Dropbar Conversion - Hinweise zur Geometrie & Aufbau - Galerie

Zu meinem 1. Kuwahara Pacer von 89 hat sich jetzt vor einiger Zeit ein 2. Von 92 gesellt. Ich habe den Rahmen bei eBay ersteigert und er war nicht mehr schön. Es war noch Farbe von unserem alten T4 vorhandenen. Daraus wurde dann folgendes.
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An sich bin ich sehr zufrieden mit den beiden Rädern. Aber manchmal überleg ich echt ob ic mir zu meinem 55. Geburtstag mal etwas echt leichtes aus Carbon gönne ?
Hat jemand von euch den direkten Vergleich?
Ist der Unterschied wirklich bemerkenswert.
Das trenga ksg 9.2 finde ich ganz schön gut für mich.

Greetings Thomas
 

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Re: Dropbar Conversion - Hinweise zur Geometrie & Aufbau - Galerie
An sich bin ich sehr zufrieden mit den beiden Rädern. Aber manchmal überleg ich echt ob ic mir zu meinem 55. Geburtstag mal etwas echt leichtes aus Carbon gönne ?
Hat jemand von euch den direkten Vergleich?
Ist der Unterschied wirklich bemerkenswert.
Das trenga ksg 9.2 finde ich ganz schön gut für mich.
Einen direkten Vergleich habe ich nicht wirklich. Haben neben diversen Stahlrädern noch ein modernes Alu Gravel mit ein paar Carbon Teilen (Sattelstütze, Lenker). Ich kann also nur damit verlgeichen. Es wird bei mir jedoch hauptsächlich auf der Straße bewegt und ist entsprechend bereift, es wiegt fahrfertig ca 8,5kg. Ist es sehr bequemes Rad, also nicht so bocksteif wie Aluräder von früher.

Unterschied zu den Stahlrädern, insbesondere jenen mit Dropbar und modernen STI, empfinde ich als verschwindend gering. Muss aber einschränkend sagen, dass ich weder die Leichteste noch die Leistungsstärkste bin. Klar, fahren sich die Räder schon allein wegen der unterschiedlichen Geometrie etwas anders. Aber auf der Performance Seite sehe ich wenig Unterschied. Ich bin im flachen auf den Stahlrädern meist minimal flotter unterwegs, da ich aerodynamischer/sportlicher drauf sitze als bei meinem Gravel. Berghoch tut es sich auch nicht viel, das Stahlrad, welches ich dafür nehme, wiegt zwar gut 11 kg, hat aber auch kleinere Gänge. Fällt daher mir nicht groß auf, ob es mit dem Stahlrad anstrengender ist. Da ist mein Körpergewicht, was auf beiden Rädern gleich ist, sicher auch maßgebender für das Tempo🫣

Letztlich muss man es einfach ausprobieren. Ich hab jetzt auch lange hin und her überlegt, ob ich mir nicht noch ein Carbonrad gönnen soll. Habe mich aber dagegen entschieden, da ich wenig Vorteile für das Geld sehe. Und das "Haben will" ist bei mir nicht gerade groß ausgeprägt. Hätte ich aber groß Bock drauf, würde ich wohl trotzdem eins kaufen. Anderes macht mich gerade aber mehr an.
 
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Letztlich muss man es einfach ausprobieren. Ich hab jetzt auch lange hin und her überlegt, ob ich mir nicht noch ein Carbonrad gönnen soll. Habe mich aber dagegen entschieden, da ich wenig Vorteile für das Geld sehe. Und das "Haben will" ist bei mir nicht gerade groß ausgeprägt. ....
ich denke auch, dass ein bestimmtes Rahmen-Material oder 1-2 kg Rahmengewicht weniger nicht automatisch schneller macht.
Und weil ja die conversion-Fraktion ja vermutlich auch etwas auf Nachhaltigkeit Wert legt (upcycling) scheidet Carbon sowieso aus ;)

Bleibt aber immer noch bei vielen der "haben will" Faktor 😅
 
Und weil ja die conversion-Fraktion ja vermutlich auch etwas auf Nachhaltigkeit Wert legt (upcycling) scheidet Carbon sowieso aus ;)
Würde ich gar nicht mal so sagen. Klar, Carbon ist weder nachhaltig noch gut zu recyclen. Trotzdem kann es bei der gleichen Fraktion anklang finden. Ich z.B. habe weder Auto noch mache ich Flugreisen. Wenn ich mir ein Carbonrad gönnen würde, hätte ich kein schlechtes Gewissen.

Mein Gedanke war eher, wenn ein Carbonrad, dann jetzt. In Zukunft wird es immer schwerer werden ein Rad ohne elektronische Schaltung zu finden und darauf habe ich aktuell so gar keine Lust. Die Auswahl von Rädern mit mechanischer Schaltung wird immer geringer.
Aber irgendwie ist der "haben will" Faktor nicht wirklich ausgeprägt. Wird wohl auf ein weiteres (altes) Stahlrad hinauslaufen.
 
