Der Last Bikes-Thread

Ich habe ein Glen V2 195 (aber mit 160er Gabel) und das passt mit meinen 193,5 wie Arsch auf Eimer.
Möchte das Rad jetzt keine Nummer kleiner.
Kann mir dementsprechend irgendwie nicht vorstellen, das Kleinere zu nehmen, wenn man genau in der Mitte liegt. Aber hängt ja nicht nur von Körpergröße alleine ab...
 

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Re: Der Last Bikes-Thread
180, 86SL. Cinto in 175 oder 185.

Ich fahre nach wie vor das 175er mit 181 und 85 SL. Ich entscheide mich bei meinen Bikes so gut wie immer für die kleinere Ausführung, wenn ich zwischen zwei Größen stecke (475 mm Reach sind für mich absolute Obergrenze). Hauptsächlich wegen der Wendigkeit und dem quirligeren Fahrverhalten. Ich priorisiere da ganz klar den Spaß in der Kurve vor dem Geradeauslauf. Bin aber auch am liebsten auf natürlichen Trails unterwegs. Wäre ich ständig im Bikepark, sähe das evtl. ganz anders aus.
 
Interessantes Thema Rahmengröße und Kurven fahren, aber um welche Kurven geht es dabei?

Diese ganz engen, steilen Haarnadelkurven wo man ohne Trial-Technik kaum rumkommt, oder "normale" Kurven wie man sie auf Pumptrack, Mittelgebirge-Naturtrails und den üblichen eher auf Flow oder Geballer gebauten Lines findet?

M.
 
Interessantes Thema Rahmengröße und Kurven fahren, aber um welche Kurven geht es dabei?

Diese ganz engen, steilen Haarnadelkurven wo man ohne Trial-Technik kaum rumkommt, oder "normale" Kurven wie man sie auf Pumptrack, Mittelgebirge-Naturtrails und den üblichen eher auf Flow oder Geballer gebauten Lines findet?

M.

Sowohl als auch. Hauptsächlich aber auf normale Kurven bezogen (technische Kurven mit Umsetzen usw. bekommt man ja auch meist mit so nem langen Schiff hin). Bei solchen Reach-Monstern brauchts so viel Druck auf dem Vorderrad und aktive Fahrweise damit ordentlich Haftung auf den Seitenstollen generiert wird – so ist zumindest mein Empfinden, gerade auf flachen, schottrigen Kurven. Da kommts natürlich auch darauf an wie das Heck ausbalanciert ist (kurze Kettenstreben um die 435 mm oder doch länger). Ist natürlich extrem subjektiv und stark vom Geschmack, Körperproportionen, Fahrtechnik, Cockpit-Setup, Dauer der Ausfahrten (Stichwort Erschöpfung), Untergrund usw. abhängig. Deswegen hüte ich mich davor, beim Thema Bike-Größe so definitive Aussagen zu treffen.
 
Brauche auch mal eure Schwarmintelligenz...

Wie verstaut ihr an einem Bike wie dem Glen V2 / Coal V3 während kürzerer Touren Ersatzschlauch, Handy und Hausschlüssel wenn ihr keinen Rucksack dabei habt.

Werkzeug ist bei mir in der One Up EDC Pumpe am Flaschenhalter. Aber die oben genannten Dinge habe ich eigentlich schon auch gerne bei kürzeren Touren mit dabei. Und ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht damit anfreunden das Handy in der Hosentasche durch die Gegend zu fahren...
 
Brauche auch mal eure Schwarmintelligenz...

Wie verstaut ihr an einem Bike wie dem Glen V2 / Coal V3 während kürzerer Touren Ersatzschlauch, Handy und Hausschlüssel wenn ihr keinen Rucksack dabei habt.

Werkzeug ist bei mir in der One Up EDC Pumpe am Flaschenhalter. Aber die oben genannten Dinge habe ich eigentlich schon auch gerne bei kürzeren Touren mit dabei. Und ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht damit anfreunden das Handy in der Hosentasche durch die Gegend zu fahren...
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Bei kürzeren Touren habe ich nichts dabei, nur Wasser
 
Brauche auch mal eure Schwarmintelligenz...

Wie verstaut ihr an einem Bike wie dem Glen V2 / Coal V3 während kürzerer Touren Ersatzschlauch, Handy und Hausschlüssel wenn ihr keinen Rucksack dabei habt.

Werkzeug ist bei mir in der One Up EDC Pumpe am Flaschenhalter. Aber die oben genannten Dinge habe ich eigentlich schon auch gerne bei kürzeren Touren mit dabei. Und ich kann mich auch ehrlich gesagt nicht damit anfreunden das Handy in der Hosentasche durch die Gegend zu fahren...
Hab mir für Handy und Hausschlüssel vor geraumer Zeit ein minimalistisches Hip Pack (Dakine Hot Laps Stealth) zugelegt. Lässt sich gut unter dem Oberteil tragen und hat noch Platz für ein kleines Multitool, einen Notgroschen und einen Riegel. Wenn du etwas davon weglässt, oder besser packen kannst als ich, bekommst du da wohl auch einen Schlauch unter. Alternativ den Schlauch mit z.B. Klett-Kabelbinder ans Oberrohr.
 
