagen 8-10 cm Schnee und hier hat der Shredda einen sehr guten Job gemacht. Mary hinten ist immer mal wieder gerutscht, aber der Shredda war für diese Bedingungen super. Besser als Mary.

Ziemlich weit unten auf den Trails lag sehr wenig Schnee, harter Boden, paar kleinere Sprünge. Wegknicken der Stollen ist mir nicht aufgefallen.

Ich denke, der Shredda ist für diese Jahreszeit, ob Schnee oder Matsch genau der richtige Reifen.

Ich suche gerade nach einem Intermediate Reifen für Bikepark, hab da für nass/matschig aktuell Specialized Hillbilly Grid Trail für Hometrails und würde jetzt vermutlich auf Grid Gravity gehen.
Da ja fast alle von den Radial sehr angetan sind, würde ich aber evtl. doch mal den Shredda Front testen.
Hat hier jemand schon den Vergleich zwischen Shredda oder Marry 2.5 und Hillbilly, Argotal oder Shorty/ Highroller 3?

Für nass und matschig ist der Shredda super, für harten Bikeparkboden bestimmt nicht so.
Ich persönlich fahre im Winter bei Kälte kein Maxxis mehr. Der Gummi wird zu hart, zu wenig Grip.
Den Argotal Supersoft/ Kryptotal soft fahre ich im Sommer gerne. Hat bei mir den Assegai Max Grip/ DHR2 Max Terra abgelöst.
Wobei die Maxxis auf härteren Böden Top sind. Conti für mich bei gemischten Untergründen, auch Waldboden und Wurzeln (auch nasse) besser.

Assegai setzt sich auf Waldboden, matschigen Bedingungen oder Schnee sehr schnell zu. Stollenabstände sind einfach zu gering. Hier ist Mary deutlich besser.

Schwalbe Gummi wird imho im Winter, bei Kälte nicht so hart und spröde wie Maxxis und Conti. Auf Schnee z.B. hat Schwalbe Mary z.B. deutlich mehr Grip.
Mary funktioniert auch bei trockenen Bedingungen, auf harten Böden sehr gut. Hatte in Finale keine Probleme mit Mary hinten und vorne. In Sospel und Molini war Mary super. Dort waren gemischte Bedingungen, teils richtig nass und schmierig.


Ich hab halt persönlich nur den Vergleich Assegai zu Hillbilly und da merke ich schon extrem wie der Hillbilly einfach enorm mehr Grip liefert bei schmierigen Bedingungen, da er sich nicht zusetzt und längere Stollen hat.

Vom Profil her wäre da ja der Shredda Front der passende Vergleich. Bei der Marry hätte ich halt die Befürchtung, dass die ähnlich wie der Assegai sich zusetzt.
Aber hier hat ja beispielsweise @crusard schon im Vergleich Marry Assegai geschrieben, dass die Marry bei Nässe deutlich besser performt.
Mich würd halt der Vergleich Hillbilly, Argotal, Shorty zu Marry und Shredda interessieren, ob da die Radialreifen auch so große Vorteile bringen.

Grundsätzlich setzt sich wohl jeder Reifen mit geringeren Stollenabständen schneller zu, als ein Reifen mit größeren Abständen.
Hier ist der Shredda dem Mary überlegen. Mary und Argotal sind dem Assegai deutlich überlegen.
Mary hat im Winter imho mehr Grip als Argotal und deutlich mehr als Assegai. Im Sommer gerne wieder Argotal, Kryptoral. Assegai bin ich vorher gerne gefahren.


Nachtrag:
Den Albert würde ich zu dieser Jahreszeit überhaupt nicht in Erwägung ziehen. Dieser ist mit seinen vielen Stollen und kleinen Abständen eher etwas für harte trockene Böden. Bikepark Flowtrail, Asphalt, Waldautobahn im Sommer ist wohl eher das Einsatzgebiet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe seit gestern auch ein Shredda Front auf dem Enduro. Rear kommt morgen, deshalb hinten weiter mit Mary Supergravity. Die Karkasse schien mir gefühlt etwas stabiler als beim Mary. Habe mich deshalb für den gleichen Luftdruck entschieden. Die Lauffläche ist sehr weich, ebenso die Stollen.

Bin hin und zurück zum Berg/ Trails ca. 2 km Straße gefahren. Hier war er eigentlich völlig unauffällig. Nicht anders als Mary vorher.
Auf der Waldautobahn ebenso. Allerdings lag hier schon Schnee.
Ein höheren Rollwiderstand ist mir nicht aufgefallen.

