Vom Gravel zu XC?

Registriert
19. Juli 2010
Reaktionspunkte
902
Ort
unterhalb vom Harz
Hallo!
Momentan bin ich Besitzer einen Stevens Camino Pro AXS was im Grunde auch tiersch Spaß macht... eigentlich fast.
Seit irgendwie diesem Jahr komme ich mit der Sitzposition, dem Lenker und dem "geringen" Komfort nicht mehr zurecht.
Bin fit und gehe auch ins Gym aber irgendwie komm ich nicht mehr zurecht und habe den Spaß verloren.
Deshalb habe ich den Entschluss gefasst es zu verkaufen.

Da ich aber trotzdem noch relativ schnell unterwegs sein will möchte ich gern ein sportliches XC Bike haben.
Eigentlich ist der Wunsch ein Hardtail welches dem Gravelbike wohl am nächsten sein wird.
Aber irgendwie ist der Markt was das angeht recht mau.
Roses PDQ wäre mein Favorit gewesen, kommt aber wohl nüscht neues mehr nach. Bei Canyon das Exeed gibt auch nicht mehr richtig, da ich da schon das CF9 haben wollen würde. Orbea Alma ist optisch...naja und preislich irre.
Wenn man sieht das im Abverkauf die Speci Epic 8 zu ganz guten Kursen verkauft werden, frage ich mich warum eigentlich nicht doch ein Fully oder doch to much?!
Will ich doch eigentlich auf nur Radwegen, Schotter- oder Waldwegen unterwegs sein.
Habt ihr vllt Tipps welche Räder ich vllt nicht auf dem Radar habe?
Es soll schon sehr gut ausgestattet sein. SRAM AXS ist geil und ich bin schon im Ökosystem von SRAM. Carbon, leicht und evtl eine Lenker Vorbau Kombi.
Und es soll halt gut dämpfen im Falle eines Hardtails.
Wäre über Tipps oder Gedankengänge eurerseits interessiert und ob vllt jemand dieses Schritt vom Gravel aufs MTB gemacht hat.

Gruß Marcus
 
Hier:
HT-Gravelbike-HT.

Gravelbike war schon cool, aber je größer der Geländeanteil, umso mehr bevorzuge ich das MTB.

Ein flottes 100mm oder 120mm Fully geht bestimmt auch.

Das Trek Procaliber gibt es mit einer GX Transmission, soweit ich mich erinnern kann.

BMC hat vor kurzem auch das Twostroke aktualisiert.

Bissl mehr Komfort bietet dann das Epic WC oder das Trek Supercaliber.
Von BH gibt es auch ein sehr ähnliches Fully wie das Epic WC mit sehr leichtem Rahmen.
 
Moin!!
Danke für deinen Post.
Das BMC hatte ich wirklich nicht auf den Schirm. Sehr geiles Bike!
Lesen bzw. was über das erfahren kann man irgendwie nichts.

Fully wie das Epic WC hatte ich auch schon überlegt, weil doch recht wenig Federweg hinten.

120mm hinten wie beim Spark oder Epic wären doch zu viel. Soll wie gesagt/geschrieben der Gravelbikeersatz werden.
Für Trails und ganz grobe habe ich ein Levo.
 
Was wäre denn mit einem Hardtail mit Starrgabel? Scott Scale Gravel oder selbst was aufbauen. Löst das Problem mit der Sitzposition, ist leicht, schnell, wartungsärmer als mit Federelementen und die breiten Mtb Reifen werden den Komfort erheblich erhöhen.
 
Was wäre denn mit einem Hardtail mit Starrgabel? Scott Scale Gravel oder selbst was aufbauen. Löst das Problem mit der Sitzposition, ist leicht, schnell, wartungsärmer als mit Federelementen und die breiten Mtb Reifen werden den Komfort erheblich erhöhen.
😄 Das Scale Gravel bin ich tatsächlich schon Probe gefahren
1000121073.jpg


Nur leider, sorry jetzt wird's oberflächlich, ist mir das pink dann doch zu viel😅
Fahrverhalten und Konzept des Rades einfach genial👌🏼
 
Zuletzt bearbeitet:
😄 Das Scale Gravel bin ich tatsächlich schon Probe gefahren ...
Fahrverhalten und Konzept des Rades einfach genial👌🏼
Damit sollte doch Deine Fragestellung schon (längst) beantwortet sein :)
Nur leider, sorry jetzt wird's oberflächlich, ist mir das pink dann doch zu viel😅
"Dagegen" gibt es div. bewährte Mittel - Sprühdose (wäre orange :D besser (?), das ließe sich damit realisieren ;)), Klebefolien / Klebeband oder viel manueller Aufwand mit einer scharfen Klinge und als Ergebnis dann carbon raw :) .
 