@samsara53
@base43

Hey, vielen Dank für eure Einschätzungen.
Es wird erst einmal wohl nix mit Carbon werden.
Die beiden Kuwahara funktionieren gut. Am grünen bekomme ich mit Schutzblechen nur 32mm Reifen eingebaut. Die 36mm Tufo Speedero passen wegen der vertikalen Ausfallenden leider nicht. In einem ruhigen Augenblick baue ich die Bleche noch einmal an den 89er kuwahara um, das hat horizontale Ausfallenden. Vielleicht passt es dann mit 36mm und Schutzblech.
 
Ist halt die Frage, wieviel Komfort aus Sattelstützenauszug und Reifen vs dünnem Rahmen und Gabel kommt.

Mit einer schlechten Bremse muss evtl. Rahmen und Fahrer mehr aushalten.
 
Dabei muss allerdings Rahmen und Gabel doch deutlich mehr aushalten. Mit komfortablen Rahmenflex ist da nicht mehr viel.
Das würde ich so nicht sagen. Stahlrahmen sind auch nicht immer komfortabel, da gibt es doch große Unterschiede. Ähnlich sieht es auch bei Alu aus. Gute Alurahmen von heute sind deutlich komfortabler zu fahren als bei älteren (Renn)Rädern. Mein Alu Gravel mit Carbon Gabel, Stütze und Lenker lässt für mich keine Komfortwünsche offen. Ein guter Carbonrahmen ist da nochmal komfortabler (ich halte mein Alu Rahmen jedoch mind. gleichwertig wie ein Carbonrahmen aus der Einstiegsklasse).

Mein Gravel ist sicher nicht unkomfortabler als mein Rennrad mit Reynolds 531, was ich nicht auf die Reifen zurückführe (32 vs 28). Tange Infinity (nicht mtb!) empfinde ich ähnlich. Ich hab noch Rad aus der unteren Tange Klasse, also Chromo, das ist schon unkomfortabler. Ein Stahlrad mit oversized Rohren habe ich wieder abgegeben, da mir deutlich zu steif/hart.

Man kann hier also nicht verallgemeinern, zum Komfort gehört deutlich mehr als nur die Materialart. Bei den einzelnen Materialien gibt es mehr als nur eine Sorte und dann spielt die Machart des Rahmen auch noch eine große Rolle. Es spielen einfach zu viele Variablen mit rein, wenn man dann noch die Anbauteile betrachtet.

Bremsscheiben sind sicher älteren Bremssystemen überlegen. Hier stellt sich jedoch die Frage ob man es wirklich braucht? Das hängt sehr vom indivduellen Nutzung und das Terrain ab. Wirklich ausgereizt habe ich die Scheibenbremsen an meinem Gravel noch nie. Jeodch mir bei Nässe schon mal bessere Bremskraft bei den Felgenbremsen gewünscht, war jedoch nie so, dass es nicht ausgereicht hätte. Angenehmer ist es bei Nässe aber schon mit Scheibenbremsen, da ich mir da einfach weniger Sorgen mache.
 
Man kann hier also nicht verallgemeinern, zum Komfort gehört deutlich mehr als nur die Materialart.
Das habe ich auch schon erfahren dürfen, sowohl in die eine als auch in der andere Richtung bei Stahl.
Der Pacer von Kuwahara ist für mich persönlich das bisher beste aus Stahl was mir bisher über den Weg gelaufen ist.
Mit guten Cantis bekomme ich die beiden auch ganz gut zum stehen.
Aber bei Abfahren mit Nässe muss man das einfach beachten

Klar Scheibenbremse ist klar im Vorteil.
Ich habe ein S- Pedelec für das schnelle Pendeln zur Arbeit, da sind sie natürlich Pflicht.

@Grunelli hat glaube ich einmal am Pacer eine Scheibenbremse nachgerüstet, das war aber auch nicht wirklich erfolgreich (korrigiert mich bitte, wenn ich das falsch in Erinnerung habe)
 
was hast du denn da für einen Alu-Rahmen ?
Ich fahre das Giant Revolt 0 aus 2021. Der Rahmen (und auch die Nachfolger) wurde auch bei diversen Kritiken sehr positiv bewertet.

(ich muss aber auch dazu schreiben, dass ich sehr gut trainiert bin. Jahre lang Laufen, Yoga, funktionelles Krafttraining. Sitze dadurch sehr gut und auch aktiv auf dem Rad, Muskulatur dämpft halt auch einiges weg)
 
Ich weiß, die Geschmäcker sind verschieden. Aber ein Fully mit Krummbügel?

Wäre jetzt auch nicht mein erster Gedanke gewesen, aber das Rad war da und es funktioniert hervorragend. Sehr kraftsparend, grade wenn man lange Trails oder grobe Wege fährt. Halt ein MTB mit den Vorzügen eines Krummbügels.

