Nachteile Dienstrad über JobRad

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Moin,
ich ärgere mich grad mega das ich meinen neuen Gravler über JobRad geholt habe. Wie ich leider erst im nachhinein festgestellt habe hat das Leasing entscheidene Nachteile die meiner Meinung nach den finanziellen Vorteil nicht aufwiegen. Diese werden nirgends erwähnt bzw sind auch hier meines Wissens nach noch nicht diskutiert worden.
  1. Der Hersteller meines Rades gewährt lebenslange Garantie für den Erstbesitzer auf den Rahmen, Gabel und die Laufräder. Wenn ich nach 3 Jahren das Rad übernehme, würde ich diese Garantie verlieren da ich nicht Erstbesitzer bin sondern JobRad. Man ist auf die Kulanz des Herstellers dann angewiesen.
  2. Im Falle eines Diebstahls des Rades würde meine Leasingvertrag sofort beendet. Meine bisher gezahlten Leasingraten bekomme ich nicht erstattet. JobRad hat das Rad ja mit Vollkasko versichert und würde vermutlich den vollen Kaufpreis zurück erstattet bekommen wobei ich komplett leer ausgehe mit dem Verlust der Leasingrate. Im schlimmsten Fall wird das Rad kurz vor Leasingende gestohlen, wobei mein Schaden dann nicht unerheblich wäre. Meine Hausratversicherung würde mir den Kaufpreis komplett ersetzen, wenn ich der richtige Besitzer wäre. Auch ein entscheidender Nachteil der nirgends erwähnt wird. JobRad gewährt max 50% Erlass auf den nächsten Leasingvertrag unter bestimmten Vorraussetzung. Das wars. Es würde sich also für JobRad richtig lohnen die Räder klauen zu lassen kurz vor Ablauf der Leasingzeit (Spass). Ich weiss, mal zahlt eine Nutzungsrate und keine Kaufrate, trotzdem sicher ärgerlich wenn der Fall eintreten sollte
  3. Nach Ablauf der 3 Jahre kann man das Rad zum Restwert kaufen. Man bekommt dann aber nur eine Rechnung über den Restwert der deutlich niedriger ist als der eigentlich Wert. Im Falle eines Diebstahls würde meine Hausrat dann auch nur diesen Wert zaheln. Also auch Mist.
Ich hoffe dem einem oder anderen helfen die Infos bei der Entscheidung
 
Zuletzt bearbeitet:
Hilfreichster Beitrag geschrieben von Altmetal

Hilfreich
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1) Erstbesitzer bist ja immer du (gewesen) ... JobRad ist nur Eigentümer. Also sollte das kein Problem sein.
2) das mit dem Diebstahl und 50% Nachlass steht prominent in den FAQ auf der Homepage. Und wenn die HausratVers. auch außerhalb der Wohn/Kellerräume greifen soll, dann ist meist ein Aufpreis zu zahlen. Schau mal genau in die Vers.bedingungen von JobRad, oft haften die "nur" subsidiär, d.h. oftmals reguliert eh bereits die Hausratvers. den Schaden.
3) du kannst nicht beide Vorteile haben. Hoher "Kauf"restpreis und keine Steuern zahlen ... denn JobRad übernimmt laut deren FAQ ja die Einkommenssteuer. Sonst müsstest du bei hohem echten Restwert und niedrigem Restwert lt. Leasingvertrag ja die Differenz versteuern.
und ganz ehrlich ... viele Versicherungen gibt es nicht, die den tatsächlichen Neuwert - egal wie alt das Bike wäre - ersetzen, wenn dann nur mit erhöhten Prämien. Da würde ich gerne den Auszug der Polizze mal sehen.
 
JobRad gewährt max 50% Erlass auf den nächsten Leasingvertrag
Finde ich eigentlich ziemlich gut!
Ansonsten ist da jetzt eigentlich nichts dabei, was mich überraschen würde.
Insbesondere Punkt 3: du kaufst einen gebrauchten Gegenstand, dafür bekommst du doch nirgends eine Rechnung über den Neupreis. Als Nachweis für den Neupreis hast du ja den Leasingvertrag.
Im Falle eines Diebstahls würde meine Hausrat dann auch nur diesen Wert zaheln.
Mehr Schaden ist dir ja auch nicht entstanden.
 
