Überflüssiges Relikt?: Warum Hardtails noch immer Sinn ergeben

Also ich hab ein Enduro Hardtail ein Dirtbike ein Hardtail mit Starrgabel und ein Retro Bike und muss sagen alles was du in dem Artikel schreibst stimmt. War mit dem Hardtail auch schon in Morzine und Maribor aber im Bikepark nimm ich dann einfach gern das DH Bike. Vor allem die Bremswellen gehen mir einfach zu sehr auf den Rücken. Und die Geschwindigkeit und die grösse von Jumps ist halt mit dem Hardtail irgendwo doch begrenzt. Aber sonst Top ich möchte die Hardtails nicht missen.

Das war gestern bei einer kleinen "Gravel" Runde
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Ursprünglich als Winter-MTB aufgebaut fahre ich mein Podsol mittlerweile das ganze Jahr immer mal sehr gern.
Weil es ein einfaches, leichtes, unkompliziertes, effizientes Bike ist, das ziemlich viel mit- und Spaß macht.

Ehrlicherweise muss ich aber sagen, wenn ich nur ein Bike haben dürfte (also in einer Diktatur, in der auf den besitzt eines zweiten Rades die Todesstrafe stehen würde), dann würde ich mich doch für das Allmountain Fully entscheiden.

Jedoch würde ich eher das schwere Enduro abgeben, bevor das Hardtail gehen müsste.
 
Exklusives HT fahren ist in meinen Augen was für Idealisten. Ein winter HT zu besitzen ist zwar Luxus macht aber aus Pflegegründen und zum material schonen Sinn.
Linienwahl schult das HT schon aber, auf dem Fully kann ich ganz andere Linien fahren und habe wenig nutzen vom HT. Ausserdem kann ich entspannter und gleichzeitig viel schneller sein wenn ich mehr Linienwahl habe. Lust hab ich meist mehr auf fully aber spass macht beides, zumindest wenn man die Wahl hat.
 
Exklusives HT fahren ist in meinen Augen was für Idealisten.
Aber nur, wenn man unter MTB reines abfahrtslastiges Fahren versteht. Für Touren, Bikepacking etc. reicht auch ein Hardtail oftmals völlig aus, von Enduro- oder Alpintouren mal abgesehen. Immer eine Frage der eigenen Perspektive.
Ich persönlich würde nie ein Fully brauchen, da ich maximal auf den Isar Trails unterwegs bin und auch nicht springe. Ich fahre lieber mit Freunden eine Tour und genieße es draußen zu sein.
 
Bin vor ca. 2 Jahren Mal wieder kurzzeitig Hardtail gefahren. Habe einem Freund ein gebrauchtes Canyon Stoic besorgt und musste dann natürlich erstmal selber testen ob soweit alles ok ist.
Mein Lieber Scholli! Das waren so ca. nach 10 Jahren mal wieder meine ersten zwei Hardtail Touren und ich war erstaunt wie anstrengend selbst die DHs waren weil man alles mit den Beinen abfangen muss.
Optisch finde ich viele Hardtails wahrscheinlich schöner als die vollgefederten Brüder aber damit endet das Verlangen danach dann auch schon...
 
Eigentlich ist es doch ganz einfach:

Es gibt vom Rennrad über Gravel über XC Hardtail über XC Fully mit 60mm bis hin zum Downhiller sämtliche Gattungen und Einsatzbereiche.

Das Gravel entwickelt sich immer weiter in Richtung XC Hardtail mit immer breiteren Reifen und Federgabeln usw, die XC Fullys entwickeln sich immer weiter Richtung Hardtail mit immer weniger Federweg.
Allein das sollte doch zeigen, dass dieser Einsatzbereich nicht tot ist. Ganz im Gegenteil.

MTB Hardtails sind zur Zeit einfach nicht angesagt.
Wie skurril es doch ist, den Hardtails deswegen den Sinn aberkennen zu wollen...

Bezeichnend dabei ist es, als "Aufhänger-Bike" im Bericht ein 6 Jahre altes Hardtail zu zeigen, das in der Form nicht mehr angeboten wird, weil Specialized das Hardtail als obsolet erklärt hat...
 
Mein Ragley MMMBop hat im Schnitt vorne und hinten 80mm Federweg. Macht hier im Odenwald fast überall großen Spaß. Ist vergleichsweise leicht und quirlig, da kurzer Reach und 650b-Laufräder. Und ist mit etwas günstigeren Teilen aufgebaut als die Fullys, kann daher auch ohne schlechtes Gewissen mal etwas vernachlässigt werden.



Das Gravelbike dient bei mir als Rennrad, mit dem ich nicht auf Asphalt festgelegt bin, sondern vor dem Autoverkehr auch auf Feldwege usw. flüchten kann. Trails möchte ich damit nicht fahren.
 
Sehr schöner Artikel, danke!:daumen:
Hardtails sind so verschieden wie Fullies, von komfortabel bis Kniekiller. Ich hatte schon sehr viele, vor Allem Abwärtlastige aus Stahl und Alu, und hatte mich nach dem knieschreddenden P7 27 eigentlich davon verabschiedet. Ich hab die Dinger immer geliebt. Und nach ein paar Jahren mit Fullies und paar Starrbikes, die mir auch nicht weh tun, bau ich mir wieder eins auf und freu mich wie Sau. Keine Ahnung, was ich alles daran mag. Ich bin sehr gespannt, ob mein 130/150mm Daily mein Daily bleibt. :love:
 
Ich habe zwar noch ein Fully, aber das HT ist einfach mein Lieblingsrad. Ich bin im Bikepark nicht so der Downhill Shredder, sondern eher auf schnellen Flowtrails und Jumplines unterwegs. Wie ein schnelles, langes Dirtjump Bike.
Sonst halt Hometrails, aber da macht das HT auch mehr Spaß, weil's halt nicht alles Plattbügelt und man noch ein wenig arbeiten muss. Hier in Düsseldorf und Umgebung sind die Trails halt auch nicht so extrem. Das Rad wird auch für Bikepacking und einfache Touren genutzt, wo es super effektiv ist und auch 100km und mehr abgerissen werden können.
Riesen Vorteil ist aber auch die geringe Wartung, die die Karre braucht. Mehr fahren, weniger Schrauben.

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