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Für eine bessere Klimabilanz: Endura will eine Million Bäume pflanzen

Für eine bessere Klimabilanz: Endura will eine Million Bäume pflanzen

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Der schottische Hersteller Endura verpflichtet sich ab 2020 dazu, jährlich eine Million Bäume zu pflanzen. So sollen Kohlenstoff in der Atmosphäre reduziert und der ökologische Fußabdruck des Textilherstellers verringert werden. In der Pressemitteilung findest du alle Informationen zu diesem Entschluss.

Den vollständigen Artikel ansehen:
Für eine bessere Klimabilanz: Endura will eine Million Bäume pflanzen
 
Also ob jetzt jeder mit Holz heizen würde. Das ist doch Unsinn. Und wer an einem modernen Diesel-PKW nix misst, misst falsch. Denn selbst, wenn er SCR hat, man weiß ja nun recht genau, wie selten das System in einem Diesel-PKW wirklich arbeitet und vor allem, wie selten es effizient arbeitet.

Es gibt da noch so einen Bereich, den man als Feinstaub empfindlicher Mensch meiden sollte: Bahnhöfe und vor allem U-Bahnstationen. Dort werden meines Wissens die höchsten Werte gemessen.

Wie auch immer: Nachdem ihr sowieso eure CO2 Emissionen senken müsst, wird kein Weg an der Holzverbrennung vorbei führen.
Mein Nachbar ist auch zu dumm zum Einheizen. Trotzdem verteufle ich das Konzept nicht. Neuere Anlagen verbrennen mit ausreichend Luftzufuhr. Das verbessert die Abgaswerte um gut 1/3. Und lieber atme ich schon KCL als PM 10 aus einer Holzverbrennung ein, als 10% dieser Menge als PM 2.5 aus einem Euro 6 Diesel-PKW.

Die Frage ist halt auch: Wenn man so ein cooles. Null-Energie-Haus hat, wie macht man das dann mit dem Lüften? Mir wär's ja schon wegen der Radioaktivität der Baustoffe etwas ungenehm, dann noch Schimmel, der sich bei untauglichen Lüftungssystemen breit macht und die Baustoffe, die man heute zu kaufen bekommt. Holz, das schon mehr aus Kunstharz als aus Holz besteht.

Bei meiner Hütte zieht's an den Fenstern rein. Da passt der Luftaustausch automatisch. :D
Was ist jetzt mit deiner Behauptung?
Quelen, Cooles Gelaber, Fake News, Rainer gequatsche Imitation, Beobachtung?
 
Protipp: Legst du wert auf hohe Luftqualität, zieh nicht in eine Großstadt. :daumen:
Das ist absolut falsch. Die kleinen Wohngebiete und Vororte mit vielen Neubauten sind aufgrund der Holzöfen massiv schlechter. Kannst Du dir jeden Tag live auf den einschlägigen Messseiten anschauen. Straßenverkehr ist ein Witz.
 
Das ist absolut falsch. Die kleinen Wohngebiete und Vororte mit vielen Neubauten sind aufgrund der Holzöfen massiv schlechter. Kannst Du dir jeden Tag live auf den einschlägigen Messseiten anschauen. Straßenverkehr ist ein Witz.
Ich wohne in einem Dorf im Voralpenland und du willst mir erzählen hier ist die Luft schlechter als in München? Im Luftkurort?! :rolleyes:
 
Meine Aussage ist solange nicht falsch, solange es Wohnorte gibt, die bessere Luftqualität haben als Großstädte. :aetsch:
Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Fakt ist: in ländlichen Gegenden, Neubaugebieten, Vororten, alpenländlichen Gemeinden etc. wird in erhöhtem Maße mit Holz geheizt bzw. werden Kamine betrieben. Diese Kamine verursachen in diesen Gebieten Feinstaubwerte jenseits von Bangkok, Peking und Co. Die Mär vom bösen Straßenverkehr als Verursacher ist nicht tragbar, das zeigen alle Messungen und das sieht auch das Bundesumweltamt so. Das macht den Straßenverkehr nicht sauber - die Luft wäre noch besser, wenn er nicht da wäre. Wobei der größte Teil des Feintaubs im Straßenverkehr eben nicht durch Verbrennung sondern durch Brems- und Reifenabrieb verursacht wird. Auch das ist empirisch belegt.

