Es geht doch hier nicht um mich oder andere. Es geht auch nicht darum, dass andere besser fahren. Es geht einzig darum, dass etwas verkauft wird, was man dann aus Sicherheitsgründen nicht bieten will, nämlich in diesem Fall Action mit Schnee und Kälte. Alpen im Sommer halt, so wie sie hunderte andere Alpencrosser jedes Jahr erleben. Und von denen man auch noch in 20 Jahren den Enkeln erzählen kann.
Es gibt jedenfalls zahlreiche andere Rennen auf diesem Globus, da wissen die Teilnehmer, dass es sehr sehr hart werden kann und sie sind entsprechend vorbereitet. Die Veranstalter wissen das und brechen daher wegen Kleinigkeiten nicht gleich ab.
Hier noch ein Auszug aus einem Transalp-Blog: "Am Morgen um 6:30 Uhr sagt Thomas. Oh ********, als er aus dem Fenster schaut. Es regnet und der Schnee ist in Sichtweite... Die Winterkleider, welche im hintersten Winkel des Wohnmobiles verstaut sind, werden ausgepackt und der Kopf beginnt sich auf die Kälte und die Nässe einzustellen... Die SMS von Datasport mit der Information, dass die Etappe abgesagt werde, ist ein Hammerschlag für uns. Wegen der Kälte ein Rennen zu sistieren, ist für uns Profis nicht nachvollziehbar... Als wir im Start-Ziel Gelände die vielen Hobbybiker sehen, einige davon in kurzen Shorts und kurzem Trikot, wird uns klar, dass der Veranstalter im Sinne dieser Fahrer entschieden hat..."
Man muss sagen, zum "Schutz der Fahrer". Ist es nicht enttäuschend, wenn jetzt nicht mal mehr Mountainbiker mit der Natur umgehen können?