World Cup 2011 – #5 Windham – Rachel gewinnt, Gwin unschlagbar!

World Cup 2011 – #5 Windham – Rachel gewinnt, Gwin unschlagbar!

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An diesem Wochenende hat in Windham der fünfte Lauf des Downhill World Cup 2011 stattgefunden und der gesamte MTB-Zirkus ist zum zweiten Mal in Folge in den USA zu Gast. Leider hat Freecaster (smaragd media) offensichtlich nur einen kleinen Anteil der Technik aus Mont Sainte Anne in Windham installieren können, denn die Kamerabdeckung ist durchaus schlecht gewesen - auch in den Top 20 gab es keine zusätzlichen Bilder vom oberen Streckenteil, was jedoch gerade bei dieser eher kurzen Strecke spannend gewesen wäre. Im Rennen geht es dann ordentlich zur Sache und über weite Strecken haben die Franzosen den Hotseat in Beschlag genommen: Loic Bruni, Teamkollege von Blinky und Vouilloz, hatte die Sache lange Zeit im Griff, bis sein Landsmann Fabien Barel eine klasse Zeit fuhr und für ihn übernahm. An der Zeit des nach langer Verletzungseinschränkung wieder Genesenen bissen sich einige Fahrer die Zähne aus, darunter auch Josh Bryceland. Der junge Brite konnte erfreulicherweise fahren, und das gehörig geschmeidig, wenn auch nicht schnell genug um nach ganz vorne zu fahren. Luke Strobel und sein untotes Carbon Bike kamen ebenfalls nicht an Barel vorbei, und auch der zweite der Gesamtwertung - Greg Minnaar - konnte Barel nicht gefährden.

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World Cup 2011 – #5 Windham – Rachel gewinnt, Gwin unschlagbar!
 
Während der red flag Phase (als Paulhan verletzt an der Seite der Strecke lag) sind Strobel, CG und der Rattenjunge gefahren. Aber nur Strobel und der Rattenjunge haben ihren Lauf wiederholt. Warum??? Eigentlich hätte CG auch seinen Lauf wiederholen müssen...
 
Während der red flag Phase (als Paulhan verletzt an der Seite der Strecke lag) sind Strobel, CG und der Rattenjunge gefahren. Aber nur Strobel und der Rattenjunge haben ihren Lauf wiederholt. Warum??? Eigentlich hätte CG auch seinen Lauf wiederholen müssen...

CG hat drauf verzichtet....hatte wohl für sich einen guten run
 
Ich denke schon das Doping im Downhill eine Rolle spielen kann. Ob es das tut weiß ich nicht. Es geht ja nicht nur um Epo oder Testosteron, also Mittel die die physische Leistungsfähigkeit steigern, sondern auch um Mittel die z.B. die Konzentrationsfähigkeit erhöhen oder etwas ruhiger Stellen. Das spielt im Downhill sicherlich eine riesen Rolle, wenn man sich anschaut wie unglaublich schnell die Jungs da runterkacheln. Die Fahrtechnik muss man sicherlich haben, da hilft kein Dopingmittel, aber diese auch immer richtig anzuwenden und schnell genug zu reagieren, da lässt sich was machen.
Ausserdem geht es bei Kraft und Fitness nicht nur ums treten, jeder der schonmal schnell durch einen holprigen Anlieger gehackt ist oder durch ein Steinfeld weiß wie sehr das mitnimmt und wie schnell da die Kraft nachlässt. In PMB z.B. waren fast alle Fahrer im Rennlauf zu fertig um diesen riesigen Hip unten zu springen und sind lieber aussenrumgerollt. Jemand der seine Leistungsfähigkeit mit Dopingmitteln erhöht und die ganze Strecke full on runterhacken kann, hat da sicherlich einen riesen Vorteil.
Und auf die Dopingkontrollen geb ich gar nichts, beim Rennradfahren werden die doch kontrolliert ohne Ende und trotzdem kommen fast alle durch.

Das soll jetzt keine Verschwörungstheorie gegen Gwin sein, ich sag nur, dass Doping im DH-Sport allgemein schon möglich ist.
 
Was auch immer mit dem Doping ist... oben sind die Bilder von Hoshi Yoshida eingefügt und wer auch nur einen Tropfen DH im Blut hat, sollte sie sich anschauen :)
 
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Ich denke schon das Doping im Downhill eine Rolle spielen kann. Ob es das tut weiß ich nicht. Es geht ja nicht nur um Epo oder Testosteron, also Mittel die die physische Leistungsfähigkeit steigern, sondern auch um Mittel die z.B. die Konzentrationsfähigkeit erhöhen oder etwas ruhiger Stellen. Das spielt im Downhill sicherlich eine riesen Rolle, wenn man sich anschaut wie unglaublich schnell die Jungs da runterkacheln. Die Fahrtechnik muss man sicherlich haben, da hilft kein Dopingmittel, aber diese auch immer richtig anzuwenden und schnell genug zu reagieren, da lässt sich was machen.
Ausserdem geht es bei Kraft und Fitness nicht nur ums treten, jeder der schonmal schnell durch einen holprigen Anlieger gehackt ist oder durch ein Steinfeld weiß wie sehr das mitnimmt und wie schnell da die Kraft nachlässt. In PMB z.B. waren fast alle Fahrer im Rennlauf zu fertig um diesen riesigen Hip unten zu springen und sind lieber aussenrumgerollt. Jemand der seine Leistungsfähigkeit mit Dopingmitteln erhöht und die ganze Strecke full on runterhacken kann, hat da sicherlich einen riesen Vorteil.
Und auf die Dopingkontrollen geb ich gar nichts, beim Rennradfahren werden die doch kontrolliert ohne Ende und trotzdem kommen fast alle durch.