Im Falle eines Diebstahls des Rades würde meine Leasingvertrag sofort beendet. Meine bisher gezahlten Leasingraten bekomme ich nicht erstattet. JobRad hat das Rad ja mit Vollkasko versichert und würde vermutlich den vollen Kaufpreis zurück erstattet bekommen wobei ich komplett leer ausgehe mit dem Verlust der Leasingrate. Im schlimmsten Fall wird das Rad kurz vor Leasingende gestohlen, wobei mein Schaden dann nicht unerheblich wäre.
Kannst du mal erklären, worin dein Schaden bei einem Diebstahl bestünde? Und noch obendrein 'ein nicht unerheblicher Schaden'?

Die Leasingraten sind doch die Nutzungsgebühren für die bis dahin Nutzungsdauer, und nicht etwa für einen Ratenkauf ! Da hast du das Leasing anscheinend gründlich missverstanden.

Wenn du später ein Gebrauchtrad kaufen willst, dann kannst du eines auch vom üblichen Gebrauchtmarkt kaufen.
 
Der Hersteller meines Rades gewährt lebenslange Garantie für den Erstbesitzer auf den Rahmen, Gabel und die Laufräder. Wenn ich nach 3 Jahren das Rad übernehme, würde ich diese Garantie verlieren da ich nicht Erstbesitzer bin sondern JobRad.
Das würde mich tatsächlich interessieren, wie das der Hersteller sieht. Man kann ja den Leasingvertrag vorlegen.

Viele geben 5 Jahre, was auch länger ist, als der Leasingvertrag.
 
einfach locker durch die Hose atmen.
das Leasing einfach weiter laufen lassen, und entspannt in die Zukunft schauen das alles gut geht.

Leasing/Miete braucht man aber eig nur, wenn man etwas umbedingt zur Erwerbserbringung in genau dieser Form benötigt, aber für einen Kauf nicht finanzstark genug dasteht,
oder nicht dauerhaft benötigt.
 
Ich hatte bislang keine Probleme, das jeweilige Rad beim Hersteller gleich nach Leasingstart auf mich zu registrieren. Damit lief/läuft dann auch die Garantie auf mich.

Ich habe bisher auch von jedem Händler, bei dem ich ein Rad geleast habe, eine Kopie der Rechnung erhalten, die der Leasingfirma gestellt wurde. Einfach mal fragen. Dann hat man was beim späteren Weiterverkauf.

Das Leasingrad gehört der Leasingfirma. Diese vermietet es an Deinen Arbeitgeber, der überlässt es Dir und dafür zahlst Du "Miete", die Leasingraten. Dir gehört zunächst nix.
Wenn das Rad nun geklaut wird und Du erneut eines leasen willst, werden zumindest bei meinem Leasinggeber 50% der bisher gezahlten Raten vom Neupreis des nächsten Bikes abgezogen. Das ist doch schon mal nicht schlecht.

Je später das Rad geklaut wird, umso "besser" für Dich. Wenn Du 200 Euro Leasingrate hast (Brutto-Rate, nicht das was Dir im Netto fehlt) hast Du bspw. nach 34 Monaten 6800 Euro gezahlt, der Neupreis des neuen Rads reduziert sich also um 3400 Euro. Entsprechend deutlich niedriger sind dann Deine neuen Leasingraten, so dass Du den "Verlust" des ersten Bikes ausgeglichen bekommst.

Ob das bei Jobrad auch so läuft weiß ich nicht. Ob die Hausratversicherung für ein Rad bezahlen würde, das einem nicht gehört, weiß ich auch nicht.

Über all das kann und muss man sich aber vor Abschluss eines Dienstrad-Leasings informieren. Dann muss man sich hinterher nicht darüber ärgern.
 
Blöde Frage: Mir wurde mein Jobrad gestohlen und ich bin dabei ein neues zu beantragen.

Wie funktioniert das mit dem Nachlass? Weis das jemand?
 
Habe gerade nachgefragt.

