hallo leute,
schön das diese thema so schön angenommen wird.
ich würde nun nur gerne versuchen die aufgabenstellung etwas weniger in richtung schöne detail bilder zu lenken, sonder viel mehr in ansich schöne bilder auf denen auch gerne mal etwas gegend drauf sein dürfte.
was nicht bedeuten soll das die details weniuge schön sind. doppelschwör:
ich geh mal mit gutem beispiel voran....auch wenn es die bilder schoneinmal hier und da aufgetaucht sind.
gefällt mir besonders gut wegen des fluchtpunktes,...hier etwas weitwinkliger fotografiert um die teifenschärfe etwas zu mindern. um so weitwinkliger man fotografiert umso weniger kompremiert wirkt der hintergrund. eine andere möglichkeit wäre gewesen die blende (F) hier bei mageren 1.8 auf 5.6 oder gar mehr anzuheben um eine grössere tiefenschärfe zu erreichen.
also merke umso höher der wert der blende (F) desto mehr raum um den fokuspunkt wird scharf. das betrifft natürlich auch den fordergrund.
das problem dabei ist nur:
um so grösser der wert F desto mehr licht benötigt man um ein wackelfreies bild hinzubekommen.
bei etwas ambitionierten cameras kann man im display immer die blende und die verschlusszeit ablesen. wenn man aus der hand fotografiert empfielt es sich immer mindestens ein 125tel sekunde zu erreichen.
und hier geht die schei..e erst richtig los.
also angenommen ich würde gerne ein bild schiessen bei dem nicht nur mein rad sondern auch die schöne landschaft zur geltung kommen soll.
dazu benötige ich also eine grosse tiefenschärfe. das erreiche ich zuerst mit der wahl der richtigen brennweite. hier so weitwinklig wie mögklich. brennweiten von 8- 20 mm (fisheye) sehr weitwinklig, und 20 - 50 weitwinklig optimal in diesm fall, je nach bildauschnitt.
dazu kommt eine blende von mind. 5,6 bis max.
nun spielt allerdings das umgebungslicht eine grosse rolle. um so geschlossener die blende desto tiefenschärfer das bild. allerdings kommt natürlich auch weniger licht durch das objektiv auf das zu belichtende material. film (kennt vielleicht noch jemand) oder chip.
wenn nun also die blende relativ gechlossen muss das licht länger auf den chip strahlen als bei geöffneter blende. das ist dann die verschlusszeit. umso länger die verschlusszeit ist desto mehr gefahr besteht das man das bild verwackelt. deswegen die 125tel sekunde.
die sollte man mindestens haben umd dem aus dem weg zu gehen. alles was darunter ist also 60tel...4tel oder sogar 2 sek 10 sek oder 30 sek. benötigt nicht nur ein stativ, sondern sogar einen fernauslöser oder die zeitauslöse funktion die jede cam hat.
wenn wir nun bei einer eingestellten blende von 8 für unser foto keine 125tel sekunde erreichen (das rechnet uns die cam aus in der zeitautomatic funktion) werden die bilder zu dunkel. nun haben wir noch die chance uns mit den iso oder asa werten zu helfen.
auch hier gilt umso höher die iso zahl desto lochtempfindlicher ist der chip. kenn man noch vom filmkauf, da stand immer 100, 200, oder 400....auf der packung. wenn es also zu dunkel ist rauf mit der isozahl und schon erreicht man die nötige verschlusszeit. aber auch hier ist das nicht ohne folgen. umso höher die iso zahl desto rauschiger oder krisliger wird das bild.
das ist mitunter ein schöner effekt aber nichts für gestochen scharfe bilder....
für alle die ein iphone besitzen gibt es eine schöne einfache app die dof rechner heisst, da kann man sich die tiefenschärfe berechnen lassen.
so nun genug des ganzen. das sind alles meine erfahrungen. wenn die falsch sind lass ich mich gerne berichtigen und lerne dazu.

wieder ein schöner fluchtpunkt.
hier gefällt mir besonders der weiche hintergrund, erreicht durch die endlose weite des hintergrunds. das hätte nicht funktiuoniert wenn schon bald hunter dem rad die sicht beendet worden wär, aufgrund einer mauer oder hecke, irgendwas... desweiteren hier die benutzung des maximalen zooms von 300 mm die aufgrund des kleinen chips meiner d90 umgerechnet sogar 435 mm entsprechen. bei einer kamera mit einem "vollformat" chips wären die 300 mm auch die echten 300mm.
der zoom kompremiert hier sehr stark den hintergrund und somit entsteht eine fast gleichmässige hintergrundsuppe der automatisch den blick aufs objekt der begierde zentriert. der hintergrund ist meiunermeinung nach hier aber der star, für den 2. blick.
und nun noch was doas ordentlich durch den rechner gejagt wurde.
also weiter so und immer drauf halten, kost ja nix ...mehr!
gruss kaychen....