Du kannst Dir übrigens hier mal die Feinstaubmittelwerte z.B. für Köln und München & Co. übers Jahr anschauen (unten unter historische Daten):

https://aqicn.org/city/cologne/de/https://aqicn.org/city/munich/de/
Die Großstadt ist trotz des Verkehrs im Hinblick auf Feinstaub nicht so böse, wie man denken möchte. Da sind insbesondere im Winter ALLE Alpen- und Voralpenorte mit ihren traditionellen Kaminen und Holzöfen deutlich schlechter dran.

Zu den genannten U-Bahnstationen: habe ich auch schon gemessen. ;) Bei uns sind es an ganz üblen Tagen 37 mikrogramm pm2.5 in der Station und in den Zügen so um die 30. Im Neubaugebiet mit Holzöfen haben wir dann so um die 100-160...
 
Any.
Also spielen Wiesen, Bäume, Erde, Wurzeln, Pflanzen im Alpenraum oder in Vororten keine oder nur eine unbedeutende Rolle?
Ebenso, das die Stadt, idR dicht verbaut ist und genau so, wenn auch weniger, Hausbrand hat bzw ausstößt.

Wobei im Alpenraum ja noch die größten Klima"Schädlinge" unterwegs sind: ?????
 
Nee, im Bezug auf Feinstaub nicht. Du kannst im schönsten Wald ohne Autos wohnen - wenn die Leute um dich herum Kamine und Holzöfen haben, bist du in einer deutschen Großstadt an einer Straßenkreuzung deutlich besser aufgehoben.
 
Ich habe jetzt mal kurz unser Messnetz abgefragt. Ich habe keinen einziges Dorf gefunden, das höhere Werte hätte, als unsere Landeshauptstadt oder die Messstellen an der Autobahn.
 
Ich habe jetzt mal kurz unser Messnetz abgefragt. Ich habe keinen einziges Dorf gefunden, das höhere Werte hätte, als unsere Landeshauptstadt oder die Messstellen an der Autobahn.

Aktuell (momentan heizt kaum jemand, da alle arbeiten sind, so ab 20 Uhr wirds spannend) oder jemals? Stundenwerte oder Tagesdurchschnitt? PM2,5, PM10 oder was anderes? :rolleyes: Link?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier noch ein schöner Rant zu dem Thema, der die Sache sehr prägnant zusammenfasst. Es lohnt sich wirklich, ihn zu lesen. ;):

https://www.t-online.de/nachrichten...us-holzoefen-die-gemuetlichen-dementoren.html
Auszug (komplett lesen ist aber wichtig):
"Noch vor wenigen Jahren war das Verbrennen von Holz vor allem ärmeren Menschen und landwirtschaftlichen Siedlungen vorbehalten und gesamthaft von geringer Zahl. Das hat sich sehr verändert, die Zahl der Holzfeuerstellen hat sich inzwischen vervielfacht. Vor allem der gehobene Mittelstand hat das Verbrennen von Holz als Lifestyle-Gadget entdeckt und erzeugt dadurch Feinstaub-Immissionen in seit vielen Jahren nicht gekannter Rekordhöhe.

Meistens zeigen nur private Messungen die real existierende Katastrophe durch den Holzofen-Boom, weil die offiziellen Messstationen fast nie dort stehen, wo früher die Luft immer sauber war, aber heute Brennpunkte des Feinstaubelends sind. Für Menschen in diesen Gebieten ist der Holzfeuergeruch (oft zusätzlich mit hochgiftigen Gasen aus verbranntem Müll angereichert) ein Marker für sehr hohe Feinstaubwerte. Riecht es, dann herrschen deutlich grenzwertüberschreitende Feinstaubwerte.