Ich hatte das Versicherungspaket pro, die Ermäßigung gibts nur mit Pro+ das ist aber neu und gabs vor 18 Monaten noch nicht als ich den Vertrag abgeschlossen habe.

War wieder klar.
Aber da gab es doch bestimmt auch schon irgendwelche Regelungen.
Ich meine, ich hätte schon früher gelesen, dass auch Jobrad dem Nutzer da entgegenkommt.
 
Habe gerade nachgefragt.

Ich hatte das Versicherungspaket pro, die Ermäßigung gibts nur mit Pro+ das ist aber neu und gabs vor 18 Monaten noch nicht als ich den Vertrag abgeschlossen habe.

War wieder klar.
Zu unterschiedlichen Versicherungen finde ich auf der Seite von Jobrad nichts.
Varianten gibt es nur bei Service-Leistungen.

Zum Thema Diebstahl, ohne Einschränkungen von Versicherungsleistungen steht auf der Jobrad-Infoseite, dass Du den Diebstahl bei der Assona (Versicherung) melden musst und dann, wenn von dort alle Bestätigungen vorliegen:

Erst, wenn der Diebstahl bzw. Schaden durch die Versicherung reguliert ist, kannst du ein neues Dienstrad beantragen. Gehe dabei bitte wie folgt vor, damit wir dir 50 % der bereits geleisteten Raten anrechnen können:

  1. Suche dir innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Einzelleasingvertrags ein neues Rad im JobRad®-Fachhandel. Beträgt der Wert mindestens 70 % des alten Rads, ist die oben beschriebene Anrechnung der Raten möglich.
  2. Sende das Fachhandelsangebot oder den Angebotscode mit dem Betreff „Folgeleasing nach Diebstahl/Totalschaden“ an [email protected].
  3. Bitte warte ab, bis JobRad® deinen Antrag im JobRad®-Portal angelegt hat und werde bis dahin dort nicht selbst aktiv. Anderenfalls ist es aus vertragsrechtlichen Gründen nicht möglich, bisher geleistete Zahlungen anteilig anzurechnen!
  4. Wir legen im JobRad®-Portal deines Unternehmens einen JobRad®-Antrag für dich an und teilen dir anschließend die Auftragsnummer sowie die weitere Vorgehensweise mit.
  5. Alles Weitere läuft wie gewohnt: Du reichst deinen Bestellantrag ein und am Ende nimmst du dein neues JobRad® in Empfang. Wir wünschen jetzt schon eine gute und sichere Fahrt!

Laut Jobrad ist die entspr. Diebstahlversicherung immer inklusive. Von Pro, Pro+ steht da nix.
Hast Du eine andere Leasingfirma?

https://www.jobrad.org/arbeitnehmer/versicherung
 
Zu unterschiedlichen Versicherungen finde ich auf der Seite von Jobrad nichts.
Varianten gibt es nur bei Service-Leistungen.

Zum Thema Diebstahl, ohne Einschränkungen von Versicherungsleistungen steht auf der Jobrad-Infoseite, dass Du den Diebstahl bei der Assona (Versicherung) melden musst und dann, wenn von dort alle Bestätigungen vorliegen:

Erst, wenn der Diebstahl bzw. Schaden durch die Versicherung reguliert ist, kannst du ein neues Dienstrad beantragen. Gehe dabei bitte wie folgt vor, damit wir dir 50 % der bereits geleisteten Raten anrechnen können:

  1. Suche dir innerhalb von sechs Monaten nach Ende des Einzelleasingvertrags ein neues Rad im JobRad®-Fachhandel. Beträgt der Wert mindestens 70 % des alten Rads, ist die oben beschriebene Anrechnung der Raten möglich.
  2. Sende das Fachhandelsangebot oder den Angebotscode mit dem Betreff „Folgeleasing nach Diebstahl/Totalschaden“ an [email protected].
  3. Bitte warte ab, bis JobRad® deinen Antrag im JobRad®-Portal angelegt hat und werde bis dahin dort nicht selbst aktiv. Anderenfalls ist es aus vertragsrechtlichen Gründen nicht möglich, bisher geleistete Zahlungen anteilig anzurechnen!
  4. Wir legen im JobRad®-Portal deines Unternehmens einen JobRad®-Antrag für dich an und teilen dir anschließend die Auftragsnummer sowie die weitere Vorgehensweise mit.
  5. Alles Weitere läuft wie gewohnt: Du reichst deinen Bestellantrag ein und am Ende nimmst du dein neues JobRad® in Empfang. Wir wünschen jetzt schon eine gute und sichere Fahrt!

