MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?

Rekuperation der Bremsenegie meinte ich auch nicht, sondern Akku laden durch Mittreten, z.B: bergab...das ist aber glaub nicht zu Ende gedacht 🤔
Da bin ich dabei!
Akku, am Besten das Makita 18V System nutzen, mit dem Rad voll fahren und dann damit die Kaffeemaschine, Bierkühler und Akkuflex betreiben. Oder Trailpflege mit Akkumotorsäge, Heckenscheere....Ich möchte das!

Wir müssen nur die Marketing Gang bemühen, dass das wer außer uns als Ebike kauft.🤔

Und aus Stahl soll es sein, dann können wir den Rahmen als Masse nehmen und sparen Kabel.
Und es braucht vorne und hinten Ablagen für Kaffee und Bier.
So ein kleines Windrad zur Unterstützung wäre auch ganz schick.

In Warheit wäre das aber ganz einfach lösbar als Fixi hinten und den Freilauf an die Kurbel. Der Motor ist eh auch Dynamo, musste ihm nur sagen und das Batteriemanagement informieren. Man könnte verschiedene Rekuperationsstufen als Bremse bergab nutzen. Brauch der Fahrtechnikabstinenzler gar keine Bremse mehr, kann er einfach runter schleifen. Versaut dann das Bremsengeschäft. Ein Teufelskreis.
 
zunächst hoffe ich nicht, dass das mountainbike verkümmert, wie der titel impliziert.
wir leben in einer kleinstadt im hügeligen land und ich habe vor knapp dreißig jahren mein erstes mountainbike bei radsport arnold gekauft und mein letztes vor drei jahren auch. 😃
 
nicht immer:

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We de Aff oder Babagai im Spiel sind, ist ganz schnell alles Mountainbiken...Man man man
 
Aber da geht es nur um die CE-Kennzeichnung!
CE ist weder Betriebserlaubnis, noch Gütesiegel. CE bedeutet nur, dass es in Europa verkauft werden darf, betrifft daher nur Händler.
@bike-schrauber

Als Beispiel:
Die Freigaben vom Hersteller die gefordert werden sind so Sachen wie maximale Bremsscheibendurchmesser oder freigegebener Federweg der Gabel.

Du hast ein Bike, das einen vom Hersteller freigegebenen Federweg der Gabel von 130-140mm hat.
Jetzt willst du aber eine 160mm Gabel einbauen. Darfst du machen. Du darfst auch damit fahren.
Bricht dir jetzt dein Steuerrohr weil es durch die längere Gabel zu höheren Belastungen kommt, dann sagt der Hersteller der Versicherung, dass er nicht haften muss, weil das Bike außerhalb der Freigabe betrieben wurde. Und die Frage wegen der Haftung geht weiter. Im schlimmsten Fall landet sie bei dir, weil du durch das missachten der Herstellerspezifikation grob fahrlässig gehandelt hast (unwahrscheinlich).
Ob das jetzt ein E-Bike oder Bio-MTB mit oder ohne CE war, ist dabei egal.

Der einzige Unterschied ist: Ein Händler darf dir am Bio-Bike eine Gabel außerhalb der Spezifikation verbauen (und macht sich damit im Schadensfall eventuell haftbar). Beim E-Bike darf er es dir halt erst gar nicht verkaufen.
(Er könnte aber nach einer eigenen Risikoberuteilung sich selbst das CE ausstellen, sich damit zum neuen Hersteller machen, und dir dann verkaufen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine fehlende CE Kennzeichnung kann auch zu Einschränkungen bei verschiedenen Funktionen führen, bzw dass die Funktionen oder die Ausstattung nicht der hiesigen Website entsprechen.
 