Und ich kann schon ziemlich damit scheppern:cool:
 
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Wäre jetzt auch nicht mein erster Gedanke gewesen, aber das Rad war da und es funktioniert hervorragend. Sehr kraftsparend, grade wenn man lange Trails oder grobe Wege fährt. Halt ein MTB mit den Vorzügen eines Krummbügels.

Und ich kann schon ziemlich damit scheppern:cool:
jegliches Geläuf, das nicht von den dicken Schlappen einigermassen weggebügelt wird, möchte ich persönlich nicht mit einem Krummbügel fahren und hat für mich auch nix mehr mit "Gravel" zu tun.
Aber das Rad muss ja für dich passen und dir Spass machen ! ;)
 
Nachdem mir dieser Thread geholfen hat Grundlagen und Anregungen zu finden (danke dafür) denk ich ist es Zeit das Ergebnis meines Umbaus zu teilen.
Basis ist ein 2012er Bergamont Revox Team 29er Rahmen welcher mir für einen schmalen Taler zugeflattert ist. DT Swiss G540 Laufräder mit 370er Naben fast neu gab es auch günstig. Dazu noch Carbom Gabel, Lenker, Vorbau und Sattelstütze vom Chinamann des Vertrauens, GRX600 1x11 Schalthebel, GRX400 Bremse, GRX812 Schaltwerk sowie XT 1-fach Kurbel, Schwalbe G-One Pro, TPU Schläuche und SQ-Lab 614 Sattel
Da die Kettenlinie mit serienmässig 52mm Shimano Standard bei nem Non Boost Hinterrad nix taugt hab ich beim Kettenblatt die Kunstoffecken abgefeilt und umgedreht montiert, komme so auf knapp unter 49mm - perfekt.

Alles zusammen macht 8,6 kg und geht richtig gut vorwärts.

P.S. Geometrie war anfangs noch nicht perfekt, nachdem ich den 90mm Vorbau gegen einen mit 60mm getauscht ist es aber super komfortabel.
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Ich spiele mit dem Gedanken, von Bar End Shiftern auf STI umzurüsten. Das ganze bei 9x2-fach Shimano. Ich bin auf der Suche nach Möglichkeiten auf die Sensah Ignite STIs gestoßen, da es die offensichtlich in Silber gibt und ich die ziemlich schick finde. Nach meinen Wissensstand sollten die mit Shimano 9-fach kompatibel sein. Hat hier zufällig schonmal jemand Erfahrungen damit?

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Nach meinen Wissensstand sollten die mit Shimano 9-fach kompatibel sein.
Ja, so ist es. 👍

Habe die Sensah Ignite an zweien meiner Räder. Nicht perfekt, aber wirklich sehr preiswert (schneller Ali: unter 50,-).
Bremszug wechseln ist simpel - Schaltzug dagegen eine wirklich elende Fummelei (wird mit Schaltzügen geliefert), etwas schneller gehts, wenn der komplette Brems-Schaltgriff vom Lenker abmontiert wird. Die Hoods halten max. 3 Jahre, dann werden sie klebrig, dehnen sich labbrig und reißen (Ersatz <3,-).

Schalten gleichzeitig mit Bremsen ist blockiert - blöd, wenn man an eine rote Ampel aufläuft. Die Überstzung / Seilholeweg der Bremshebel ist auch für V-Bremsen & Cantis geeignet, bei mechan. Scheibenbremse (Avid BB) ist rel. viel Handkraft erforderlich.
Insges. kann ich mit den Nachteilen akzeptabel leben.

Schaltkomfort & Präzision sind selbst bei den einfachen SORA's deutlich besser.
Meine Empfehlung: Sensah nur, wenn's billig sein soll.
 
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Ja, so ist es. 👍

Habe die Sensah Ignite an zweien meiner Räder. Nicht perfekt, aber wirklich sehr preiswert (schneller Ali: unter 50,-).
Bremszug wechseln ist simpel - Schaltzug dagegen eine wirklich elende Fummelei (wird mit Schaltzügen geliefert), etwas schneller gehts, wenn der komplette Brems-Schaltgriff vom Lenker abmontiert wird. Die Hoods halten max. 3 Jahre, dann werden sie klebrig, dehnen sich labbrig und reißen (Ersatz <3,-).

Schalten gleichzeitig mit Bremsen ist blockiert - blöd, wenn man an eine rote Ampel aufläuft. Die Überstzung / Seilholeweg der Bremshebel ist auch für V-Bremsen & Cantis geeignet, bei mechan. Scheibenbremse (Avid BB) ist rel. viel Handkraft erforderlich.
Insges. kann ich mit den Nachteilen akzeptabel leben.

Schaltkomfort & Präzision sind selbst bei den einfachen SORA's deutlich besser.
Meine Empfehlung: Sensah nur, wenn's billig sein soll.

Danke Dir, sehr hilfreich!
 
Darf ich hier auf einen Rahmen hinweisen, den ich gerade im Classic Basar verkaufe?

Ideale Basis für einen Dropbar Aufbau, weil von Centurion extra dafür konzipiert.
Sehr kurzes Oberrohr und Schaltsockel am Unterrohr.

 
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