Das soll jetzt keine Verschwörungstheorie gegen Gwin sein, ich sag nur, dass Doping im DH-Sport allgemein schon möglich ist.

Genau so schaut's aus. Logisch bringt einem Doping beim DH was. Jedes Quäntchen zusätzlicher Leistung lässt einen besser fahren. Und Leute wie Gwin pushen die komplette Strecke - wo's nur geht. Auf keinen Fall unterschätzen würde ich, dass man auch'n deutlich ruhigeren Kopf behält, wenn man sich allgemein weniger plagen muss. Was ich so über den Effekt von Doping gelesen hab ("eigene Leistungsfähigkeit nicht mehr wiederzuerkennen"), muss einen das auch beim DH Vorteile weiter bringen. Denk' gar nicht, dass unbedingt vor den Rennen gedoped wird, sondern zum Training in der Offseason, z.B. zum Muskelaufbau. Und ich will hier ebenfalls keinen verdächtigen, wenn dieses Saison jemand gedoped ist, dann ist er he nicht der Einzige und der Erste. Sind doch irgendwie schon lang überdurchschnittlich viele Fahrer mit großen Lücken zwischen den Zähnen dabei, gell. Und um genug Geld geht's auch längst.

Milki
 
Während der red flag Phase (als Paulhan verletzt an der Seite der Strecke lag) sind Strobel, CG und der Rattenjunge gefahren. Aber nur Strobel und der Rattenjunge haben ihren Lauf wiederholt. Warum??? Eigentlich hätte CG auch seinen Lauf wiederholen müssen...

Gracia's Run hat man ja leider nur zur Hälfte gesehen aber anscheinend hat er trotzdem gestylt:



sieht irgendwie surreal aus :eek:
 
1. ich hätte es natürlich lieber gehabt, wenn Danny Hart in Fort Williams mit seinem packenden Lauf gewonnen hätte, Bryceland in MSA als Sieger am Treppchen steht und Sheffield Steel den "die Zeiten der alten Garde sind vorüber"-Ansagen einen dramatischen Strich durch die Rechnung gemacht hätten

2. Downhill wäre gottseidank auch mit Doping sehenswert, im Gegensatz zu Rennradln, Schwimmen oder Langlaufen, wo ja irgendwie der Witz bei der Sache ziemlich dahin ist, wenn die Kondition gefaked ist.

3. Also wenn man Gwin verdächtigt, müsste man konsequenterweise Minnaar auch verdächtigen, immerhin hat Gwin seine Siege faszinierenden Skills überall (in der Luft, durch Steinfelder, offene Drifts und Tretpassagen) zu verdanken, während Minnaar doch eher "unspektakulär" (aber freilich sehr smooth, schnell und sicher) unterwegs ist und seine Siege mehr als einmal den Tretpassagen zu verdanken hatte. Und dann kann man gleich Gee Atherton auch mit reinnehmen, immerhin ist er bei RedBull in Vertrag und RedBull erlaubt sich die Letztklassigkeit mit Dr. Bernd Pansold einen verurteilten Dopingarzt, der in der DDR unfassbares Leid sogar über Kinder gebracht hat, als Leiter des Red Bull 'Diagnostics & Training Center' in Salzburg mit der Betreuung seiner Athleten zu beauftragen.

http://www.fr-online.de/sport/ratschlaege-vom-offiziellen-mitarbeiter/-/1472784/3401126/-/index.html
(wegen der Folgen für die unwissenden Versuchsobjekte (Vermännlichung, Unfruchtbarkeit, Tumorerkankungen, Zwangsabtreibungen, Missbildungen, Fehlgeburten, soziale Stigmatisierung, Scham, tiefe Stimme, Triebstörungen, Transsexualismus, Selbstmorde, etc.) einfach mal googeln. Und am besten Red Bull ein Mail schreiben wie ******* man das findet.