2. Wo es für Sie rechtlich relevant wird
Auch wenn der Umbau selbst nicht verboten ist, greifen im Schadensfall andere Gesetzebereiche:

  • Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG): Wenn Sie eine Bremse verbauen, für die der Rahmen des Herstellers nicht ausgelegt ist (z. B. eine extrem bissige 4-Kolben-Anlage an einer filigranen Gabel), und der Rahmen bricht, erlischt jeder Haftungsanspruch gegenüber dem Fahrradhersteller. Sie tragen das Risiko allein.
  • Zivilrechtliche Haftung (BGB § 823): Verursachen Sie einen Unfall, weil die selbst montierte Bremse versagt oder das Material überfordert war, haften Sie gegenüber Dritten mit Ihrem Privatvermögen. Eine Versicherung könnte Ihnen „grobe Fahrlässigkeit“ vorwerfen, wenn der Umbau technisch unsachgemäß war.
  • Gewährleistung: Mit dem eigenmächtigen Tausch der Bremsanlage verlieren Sie in der Regel jegliche Gewährleistungsansprüche auf den Rahmen und die damit verbundenen Komponenten gegenüber dem Verkäufer.
Ergänzender Hinweis: Die Punkte unter 2. gelten genauso auch für Fahrräder ohne Motor.
 
  • Zivilrechtliche Haftung (BGB § 823): Verursachen Sie einen Unfall, weil die selbst montierte Bremse versagt oder das Material überfordert war, haften Sie gegenüber Dritten mit Ihrem Privatvermögen. Eine Versicherung könnte Ihnen „grobe Fahrlässigkeit“ vorwerfen, wenn der Umbau technisch unsachgemäß war.
siehe meinen Beitrag:
Bei höheren Summen im Schadensfall dürften auch Versicherungen Interesse zeigen.
 
siehe meinen Beitrag:
Aber wie @sebhunter angemerkt hat, trifft das genauso auf Fahrräder ohne Motor zu.
Wenn du was außerhalb der Herstellerspezifikationen umbaust, sagt der Hersteller im Schadensfall du bist schuld und weißt damit die Schuld von sich. CE hat damit nichts zu tun.

Der Unterschied ist nur, ob dir ein gewerblicher Händler Umbauten außerhalb der Spezifikation und ohne neu ausstellen der Kennzeichnung verkaufen darf oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mal ne ketzerische Frage, warum sollte man 10 km laufen gehen 🤷🏻‍♂️,
Das hab ich mich 49 Jahre lang auch gefragt, dann bin ich ein halbes Jahr ab und an gelaufen, weil es fast ein bisschen Spaß gemacht hat und vor allem, weil man viele bunte Sportschuhe kaufen konnte.
Dann hat der Othopäde gesagt, dass das mit der Arthrose im Zeh nix mehr wird, und ich hab mir ein E-MTB gekauft. win-win sozusagen.
 
Zuletzt bearbeitet:
siehe meinen Beitrag:

Und noch eine Ergänzung: Auf welchen Schadenfall beziehst Du Dich? Welche Versicherung sollte da "Interesse" zeigen?

Mir fallen in Verbindung mit MTB drei Vericherungen ein:
  1. Private Hafpflichtversicherung: Leistet immer auch bei grober Fahrlässigkeit
  2. Unfallversicherung: Gesetzliche (Arbeitweg wenn man mit dem Rad pendelt) leistet immer auch bei grober Fahrlässigkeit. Private leistet meist auch bei grober Fahrlässigkeit.
  3. Krankenversicherung: Leistet immer bei grober Fahrlässigkeit
 
.....
Nach dem Durchlesen der mittlerweile über 2000 Beiträgen, hat sich mein Bild etwas gewandelt. Gut möglich, dass man hier in der Blase vergisst, dass viele MTB`s rein zum Transport von a nach b gekauft wurden. Das diese Käufergruppe die Unterstützung mit Handkuss annimmt und zum eBike greift, ist somit wenig verwunderlich.
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Man darf aufgrund dieser Erkenntnis daher annehmen, dass dieser auf Zelluloid im urbanen Miteinander früherer Jahre verewigte Protagonist demnach tatsächlich ein typischer Repräsentant dieser später nicht nur zum E-Bike, sondern möglicherweise sogar sogleich zum EMTB wechselnden Käuferschicht sein könnte!
 