Laut Jobrad ist die entspr. Diebstahlversicherung immer inklusive. Von Pro, Pro+ steht da nix.
Hast Du eine andere Leasingfirma?

https://www.jobrad.org/arbeitnehmer/versicherung

Eigentlich denke ich es ist die gleiche aber Jobrad Österreich.
 
Moin,
ich ärgere mich grad mega das ich meinen neuen Gravler über JobRad geholt habe. Wie ich leider erst im nachhinein festgestellt habe hat das Leasing entscheidene Nachteile die meiner Meinung nach den finanziellen Vorteil nicht aufwiegen.
immer wieder das gleiche, wieso macht man sich nicht vorher schlau was man da abschließt??? ach ja vergessen, sobald man was "absetzen" kann ist alles wichtige unwichtig. auch das man weniger in die rente ...einbezahlt will keiner hören, nach dem motto die paar euros. die paar machen sich schon bemerkbar z.b. wenn man den job verliert und der jobcenter dann die gehaltsabrechnung zu rate zieht. auch verliert man da sofort das rad, das dem arbeitgeber gehört. drum lese richtig wer sich ewig bindet. und aktuell kauft man ein rad preiswerter als das man es least........

nur einer von vielen hinweisen im www

Nachteile im Detail:
  • Feste Laufzeit (36 Monate):
    Du musst das Beschäftigungsverhältnis für die gesamte Zeit aufrechterhalten, sonst drohen Kosten oder komplizierte Regelungen, so BusinessBike und der ADFC.
  • Geringere Sozialleistungen:
    Durch die Gehaltsumwandlung sinkt das Bruttoeinkommen, was sich minimal auf Rentenansprüche, Krankengeld oder Arbeitslosengeld auswirken kann, laut der Arbeiterkammer OÖ und BusinessBike.
  • Jobwechsel:
    Wenn du das Unternehmen verlässt, muss das Rad meist zurückgegeben oder vom Händler überprüft werden, was zu Kosten führen kann, falls es nicht mehr im Top-Zustand ist, so BusinessBike und JobRad.
  • Ende der Laufzeit:
    Nach 3 Jahren musst du das Rad entweder zum Restwert (ca. 15-18%) kaufen, zurückgeben oder es können Restzahlungen anfallen, je nach Anbieter und Zustand, siehe auch JobRad.
  • Schäden/Diebstahl:
    Ein geklautes Rad ist teuer, wenn keine spezielle Versicherung abgeschlossen wurde, sagt BusinessBike.
  • Mögliche Kostenfallen:
    Vorzeitige Beendigung oder Nutzerwechsel können unerwartete Kosten verursachen, erklärt Adam Riese.
 
immer wieder das gleiche, wieso macht man sich nicht vorher schlau was man da abschließt??? ach ja vergessen, sobald man was "absetzen" kann ist alles wichtige unwichtig. auch das man weniger in die rente ...einbezahlt will keiner hören, nach dem motto die paar euros. die paar machen sich schon bemerkbar z.b. wenn man den job verliert und der jobcenter dann die gehaltsabrechnung zu rate zieht. auch verliert man da sofort das rad, das dem arbeitgeber gehört. drum lese richtig wer sich ewig bindet. und aktuell kauft man ein rad preiswerter als das man es least........

nur einer von vielen hinweisen im www

Nachteile im Detail:
  • Feste Laufzeit (36 Monate):
    Du musst das Beschäftigungsverhältnis für die gesamte Zeit aufrechterhalten, sonst drohen Kosten oder komplizierte Regelungen, so BusinessBike und der ADFC.

  • Geringere Sozialleistungen:
    Durch die Gehaltsumwandlung sinkt das Bruttoeinkommen, was sich minimal auf Rentenansprüche, Krankengeld oder Arbeitslosengeld auswirken kann, laut der Arbeiterkammer OÖ und BusinessBike.