Naja gegen eine Federgabel bin ich nicht abgeneigt. Beim Scale Gravel empfand ich das Rund um Paket sehr gelungen. Das Teil war Federleicht, Sitzposition war super und trotz der MTB Bereifung ging es gut vorwärts.
Leider bleibt laut Scott Kundenbetreuung die Farbe auch 27.
 
Moin,

grundsätzlich würde ich ja sagen warum auf halbem Weg stehenbleiben - wenn du mehr Komfort willst kann man das natürlich über die Sitzposition und voluminöseren Reifen eines Hardtail-MTB erreichen, aber es spricht bis auf den höheren Wartungsaufwand und eventuell den Preis nichts gegen ein Fully auch nicht mit 120mm. Mit aktiviertem Lock-Out federt da fast nichts mehr. Ist ja eher die Frage wo liegt deine Preisgrenze. Bei einem "gut ausgestatteten" Race-Fully mit AXS und wenn man es dann auf die Spitze treiben will mit Flight Attendant bist du natürlich schnell im oberen 4 oder gar 5stelligen Bereich. (Scott Spark, BMC Fourstroke, Orbea Oiz, Canyon Lux...).
 
Im Grunde hast du recht und durchaus habe ich schon darüber nach gedacht.
Den preislich sind top ausgestattete Hardtail genauso teuer wie ein XC Fully.
Ein Epic 8 Expert bekommt man unter 5k...da sind HTs wie Alma, Exceed und co garnicht weit weg.

Ich hab ja ein Levo und das wird kompromisslos über Trail gejagt und dient hauptsächlich diesen Zweck.
Das Gravel war dieser Kontrast um eben nicht immer den Drang bergab zu haben. Nach dem Feierabend schon ne gepflegte Runde auf Radwegen, ein bissel Fitness und Tagestouren bis zu 200km...einfach genial.
Ich könnte heulen das dass mit den krummen Lenker nicht mehr so klappt.

Deshalb möchte ich eigentlich ein komfortables Hardtail mit dem ich ähnliches machen kann.
Das Scale Gravel, wenn es nicht pink wäre, wäre glaube das richtige.
Im Moment liebäugel ich immer mehr zum Canyon Exceed. Das Alma werde ich mir mal persönlich angucken müssen. Ist ja doch schon ein extravagantes Design.
 
Ich könnte heulen das dass mit den krummen Lenker nicht mehr so klappt.
Fühle ich.

Ich nehme mittlerweile bei Touren über 3h immer mein Fully, wobei ich Straßen und stark frequentierte Waldaurobahnen eh meide. Das HT wird fast nur noch im Herbst/Winter bewegt. Aber auf längeren Touren ist ein Fully nochmal deutlich entspannter. Ja schwierig, am Besten probefahren und schauen ob der Unterschied beim fahren dann doch in eine Richtung ausschlägt oder auch nicht. Viel Erfolg bei der Suche!
 
Fully ist zwar bequmer, würde aber für den Zweck schon immer das Hardtail vorziehen.
Als Ersatz für das Gravelbike ist doch ein fully nur Geldverschwendung. Gibt zwar Fullys und Hardtails zum gleichen Preis, aber mehr für dein Geld wirst du immer beim Hardtail bekommen. Oder anders gesagt - für weniger Geld bekommst du was besseres.
Aber nicht nur wegen dem Geld, für mich ist das Hardtail wegen weniger Wartungs/Einstellung/Putzen Zeit auch noch im Vorteil.
Wenn man nicht wirklich die Federung hinten braucht würde ich die nicht wollen.
 
Fühle ich.

Ich nehme mittlerweile bei Touren über 3h immer mein Fully, wobei ich Straßen und stark frequentierte Waldaurobahnen eh meide. Das HT wird fast nur noch im Herbst/Winter bewegt. Aber auf längeren Touren ist ein Fully nochmal deutlich entspannter. Ja schwierig, am Besten probefahren und schauen ob der Unterschied beim fahren dann doch in eine Richtung ausschlägt oder auch nicht. Viel Erfolg bei der Suche!
Vielen vielen lieben Dank ✌🏼
 
Fully ist zwar bequmer, würde aber für den Zweck schon immer das Hardtail vorziehen.
Als Ersatz für das Gravelbike ist doch ein fully nur Geldverschwendung. Gibt zwar Fullys und Hardtails zum gleichen Preis, aber mehr für dein Geld wirst du immer beim Hardtail bekommen. Oder anders gesagt - für weniger Geld bekommst du was besseres.
Aber nicht nur wegen dem Geld, für mich ist das Hardtail wegen weniger Wartungs/Einstellung/Putzen Zeit auch noch im Vorteil.
Wenn man nicht wirklich die Federung hinten braucht würde ich die nicht wollen.
Quasi genau meine Gedankengänge warum Hardtail👌🏼

Test rund um Hardtail findet man auf der ganzen Welt...nur nicht in Deutschland 🤣

Das Orbea Alma mit seinen X Fader Tretlagerbereich scheint wirklich gut zu funktionieren.
 