Mein Tarvo ist dieses Jahr auch wieder fleißig im Einsatz. Im Moment mit eher langweiligen Touren (zumindest vom technischen Anspruch) aber die Wettkampfsaison steht ja auch schon in den Startlöchern 🤠
 

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Hey Leute,

ich habe mir überlegt, da ich mein ebike verkaufe (mein knie hält wieder und es gibt keine ausreden) ob mir ein richtiges Trailbike taugen würde.

Damit ich damit einfach ein paar schnellere Runden auf den flacheren Hometrails (max. 80HM) berge machen kann.

Ich habe mir ja grad erst das coal gekauft und bin eh darin verliebt deshalb werde ich mir das Rad dann immer in ein clay umbauen. Das ist auch deutlich günstiger als ein xc fully oder hardtail.

Das einzige Problem ist nur, dass mir eine Gabel fehlt. Last empfiehlt 140-150 an der Front. Der Hinterbau generiert 126mm Federweg.

Fährt hier jemand das Clay V3 mit 130mm an der Gabel?

Würde einfach gerne so ein downcountry rad draus machen wenn nötig sonst bleibt es ein coal. Wäre zb. für alpencross gut.
Laufräder und Reifen habe ich auf den Schirm und die bei mir verbauten SL 30 sollten reichen mit leichter xc/trail bereifung.

Glaubt ihr das ist sinnig? mit 126/130 Federweg sollte es ja ein schnelles rad sein wenn der rest an den auftrag angepasst ist oder?
 
Hey Leute,

ich habe mir überlegt, da ich mein ebike verkaufe (mein knie hält wieder und es gibt keine ausreden) ob mir ein richtiges Trailbike taugen würde.

Damit ich damit einfach ein paar schnellere Runden auf den flacheren Hometrails (max. 80HM) berge machen kann.

Ich habe mir ja grad erst das coal gekauft und bin eh darin verliebt deshalb werde ich mir das Rad dann immer in ein clay umbauen. Das ist auch deutlich günstiger als ein xc fully oder hardtail.

Das einzige Problem ist nur, dass mir eine Gabel fehlt. Last empfiehlt 140-150 an der Front. Der Hinterbau generiert 126mm Federweg.

Fährt hier jemand das Clay V3 mit 130mm an der Gabel?

Würde einfach gerne so ein downcountry rad draus machen wenn nötig sonst bleibt es ein coal. Wäre zb. für alpencross gut.
Laufräder und Reifen habe ich auf den Schirm und die bei mir verbauten SL 30 sollten reichen mit leichter xc/trail bereifung.

Glaubt ihr das ist sinnig? mit 126/130 Federweg sollte es ja ein schnelles rad sein wenn der rest an den auftrag angepasst ist oder?

Ja warum eigentlich nicht? Vergleicht man das 175er Clay mit 130 mm Gabel mit dem 180er Asco, sieht die Geo jetzt nicht weltbewegend anders aus (im Vergleich zum Clay mit 140 mm eh nur marginal anders).

Bildschirmfoto 2026-03-23 um 23.01.58.png
Ich fahre das Cinto mit 140 mm Gabel auch 10 mm unter der Spezifikation und das Bike funktioniert absolut hervorragend damit. Der eine Zentimeter Unterschied zum "vorgeschriebenen" Federwegsbereich könnte auch einfach durch die Vorliebe zu mehr SAG oder eine besonders plüschig abgestimmte Gabel wieder aufgehoben werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was für eine Gabel möchtest du dann verwenden?
Vielleicht lässt die sich im Zweifelsfall auch schnell wieder auf 140mm umbauen... ich hab meine Lyrik kürzlich auch von 150mm auf 160mm getravelt... und das ist jetzt wirklich keine Raketenwissenschaft
 
Ich würde mir bei Gelegenheit das Clay (oder entsprechendes) dazustellen. Und beides exzessiv nutzen, nebeneinander. Ansonsten einfach alles mit dem Coal fahren.
 
... nachdem ich jetzt das Tarvo vorne von 170 auf 180mm getravelt habe, kann ich nur zum Ausprobieren raten. Ich hätte nicht geglaubt, wie sich ein cm mehr vorne auf die gesamte Gewichtsverteilung des Rades auswirkt (Lenkwinkel, Sitzwinkel, Tretlagerhöhe, Sitzlänge & Reach) + Stack.
1-2 cm weniger an der Front dürften deutlich mehr Druck auf Front (und Arme) bringen. Muss man wollen.
 
