Verölte Bremsbeläge wiederherstellen

Also im ernst jetzt. Was soll das? Weder das Bremsleitung kürzen ohne entlüften , noch verölte Bremsbeläge , waschen , kochen oder vielleicht noch bügeln ist fach und sachgerecht . Ich improvisiere auch gelegentlich , aber auf sowas bin ich noch nie gekommen . Das ist einfach eine sinnlose Diskussion .
Ich fass es nicht.....hier lesen auch Laien mit, die sich so einen Mist aneignen oder ausprobieren.
Wenn du dir keine Beläge leisten kannst , ruf mich an ich schenk dir welche. Nix für ungut, mach sowas zuhause alleine , aber verschone deine Mitmenschen mit solch einem Unsinn.
 
Bei meinen Trickstuff NG Belägen hat das Ausbrennen dazu geführt, dass sie bröckelich geworden sind und von der Trägerplatte kamen. Lange hat es nicht gedauert denn schon beim ersten Verdampfen des Mineralöls hat sich die Oberflächenstrucktur des Belages verändert und sogar teilweise kleine "Bläschen" bekommen.

Dann wurde gegebenenfalls der Bremsbelag viel zu heiß, soweit dieser porös wurde.

Das lösen des Belags von der Träger, kann durch zu hohe Temperaturen entstehen oder durch eine schlechte Verbindung mit der Trägerplatte seitens der Herstellung. Die brüchige Struktur kann wiederum von einer häufigen hohen Kantenbelastung heraus entstanden sein oder eben einer zu hohen Temperatur. Die Möglichkeiten sind also sehr vielseitig. … Im Grunde reicht es auch aus, wenn der Belag auf einen harten Boden fällt.

Beläge selbst halten recht hohe Temperaturen aus und sollten eher nicht porös werden, soweit die Temperatur nicht überschritten wird. Sie benötigen sogar eine hohe Temperatur, damit der Prozess des Einbremsens abgeschlossen werden kann. Hierbei verändern sich dann die Eigenschaften des Reibbelags.


Bezüglich der Kritiker: Vorher wurde absolut alles empfohlen! Von Aceton, Isopropanol, Spülmittel, Nitroverdünnung, … … …, Spülmaschine und dem Ultraschallreiniger war alles dabei. Jetzt gibt es zumindest einen Leitfaden, wie man es machen sollte / kann, wenn man es unbedingt machen möchte oder gar muss.
Manchmal muss man sich eben auch um Dinge kümmern, die nicht so Ideal sind. Aber wenn man es nicht täte, entstehen wieder Mythen oder wieder irgendwelche abstrakten Anleitungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also im ernst jetzt. Was soll das? Weder das Bremsleitung kürzen ohne entlüften , noch verölte Bremsbeläge , waschen , kochen oder vielleicht noch bügeln ist fach und sachgerecht . Ich improvisiere auch gelegentlich , aber auf sowas bin ich noch nie gekommen . Das ist einfach eine sinnlose Diskussion .
Ich fass es nicht.....hier lesen auch Laien mit, die sich so einen Mist aneignen oder ausprobieren.
Wenn du dir keine Beläge leisten kannst , ruf mich an ich schenk dir welche. Nix für ungut, mach sowas zuhause alleine , aber verschone deine Mitmenschen mit solch einem Unsinn.
Ja geht mir auch immer so! Wie kann man nur ein Roadgap springen, ist doch total krank und lebensgefährlich!
Und dann kommt einer angefahren und macht es einfach – ohne dass was passiert.
»Ich versteh die Welt nicht mehr«

;):D
 
Dann wurde gegebenenfalls der Bremsbelag viel zu heiß, soweit dieser porös wurde.

Das lösen des Belags von der Träger, kann durch zu hohe Temperaturen entstehen oder durch eine schlechte Verbindung mit der Trägerplatte seitens der Herstellung. Die brüchige Struktur kann wiederum von einer häufigen hohen Kantenbelastung heraus entstanden sein oder eben einer zu hohen Temperatur. Die Möglichkeiten sind also sehr vielseitig. … Im Grunde reicht es auch aus, wenn der Belag auf einen harten Boden fällt.

Beläge selbst halten recht hohe Temperaturen aus und sollten eher nicht porös werden, soweit die Temperatur nicht überschritten wird. Sie benötigen sogar eine hohe Temperatur, damit der Prozess des Einbremsens abgeschlossen werden kann. Hierbei verändern sich dann die Eigenschaften des Reibbelags.


