Der Test ist auch noch wackelig. Stichprobe war zB "riesig":
"Dazu wurden zwei Versuchsreihen mit vier zufällig ausgewählten Fahrradhelmmodellen – je einmal mit und einmal ohne MIPS – durchgeführt."
"Einschränkend ist jedoch anzumerken, dass jeder Helm jeweils nur einmal pro Richtung geprüft wurde"
"Die Sensoren nehmen die Beschleunigungen (bzw. die Rotationsgeschwindig-keiten) an einem definierten Punkt auf. Dies er-laubt gewisse Rückschlüsse auf die biomechani-sche Belastung, beschränkt die Möglichkeiten der Interpretation jedoch auf diese Messungen. Aussagen zu Parametern wie der Spannungsvertei-lung bzw. Dehnungen im Gehirngewebe lassen sich aufgrund dieser Messungen nicht machen, obschon solche Scherspannungen bzw. Dehnun-gen («strain») einen Bezug zu Gehirnverletzungen haben. Mithilfe von Computersimulationen lassen sich diese Parameter hingegen analysieren."
Und selbst dabei ist schon aufgefallen:
"Es erübrigt sich dadurch jedoch nicht, die angebotenen Helme auch unter-einander zu vergleichen. Denn wie sich ebenfallsgezeigt hat, sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Helmmodellen teilweise deutlich grös-ser als die Verbesserung durch MIPS."
"Aus den Resultaten wird ersichtlich, dass sich die Schutzwirkung eines Helms mit MIPS zwar steigern lässt, ein schlechter Helm mit MIPS aber immer noch höhere biomechanische Belastungen zulässt als ein guter Helm ohne MIPS."