3. Ich bezweifle, dass man im DH seine Leistung mit Mitteln bedeutsam steigern kann. Abgesehen davon, dass Fahrtechnik und Erfahrung sicherlich die bedeutendsten Faktoren sind, ist der Sport einfach recht ausgeglichen. Mit der langen Winterpause und den langen Regenerationszeiten ist es ja (für Profi-Athleten) nicht schwer ein sehr hohes Niveau an Ausdauer und Kraft zu erreichen. Das Problem haben vor allem Sportarten mit sehr langem und dichtem Kalender (NHL zB bis zu 4 Spiele/Woche; 100 in einer Saison inkl. Playoffs, ständig herumfliegen!!) oder halt Sportarten wo man in 1 Bereich das absolute Maximum braucht (Muskelmasse, Ausdauer, etc.). Wenn man sieht, dass ein Viech wie der Chris Kovarik auch nicht schneller fährt als eine halbe Portion wie der Troy Brosnan und ein Sam Hill nach Monaten Verletzungspause noch immer einen Greg Minnaar abhängen kann, sind sicherlich weder im einen, noch im anderen Bereich Maximalanforderungen, die durch normales Training nicht zu erreichen sind, erforderlich. Und selbst als angeblicher Trainingsmuffel wie ein Brendan Fairclough kann man am Podium stehen.

Wäre noch die Geschichte mit der Konzentration, Reaktionsschnelligkeit. Aber da ist wieder ein Vorteil, dass man nur über eine recht kurze Zeitspanne die Leistung bringen muss und doch auch abgebrüht sein muss. Amphetamine, die vielleicht einem Soldaten oder einem Kämpfer was bringen, sind da sicherlich nicht hilfreich (man muss ja auch nur 4min und nicht 4 Tage lang am Limit werkeln), und bei den 4Xern gabs ja "Dopingfälle" mit Cannabis ;-) Es gibt zwar beängstigende Mittel um die Merkfähigkeit zu steigern (beängstigend im wahrsten Sinne des Wortes, weil sie auch Psychosen auslösen können) oder eben Übermüdung hintanzuhalten (zB Kokain/Amphetamine), aber es ist wohl stark zu bezweifeln, dass das irgendeinem DHer zu einem Worldcup Sieg helfen soll. Beta-Blocker, die von Sportschützen gegens Zittern genommen werden/wurden, bringen sicherlich auch nix.

Wachstumshormone (HGH, MGF, IGF, etc.) sind alle sehr teuer, richtig ******* in den Nebenwirkungen, und nicht so spannend in der Wirkung für Downhill (immerhin braucht man ja kein Ultra-Maximum)

EPOs sind recht gut nachzuweisen, durch Training / spezifische Tricks problemlos zu ersetzen, zudem gibts ein Hämatokritlimit und die Anwendung ist auch wirklich gefährlich und teuer

Testosteron macht kleine Eier, fette Muskeln braucht man nicht (nicht nur Troy Brosnan, auch zB Sam Blenkinsop hat ja ziemlich dünne Astln und selbst Barel oder Gee sind einfach nur gut durchtrainiert, nicht aufgepumpt), und heiß genug auf den Sieg um 4min Vollgas zu geben sind sie wohl sowieso.

Cortison kann man vergessen und Asthmamittel wie Budesonid dürften auch wurscht sein, außer vielleicht man ist verkühlt oder hat beim Einfahren mit der Brust eine Bodenprobe genommen.

Also imho: optimales Material + Mentaltrainer + Trainingsplan reichen als legale Mittel völlig aus, Doping bringt fast nichts (am bedeutsamsten wäre es noch um nach einer Verletzung schnell wieder in Topform zu kommen), letztlich kommts einfach auf klassische Racerqualitäten an (Skills, Linienwahl, richtiges Maß an Risiko, gute Kondition und gute Kraft), you gotta love that sport!


Also mein Lieblingsfahrer ist Gwin auch nicht (bei Yeti mochte ich ihn noch mehr obwohl ich selbst ein Remedy fahre *gg*) und es wäre gewissermaßen gut, wenn er nicht so oag dominieren würde (wobei die Dominanz vom Hill auf technisch schwierigen Strecken vor ein paar Jahren war ja noch viel ärger - über 12s im Champery-Qualirun und natürlich das hier [nomedia="http://www.youtube.com/watch?v=mIygwolIHjg"]YouTube - ‪Sam Hill Downhill World Cup 2008‬‏[/nomedia]).

Aja, und das Interview im Ziel in Windham war ja wieder um einiges sympathischer. :-)
 
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Ich denke, dass im DH-Sport nach Abwägen von Kosten/Aufwand, Risiken und Nutzen Doping nicht wirklich so erfolgsversprechend ist. Trotzdem finde ich es wichtig und gut, dass die Athleten Dopingproben abgeben müssen etc.
 
Neues von Sam. Sieht wohl nicht so gut aus für die WM in Champery. Wäre echt schade wenn er nicht dabei wäre.

Its been a little while since I last blogged. I flew home straight after the Austria world cup where I finished in 5th place. I was happy with my result there but its still not winning where I wanted to be. I flew home and put in a couple hard weeks of training trying to get ready for the 2nd half of the season. The day before I was scheduled to fly out I crashed hard while training on my shoulder and tore all the tendons off the bone. I have since had surgery and am now stuck with my arm in a sling for 6 weeks. I am devistated not to be racing and stuck on the couch again trying to rest. I am doing everything I can to be back as early as possible so hopefully the recovery goes well.

SH#1
 
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