Bezüglich der Kritiker: Vorher wurde absolut alles empfohlen! Von Aceton, Isopropanol, Spülmittel, Nitroverdünnung, … … …, Spülmaschine und dem Ultraschallreiniger war alles dabei. Jetzt gibt es zumindest einen Leitfaden, wie man es machen sollte / kann, wenn man es unbedingt machen möchte oder gar muss.
Manchmal muss man sich eben auch um Dinge kümmern, die nicht so Ideal sind. Aber wenn man es nicht täte, entstehen wieder Mythen oder wieder irgendwelche abstrakten Anleitungen.
Zu heiß können sie nicht geworden sein denn ich habe sie max. 30 sek. drüber gehalten und als es zu Qualmen anfing, veränderte sich auch schon die Oberflächenstruktur.
 
Nicht die Flamme an den Belag sondern an den Träger halten.
Eine Herdplatte + Temperaturmessgerät halte ich für besser geeignet, meine Magura Beläge konnte ich damit aber auch nicht retten.
 
KEINE offene Flame! Ein Heißluftgebläse verwenden.
Bröslige Bremsbeläge habe ich schon bei NoName Billigdingern gehabt.
OHNE das die jemals erhitzt worden wären.
Makenbeläge sollten die Hitze aber aushalten, da ist mir noch KEINER zerbröselt.

http://www.bike-magazin.de/test_technik/bike_wissen/bremsen-test-belastung-im-alltag/a5858.html
Zum Download ist eine kostenlose Registrierung erforderlich.
Beim Bremsen Belastungstest der Zeitschrift "Bike" in Heft 3/11 wurden Temperaturen von bis
zu 550°C an den Bremsbelägen gemessen. Dabei war die Bremsscheibe in Rotglut, was auf
Temperaturen von ca. 700°C schließen lässt.

Ganz schön heiß die Scheibe auf dem Bild:
http://www.brakeforceone.de/index.php?article_id=3
index.php


Natürlich sollte man die Beläge bzw. die ganze Bremse, nach der Reinigung, ausgiebig testen!
 
Das mit der Flamme ist ja glaube ich was Hr. Doktor schreibt, ich würds auch nicht machen. Wenn man so einen Heissluftfön mit 2 Stufen hat, müsste gut gehen auf Stufe1 aber extra kaufen würd ich mir keinen ;)
 
Ich habe die Trickstuff NG Beläge so ca. 30 Sek. über dem Heißluftfön gehalten und nicht über eine offene Flamme. Bei beiden Belägen sind sie mir kurz nachdem sie angefangen haben zu Qualmen zerbröselt.
 
Nee nee, da hast du auf jeden Fall was falsch gemacht oder die Beläge waren schon fehlerhaft "seitens der Herstellung" oder was auch immer ...
Ein Scheitern kann leicht erklärt werden, "die Möglichkeiten sind [...] sehr vielseitig", keinesfalls liegt es aber an der propagierten Methode!

Wenn der Bauer nicht schwimmen kann ist die Badehose schuld!
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir alle wissen, daß das Ausbrennen den Belägen schadet und eigentlich so gut wie gar nichts bringt. Die vom Ausbrennen entstehenden Rückstände des Öl's schlagen sich nur negativ auf die Bremseigenschaft nieder.
Sprich die Beläge verglasen alle paar Kilometer erneut.

@BW-72 unmöglich, daß die Beläge schon von der Herstellung fehlerhaft waren. Aufgrund der großen Hitzeeinwirkung verzieht sich die Trägerplatte und der Klebstoff, mit dem der Bremsbelag auf der Trägerplatte geklebt ist, wird spröde und hält somit den Belastungen nicht mehr stand.

Ich kann hier nur anraten von solchen schwachsinnigen Tipps wie ausbrennen oder in die Spülmaschine legen die Finger zu lassen.
Neue Beläge kaufen und gut ist's !
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habe die Trickstuff NG Beläge so ca. 30 Sek. über dem Heißluftfön gehalten und nicht über eine offene Flamme. Bei beiden Belägen sind sie mir kurz nachdem sie angefangen haben zu Qualmen zerbröselt.

Aber auf voller Stufe (600°?) und direkt auf dem Belag und nicht auf dem Träger oder?
 
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