Auf den Trails (S3, sehr steil, Wurzeln, größere Absätze, paar Felskanten zum Dropen oder auch abrollen) hinab lagen 8-10 cm Schnee und hier hat der Shredda einen sehr guten Job gemacht. Mary hinten ist immer mal wieder gerutscht, aber der Shredda war für diese Bedingungen super. Besser als Mary.

Ziemlich weit unten auf den Trails lag sehr wenig Schnee, harter Boden, paar kleinere Sprünge. Wegknicken der Stollen ist mir nicht aufgefallen.

Ich denke, der Shredda ist für diese Jahreszeit, ob Schnee oder Matsch genau der richtige Reifen.



Für nass und matschig ist der Shredda super, für harten Bikeparkboden bestimmt nicht so.
Ich persönlich fahre im Winter bei Kälte kein Maxxis mehr. Der Gummi wird zu hart, zu wenig Grip.
Den Argotal Supersoft/ Kryptotal soft fahre ich im Sommer gerne. Hat bei mir den Assegai Max Grip/ DHR2 Max Terra abgelöst.
Wobei die Maxxis auf härteren Böden Top sind. Conti für mich bei gemischten Untergründen, auch Waldboden und Wurzeln (auch nasse) besser.

Assegai setzt sich auf Waldboden, matschigen Bedingungen oder Schnee sehr schnell zu. Stollenabstände sind einfach zu gering. Hier ist Mary deutlich besser.

Schwalbe Gummi wird imho im Winter, bei Kälte nicht so hart und spröde wie Maxxis und Conti. Auf Schnee z.B. hat Schwalbe Mary z.B. deutlich mehr Grip.
Mary funktioniert auch bei trockenen Bedingungen, auf harten Böden sehr gut. Hatte in Finale keine Probleme mit Mary hinten und vorne. In Sospel und Molini war Mary super. Dort waren gemischte Bedingungen, teils richtig nass und schmierig.




Grundsätzlich setzt sich wohl jeder Reifen mit geringeren Stollenabständen schneller zu, als ein Reifen mit größeren Abständen.
Hier ist der Shredda dem Mary überlegen. Mary und Argotal sind dem Assegai deutlich überlegen.
Mary hat im Winter imho mehr Grip als Argotal und deutlich mehr als Assegai. Im Sommer gerne wieder Argotal, Kryptoral. Assegai bin ich vorher gerne gefahren.


Nachtrag:
Den Albert würde ich zu dieser Jahreszeit überhaupt nicht in Erwägung ziehen. Dieser ist mit seinen vielen Stollen und kleinen Abständen eher etwas für harte trockene Böden. Bikepark Flowtrail, Asphalt, Waldautobahn im Sommer ist wohl eher das Einsatzgebiet.
Super, vielen Dank für den ausführlichen Bericht, würd mich freuen, wenn du evtl. noch ein Update gibst, wenn du den Shredda bei trockeneren Bedingungen fährst.

Der Hillbilly lässt sich schon auch auf Hardpack noch gut fahren, da ist der Assegai allerdings schon deutlich souveräner.
Denke da wäre dann die Mary schon sehr gut und für mich wahrscheinlich sinnvoller als der Shredda für Bikeparkboden bei unterschiedlichen Bedingungen, fahr jetzt eigentlich auch sehr selten bei übelstem Siff im Bikepark.
 
Ich warte auch auf den ersten Vergleich Mary zu HR3..
Vermute der HR3 in Maxxgrip könnte besser gehen, sp lange aber nix groß bekannt ist, fahre ich die alte Mary noch zu ende.
Highroller3 bin ich jetzt nur im Nassen, Schnee und gefrohrenen Boden gefahren. Habe DH Maxxgrip.
Die Stollen sind deutlich kürzer als bei MagicMary und Argotal, Seitenstollen sind eher "normaler", also eher richtung Assegai, nicht so aggresiv wie ein Nassreifen.
Das macht den HR3 recht berechenbar finde ich, da der Grip auf den Seitenstollen langsam abreißt.
Auf gefrohrenen Fande ich den wirklich gut. Denke als Allrounder wird der sehr gut sein. Wenns zu matschig ist, fehlt einfach etwas Profiltiefe und wildere Seitenstollen.
Von den Sehr kalten Temperaturen haben die Mittelstollen aber schon leichte Risse am Ansatz bekommen.
Das ist auch eher was, weshalb ich Maxxis nicht so gerne fahre.

