Also motivieren ist immer sone Sache, irgendwann gehts ja net mehr. Je nachdem mit wem ich fahre achte ich einfach darauf mich net kaputt fahren zu lassen. Dumm ist nämlich, wenn man dann noch 30km und 1500hm hat und es bei jeder Kurbel-Umdrehung krampft. Nichts ist ätzender als seinem liebsten Hobby nachzugehen und sich nur zu wünschen endlich zu hause zu sein. Ich achte auch drauf relativ kurze Gänge zu fahren - dann kriege ich auch nach langen Distanzen keine Muskelschmerzen oder so was.
Also wg. der Performance. Also ich persönlich halte relativ wenig von dem ganzen Gemesse, wenn man nur hobbymäßig fährt. Werte notieren, rechnen, auswerten - das is ja wie arbeiten. Ich fahre alleine immer wies mir passt, je nach Tagesform eher zügig, manchmal alles was geht auf der Hausstrecke oder auch 'ma schön gemütlich nur von Single Trail zu Single Trail oder auch mal hier die lokalen "Berge" hochsprinten. Distanz fast immer je nach Zeit zwischen 30 und 60, selten 80km.
Und trotzdem komme ich bei den Touren im Verein (auch meist so 40-80km) gut und ohne an die Schmerzgrenze zu gehen mit, obwohl die meisten da regelmäßig Marathons mitfahren. Das war aber auch nicht von Anfang an so.
Was aber extrem wichtig ist, meiner Ansicht nach ist die Ernährung. Wenn ich ne Woche nur Fertigpizza und Burger esse merk ich das definitiv am WE beim Biken, besonders auf längere Distanz wenn Tempo gemacht wird.
Also ich würde den Ehrgeiz mal ein bisschen zurück schrauben, mir überlegen mit wem ich mich messe und dann einfach biken, biken, biken. Wenn deine Gruppe net wartet und dich regelmäßig kaputt fährt besser alleine fahren oder 'ne andere Gruppe suchen.