Bremsscheiben Empfehlungen

Zurecht.
Kenne keine Carbon-Gabel, die für 200+ freigegeben ist. Um die Gewinde würde ich mir weniger Sorgen machen, als um die Gabelscheiden.
Um eine bessere Bremskraft zu erhalten, hilft es meist auch die richtigen Bremsscheiben zu fahren. Designs mit vielen kleinen Löchern sind bekannt für schlechtere Reibwerte und Überhitzung.
Just saying...

Glaub das sind nur 180 mm oder ?

Durch den Adapter für Postmountbremsen sieht es wohl so gewaltig aus?

Stehe vor ähnlichen Überlegungen. Meine Liebste will ein Salsa Journeyer (FM Aufnahme - 180 mm Freigabe vorn) mit Flatbar fahren. Und dabei hat die vordere FM Aufnahme das Format der hinteren FM Aufnahme. Die Deore 4Kolben Bremse hat aber eine PM Aufnahme. Folge: Die Bremse steht weit ab und der Adapter hat weniger Abstützfläche/-höhe als bei dem weiter oben gezeigten Fall.

Werde ich am Ende noch eine FM Bremse passend zum Deore Hebel kaufen müssen? Welche 4Kolben Modelle gibt es überhaupt?
 
Hat hier bereits jemand die Kombination 4 Kolben Bremssattel mit Flatmountgabel getestet? Ich habe alles bereitliegen, aber habe noch Hemmungen. Die Belastung auf die Gewinde ist doch wesentlich höher, da der Sattel von der Aufnahme wegwandert und dadurch ein Hebel entsteht. Oder bin ich da übervorsichtig? Hier ein Bild vom entsprechenden Adapter.
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Schau dir die Konstruktion in #51 an. Da sind es auch 160mm an FM. Funktioniert top und schon länger ohne technische Auswirkungen...
Bei deinem Beispielbild hätte ich auch Bedenken.
 
Bei Euren Ausrüstungen gehe ich davon aus, daß es vom täglichen Startort nur steil bergab geht, das einfache Systemgewicht weit über 130kg liegt und dann noch 50kg Gepäck dazukommt. Und rückzu gehts natürlich auch wieder steil bergab und das Gewicht ist noch höher...

Da bist du schon beim Tandem und größeren Scheiben (hier 254 mm)
https://www.santana-tandem.com/de/shop/bremsen/bremsen-zubehör/4553-detail
oder Doppelscheibe.

Gibt es auch für den Renner:

https://velomotion.de/2021/04/campa-kommt-mit-doppel-scheibe/#gsc.tab=0


Ein starker Bremsvorgang gen 0 km/h aus hoher Geschwindigkeit genügt, um die Scheiben ein Mü krumm zu machen.
Klappte bei der 160 mm RT64 und bei den Bremsscheiben meines damaligen Skoda Octavias (aus 160-180 km/h im Flachen).
 
Zuletzt bearbeitet:
Hier und im Reifen-Thread wird eben gern mehr und sinnlos diskutiert als gefahren (oder zu viel gebremst).
Ich bremse nicht viel, sondern kurz und kräftig.
Damit war das vordere 160 mm Scheibchen überfordert, ohne Gepäck. Die hintere Mini-V hat mir den A gerettet.

Gerade bei Bremse und Gabel sollte man nicht Russisch Roulette spielen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Habe bei Campa eine AFS und eine AFS 03 gefunden, aber keine Erklärung für einen Unterschied - außer dem sichtlich erhöhtem Preis bei Letzterer. Ist diese "schmwimmend"?
 
Habe bei Campa eine AFS und eine AFS 03 gefunden, aber keine Erklärung für einen Unterschied - außer dem sichtlich erhöhtem Preis bei Letzterer. Ist diese "schmwimmend"?
Schwimmend sind wohl beide, die AFS03 ist es auf jeden Fall. Die AFS03 hat den leichteren Spider, so wie bereits von Rüganer geschrieben. Meine Erfahrungen gelten ausschließlich für die AFS03. Ich glaube mich zu erinnern, dass @Stuhli die Ekar Bremsscheiben AFS fährt?
 
Zurecht.
Kenne keine Carbon-Gabel, die für 200+ freigegeben ist. Um die Gewinde würde ich mir weniger Sorgen machen, als um die Gabelscheiden.
Um eine bessere Bremskraft zu erhalten, hilft es meist auch die richtigen Bremsscheiben zu fahren. Designs mit vielen kleinen Löchern sind bekannt für schlechtere Reibwerte und Überhitzung.
Just saying...

Da wollte ich jetzt mal was dazu schreiben, auch wenn der Beitrag schon ne Seite zurückliegt:

- Carbongabel-Freigabe ist immer so ne Sache. Wobei ich nicht verstehe, wo der Unterschied sein soll zwischen ner 200er Scheibe mit ner Billo-Bremse (MT200 oder sowas) und einer 160er/180er Scheibe mit ner bissigen Bremse (MT5, Trickstuff, etc.).
Außerdem: Wenn man den Hebel weit genug vom Lenker wegstellt und vorher ein paar mal Bouldern war, bekommt man mit jeder Bremse heftige Verzögerungswerte hin (wenn man es drauf anlegt). Die Begrenzung ist in der Regel das Überschlagen des gesamten Bikes samt Fahrer.