Messwerte verschleiern tatsächliches Ausmaß

Der Grenzwert von 50 Mikrogramm Feinstaub PM10 pro Kubikmeter Luft als 24-Stunden-Mittel ist nicht mehr geeignet, die Menschen zu schützen, weil vor allem Freitag- und Samstagabend/nacht in Wohngebieten Extremwerte von Hunderten Mikrogramm erreicht werden, die zu den oben zitierten Gesundheitsgefahren führen. Diese Extremwerte werden tagsüber bei Abwesenheit der Holzverfeuerer auf ein niedriges Niveau runtergemittelt und fälschlich dem Verkehr zugerechnet.


Manche Landesregierungen haben ihre Umweltämter angewiesen, nicht mehr die Stundenwerte beim Feinstaub zu zeigen, sondern nur noch das gleitende 24-Stunden-Mittel, das verschleiert, was die Ursache für die hohen Feinstaubwerte ist und wie extrem hoch die Stundenwerte abends und nachts sind – wenn Leute genau am Ort der extremen Werte viele Stunden verweilen, auch Kinder, Alte, Asthmatiker und schlafend bei geöffnetem Fenster den Extremwerten ausgesetzt sind."
 
Dem kann man eigentlich nichts mehr hinzufügen. Besonders gut zu sehen z.b. im Winter in Garmisch abends wenn es windstill ist und unter 0 Grad.
Zu sehen unter windy.com und luftdaten.info.
Es hängt natürlich auch davon ab wo die Messstation ist, die ist nicht Stellvertretend für die gesamte Ortschaft. Ich habe schon mal innerhalb eines Radius von ca. 10 Häusern 100µg gemessen und darüber hinaus waren es nur 10-20. Fatal ist vor allem auch wenn man am Hang wohnt oder es reicht schon wenn 1 Nachbar die Luft verpestet.

Wenn man nicht selber betroffen ist interessiert es niemand aber es sind derzeit ca. 8 Millionen Asthmatiker in Deutschland.
Es wird ein riesen Brimborium mit CO2 veranstaltet was die Leute im Endeffekt nur Geld kostet aber es wird nicht mal was gegen Silvesterböllerei gemacht. Die Allgemeinheit ist einfach zu dumm bei uns.
 
Das sieht die Lokalverwaltung etwas anders. Deshalb werden zumindest offene Feuerstellen schon mal ab 2022 verboten:

[URL]https://www.telegraph.co.uk/news/2019/12/23/chamonix-bans-log-fires-air-pollution/[/URL]

Kann natürlich Aktionismus sein, aber mal im Ernst: Straßenverkehr als Feinstaubquelle ist total übeschätzt. Ich habe selber Messungen an Autobahnen und stark befahrenen Landstraßen durchgeführt, weil es mich interessiert hat. Bei verschiedenen Wettersituationen und verschiedenem Verkehrsaufkommen. Das ist zumindest in D echt zu vernachlässigen. Klar ist das in Summe ein großer Anteil am Gesamtaufkommen, aber meine Messungen zur Rushhour waren nicht über 12 Mikrogramm PM2.5 und der Unterschied zur schwsch bzw. nicht befahrenen Straße waren im Schnitt 2(!) Mikrogramm. Das Interessante ist, dass ein massiver Teil des Feinstaubs im Straßenverkeher NICHT bei der Verbrennung von Treibstoff freigesetzt wird, sondern Reifenabrieb und Bremsstaub ist, sieh auch hier:

https://www.zeit.de/mobilitaet/2017-02/feinstaub-motoren-luftverschmutzung-reifen-abrieb-bremsen
Hier was aktuelles dazu:
https://www.bfmtv.com/mediaplayer/v...macron-est-attendu-de-pied-ferme-1222287.html

Wobei Holzfeuer da nicht erwaehnt werden (oder ich hab´s danke meiner Franzoesich"kenntnisse" verpasst)
 
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