Ich hab lange auf einen Nachfolger der Osmo Action gewartet, da ich meine Garmin Virb Ultra 30 gegen etwas modernes mit vernünftiger Stabilisierung und Horizon Lock austauschen möchte.
Nach anfänglicher Euphorie werde ich die Osmo Action 2 garantiert…. nicht kaufen.
Das modulare Prinzip ist ja ganz ok. Kameramodul und Akkkupack zusammen haben ungefähr die Größe wie Osmo Action, GoPro und andere. Man kann das natürlich auch quer irgendwo montieren. Sofern man es halt irgendwie montiert bekommt. Da, vermute ich, wird es bald von dritten oder sogar DJI selbst Cages geben.
Nur,… wofür diese Modul-Bauweise? Kommt da eventuell noch ein 3D-Modul? Kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, da es bei DJI den Anschein erweckt, daß das Kameramodul die Basis ist. Nicht der Akku, wie bei Insta360.
Ich habe vielmehr den Eindruck, daß man hier eine Insta360 Go2 oder halt sogar die Session als Vorbild genommen hat. Erweitert um die Möglichkeit, diese zu einer mehr oder minder vollwertigen Actioncam zu erweitern.
Warum ich sie nicht kaufen werde? Um sie z.B. im Bikepark zu nutzen, kommt man nicht um das Akkumodul herum. Dann ist sie so groß wie eine normale Actioncam. Dann kann ich gleich diese kaufen. Aber warum dann nicht doch die Osmo Action2, könnte ich sie dann doch nur mit dem Kameramodul für besondere Aufnahmen und ansonsten mit Akku- oder Displaymodul für alles andere nutzen? Bei der Action 2 ist nur das Kameramodul allein wasserdicht. Baut man Akku- oder Displaymodul an, ist sie nicht mehr wasserdicht, und muß ins Gehäuse. Was, in meinen Augen, heutzutage nicht mehr Stand der Dinge ist. Selbst die Insta360 OneR ist, egal in welcher Zusammenstellung, bis 5 m wasserdicht.