- Bremsscheibe mit vielen Löchern ist eigentlich gut. Siehe Intend Aero
Wichtig ist, dass die entstandene Mantelfläche jedes Loches größer ist, als die beiden Kreisflächen, die man aus der Scheibe ausschneidet. Das funktioniert umso besser, je dicker die Scheibe ist und je kleiner das Loch ist.
Aktuell habe ich an meinem Commuter-Rennrad den Vergleich zwischen der Shimano RT66 mit vielen (auch recht großen) Löchern und der Fomula Monolitic mit deutlich mehr "Fleisch", also weniger Löchern am Reibring.

Man merkt deutlich, dass die Monolitic zu weniger Belagsverschleiß führt. Aber bei Regenwetter quietscht die RT66 weniger und bremst besser. Die Formula Bremsscheibe will da erst wieder trocken gebremst werden. Insgesamt halte ich das Bremsverhalten mit der RT66 für bissiger.
 
Schwimmend sind wohl beide, die AFS03 ist es auf jeden Fall. Die AFS03 hat den leichteren Spider, so wie bereits von Rüganer geschrieben. Meine Erfahrungen gelten ausschließlich für die AFS03. Ich glaube mich zu erinnern, dass @Stuhli die Ekar Bremsscheiben AFS fährt?
Meine auch, dass die Campa- Scheiben schwimmend vernietet sind. Meinung und Wissen sind da aber auch 2 Dinge.
Jedenfalls kann man auch diese Scheiben zum zwitschern bringen, wenn man wie ich lullihaft bremst und die Beläge verglasen. Einmal schmirgeln und nur noch herzhaft reingreifen brachte Ruhe und wieder Bremsleistung rein.

Die Campa am Rennrad bremst da jedenfalls besser/gleichbleibender, bekommt aber bei weitem nicht den Dreck der Ekar ab.
 
Danke erstmal für die Tips. Hab mich entschieden, die RT64 übern Winter erstmal weiterzufahren. Da werden kaum Höhenmeter, dafür viel Verschleiß durch Schlamm und Salz zusammenkommen.
Im Frühjahr schau ich mal nach den Campa-Scheiben. Werden dann mit schwarzen Galfer verheiratet. Die hab ich schon eine Weile daliegen.
 
Ich klinke mich hier auch mal kurz noch ein, auch wegen dem Thema Kombinationen die funktionieren...
Ich fahre eine Force E1 Bremse mit den serienmäßigen Paceline Bremsscheiben. Gab serienmäßig jetzt erstmal gar nicht sooo viel auszusetzen, wie am Mtb hab ich aber aus Gewohnheit erstmal die Beläge gegen die Standard Trickstuff getauscht. Jetzt quietschen die aber vorne und hinten wie der Teufel...Und nicht nur im Regen, da reicht auch die Luftfeuchtigkeit :D Hab dann natürlich alles nochmal ausgebaut, gereinigt, Beläge angeschliffen und wieder eingebaut, eingebremst...gleiches Spiel. :wut:

Mit der Kombination gab es bisher eher gute Erfahrungen, oder? Vielleicht probiere ich auch mal die Campa Scheiben, gefallen mir zumindest optisch schon mal ganz gut.
 
Ich klinke mich hier auch mal kurz noch ein, auch wegen dem Thema Kombinationen die funktionieren...
Ich fahre eine Force E1 Bremse mit den serienmäßigen Paceline Bremsscheiben. Gab serienmäßig jetzt erstmal gar nicht sooo viel auszusetzen, wie am Mtb hab ich aber aus Gewohnheit erstmal die Beläge gegen die Standard Trickstuff getauscht. Jetzt quietschen die aber vorne und hinten wie der Teufel...Und nicht nur im Regen, da reicht auch die Luftfeuchtigkeit :D Hab dann natürlich alles nochmal ausgebaut, gereinigt, Beläge angeschliffen und wieder eingebaut, eingebremst...gleiches Spiel. :wut:

Mit der Kombination gab es bisher eher gute Erfahrungen, oder? Vielleicht probiere ich auch mal die Campa Scheiben, gefallen mir zumindest optisch schon mal ganz gut.
Die TS Beläge sind mir alle nicht dafür bekannt unter trockenen Bedingungen zu quietschen, fast egal mit welcher Scheibe.
Würde weiterhin auf Verunreinigung oder nicht sauber ausgerichteten Sattel tippen.
 
TS Standard sind ziemlich hart und müssen auf brutale Art eingebremst werden, alternativ anschleifen. Am Gravel würde ich weichere Beläge fahren: TS Power, Galfer Green oder Sinter green - mit dann den bekannten Nachteilen beim Verschleiß. Shimano Resin ist da irgendwo dazwischen.
Mit dem SRAM Bremszeug hab ich keine Erfahrung, außer der HS2.
 
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