Bin vorher Argotal Enduro Soft auf Vorderrad 1 und Magic Mary Trail Pro Radial Ultrasoft auf Vorderrad 2 gefahren und konnte keinen wesendlichen Vorteil vom Magic Mary feststellen. Nur auf glatten Böden empfande ich das Ultrasoft etwas griffiger. Habe jetzt einen Argotal Supersoft montiert.
Den MM gab es da nicht als Gravity Pro, daher hatte ich nur den Trail Pro, wo die Seitenwand schon aus Papier ist und ich bei Steinen schon etwas schiss auf Platten hatte.

Fahre 25mm Felgen, damit der Reifen etwas runder steht und eher mehr Luftdruck.
MM Radial USoft haumichblau VR 1,8-1,9 Bar (weniger fande ich zu weich)
Argotal Enduro Soft VR 1,7-1,8 Bar
Maxxis Highroller3 DH Maxxgrip 1,5-1,6Bar

Magic Mary nachgemessen auf 30mm Felge sind irgendwie alle 2.35 breit, wurde immer nur 2.4 oder jetzt 2.5 draufgeschrieben (Ausnahme 2.6)

Hinten Fahre ich aktuell auf Hinterrad 1 einen Conti Kryptotal Front Enduro Soft und auf Hinterrad 2 einen Albert Gravity Pro Soft. Beim Albert habe ich das geführ, dass er im Matsch mehr rutscht, habe da aber noch nicht genug Vergleiche zum Krypto Fr.
 
Puh, hier wurde seit gestern viel geschrieben,,,,,

Mein Vergleich zwischen Shredda und der Radial Mary folgt in den nächsten Tagen.
Was die normale Mary angeht, halt ich die schon für einen sehr guten Allrounder. Bei trockenen Bedingungen geht sie sowieso sehr gut und bis halbwegs matschig gehts auch, aber dann kommt sie doch auch an ihre Grenzen, zumindest auf unseren Böden, die recht klebrig sind. Ich finde die Mary aber besser als z.B. einen Assegai, der ist im selben Klumpatsch super schnell zu und es beginnt eine unsichere Schlitterparty.

Den Shredda würde ich bei trockenen, harten Bedingungen wieder demontieren und für die nächste nasse Saison dann einlagern. (Ich denke ab April kommt der bei mir wieder runter) Da würde ich die Stollen ungern runterrubbeln. Der Shredda ist halt ein Spezialist fürs richtig nasse, matschige. Ist halt jetzt sozusagen mein "Winterreifen". Legt nochmal ein paar Schippen drauf, im Vergleich zum Shorty, finde ich. Was man aber dennoch sagen muss (das wurde hier auch schon erwähnt): er geht erstaunlich gut über nasse Steinfelder. Das durfte ich vorgestern "erfahren".

Meine Lieblings- bzw. aktuell Standardkombo übers fast gesamte Jahr ist vorne Tacky Chan und hinten Big Betty.
Tacky Chan hat deutlich mehr Grip als die normale Mary, auch bei ungemütlichen, matschigen Verhältnissen.
Big Betty liefert mir einen guten Grip, gepaart mit einem ausreichend guten Rollwiderstand. Mit Reifenschäden habe ich z.b. auch wenig zu kämpfen.
Ich sehe mich so bei Bikepark und Parkähnlichen Einsatzbedingen, aber auch Naturtrails (durch die Bank eigtl. aber auch vorrangig Abfahrtsorientiert sind und keine Touren, aber durchaus mit bergauf Anteilen) Einige Höhenmeter gilt es auch immer wieder zu verrichten. Bin hauptsächlich auf den hiesigen Bergbauhalden unterwegs.

@Spocky16
Ich lese gerade noch quer... - Du sprichst mir aus der Seele.
Mit Maxxis im Winter habe ich auch nur schlechte Erfahrungen gemacht und finde dort generell irgendwie immer weniger Reifen, die mir taugen, muss ich sagen.
Diese ganzen Standard Reifen, ala Minion DHF, DHR, Assegai, wie sie auf original auf den Bikes verbaut sind, wenn man ein Komplettbike kauft, funktionieren in den trockenen Monaten und im Park erstmal anstandslos, aber unauffällig. Sobald es in den Herbst und WInter geht, kann man sie IMHO vergessen.
Dann wechselt man eben auf speziellere Reifen.
Wenn man wenig im Siff fährt (um AgentZero0 zu zitieren ;)) hat man diese Probleme wohl auch garnicht.
 
So unterschiedlich sind die Erfahrungen. Aber vielleicht sind auch einfach nur die Trails, Bedingungen so unterschiedlich, dass man manchmal zu anderen Ergebnissen kommt.