Und noch eine Ergänzung: Auf welchen Schadenfall beziehst Du Dich? Welche Versicherung sollte da "Interesse" zeigen?

Mir fallen in Verbindung mit MTB drei Vericherungen ein:
  1. Private Hafpflichtversicherung: Leistet immer auch bei grober Fahrlässigkeit
  2. Unfallversicherung: Gesetzliche (Arbeitweg wenn man mit dem Rad pendelt) leistet immer auch bei grober Fahrlässigkeit. Private leistet meist auch bei grober Fahrlässigkeit.
  3. Krankenversicherung: Leistet immer bei grober Fahrlässigkeit
Die Versicherung interessiert es ob sie das Geld aus eigener Tasche zahlen muss oder beim Hersteller einklagen kann.
Wenn dir ein Händler ein E-Bike mit erloschenem CE, weil umgebaut, verkauft ist das natürlich leicht gefundenes Fressen für die Versicherung und trifft den Händler eventuell zusätzlich auch noch strafrechtlich.
Dir als Verunfallten kann das in dem Fall aber recht egal sein.
 
Aber wie @sebhunter angemerkt hat, trifft das genauso auf Fahrräder ohne Motor zu.
Wenn du was außerhalb der Herstellerspezifikationen umbaust, sagt der Hersteller im Schadensfall du bist schuld. CE hat damit nichts zu tun.

Mir ging es ursprünglich um die Charakteristik einer Versicherung, Zahlungen reduzieren zu wollen.

Je größer die Schadenssumme, die z. B. meine KFZ-Haftpflicht im Zusammenstoß mit einem Radfahrer begleichen soll. desto größer ist ihr Interesse am techn. Zustand des Fahrrads.
 
nur nochmal ne Frage zum Titel des Themas.
"Warum verkümmert das Mountainbike?"

wie kann ein "Ding" verkümmern ?!
Wenn es zuwenig bewegt wird 🤭
@hellmachine

Außer Händlern/Werkstätten kenne ich niemanden, den irgendwelche Zertifizierung interessieren.
Genau, frag mal bei einem Hersteller nach, dass du die Bremsanlage am Pedelec wechseln willst.
Poste die Antwort gerne hier. Man wird zumindest keine Haftung übernehmen, vermutlich auch erwarten, das du zu deinem Händler gehst. Daher ist es für Händler.
https://www.elektrofahrrad24.de/blog/e-bike-leitfaden-teiletausch-am-ebike
https://www.adfc.de/artikel/umbauten-an-pedelecs
Aber macht, was ihr wollt, wir reden schon wieder viel zu viel über eure Probleme, die ich ohne Motor nicht habe 😎
Abgesehen davon, dass wie von einem anderen Nutzer erwähnt, das sowieso mittlerweile fast überall drauf steht. Und dafür muss ich jetzt in ein Zweitforum wechseln oder wie? Weil ich die gleichen Kryptotals und die gleiche XT Schaltung und den gleichen OneUp Lenker und die gleichen MT5 Bremsen fahre wie jeder Andere auch?
Deswegen wird der Kram auch immer schwerer, danke dafür 🥳
Muss man da auf Zwang ne Zweiklassengesellschaft herbeibeschwören?
Wenn das überhaupt jemand macht, dann eMTB-News, und die haben es eigentlich gut gemeint 🤷‍♂️
Wenn ich hier im Eco Mode die Landstraßen auf dem Weg zum Wald der Wahl bewältige
Too much information 🙋
 
Zuletzt bearbeitet:
In der münchner Fußgängerzone ist ja Radverbot, da rechnet man nicht in der früh mit Radlern....

2.000 🏆 ...kann dann zu! :D
Vor 29 Jahren sind wir in der Fußgängerzone mal am Sonntag in der Früh um 6 von der Polizei angehalten worden, weil man nicht auf dem Gepäckträger mitfahren darf. Ob die heute noch Zeit haben, sowas zu kontrollieren?
Mein "Argument", es wäre ja nicht mal ne öffentliche Straße wurde damit gekontert, dass man hier gar nicht Radfahren darf. Hab ich akzeptiert.

