Wann ist das Ende der "Innovationen" erreicht?

Innovationen im Sinne von Neuerungen wird es immer geben. Die Frage ist, wie viel davon ist Fortschritt und wie definiert man ihn, d.h. was ist überhaupt das Ziel 😬
 
Ich denke, dass es kein Ende der Innovationen gibt. Es gibt immer jemanden, dem etwas Neues einfällt oder der Vorhandenes neu kombiniert. Letztens habe ich z.B. irgendwo gelesen, dass am Wasserstoffantrieb für Fahrräder geforscht wird, um das Reichweitenproblem der E-Bikes zu lösen.

Ich würde sogar die These aufstellen, dass die Zahl der Innovationen stetig steigt. Der Mehrwert pro Innovation nimmt im Durchschnitt dabei aber wahrscheinlich immer mehr ab. Man kann das Rad halt nicht neu erfinden. ;)
Jetzt könnte man stundenlang philosophieren, ob das dann noch Innovationen oder nur Weiterentwicklungen sind.....
 
Das Fahrrad mit Hilfsantrieb fährt also zukünftig mit Gas.
Man hätte die Teile nicht wegwerfen sollen nur umrüsten auf anderen Brennstoff. Mehr Nachhaltigkeit geht ja fast nicht.
Auch die Mofas aus den 70ern und 80ern.
Ethanol in den Tank und weiter geht's.
 
"Innovation" klingt halt wichtiger und bedeutender wie "Weiterentwicklung". Ich würde gerne mal Mäuschen in so einer Marketingabteilung spielen... obwohl, lieber nicht, sonst falle ich wohl endgültig vom Glauben ab.
 
Ja mei, wer will denn nun ernsthaft keine Weiterentwicklungen (oder Innovationen) mehr?

So'n eckiges Rad am MTB wäre ganz schön rumpelig. ;)

Mit Marketing hat das mMn nix zu tun.
 
Aber muss das in Salami - Taktik sein?
Es reicht doch in bestimmten Abständen mehrere Standards und Entwicklungen zu ändern.
Nicht jedes zweite Jahr ein Ritzel mehr, oder neues Maß für Steckachsen und Disc. Die ständig anderen Shifter von Shimano sind zB. ein Beweis für geplante Obsoleszens.
Mir persönlich schadet es nicht, da ich die Befestigung sowieso passend baue. Kann aber nicht jeder.
Vorbild scheint Microsoft zu sein. Jedes Jahr ein bisschen besser machen.
 
Aber muss das in Salami - Taktik sein?
ja, denn drastische änderungen nimmt der durchschnittskunde nicht an. evolution lässt sich besser verkaufen als revolution (looking at you, grim donut). der normalkunde ist nicht mutig genug von 70° lenkwinkel auf 63° zu gehen. aber alle zwei jahre ein grad flacher- :daumen:

Da stellt sich die Frage, wann es einfach nichts Neues mehr geben kann
26. Mai 2053.
 
Aber muss das in Salami - Taktik sein?
Es reicht doch in bestimmten Abständen mehrere Standards und Entwicklungen zu ändern.
Du vergisst dabei, daß es sich hier um viele verschiedene privatwirtschaftliche Unternehmungen handelt, und nicht um eine einzige 'Behörde', die per Gesetz irgendwelche neuen Standards umsetzt. ;)
Die wollen und müssen auch Kohle machen, um weiteres überhaupt erst finanzieren zu können und ihre Mitarbeiter bezahlen zu können.

Vorbild scheint Microsoft zu sein. Jedes Jahr ein bisschen besser machen.
Ich glaube, das ist bei denen auch nicht sonderlich schwer. :D
 
Was war eigentlich die letzte Innovation die sich beim Muskel betriebenen Fahrrad auch durchgesetzt hat?
Für mich ists die Schnippistütze, ist nun aber auch rund 10 Jahre her o_O

Auch sonnst hat sich doch gar nicht soooo viel getan wie hier gerne getan wird.

Mein aktuelles Fully ist von 2016, was wäre heute anders?
Reach + 2cm
29" anstelle 27.5" (ggf. au

Innovationen im Sinne von Neuerungen wird es immer geben. Die Frage ist, wie viel davon ist Fortschritt und wie definiert man ihn, d.h. was ist überhaupt das Ziel 😬
das Ziel ist klar: MEHRWERT
Da dürften sich Kunde und Vertriebsleiter drüber einig sein🤣
 
Du vergisst dabei, daß es sich hier um viele verschiedene privatwirtschaftliche Unternehmungen handelt, und nicht um eine einzige 'Behörde', die per Gesetz irgendwelche neuen Standards umsetzt. ;)
Die wollen und müssen auch Kohle machen, um weiteres überhaupt erst finanzieren zu können und ihre Mitarbeiter bezahlen zu können.
Vergessen habe ich das nicht, genau darauf will ich auch hinaus.
Habe selbst kein produzierendes Gewerbe, kenne aber solche. Die existieren nur vom ständigen Verkauf. Allein schon um die monatlichen Kosten zu decken muss da Einiges über den Ladentisch. Und das ständig.
Unser gesamtes Wirtschaftssystem funktioniert so. Deswegen ist es manchmal sinnlos über Verbesserungen im ökologischen Sinn zu diskutieren.
Die Recycling-Kampagne der Discounter ist eigentlich auch Blödsinn. Einwegverpackungen in einen Kreislauf mit ständiger Energiezufuhr zu schicken ist alles mögliche aber nicht nachhaltig.
Ein paar Fortschritte groß feiern, weil es sich finanziell lohnte ist auch nicht umweltfreundlich.
Nochmal zurück zum Carbon; es wird schwer werden die Kundschaft davon zu überzeugen das jetzt nicht mehr zu verkaufen und nur noch Profis und Leuten die das wirklich brauchen zu überlassen. Der Geist ist aus der Flasche und das Geschäft läuft gut.
Man müsste ein adäquates oder besseres Produkt auf den Markt bringen. Das dann aus naturverträglichen Materialien.
 
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