Orbea Rallon RS im ersten Test: Die Zukunft des (E-)Mountainbikes?

Warum schreien alle nach einem größeren Akku und stärkerem Motor?
Dafür gibt es doch Räder zu genüge? Und das will das Rad doch gar nicht sein.
Man stelle sich vor, du gehst zu einem VW-Händler oder, um im Preisbereich zu bleiben😁, zum Porsche-Händler, schaust dir nen 911 Cabrio an und sagst dem Händler, dass das Fzg. ganz nett ist, aber er kein Cabrio sein darf und zu tief ist er auch usw. Jo, gibt es ja schon Porsche. Nimm halt z.B. nen Macan.
An den LA-Bikes sieht man doch auch sehr schön, dass die Sparte es geschafft hat, mehr vom Bio auf ein E zu holen, als es dass ein FP geschafft hat. Ist ne Gefühl aus meinem Umfeld und dem, was ich im Netz so lese. Also nichts verifiziertes.
Und vielleicht schafft das die Sparte noch mal mehr. Wer weiß.
Ich würde es mir wünschen, da ich die LA-Sparte als die spannendste empfinde.




Sascha
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich anders, in erster Linie schließt der Preis erstmal einen großen Teil der potentiellen Zielgruppe aus. Und das ist am Ende des Tages für Biker, die das Rad spannend und passend finden, extrem schade .
Zielgruppe bleibt sind am Ende gut betuchte, und da geht's wohl wenig um Technik Affinität
Wie das Orbea-Team schrieb, definiert der Preis die Zielgruppe. Dabei wird der Preis nicht gewürfelt oder sich am Frühstückstisch ausgedacht. Es sind betriebswirtschaftliche Parameter. Und wenn es nunmal der Preis ist, dann ist es eben so. Ein Nucloen kostet auch mehr als ein G1. Das wird nicht nur am Material festgemacht, sonder auch an der Entwicklung. Aber wie bei allen Innovationen oder neuen Ansätzen wird sich auch der Preis hier weiter nach unten bewegen.
 
An den LA-Bikes sieht Ma doch auch sehr schön, dass die Sparte es geschafft hat, mehr vom Bio auf ein E zu holen, als es dass ein FP geschafft hat. Ist ne Gefühl aus meinem Umfeld und dem, was ich im Netz so lese. Also nichts verifiziertes.
Na, ob die These wirklich Bestand hat?
Die "Umsteiger" der letzten Jahre die ich so kenne, sind hauptsächlich auf FP umgestiegen. Wenn schon, denn schon.
Da ist das leichteste/zierlichste ein Orbea Rise.
LA sind da Exoten (und auf den Wegen, wo ich so unterwegs bin, praktisch nicht existent).
 
Als Genossenschaft ist es für Orbea außerdem ein zentrales Ziel, Know-how, Entwicklung und Arbeitsplätze langfristig zu sichern und auszubauen, insbesondere im Baskenland. Eigene Entwicklung und frühes Lernen sind dafür entscheidend.
Nur kurz quer von der Seite rein: ein Hoch auf Genossenschaften und noch eins darauf, dass ihr das bei Orbea durchzieht. Find ich sehr sehr großartig und wünsch euch von Herzen Erfolg :love:
Weitermachen.
 
Also dieses Sinnbild vom trojanischen färt verstehe ich so.
Es ist klobig. Es macht eigenartige Geräusche wenn man es bewegt. Man kann es nicht draußen stehen lassen. Es fackelt dir die Bude ab wenn Pech hast. Aber es gibt genug die es für ein färt halten wollen weil es furzt. Ach und vergessen wir nicht den einzig vernünftigen, der das Kind beim Namen nennt und von den Schlangen ins Meer gezogen wird.
Laokoon, bist Du es? Weg mit Dir! Grüße, Odysseus
 
Geiles Bike! Aber ich würde das Raymon Airok kaufen. Kostet mit Bosch Motor u. XTR Di2 ab 17,7 Kg in der Top Version 8299€ Liste.
Ich wähle das Conway Ryvon. auch mit SX, ca. 19 kg, 170/170 mm, entnehmbarer Akku und damit 2x 400 Wh möglich. Und für ca. 5 Tausend Euronen zu bekommen. Aber gleicher Gedanke. Aber klar, beide sind keine Brutal-Enduros.
 
Ich finde das Bike richtig gut!

Optisch super sexy und die Integration der Technik auch absolut gelungen.

Den Einsatzzweck eines solchen Bikes sehe ich in langen Enduro-Tagen bei mäßiger Fitness. Zum Beispiel in Finale mit etwas Unterstützung aus dem Hinterland raustreten oder die klassische 3-Länder Enduro-Runde am Reschen wird damit sicher deutlich einfacher.
Nicht jeder der gern Enduro fährt, ist auch gleichzeitig ein austrainierter Sportler oder kann mit seiner Gruppe mithalten. Egal ob durch Kondition oder körperlicher Einschränkung.

Nicht jeder will ein Full Power.
Disclaimer: Ich schon, um dank Boost-Mode und großem Akku möglichst viele Laps zu schaffen.
 