So, jetzt weiter mit den Trainingstipps und Leistungsanalysen. Wer ist denn hier eigentlich der Stärkste?
 
Mir ging es ursprünglich um die Charakteristik einer Versicherung, Zahlungen reduzieren zu wollen.

Je größer die Schadenssumme, die z. B. meine KFZ-Haftpflicht im Zusammenstoß mit einem Radfahrer begleichen soll. desto größer ist ihr Interesse am techn. Zustand des Fahrrads.
Das hast du aber genauso beim Bio MTB.

Genau, frag mal bei einem Hersteller nach, das du die Bremsanlage am Pedelec wechseln willst.
Poste die Antwort gerne hier. Man wird zumindest keine Haftung übernehmen, vermutlich auch erwarten, das du zu deinem Händler gehst.
Und jetzt frag den selben Hersteller mal das gleiche nur bei einem Bio MTB. Du wirst die selbe Antwort bekommen: Nämlich, dass er auch da keine Haftung übernimmt wenn du daran rumbastelst.
Siehe FAQ von Cube, keine Unterscheidung zwischen Pedelec und Bio:
1770216803942.png


Der Unterschied gilt nur für Händler. Bei Pedelecs MÜSSEN! die sich an die geltenden Regeln für Bauteiletausch halten damit die CE-Kennzeichnung gültig bleibt und das Bike / der Umbau verkauft werden darf.
Beim Bio MTB dürfen sie dir Verkaufen, was du/sie wollen. Machen sich aber eventuell haftbar wenn sie sich nicht an die Herstellerfreigaben halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau, frag mal bei einem Hersteller nach, das du die Bremsanlage am Pedelec wechseln willst.
Poste die Antwort gerne hier. Man wird zumindest keine Haftung übernehmen, vermutlich auch erwarten, das du zu deinem Händler gehst. Daher ist es für Händler.
https://www.elektrofahrrad24.de/blog/e-bike-leitfaden-teiletausch-am-ebike
https://www.adfc.de/artikel/umbauten-an-pedelecs
Aber macht, was ihr wollt, wir reden schon wieder viel zu viel über eure Probleme, die ich ohne Motor nicht habe

Wenn Du die Bremsanlage an Deinem MTB tauschst, wird der Hersteller genauso keine Haftung übernehmen, wieso sollte er auch?

Das sind "Probleme" die alle Radlfahrer betreffen. Die sind aber mehr oder weniger irrelevant.
 
Ich denke selbst hier im Forum sind die "Sportler" in der Minderheit.
Nach 20 Jahren hier wage ich zu behaupten, dass es früher tatsächlich anders war. In letzter Zeit spiele ich immer öfter mit dem Gedanken mich von hier zurück zu ziehen. Ja, ich bin ein Marathonfahrer, der gerne Berg h
och fährt. Ja, ich fahre viel Enduro und sehr gerne bergab. Und Gravel, und Rennrad, und auch mal im Park. Aber ich bin noch keinen Meter mit E gefahren und hoffe mit meinen 62 Lenzen, dass ich das noch ein paar Jahre machen kann. Der Treppenlift kommt früh genug.
Wahrscheinlich werden die zwei Foren in naher Zukunft sowieso zusammengefasst. Spätestens dann bin ich mal weg. Nicht mehr meine Welt.
 
Trotzdem finde ich es nicht richtig, Ebiker zu mobben. Das empfinde ich genauso intolerant, wie manche Wanderer Bikern gegenüber eingestellt sind.

Da ebiker in der Überzahl sind, funktioniert "mobbing" nicht.
Eigentlich auch nur gegen Einzelpersonen.
Da es sich hier aber um grosse Gruppen handelt, würde ich von einem Interessenkonflikt sprechen. Also was ganz normales, übliches.

Wenn ebiker hier nicht "erwünscht" sind, werden sie ja nicht ausgegrenzt. Sie haben ja unter emtb-news.de eine Plattform.
Männer werden ja in der Damen Sauna auch nicht ausgegrenzt! Ausser man denkt woke.
 
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