Meine Trails hier im Nordharz sind generell sehr anspruchsvoll. Im allgemeinen sehr steil oder zumindest sehr steile Abschnitte dabei. Diese muss man eher langsam und sehr kontrolliert fahren. Und hier will man Grip um jeden Preis haben. Und auf gar keinen Fall einen zugesetzten Reifen.
Auch Steine und Felsen sind sehr gängig. Der Boden ist sehr unterschiedlich, manchmal fest, manchmal loser Waldboden.

Betty ist irgendwie eine Haßliebe. Eigentlich finde ich DHR2 oder noch lieber Kryptotal re besser. Aber diese funktionieren bei Kälte nicht mehr so gut.
Maxxis schreibt selber, ab 6°C wird der Gummi härter, kann spröde und rissig werden. Und empfehlen statt 3c den 2c Gummi, welcher sowieso schon härter ist und weniger Grip hat.

Vorne war es die letzten Jahre im Winter immer Mary. Insgesamt hat die Kombi einen guten Job gemacht. Seit Oktober auch Mary hinten. Funktioniert in Summe sogar besser als Betty.

Jetzt eben Shredda und heute wird wohl auch Shredda rear kommen. Allerdings ist jetzt so viel Schnee gefallen, dass man wohl ein paar Tage warten muss, bis die Wanderer ein paar Trails festgetreten haben.
Aber dann macht es z.B. im Oberharz richtig Spaß.

Nach dem Winter, vielleicht im März oder April kommt Shredda wieder runter. Dann kommt entweder Mary radial Ultrasoft (soft gibt es leider nicht, welchen man hinten fahren könnte) oder wieder Argotal, Kryptotal Downhill drauf.

Vom Tacky Chan habe ich Abstand genommen, also nie probiert. Der Reifen ist schmaler als Mary und die Stollen sind kürzer. Nachdem 2 Kollegen öfter mal Grip verloren, sich langgemacht und viel geschimpft haben, ist er irgendwie uninteressant geworden.
Für einen regelmäßigen Bikepark Fahrer mag dies wieder anders aussehen. Ich selber fahre auch Bikepark, aber viel öfter steile felsige Natur-Trails.

Shredda ist, wie Albert 58 mm breit. Also 1 mm schmaler als Mary. Dafür ist die Breite mit Stollen quasi wie ein 2,6 Mary. 64,6 mm habe ich bei 1,2 bar gemessen.
Stollen sind 8 mm (Mary 6 mm), Außenstollen 9,7 mm (Mary 6,7 mm).
 
Zuletzt bearbeitet:
Highroller3 bin ich jetzt nur im Nassen, Schnee und gefrohrenen Boden gefahren. Habe DH Maxxgrip.
Die Stollen sind deutlich kürzer als bei MagicMary und Argotal, Seitenstollen sind eher "normaler", also eher richtung Assegai, nicht so aggresiv wie ein Nassreifen.
Das macht den HR3 recht berechenbar finde ich, da der Grip auf den Seitenstollen langsam abreißt.
Auf gefrohrenen Fande ich den wirklich gut. Denke als Allrounder wird der sehr gut sein. Wenns zu matschig ist, fehlt einfach etwas Profiltiefe und wildere Seitenstollen.
Von den Sehr kalten Temperaturen haben die Mittelstollen aber schon leichte Risse am Ansatz bekommen.
Das ist auch eher was, weshalb ich Maxxis nicht so gerne fahre.

Bin vorher Argotal Enduro Soft auf Vorderrad 1 und Magic Mary Trail Pro Radial Ultrasoft auf Vorderrad 2 gefahren und konnte keinen wesendlichen Vorteil vom Magic Mary feststellen. Nur auf glatten Böden empfande ich das Ultrasoft etwas griffiger. Habe jetzt einen Argotal Supersoft montiert.
Den MM gab es da nicht als Gravity Pro, daher hatte ich nur den Trail Pro, wo die Seitenwand schon aus Papier ist und ich bei Steinen schon etwas schiss auf Platten hatte.