  • Jobwechsel:
    Wenn du das Unternehmen verlässt, muss das Rad meist zurückgegeben oder vom Händler überprüft werden, was zu Kosten führen kann, falls es nicht mehr im Top-Zustand ist, so BusinessBike und JobRad.

  • Ende der Laufzeit:
    Nach 3 Jahren musst du das Rad entweder zum Restwert (ca. 15-18%) kaufen, zurückgeben oder es können Restzahlungen anfallen, je nach Anbieter und Zustand, siehe auch JobRad.

  • Schäden/Diebstahl:
    Ein geklautes Rad ist teuer, wenn keine spezielle Versicherung abgeschlossen wurde, sagt BusinessBike.

  • Mögliche Kostenfallen:
    Vorzeitige Beendigung oder Nutzerwechsel können unerwartete Kosten verursachen, erklärt Adam Riese.

Jein das würde ich so nicht sagen Jobrad kann durchaus Vorteile bieten.

Mein Arbeitgeber zahlt mir 50€ monatlich zum Jobrad dazu. Mein Rad ist recht günstig und so bezahle ich im Monat effektiv 25€ netto, über die gesamte Laufzeit inkl. Versicherung und letzter Rate knapp 1550€.

Mit dabei sind Verschleißteile um 150€ pro Jahr, nicht viel aber sind auch 600€ da die 150€ sicherlich Jährlich ausgeschöpft sind. (2 Reifen, eine Kette und ein Lenkerband und die 150€ sind voll)

Ich habe auch nachgerechnet was das für die Pension heisst: knapp unter 2€ monatlich. Mit dem kann ich gut leben.

Klar ist es ärgerlich wenn das Rad geklaut wird aber das wurde alles Problemlos von Jobrad mit der Versicherung und dem Arbeitgeber abgewickelt. Nur dass es damals eben wie oben erwähnt diese Versicherung noch nicht gab wo man im Fall eines Diebstahls 50% der bisherigen Raten angerechnet bekommt ist etwas Schade.

Aber nichtsdestotrotz bin ich mit dem Jobrad fast täglich bei jedem Wetter zur Arbeit gefahren, was mir tatsächlich um einiges mehr Geld gespart hat als die 20€ die ich monatlich dafür bezahlt hab. Um meine teuren Räder ist mir dafür zu schade und ich möchte sie auch nicht bei Wind und Wetter draussen stehen lassen.

Früher bin ich jährlich ca. 10-12tkm mit dem Auto gefahren, seitdem ich das Jobrad nutze habe ich auf meinem 14 Monate alten Auto nur 4000km. Eigentlich schade drum.


Klar wenn man sich jetzt ein Rad um 7000-8000€ least sieht die Rechnung ganz anders aus aber bei den eher günstigen Rädern kann sich Jobrad schon lohnen.
 
Klar wenn man sich jetzt ein Rad um 7000-8000€ least sieht die Rechnung ganz anders aus aber bei den eher günstigen Rädern kann sich Jobrad schon lohnen
Bei teureren Rädern ebenso.
Ich habe für mein letztes 6500 Euro-Rad letztlich komplett rund 5500 Euro inkl. Übernahme bezahlt.

Außerdem sind in den Jahren über 2000 Euro an Verschleißreparaturen über die Versicherung abgedeckt gewesen.

Wenn ich das selber, ohne Werkstatt und Schnäppchenkauf gemacht hätte, wären das sicher trotzdem 1000 Euro gewesen.

Für mich rechnet sich das.
 
Natürlich bietet Radleasing definitiv Vorteile. Hier geht es aber doch darum, dass sich viele inkl. dem TE davon blenden lassen und die Nachteile nicht sehen (wollen). Nachteile wie Vorteile lassen sich vor Abschluss des Vertrages in Erfahrung bringen und dann muss jeder für sich abwägen ob es sich lohnt.
Hinterher jammern, wenn man das nicht tut, ist halt unnötig. Dass das nicht alles dick kn den Broschüren steht, ist ja nicht verwunderlich. Aber das ist doch bei so ziemlich allen Produkten so.
 
