Welches Auto zum Radtransport nutzt ihr? SAMMELTHREAD ZUM THEMA RADTRANSPORT IM UND AM AUTO

Da der Stellantis Konzern keine mehr anbietet
Den Berlingo gibt es seit dem Frühjahr auch in der PKW-Version wieder als Diesel.
Preis für den XL in der Topausstattung mit Automatik mit vom Händler nachgerüsteter AHK und Standheizung nach Rabatten ca. 35.000€.
Die Cargo-Varianten gab es immer als Verbrenner.
 

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Re: Welches Auto zum Radtransport nutzt ihr? SAMMELTHREAD ZUM THEMA RADTRANSPORT IM UND AM AUTO
Vielen lieben Dank für die hilfreichen Antworten.

Der CMax sieht groß genug aus und würde ins Budget passen. Jedoch haben die meisten angebotenen ordentlich viele KM drauf. Ich halte die Augen offen.

Die B Klasse BJ 2018 ist mir noch ins Auge gefallen und schneidet auch bei Tests gut ab. Ich müsste wohl etwas am Budget schrauben aber auf lange Sicht würde es wohl eine gute Alternative sein.

Ich scoute weiter und nehme eure Antworten als Inspiration 👍
 
Ich persönlich fahre einen Citroen Grand 4 Picasso/Spacetourer.

Auch der bietet wahnsinnig viel Platz bei einem vernünftigen Preis-Leistungsverhältnis.

Unser Wagen ist jetzt 6 Jahre alt und hat 80K KM gelaufen, davon knapp 2,5 Jahre bei uns und 30K KM.

Bis auf den Downsizing Benzin Motor bin ich super zufrieden mit dem Auto.
Die Diesel aus dem PSA Regal haben einen ganz guten Ruf und in der Konfiguration wäre das Modell ggf. auch was für dich.

Dieses Angebot habe ich bei 𝗺𝗼𝗯𝗶𝗹𝗲.𝗱𝗲 gefunden:

Citroën Grand C4 Spacetourer Shine Pack Aut. / 7-Sitzer
Erstzulassung: 11/2020 Kilometerstand: 107.000 km Kraftstoffart: Diesel Leistung: 96 kW (131 PS)
Preis: 16.199 €

https://link.mobile.de/8o4Ld9RkMw1pkQMGA
 
Servus,

mal wieder das leidige Thema Fahrradtransport mit dem KfZ in internationale (DE, AT, CH, IT) Geflide. Ich bräuchte hier mal Ideen & Ratschläge, wie ich das am besten umsetze.

Voraussetzungen/Hintergrund:
  • Kombi mit AHK (75kg)
  • 5 Personen
  • entsprechend mindestens 5 Bikes
  • sollte langlebig/stabil sein
  • Preis spielt eine eher untergeordnete Rolle, aber nicht ganz unwichtig

Zu den Rädern:
2x Trail-Fullies (Nicolai Saturn 14, 17,5kg (L) + 16kg (S))
1x Trail-HT (Canyon Stoic XS, 15,4kg)
2x "Kindergröße" Trail-HT (Naloo Hill Bill 26", Early Rider 24", 11kg + 9kg)
optional 1x Rennrad (8kg)

Ideen bisher:
1. AHK-Fahrradträger (2 -3) + Dachträger (2 -3?)
2. direkt Anhänger für alle 5 (oder dann 6) Bikes.

Option 1:
Thule scheint wohl das Maß der Dinge zu sein, wenn ich auf Langlebigkeit/Stabilität/Komfort sowie genügend Platz zwischen den Rädern achten möchte. Dachgepäckträger hab ich bisher weniger recherchiert, befürchte aber dass das in Summe ohnehin weniger sinnvoll ist da ich die vorderen Laufräder oft abbauen muss (und die damit zusätzlich im Kofferraum landen würden).

Daher Option 2:
Anhänger. Der Charme, alle Räder bequem auf den Anhänger zu verfrachten und im Idealfall komplett Blick- und Witterungsgeschütz mit Plane zu verschließen, hat was. Ich hab dann nicht mehr ~70kg Bikes auf/hinter dem Auto.
Nachteil: vermutlich Vmax 80 km/h - und Anhänger.

Gerade mein Nicolai ist schon ein Trumm was die Gesamtlänge angeht (2,04 m Gesamtlänge, Überstände ab 40cm müssen ggf gekennzeichnet werden), die Gewichte sind zwar nicht ohne aber immerhin (deutlich) unter E-Bikes.