Ist wahrscheinlich die sinnvollste Lösung...
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man die Umbauaktionen zu oft macht...
So würde ich das auch machen.

Coal straff aufpumpen/dämpfen und eventuell einen Laufradsatz mit leicht rollenden Reifen dazu, das macht m.M. den allergrößten Unterschied aus.

Wenn man wirklich mal was anderes als Full-Size Enduro will einfach ein günstiges Hardtail z.B.Radon Cragger, Rose Bonero etc. anschaffen, mit Reifen-Variationen hat man dann enorme Spielmöglichkeiten zur Verfügung und im Gegensatz zu irgendwelchen Umbauaktionen sofort Einsatzbereit.

M.
 
Ist wahrscheinlich die sinnvollste Lösung...
Ich kann mir irgendwie nicht vorstellen, dass man die Umbauaktionen zu oft macht...
naja vor einem alpencross wäre das ja schon sinnvoll. Dauert ja auch nur so 15min bis es durch ist.
Ich würde mir bei Gelegenheit das Clay (oder entsprechendes) dazustellen. Und beides exzessiv nutzen, nebeneinander. Ansonsten einfach alles mit dem Coal fahren.
dann macht es ja aber keinen sinn das der rahmen mir die möglichkeit gibt zu wechseln und steht preislich ja auch nicht im verhältnis ein 2. rad zu kaufen.

Ich hätte mir einen Rockshox SD Dämpfer und eine Pike mit 130mm geholt. Preis für alles so richtung 500
 
Du baust in 15 Minuten Rocker, Dämpfer, Gabel und Laufradsatz um? Puh, Respekt 💪
Ich bin jetzt auch kein kompletter Noob in der Werkstatt, aber für die Aktion würde ich deutlichst über eine Stunde veranschlagen, eher gar mehrere. In der Realität steckt man ja nicht nur Zeug um, sondern putzt alte Fett-Dreckpampe ab, kratzt Loctite-Reste aus Gewinden, hantiert mit Heißluftgebläse zum Lösen von alter Schraubensicherung, verstellt Sattelneigung, Lenkerdrehung und Armaturen (wenn sich die Winkel ändern), etc...
 
Du baust in 15 Minuten Rocker, Dämpfer, Gabel und Laufradsatz um? Puh, Respekt 💪
Ich bin jetzt auch kein kompletter Noob in der Werkstatt, aber für die Aktion würde ich deutlichst über eine Stunde veranschlagen, eher gar mehrere. In der Realität steckt man ja nicht nur Zeug um, sondern putzt alte Fett-Dreckpampe ab, kratzt Loctite-Reste aus Gewinden, hantiert mit Heißluftgebläse zum Lösen von alter Schraubensicherung, verstellt Sattelneigung, Lenkerdrehung und Armaturen (wenn sich die Winkel ändern), etc...
selbst wenn es eine stunde ist dann ist das dennoch egal weil es nicht im verhältnis zu der zeit steht die man auf einem aplencross verbringt. Da will ich ja einfach ein sauber vorbereitetes Rad.

Habe mich nur auf tausch des links und federgabel bezogen wenn man das häufiger macht ist das mMn dann auch nicht sonderlich kompliziert

Der Beitrag zur Werkstattzeit trägt dennoch nicht wirklich zu meiner vorangegangenen Frage bei.
 
Wäre es nicht einfacher einmalig das Coal zum Glen mit 150mm umzubauen und dann mit zwei Laufradsätzen (1x richtig leicht, 1x robust) zu betreiben? Mehr braucht man doch auf Alpencross nicht wirklich. Auf den Hometrails habe ich mit dem Glen auch nie overbiked gefühlt
 
Wäre es nicht einfacher einmalig das Coal zum Glen mit 150mm umzubauen und dann mit zwei Laufradsätzen (1x richtig leicht, 1x robust) zu betreiben? Mehr braucht man doch auf Alpencross nicht wirklich. Auf den Hometrails habe ich mit dem Glen auch nie overbiked gefühlt
Auch ne gute Idee, der Verkauf der Coal Hardware dürfte hier reißenden Absatz finden, Werx-Hardware gibt es nicht mehr für die alten Baujahre.

M.
 
Wäre es nicht einfacher einmalig das Coal zum Glen mit 150mm umzubauen und dann mit zwei Laufradsätzen (1x richtig leicht, 1x robust) zu betreiben? Mehr braucht man doch auf Alpencross nicht wirklich. Auf den Hometrails habe ich mit dem Glen auch nie overbiked gefühlt
ja könnte man machen will aber für bikeparks und enduro dann doch meine 170er coal konfiugartion haben.
Also ganz bewusst ein aufbau der nicht alles gut kann sondern halt in einem bereich top ist
 
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