Es wurde ja in div. Threads bereits erörtet:

Jobrad/Dienstrad lohnt sich nicht.
Ein reduzierte Rad via Konsumentenkredit im Vergleich schon.
 
Der Fahrradhändler freut sich, der Arbeitgeber freut sich, das Leasingunternehmen freut sich... und am Ende ein Kunde, der nur Vorteile hat.

Irgendwie hat es mir schon länger verdächtig ausgesehen, dass an dieser Rechnung was nicht stimmen kann... :D
Irgendwo muss das Geld herkommen zur Finanzierung dieser Party.
 
Es wurde ja in div. Threads bereits erörtet:

Jobrad/Dienstrad lohnt sich nicht.
Ein reduzierte Rad via Konsumentenkredit im Vergleich schon.
Und diese pauschale Aussage ist eben falsch.

Ob sich ein Dienstrad lohnt oder nicht hängt vom jeweiligen Arbeitnehmer, Arbeitgeber, persönliches Nutzungsverhalten, Leasinggeber und Preis des Bikes ab.
Beim einen kann es sich lohnen, beim anderen nicht.

Ein persönlicher Kredit = eine Verschuldung, um ein Fahrrad zu kaufen, finde ich persönlich keine gute Idee.


Und zum Thema "wer zahlt das alles":

Die Leasinggesellschaft bekommt das Geld für das Rad und die Serviceleistungen vollständig und bezahlt daraus Steuern, Gehälter und Servicekosten an Werkstätten.

Der Fahrradhändler bekommt eine reduzierte Marge (ähnlich wie der Rabatt an den Direktkäufer), die sich für ihn hoffentlich rechnet. Im Anschluss, wenn es ein Händler vor Ort ist, hat er ggfs. einen Kunden, der Einnahmen in der Werkstatt generiert.

Der Arbeitnehmer bekommt die Leasinggebühr (abzüglich eines variablen Zuschusses vom Arbeitgeber) vom Bruttolohn abgezogen. D.h., er zahlt den vollen Preis, hat aber im Netto weniger Verlust, weil sich seine Steuer- und Sozialabgaben verringern.
Für den AN real ist es also weniger Geld, das er bezahlt. Aus 230 Euro Leasingrate im Brutto, können (fiktiv) bspw. 130 Euro im Netto werden, die ihm tatsächlich fehlen. (Kann man sich in den Rechnern der Leasinggeber vorrechnen lassen).
Würde er das Rad direkt kaufen, müsste er alle Kosten aus dem Netto bezahlen.

Tatsächlich Verlust machen der Steuertopf und die Sozialkassen durch die entgangenen Abgaben. D.h., der Staat kann weniger Steuern ausschütten, der AN bekommt später weniger Rente, weil er weniger eingezahlt hat.

Inwieweit der allgemeine Konsum und die Steuereinnahmen ggfs. davon profitieren, dass der AN monatlich mehr Geld zur Verfügung hat, als wenn er einen Ratenkredit abbezahlen müsste oder monatlich Geld spart, um ein Rad kaufen zu können, wird wohl niemand berechnen können
 
letzten Endes ist Bikeleasing auch nur ein Finanzierungsmodell. Monatliche Raten über 3 Jahre und dann eine Schlußrate. Ich kann (mal von der Rückgabeoption angesehen) keine großen Unterschiede zur Kreditfinanzierung erkennen. Mit der ist man jedoch viel flexibler.
 
letzten Endes ist Bikeleasing auch nur ein Finanzierungsmodell. Monatliche Raten über 3 Jahre und dann eine Schlußrate. Ich kann (mal von der Rückgabeoption angesehen) keine großen Unterschiede zur Kreditfinanzierung erkennen. Mit der ist man jedoch viel flexibler.
Je nach Überlassungsvertrag und Leasinggeber sind Deine Verpflichtungen aber ggfs. andere.
Den Kredit musst Du immer bedienen, auch wenn Jobverlust, Schwangerschaft oder was auch immer die Gehaltssituation verändern.

Beim Dienstrad bist Du in solchen Fällen ggfs. aus den Zahlungspflichten raus. Außerdem taucht das Dienstrad nicht bei Schufa-Auskünften o.ä. auf.
 
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