LRS behalten oder neu und besser
Hallo zusammen,
bin amüberlegen, ob ich für mein Bike den aktuellen LRS behalten oder ihndurch einen wertigerer LRS ersetzen soll. Da ich mich nicht besondersgut auskenne und durch und mit recherchieren nicht viel weiter komme,bitte ich euch um Ideen.
Lohnt es sich, in eienen neuen LRS zu investieren und welche Vorteile habe ich gegenüber dem aktuellen?
- Bike: Salsa Cutthroat
aktueller LRS:
Vorderrad: Shimano TC500-15-B 15 x 110 mm Nabe, WTB ST 25 TCS 2.0 29" Felge, 32 Loch. Hinterrad: Shimano TC500-HM-B 12 x 148 mm Nabe, WTB ST 25 TCS 2.0 29" Felge, 32 Loch. Reifen: Teravail Sparwood, 29 x 2.2"
- Laufradgröße
MTB Boost, also 29" 15x110 und 12x148, beide gerne mit Centerlock, HR Nabe MicroSpline
- Reifen
Der LRS soll für Reifen von 29 x 2,00 bis 29 x 2,35 geeignet sein, montiert wird Tubeless
- Fahrstil und Einsatzbereich
Asphalt, Gravel-/Waldwege im Mischbetrieb, leichte Trails (S0 und S1), Radreisen (auch mit Schotterwegen), keine Rennen oder Expeditionen- Gewicht
bis zu 115 Kg bei Radreisen für Fahrer, Rad und Ausrüstung. Braucht es für das Systemgewicht Sicherheitsreserven?
- Budget
ca. 750€
- Kaufen wo?
Tendenz Laufradbauer oder System-LRS- Prio: Zuverlässigkeit - Stabilität - Gewicht - Steifigkeit - Optik
- Material und Gewicht
Alu, gerne ca.1800g, wenn das sinnvoll möglich ist.
- Ideen
Laufradbauer: Naben: Hope Pro5, oder DT350, Aivee, Felgen Alu 25 – 30 mm Maulweite
System-LRS: z. B. DT Swiss XR 1700 SPLINE 29 Zoll oder ähnliches
Freu mich sehr über euren Input, lieben Dank!
Das ist zwar ne ziemlich alte Leier von mir, aber es lohnt sich dennoch sie zu wiederholen, da diese Felgen ja leider noch immer nicht ausgestorben sind:
Diese WTB Felgen, die bei dir drinstecken, sind nicht gerade das Maß aller Dinge. Ich finde diese Felgen nicht sonderlich gut, da sie sehr weich agieren, dazu neigen unter größerer Belastung zu chippen und schnell verdellen. Größere Touren mit Gepäck und in die Pampa würde ich damit als Himmelfahrtskommando bezeichnen - kann aber gut sein, dass ich damit zu negativ bin. Der ein oder andere hat so einen Trip bestimmt auch mit solchen Felgen schon überlebt, aber wenn man sich schon vorher Gedanken darüber macht, ob dieses Material das Richtige ist, dann sollte man die Gelegenheit ergreifen und in Neues investieren. Bestimmt kein Fehler!
Bei den Naben habe ich jetzt was diese Cues anbelangt keine sonderlich reichhaltigen Eigenerfahrungen. Ich vermute mal, die sind so auf dem Level von Deore Naben anzusiedeln? Das heißt mehr oder weniger robust und größtenteils zuverlässig, kann aber auch mal das ein oder andere Montagsmodell darunter sein und schwerer als notwendig sind sie allemal. Weiß zudem jemand, ob diese Naben nun mittlerweile umrüstbar sind oder geht das hier in alter Shimano Tradition weiter, dass es nur einen Standard pro Nabe gibt? Auf jeden Fall bist du bei Shimano Naben auf Shimano Kassetten angewiesen, was jetzt aber nicht schlecht sein muss. Auf jeden Fall günstiger als SRAM. Dennoch, in Sachen nachträglicher Umrüstung sind Shimano Naben ne Einbahnstraße mit totem Ende.
Wie es auch schon gesagt wurde, plädiere ich hier auch eher für breitere Felgen. Kommt aber auch bisschen auf die Anwendung drauf an. Wenn du bei 25mm Maulweite bleibst ist das dennoch kein Verbrechen, damit kannst du auch die Reifenbreiten aufziehen und fahren, musst dann aber eben mehr Luftdruck und damit bisschen anderes Fahrverhalten in Kauf nehmen. Breitere Reifen = weniger Luftdruck für mehr Grip sorgt eben gelegentlich für angenehmere Erfahrungen auf losem/rutschigen oder recht ruppigem Untergrund, da hier die Reifen besser arbeiten können sowie auch mehr Dämpfung reinbringen.
Wenn du nichts gegen Hookless Felgen einzuwenden hast, dann würde ich dir auch die Duke als gute Option empfehlen, wenn du lieber Hakenfelge fahren möchtest, wäre wohl die Newmen Beskar30 Light oder auch eine Syntace W28i durchaus ne sinnvolle Option.
Vg
Hexe