Hat jemand von euch ggf eine ähnliche Herausforderung in jüngster Zeit meistern müssen? Wenn ja, wie habt ihr das gelöst? Hab ich Vorschriften, die ich beachten muss (beim Träger für AHK kenn ich die)?
 
Also ein gebremster Hänger (100km/h) kostet doch nicht viel und man kann den auch für Baumarkt usw brauchen - falls du ein eigenes Grundstück hast.

Es gibt ja Leute, die können sich nicht vorstellen, Strecke mit 100km/h zu fahren. Ist aber sehr entspannt. Werktags im Überholverbot hinter LKW am Berg, das ist natürlich eine Nervenprobe. Einmal ausgeschert, 120€ Ticket bekommen :).

Alternative: das einzige Auto der Menge an Spielsachen in der Größe anpassen. Am besten gleich ein Sprinter, Wohnmobil, uswusf
 
derzeit tendiere ich ebenfalls zu einem Anhänger.

Ein KfZ an die wenigen Urlaubsausflüge mit der Anzahl an Bikes anzupassen halte ich in Anbetracht meines Wohnortes in einer Metropole mit sehr eingeschränkten Parkmöglichkeiten (mit einem Sprinter komme ich zB nicht in die TG) für suboptimal. Zumal ein VW Bus (wie oben schon angemerkt) das Problem von 5 Personen + 5 Bikes kaum löst.

Ich muss also zwischen Option 1 (Dachträger + AHK) oder Option 2 (Anhänger) entscheiden.
 
was ist denn die max. zuladung deines kombi? meist zwischen 4 und 500 kg, das könnte selbst mit 2 kindern samt bikes und ausrüstung schon sehr knapp werden.
 
Profitipp: Wenn man den Anhänger ablastet, gehen auch 100kmh mitm ungebremsten Hänger (also Tempomat 110 😉).
Zulässige Gesamtmasse Anhänger ist beim ungebremsten 30% und gebremsten 110%.
Hab damals nen 750er Hänger auf 440kg zGG ablassen lassen. Blieben bei 170kg Leergewicht 270kg Zuladung. Ideal also um ein Motorrad rumzufahren.
Für Räder reichen ja 200kg Zuladung auch aus und 100 ist viel entspannter als 80.

80 mitm Hänger finde ich immer recht unentspannt, wenn der rumänische LKW mit 90kmh dann auf zwei Meter auffährt.

Bis auf die Aerodynamik (Mehrverbrauch) und 110kmh Reisegeschwindigkeit bietet ein Hänger sofort massiv Platz. Im Kastenhänger kann man sogar mal übernachten
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Kombi hat eine Zuladung von 550kg, laut Datenblatt.

Gegen den Angänger spricht nun aber wieder der fehlende Stellplatz für den Anhänger, weil wie ich gelesen habe darf ich den ja auch nicht einfach irgendwo hinstellen und stehen lassen. Ich müsste den alle 2 Wochen umparken.

Das Problem mit 5 Rädern hab ich auch auf dem Anhänger, die meisten Fertiglösungen hören bei 4 auf.
 
mit 550kg könnte es sich knapp ausgehen. ein bisschen DIY ist nicht möglich? war grundsätzlich recht schnell zusammengeschweisst ... und es passen bis zu 8 bikes rauf und unterhalb drunter das gepäck.
 

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Mein Kombi hat eine Zuladung von 550kg, laut Datenblatt.

Gegen den Angänger spricht nun aber wieder der fehlende Stellplatz für den Anhänger, weil wie ich gelesen habe darf ich den ja auch nicht einfach irgendwo hinstellen und stehen lassen. Ich müsste den alle 2 Wochen umparken.

Das Problem mit 5 Rädern hab ich auch auf dem Anhänger, die meisten Fertiglösungen hören bei 4 auf.
Für das ZGG des Hänger ist nur die Anhängelast, für die 100er-Ablastung die Leermasse entscheidend.

Jep, zwei Wochen ohne Zugfahrzeug. Ist ein Problem. Anhänger kann man aber hochkant abstellen ;)

Fertiglösungen sind meistens eh nicht so gut, lieber individuell was bauen.
Hab mir zum Beispiel erst fürn Wohnwagen n Deichselträger aus drei Trägern und neuem Grundträger zusammengebaut. Da sind die Teile meistens so leicht gebaut, dass die vergessen kannst.
 

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ein bisschen DIY kann ich schon machen, aber ich hab zB keinen Zugriff auf eine Werkstatt oder gar ein Schweissgerät (zumal ich das dann erst auch wieder lernen müsste). Ich würde daher fertige Lösungen präferieren.