Warum ist im Artikel mehrmals von "Tarnmodus etc." die Rede, schämen sich die E-Biker für ihr Motorgerät?
Warum kann man das nicht voller Stolz präsentieren....?:ka:
Weil es vielleicht Leute gibt, die wollen, dass ihr Bike auch weiterhin aussieht, wie ein Bike.
Ich persönlich finde die Formen eines klassischen MTBs einfach schön. Für mich passen da (meistens) einfach die Proportionen.
Im Gegenzug finde ich die Proportionen eines FP einfach nicht stimmig. Für mich gehört ans Tretlager keine Ausbuchtung/Geschwür/Erhebung oder was auch immer.
Auch sind mir die Unterrohre viel zu monströs/fett.
Deshalb will ich ein MTB mit Unterstützung und kein E-Bike im klassischen Sinne.
Im Grunde wie die drei Affen: nichts sehen, nichts hören und in diesem Falle auch nichts spüren (nur etwas mehr Rückenwind).




Sascha
 
Weil es vielleicht Leute gibt, die wollen, dass ihr Bike auch weiterhin aussieht, wie ein Bike.
Ich persönlich finde die Formen eines klassischen MTBs einfach schön. Für mich passen da (meistens) einfach die Proportionen.
Im Gegenzug finde ich die Proportionen eines FP einfach nicht stimmig. Für mich gehört ans Tretlager keine Ausbuchtung/Geschwür/Erhebung oder was auch immer.
Auch sind mir die Unterrohre viel zu monströs/fett.
Deshalb will ich ein MTB mit Unterstützung und kein E-Bike im klassischen Sinne.
Im Grunde wie die drei Affen: nichts sehen, nichts hören und in diesem Falle auch nichts spüren (nur etwas mehr Rückenwind).




Sascha
Das gezeigte Bike ist Bezug zu einem klassischen MTB um Welten entfernt, da müssen wir dann über Stahl reden.
 
Egal wie kleingehungert oder versteckt der Motor ist, es bleibt ein ebike. Für manche und das eigene ego schon schwierig, wenn man ertappt wird 😀

Ich finde das Konzept trotzdem gut. Etwas weniger federweg und Preis würden trotzdem reichen
 
Optisch super sexy und die Integration der Technik auch absolut gelungen.

Den Einsatzzweck eines solchen Bikes sehe ich in langen Enduro-Tagen bei mäßiger Fitness. Zum Beispiel in Finale mit etwas Unterstützung aus dem Hinterland raustreten oder die klassische 3-Länder Enduro-Runde am Reschen wird damit sicher deutlich einfacher.
Nicht jeder der gern Enduro fährt, ist auch gleichzeitig ein austrainierter Sportler oder kann mit seiner Gruppe mithalten. Egal ob durch Kondition oder körperlicher Einschränkung.
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Mein Bike wiegt vergleichbar viel und hat einen Wattmesser.
Auf meiner Lieblingsrunde muss ich ca. 20Minuten im Bereich von 230-254 Watt treten um im kleinsten Gang den finalen Anstieg zu bewältigen. Wenn ich die Tabelle richtig interpretiere müsste der Fahrer des Orbea im Ultra Modus ca. 150-180 Watt treten um den gleichen Anstieg zu bewältigen.

Jemand mit "mäßiger Fitness" fährt im Grundlagentempo eher keine 150-180 Watt. Derjenige landet mit dem Orbea dann auch sehr oft im anaeroben Bereich. Da zieht es einem im Vergleich zum unmotorisierten Rad nicht so viel später den Stecker...

Im Pinkbike Artikel wird von einer Reichweite von ca. 50km und ca. 1800hm berichtet.

Ich glaube nicht dass das Rad die Ansprüche eines Enduristen mit "mäßiger Fitness" erfüllt.

Die Aufgabe "mehr Trails in kürzerer Zeit" funktioniert damit wahrscheinlich auch eher nicht.

Im Endeffekt hat man wohl ein sehr potentes Abfahrtsgerät das sich bergauf tritt wie ein leichteres Trailbike. Objektiv gesehen wahrscheinlich der bessere Ansatz wie ein Enduro mit Leichtbaukomponenten und grenzwertigen Reifen abzuspecken.
Das Ding würde ich gerne mal ausprobieren.
 
Das Fazit auf pinkbike las ich eher so, dass der Motor an sich überflüssig ist.

Das Gerät macht Sinn als Versuchsträger für fortschreitende elektronische Komplettintegration, da kommen sicher Updates zur Di2 zwecks AI gesteuertem Schalten und Absenken der Stütze.

Die Zielgruppe der Käufer ist wohl nicht die "breite" Masse, sondern Nerds.
 
Bin überzeugter Bio Biker und meine MTBs brauchen auch fürs schalten keine Batterie…
Sofern: Ich bin kein Kunde dafür!