Fahre 25mm Felgen, damit der Reifen etwas runder steht und eher mehr Luftdruck.
MM Radial USoft haumichblau VR 1,8-1,9 Bar (weniger fande ich zu weich)
Argotal Enduro Soft VR 1,7-1,8 Bar
Maxxis Highroller3 DH Maxxgrip 1,5-1,6Bar

Magic Mary nachgemessen auf 30mm Felge sind irgendwie alle 2.35 breit, wurde immer nur 2.4 oder jetzt 2.5 draufgeschrieben (Ausnahme 2.6)

Hinten Fahre ich aktuell auf Hinterrad 1 einen Conti Kryptotal Front Enduro Soft und auf Hinterrad 2 einen Albert Gravity Pro Soft. Beim Albert habe ich das geführ, dass er im Matsch mehr rutscht, habe da aber noch nicht genug Vergleiche zum Krypto Fr.
Das hätte ich nicht erwartet, ich hatte durch das Motocross ähnliche Profil des HR3 gedacht das der mehr grip generiert, die Stollen sahen jetzt nicht unbedingt kürzer aus.

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Spocky, ja, Du hast Recht. Das Reifenthema ist absolut individuell und jeder empfindet es unterschiedlich.
Eine normale Mary fahre ich momentan zufälligerweise, aus der Not heraus auf einem Hinterrad (weil ich nix anderes mehr in 29" da hatte). Geht bei den matschigen Bedingungen gut, aber ich sehe die Mary eher als Vorderreifen (von der Profilanordnung her sowohl auch von der Rundung der Lauffläche).
Ich lasse ihn wahrscheinlich auch einfach für diese Saison einfach drauf und schaue mal, wie ich damit zurecht komme. Dank Ersatzlaufrad ist das ja auch immer angenehm, schnell und einfach mal eben wechseln zu können (und meinetwegen auch mal zu testen).
Normalerweise wechsel ich meine Reifen auch nicht häufig und ehrlich gesagt, habe ich im Sommer auch garnicht so große Ansprüche. Auch beim Hinterreifen bin ich eher genügsam unterwegs. So lange es gut rollt und man keinen Platten hat, ist alles paletti.... :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Für mich war Mary z.B. auf Wurzeln, bei Nässe und nassen Wurzel gut.
Wenn es sehr steil wurde, habe ich nicht wirklich weniger Brems Grip feststellen können, als mit ausgeschriebenen Hinterradreifen. Mir gefällt er hinten besser als Betty.
 
Hallo Allerseits,

ich habe gestern zum ersten mal den Shredda Gravaty 29 in Ultra Soft gefahren bei 1,3 Bar am Vorderrad,
Highroller 2 am Hinterrad und war sehr angenehm überrascht wie gut er bei uns funktioniert hat 2 Grad warm, viele Wurzeln und matschig, hatte immer ein sicheres Gefühl dabei, deutlich besser als vor 2 Tagen mit Shorty Maxx Grip bei 8 Grad.
Die Bedingungen waren ähnlich, matschig und nasse Wurzeln.
Ich werde den Shredda weiter fahren bis März April der Unterschied finde ich schon deutlich
und ich war immer Shorty Fan mit Highroller hinten.
Vom Gefühl her fand ich den Shredda beim fahren deutlich kräfteschonender in den Armen.
Am Hinterrad werde ich auch einen Radial Reifen ausprobiern, weis nur noch nicht welchen ich nehmen soll
den MM oder Albert, da will ich eigentlich einen Allrounder für feucht und trocken
 
Ich habe heute den Shredda rear Gravity am Enduro montiert. Sieht aus, wie ein Mary auf Steroide. 😂 Stollen (7,2/9,5 mitte/außen) sind länger, Abstand identisch. Nachgemessen.
Den Shredda Front bin ich ja Mittwoch schon gefahren.
Seiten/ Karkasse sind irgendwie stabiler als Supergravity. Breite normal (59 mm). Allerdings mit Außenstollen (64-65 mm) 1 mm breiter als ein 2,6er Mary.

Bin ein paar Trail-Runden im Schnee gefahren. Allerdings überhaupt nicht aussagekräftig. Ging er darum überhaupt auf dem Bike zu bleiben. Vermutlich wäre ich mit jedem anderen Reifen abgeflogen.

Ein Albert mit dem geringen Stollenabstand wird bei solchen Bedingungen oder auch Matsch oder feuchten Waldboden überhaupt nicht gut funktionieren. Der ist ruckzuck zugesetzt, wie andere ähnliche Reifen auch.

Der Kollege von heute, hatte Maxxis Wetscream/ DHR2 drauf. Gummi vergleichsweise deutlich härter. Und so hat es ihn auch 3x gelegt. 🙈🤪😂 Ihm ist nichts passiert. Wir waren eher langsam unterwegs und Schnee ist nicht so hart.

Ist allerdings schon ein Gaudi, bei 20-25 cm Schnee ❄️ zu biken. 🙈🥳😂

 
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