Anyway. Stand jetzt 3 - 4 Träger für AHK, 2 - 3 Träger fürs Dach. Was anderes wird mir kaum übrig bleiben.

Außer ich wechsel das KfZ zu einem PickUp, da hab ich aber dann wieder Probleme mit dem TG Stellplatz (5 x 2,10m; max Höhe 2,10m). Und ein derart großes KfZ durch eine Metropole zu bewegen ist nun auch nicht ideal.
 
VelociRAX wär ne richtig schöne Lösung, leider nicht STVZO Kompatibel 😒

https://www.velocirax.com/products/velocirax-6
🙄 Die alte Leier. Lasst euch nicht von Thule etc verarschen.
In der StVZO gibt's nirgendwo Anforderungen an nen Fahrradträger. Ein Fahrraträger ist eine Ladehilfe. "Ladung ist nach den anerkannten Regeln der Technik so so sichern, dass sie nicht herabfallen, umfallen und vermeidbaren Lärm verursachen kann".
Die Verwendung eines Velocirax ist garkein Stress. Die drei Punkte die man beachten sollte:

-wenn die Rücklichter verdeckt sind (also quasi immer), brauchts Zusatzleuchten (dafür ist übrigens das E-Prüfzeichen auf den Thule etc, nicht für den Träger)

-Und in der Regel das Totschlagargument:
Man braucht nen zölligen Vierkant-Reciever. Also ne Anhängerkupplung nach US-Standart. Ich finde es das um Welten bessere System, aber hier halt leider nicht erhältlich für europäische Fahrzeuge.

-Ladung darf seitlich nicht überstehen, also am Twingo wirds mit der Breite knapp


Aber bis auf die Lichter ist der Velocirax natürlich zu 100% StVZO-konform
 
Danke für die Aufklärung. Jedoch vermute ich das jeder gängige US-Van diesen Standard mitbringt und nur auf den kleineren europäischen Standard adaptiert. Hatte auch schon mal ein Auge auf dem Velocirax geworfen und auch nur wegen dem Kupplungsstandard verworfen.
 
Danke für die Aufklärung. Jedoch vermute ich das jeder gängige US-Van diesen Standard mitbringt und nur auf den kleineren europäischen Standard adaptiert. Hatte auch schon mal ein Auge auf dem Velocirax geworfen und auch nur wegen dem Kupplungsstandard verworfen.
Genau. Deswegen das viel bessere System.
Bei beiden wird ja im Endeffekt hinten quer ein Vierkantrohr ans Auto geschraubt. Bei den Amis wird dann einfach nach hinten ein weiteres Vierkantrohr an den Querträger geschweißt. Fürn Anhänger wird dann einfach nochmal n Vierkant-Rohrstück zusammengepresst, Loch rein und Kugelkopf hingeschraubt.

In Europa wird einfach n Kugelkopf mit Schwanenhals an den Querträger geschraubt. (Hoffe das ist so verständlich)

Deshalb haben die Amis es viel leichter mit den Fahrradträgern, weil sich Vierkant in Vierkant nicht verdreht. In Europa bräuchte man dafür dann extreme Klemmkräfte am Kugelkopf.

Ich hab auch ewig rumüberlegt, aber ne Vierkantaufnahme an ne europäische Kupplung anbauen wird aufwändig.
Ami-Kupplungen gibt's eben nichtmal für viel Geld.

Ich hab dann überlegt, nen Dodge Grand Caravan/Chrysler Pacifica anzuschaffen, die werden zum Teil mit Ami-AHK importiert. Ist dann aber n Galaxy geworden und die gut 2000€ um nen Verlocirax daran zu verwenden wars mir dann nicht wert.
 

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Ja, der NV200 Kasten ist ein pures Handwerkerauto, der NV200 Evalia inder Tekna-Version ist zwar weit von T6, MB Vito etc. entfernt, aber der Nutzfaktor ist geil.
Klappe auf: 2x 29" in L ohne Zerlegen rein, Klappe zu:wink:
 
Zuletzt bearbeitet:
An meinem Jeep Wrangler hab ich nur das Bracket für die AHK gebraucht:
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Einschub mit Kugelkopf und e-Zeichen ist inzwischen problemlos bei uns zu bekommen.
Leider habe ich als Anhänge- und Stützlast nur das eingetragen bekommen, was bei baugleichen Fahrzeugen des deutschen Importeurs abgenommen ist.
In USA wäre da noch mehr drin.
 
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