Kommt mir irgendwie bekannt vor, hab auch ne Weile lang was leichtes unkompliziertes zum Endurofully gesucht, zu mal ich mal wie fast alle hier mit dem klassischen Ht angefangen habe,
dachte auch mal ein Gravel wär eigentlich genau das richtige, immer mal wieder von Freunden eins ausgeliehen, ja auf der Forstautobahn, Straße genial, aber ich konnte es nie lassen mit den Dingern da runterzufahren wo es grenzwertig wird, und meine Erkenntnis ich komm da absolut nicht mit dem Krummbügel zurecht, fand es sogar gefährlich,
also Idee…leichtes XC Hardtail, es wurde ein Radon Jealous, noch im original Zustand empfand ich es als ein gut gehendes spritziges Bike, was Laune macht, Preis Leistung passend,
Irgendwann mal folgte der Umbau, Federgabel raus - Starrgabel rein, geht immer noch ganz gut, im ruppigen rumpligen Terrain halt dementsprechend langsamer unterwegs,
es kam was kommen musste, komplett Star war dann doch an einigen Rumpel Trails auf der schw. Alb, mir Zuviel des Guten, aber zuwenig Rumpel für das Fully, also wurde noch ein gefedertes Hardtail mit Chinarahmen aus Kellerresten aufgebaut,
kennt man ja N+1,
Daher würde ich an Deiner Stelle überlegen was fahre ich damit, und danach meine Bikewahl ausrichten,
aber schon im Hinterkopf behalten was kommen könnte,
wenn du so einer bist wie ich, war neulich in einem anderen Wald bei mir in der Gegend unterwegs, entdecke einen kleinen feinen angelegten Minitrail, so knapp nen Kilometer lang, seh die Jugend da runterflitzen, denk noch das könnte Laune machen, schau auf mein Rad, Mist das Rigid dabei, sch…drauf egal, fahr da jetzt, geht aber Spaß geht anders, hätte mit dem gefederten HT Spaß gemacht,
So etwas viel Text, aber schau dir mal das Radon Jealous an
 
Beim Scale Gravel empfand ich das Rund um Paket sehr gelungen. Das Teil war Federleicht, Sitzposition war super und trotz der MTB Bereifung ging es gut vorwärts
Das Scale Gravel, wenn es nicht pink wäre, wäre glaube das richtige.
:ka: Das Scale Gravel gibt es doch auch in anderen Farben - einfach mal googeln.

Auch hat das Scale Gravel den gleichen Rahmen/ Geometrie wie das "normale" Scott Scale.
Du kannst dir also jedes Scale (ab Modelljahr 23?) kaufen das dir gefällt, und da wenn gewünscht die Federgabel gegen ne Starrgabel tauschen, dazu dann noch leicht rollende Reifen- ready to go.
 
wie hier schon gesagt wurde, jedes HT mit einer für dich passenden geo (stack/reach, lenkerbreite, vorbaulänge) und gut vibrationsabsorbierenden griffen, tuts. starrgabel rein, fertig.
nimm das was optisch gefällt.
bin sonst nicht so der cannondale fan aber das genannte scalpel HT carbon find ich optisch super, ob mit lefty oder mit SID. DUB wide find ich dagegen nicht so super... :cool:
ansonsten bin ich immer noch ein fan vom "alten" lector SF softtail...
naja, wie auch immer, ich würd das nicht machen. mindestens eine SID oder eine fox32 vorne rein, federweg so das der stack ohne 2cm spacer passt, ob 100, 110 oder 120...
federgabeln mit lockout (remote oder an der gabel) haben meiner bescheidenen meinung nach keine nachteile für menschen die sich nicht bei uphillrennen an die startlinie stellen.
womit wir gleich bei FS wären: mir würden bei meinem FS mit lockout (den ich nie benutze, weils mir keine vorteile bringt) keine nachteile gegenüber einem HT einfallen, welche sollten das denn sein?
wenn ich dämpfer und gabel zu mache fährt sich das ding nicht anders als ein HT... nur unbequemer und uneffizienter bei wald- und wiesenwegen.
ich würde mir nie wieder ein HT kaufen, niemals. gibt auch gründe warum selbst bei XCM rennen fast nur noch FS gefahren wird, und das obwohl da bei jedem gramm gefeilscht wird... weils effizienter ist.
warum sollte man sich als jemand der sich nicht an die starlinie stellt ein HT kaufen... der einzige vorteil ist wartung und natürlich gewicht bei hohem aufkommen von tragepassagen... das wäre ein sinnvolles argument.
wie wärs mit einem LUX worldcup, einem lapierre XR/XRM, BMC fourstroke oder was ich auch schon getestet habe, einem megamo track? diese bikes sind allesamt sehr straff abgestimmt, da vergibst du nix an investierter energie. das BMC fourstroke ist zudem ziemlich verwindungssteif und das fourstroke one mit AXS hab ich schon um 3500euro gesehen... :)
Rockrider Race 940s?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück