Ich habe seit gestern auch ein Shredda Front auf dem Enduro. Rear kommt morgen, deshalb hinten weiter mit Mary Supergravity. Die Karkasse schien mir gefühlt etwas stabiler als beim Mary. Habe mich deshalb für den gleichen Luftdruck entschieden. Die Lauffläche ist sehr weich, ebenso die Stollen.
Bin hin und zurück zum Berg/ Trails ca. 2 km Straße gefahren. Hier war er eigentlich völlig unauffällig. Nicht anders als Mary vorher.
Auf der Waldautobahn ebenso. Allerdings lag hier schon Schnee.
Ein höheren Rollwiderstand ist mir nicht aufgefallen.
Auf den Trails (S3, sehr steil, Wurzeln, größere Absätze, paar Felskanten zum Dropen oder auch abrollen) hinab lagen 8-10 cm Schnee und hier hat der Shredda einen sehr guten Job gemacht. Mary hinten ist immer mal wieder gerutscht, aber der Shredda war für diese Bedingungen super. Besser als Mary.
Ziemlich weit unten auf den Trails lag sehr wenig Schnee, harter Boden, paar kleinere Sprünge. Wegknicken der Stollen ist mir nicht aufgefallen.
Ich denke, der Shredda ist für diese Jahreszeit, ob Schnee oder Matsch genau der richtige Reifen.
Ich suche gerade nach einem Intermediate Reifen für Bikepark, hab da für nass/matschig aktuell Specialized Hillbilly Grid Trail für Hometrails und würde jetzt vermutlich auf Grid Gravity gehen.
Da ja fast alle von den Radial sehr angetan sind, würde ich aber evtl. doch mal den Shredda Front testen.
Hat hier jemand schon den Vergleich zwischen Shredda oder Marry 2.5 und Hillbilly, Argotal oder Shorty/ Highroller 3?
Für nass und matschig ist der Shredda super, für harten Bikeparkboden bestimmt nicht so.
Ich persönlich fahre im Winter bei Kälte kein Maxxis mehr. Der Gummi wird zu hart, zu wenig Grip.
Den Argotal Supersoft/ Kryptotal soft fahre ich im Sommer gerne. Hat bei mir den Assegai Max Grip/ DHR2 Max Terra abgelöst.
Wobei die Maxxis auf härteren Böden Top sind. Conti für mich bei gemischten Untergründen, auch Waldboden und Wurzeln (auch nasse) besser.
Assegai setzt sich auf Waldboden, matschigen Bedingungen oder Schnee sehr schnell zu. Stollenabstände sind einfach zu gering. Hier ist Mary deutlich besser.
Schwalbe Gummi wird imho im Winter, bei Kälte nicht so hart und spröde wie Maxxis und Conti. Auf Schnee z.B. hat Schwalbe Mary z.B. deutlich mehr Grip.
Mary funktioniert auch bei trockenen Bedingungen, auf harten Böden sehr gut. Hatte in Finale keine Probleme mit Mary hinten und vorne. In Sospel und Molini war Mary super. Dort waren gemischte Bedingungen, teils richtig nass und schmierig.
Ich hab halt persönlich nur den Vergleich Assegai zu Hillbilly und da merke ich schon extrem wie der Hillbilly einfach enorm mehr Grip liefert bei schmierigen Bedingungen, da er sich nicht zusetzt und längere Stollen hat.
Vom Profil her wäre da ja der Shredda Front der passende Vergleich. Bei der Marry hätte ich halt die Befürchtung, dass die ähnlich wie der Assegai sich zusetzt.
Aber hier hat ja beispielsweise
@crusard schon im Vergleich Marry Assegai geschrieben, dass die Marry bei Nässe deutlich besser performt.
Mich würd halt der Vergleich Hillbilly, Argotal, Shorty zu Marry und Shredda interessieren, ob da die Radialreifen auch so große Vorteile bringen.
Grundsätzlich setzt sich wohl jeder Reifen mit geringeren Stollenabständen schneller zu, als ein Reifen mit größeren Abständen.
Hier ist der Shredda dem Mary überlegen. Mary und Argotal sind dem Assegai deutlich überlegen.
Mary hat im Winter imho mehr Grip als Argotal und deutlich mehr als Assegai. Im Sommer gerne wieder Argotal, Kryptoral. Assegai bin ich vorher gerne gefahren.
Nachtrag:
Den Albert würde ich zu dieser Jahreszeit überhaupt nicht in Erwägung ziehen. Dieser ist mit seinen vielen Stollen und kleinen Abständen eher etwas für harte trockene Böden. Bikepark Flowtrail, Asphalt, Waldautobahn im Sommer ist wohl eher das Einsatzgebiet.