wolfi_1
TTIP, TISA und CETA - gehts noch ?
Ich habe zwar noch nicht mit einer Rohloff und an einem Tandem gebastelt, aber kann mir nicht vorstellen, dass 1400 N für die Rohloff gut sind; erst recht mit den dicken Speichen.
Hast mal nachgeschaut, was von Rohloff erlaubt wird? Nötig ist so eine Spannung bei den großen, symetrischen Flanschen doch bestimmt nicht. Hast mal mit 1100-1200N ausprobiert oder flext das am Tandem dann noch???
Ich glaube inzwischen auch, dass Spannungen über 1200N in der Regel nicht mehr zu höherer Steifigkeit führen und nur Felgen und Naben mehr belasten.
Das macht der Rohloff nichts aus. Rohloff gibt 900N als Minimum an.
Wichtig ist, dass die Felge das mitmacht und die passenden Speichen fachgerecht verbaut wurden.
Ich verwende DT-Competition in 2.0/1.8/2.8.
Die Speichenköpfe sind gem. Methode Schraner mit Messingscheiben unterlegt, damit der Speichenkopf kein Spiel hat.
Speichenausrisse (Gehäusebruch) bei der Rohloff gab es meines Wissens bislang nur wegen
- zu geringer Speichenspannung
- zu dünnen Speichen
- Speichenköpfen mit einem Grat
- Speichenköpfen mit zu engem Bogen
- wenn die Nabe beim 2.ten Einspeichen mit einem anderen Einspeichmuster eingespeicht wird.
Wir haben 4 dieser Naben am laufen, davon sind 3 Stück mit der EX729 und dieser hohen Speichenspannung verbaut. Die älteste davon läuft seit 2002 ohne Probleme.
Ob das mehr Steifigkeit bringt, kann ich nicht sagen. Auf jeden Fall werden die Materialermüdenden Lastwechsel im Speichengeflecht reduziert, was eher zu einer höheren Haltbarkeit führt.
Meine Erfahrungen aus den letzten 10 Jahren haben mich hier zumindest nicht widerlegt.
Bei einer eher ungünstigen Felgenform wie der EX721, bzw. den anderen Felgen < 600 Gramm würde ich mir das (unabhängig von der Nabe) nicht trauen.
Da ist bei 1000-1200N definitiv schluss.
lg
Wolfgang
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn du dich schon so dran aufhängst, könntest du Alexrims ja wenigstens eine Mail schreiben und sie auf ihren Rechtschreibfehler aufmerksam machen.