Auch wenn ich den dahinterliegenden Businesscase nicht kenne, glaube ich trotzdem das Orbea damit einen Volltreffer gelandet hat.
Alleine in meinem Bekanntenkreis habe ich einige die dann mit mir wieder mitfahren würden und das Kleingeld hätten. Aktuell gelten meine Touren bei denen als “Bikewandern”. 🫣Dazu noch deutlich mehr Federweg als mein Occam LT und sehr wichtig: “eigentlich” kein E-Bike, womit die alte Selbstlüge “Ich fahre ja fast ohne Unterstützung” sogar stimmt.

Schade das kein richtiger Test mit Wattmessung gemacht wurde. Wär jetzt nicht so schwer gewesen.
Naja, innovativ - eher nicht. Geil (beklopptes Wort) schon gar nicht. Was für eine ekelhafte Ressourcenverschwendung. Sind alle Menschen nur noch lethargisch und faul geworden? Volle Vernetzung - wozu?
Yikes, hast du das mit der Schreibmaschine getippt oder gemorst? Blöd wenn man nach 30 Jahren im Eis plötzlich aufgetaut wird…
Wer ernsthaft im Gelände rumwühlt, und das auch bei Piss-Wetter, braucht ein echtes bike mit Haaren auf der Brust, was nicht gleich bei Matsch und Co den Schwanz einzieht und übermäßig aufwändig gewartet werden muss.
Harter Kerl! Gehe davon aus du erdrosselst deine Hirsche mit bloßen Händen im Regen, ein Reh ist dir schon zu klein… 🤗
Was die Wartung betrifft: die stehen doch eh alle 3 Monate in der Werkstatt. Der Händler hat auch Kinder die Schuhe und iPads brauchen.
Nur kurz quer von der Seite rein: ein Hoch auf Genossenschaften und noch eins darauf, dass ihr das bei Orbea durchzieht. Find ich sehr sehr großartig und wünsch euch von Herzen Erfolg :love:
Weitermachen.
Wünsche denen auch Erfolg, aber…
Bin langjähriger (und sehr guter) Orbea Kunde und bekomme inzwischen einen allergischen Ausschlag wenn ich das mit der Genossenschaft lese. Das habe ich jedesmal als Ausrede bekommen wenn sie wieder etwas vergeigt haben (und das war nicht so selten!), die gesetzliche Gewährleistung ignoriert haben oder die Abwicklung für einen Gewährleistungstausch wieder über 6 Monate gedauert hat…
Ist deren Ausrede für “der Fehler kann ja gar nicht bei uns liegen”. Sofern ist das nur BS Marketing für “das kann ja gar nicht unsere Schuld sein”. Sorry, aber das sollte in diesem Kontext nicht fehlen.
 
Die Aufgabe "mehr Trails in kürzerer Zeit" funktioniert damit wahrscheinlich auch eher nicht.
Muss es ja vielleicht auch gar nicht. Ich finde das hier:
einige die dann mit mir wieder mitfahren würden
genau die richtige Aussage zum Einsatzgebiet.
Ich kann mit meine Jungs eigentlich nicht mehr mithalten. Obwohl sie Bio-Bikes fahren.
Und genau das wäre für DAS Ding.
Aber ja,
Die Zielgruppe der Käufer ist wohl nicht die "breite" Masse, sondern Nerds.
kann man wirklich so stehen lassen.





Sascha
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Autos war es immer so, das Leistung gekostet hat. DJI Bikes mit geiler Ausstattung bekommst für weniger, also wozu sich selbst so kastrieren für so viel Geld.
Fur minimalistisch und neue Zielgruppe passt der Preis so gar nicht. Man will eine neue Kategorie einführen in die nur absolute Besserverdiener gehören...mutiges Marketing.

Reichweite in der Realität auf ner Endurorunde bin ich wirklich Mal auf die ersten Erfahrungen gespannt (von nicht gesonderter Werbeveranstaltung)
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Autos war es immer so, das Leistung gekostet hat. DJI Bikes mit geiler Ausstattung bekommst für weniger, also wozu sich selbst so kastrieren für so viel Geld.
Na weil sonst doch jeder am Tretlager erkennt, dass Du schummelst und Dich oben am Berg dann niemand beklatscht. Das scheint ja, siehe den Nachbar-Thread, für viele sehr wichtig zu sein.
 
Bei Autos war es immer so, das Leistung gekostet hat. DJI Bikes mit geiler Ausstattung bekommst für weniger, also wozu sich selbst so kastrieren für so viel Geld.

anderes feeling. ist eher so wie ein lotus elise 1,6l mit gutem fahrer.
es muss leistung vom fahrer kommen.

würd mich extrem reizen das Bike zu fahren. so 3h, da wo full power ebikes 2 akkus aufbrauchen.
 
anderes feeling. ist eher so wie ein lotus elise 1,6l mit gutem fahrer.
es muss leistung vom fahrer kommen.

würd mich extrem reizen das Bike zu fahren. so 3h, da wo full power ebikes 2 akkus aufbrauchen.
Wenn ich sehe effizient so nen Bosch gegen meinen Shimano ist...da trittst beim orbea schon lange ein reines Biobike, also Fahrrad, also dein gutes Saturn
 
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