NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Scheinbar gibt es keine Probleme auf der Welt. Raubtier-Kapitalismus, kriegswütige Präsidenten, Wetterextreme und Wirtschaftskrise, alles kein Problem, aber die wilden Mountainbiker.
Muss man wohl das DJI-Bike in Zukunft auf Neuseeland einstellen und ein 38er Kettenblatt dranschrauben um im Notfall mit 1500Watt ohne Geschwindigkeitsbegrenzung fliehen zu können. Was denken die was passieren wird? Dass alle mit Biken aufhören?
 
Ich denke du solltest da nicht zwischen elektrifiziert oder nicht unterscheiden. Das ist etwas was uns alle angeht. Sei es Graveler, XC, Endurist oder E-Biker.
Ich unterscheide nicht mal zwischen Bike und Pferd oder überhaupt, ist mir viel zu viel Arbeit.

Aber im Wald wird eine andere Sprache gesprochen, besonders wenn es um Motoren geht. Und da statistisch mehr mit Motor als ohne verkauft werden und somit theoretisch auch mehr davon im Wald sein müssten, werden Gesetze entsprechend ausgelegt. Wir Dinosaurier spielen da gar keine Rolle, fa fühl ich mich nicht angesprochen. Im Gegenteil! Wenn mir wer sagt, ich müsse auf einen 3,5m breiten Weg, werde ich mich wegen Beleidigung meiner Figur zur Wehr setzen. Dreifuffzich!
 
Als ob es keine anderen Probleme gibt, als ein paar Biker auf diversen Trails.
Das wissen die auch. Nur können sie nix machen. Regeln gegen Biker erlassen ist easy. Wichtige Probleme angehen ist doof- da macht man sich evtl. Feinde (auf jeden Fall mehr als die paar MTBler). Also lässt man es, man will ja wiedergewählt werden. So kann man dann auch sagen: "ich hab was gemacht".
Kann ich alles nicht mehr ernst nehmen.
 
Endlich kann ich mich bei der bald neu gegründeten Waldpolizei bewerben und Karriere machen!
Da ich auch hier Mitleser bin weiß ich ganz genau, wer wo das neue Waldgesetz bricht!
Seid euch sicher, dass ich im Wald auf euch warte und jede Ordnungswidrigkeit mit Knieschüssen unterbinde!
Dann kannst du dich entscheiden: fahr gefälligst auf der Straße, oder im Rollstuhl!
 
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Endlich kann ich mich bei der bald neu gegründeten Waldpolizei bewerben und Karriere machen!
Da ich auch hier Mitleser bin weiß ich ganz genau, wer wo das neue Waldgesetz bricht!
Seid euch sicher, dass ich im Wald auf euch warte und jede Ordnungswidrigkeit mit Knieschüssen unterbinde!
Dann kannst du dich entscheiden: fahr gefälligst auf der Straße, oder im Rollstuhl!
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass die Pottpolizei mit EMP Pistolen ausgestattet wird. Damit wird das Elektrofahrrad erschossen, beschlagnahmt und upgecycled. Der orientierungslose Fersentreter wird einfach im Wald zurückgelassen und der Natur übergeben.

Sowas wirds in Hessen nie geben!
 
Aha, interessant. Bestimmt werden sich genau die Leute im Wald beschweren, die einen mit ihrem KFZ dann mit Arschhaarbreite auf der Landstraße überholen. 1.5M/2M Abstand zum Radfahrer interessiert auch keinen Autofahrer.
 
Hmmm. NRW stand mal auf der Vielleicht-Liste für Eigentumserwerb. So schnell kann das gehen.

Aber vielleicht kaufe ich mir auch ne Axt und hack in meiner Freizeit ab und zu einen Baum halb um:o
 
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Das stinkt ja schon nach Korruption und Vetterleswirtschaft denn in NRW wird es sicher nicht anders aussehen wie in BaWü wo es zig Verbindungswege durch den Wald zwischen zwei Ortschaften gibt die Abseits der Straße verlaufen und diese Anforderungen nie erfüllen würden:
"
  • Radfahren wird auf Straßen und PKW-taugliche Fahrwege beschränkt.
  • Kriterium für Fahrwege: Ganzjährige Befahrbarkeit durch zweispurige, nicht geländegängige Fahrzeuge."

Ergo müsste jeder einzelne Radweg wieder überprüft werden.
 
Aus sicherer Quelle weiß ich, dass die Pottpolizei mit EMP Pistolen ausgestattet wird. Damit wird das Elektrofahrrad erschossen, beschlagnahmt und upgecycled. Der orientierungslose Fersentreter wird einfach im Wald zurückgelassen und der Natur übergeben.

Sowas wirds in Hessen nie geben!
Danke, das war einer der schönsten und lustigsten Kommentare hier im Forum seit langem!
Bytheway…Bayerischer Wald als schöne Alternative? Da ist auch noch das Bier billig und gut..👍🏻
 
Schade, wie unmotorisierter Radsport durch solche einschneidenden Verbote zunehmend stigmatisiert wird. Ziel ist offensichtlich ein Anreiz zu gedankenlosen Konsum auf den dafür sorgfältig designierten Tourismus-Routen. Bei einem nicht unerheblichen Teil der Betroffenen dürfte diese Kalkulation auch bestimmt aufgehen, wobei ich im Zweifel als Alternative eher schnelle Straßenausfahrten und lokale Ortschaftserkundungen vorziehen würde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hessen hatte auf Betreiben von Jägern und Waldbesitzern einen ähnlichen Entwurf zur Anhörung gestellt. Dort ging es um befestigte Wege, die von zweispurigen Fahrzeugen befahren werden können und mindestens 2,5m breit sind. Geblieben ist davon am Ende nichts, der DIMB und andere haben einen guten Job gemacht.
Im Hintergrund ging es nicht allein um ein "Aussperren", sondern auch um Fragen der Haftung. Wer kann erfolgreich verklagt werden, wenn ein MTBler über einen umgefallenen Baum stürzt.
 
Das war zu befürchten, wenn so viele praktisch als Freizeit-Motorsportler im Wald herumheizen und den Wanderern nur so um die Ohren fahren. 'Dann kann man den gleichen Trail gleich mehrfach in der gleichen Zeit fahren.'
Und immer stärkere Motoren werden auch noch abgefeiert.

Leider werden die Mountainbiker wieder mal mit solchen 'Freizeit-Motorsportlern' in einen Topf geworfen.
 
Wenn man Mal so drüber nachdenkt... Das ich nicht in jeden Wald einfach Trails hacken darf nur weil ich angrenzend wohne, fair.
Aber ich kenne jetzt auch außerhalb meines Wohnortes keine Alternativen für legale Singletrails. Wir haben bisher kein Streit mit anderen Waldnutzern/Förstern/Jägern gehabt. Daher sollte so sowas doch maximal der Stadt überlassen bleiben wie die damit umgehen wollen.
 
Offensichtlich hat die Politik davon auch keine Ahnung.

Dann fahren wir eben alle schön mit unseren Verbrennern durchs Ländle zu den „offiziell“ erlaubten Trails und Parks…. ach ne warte… das ist ja dann wieder doof fürs Klima… Kann man bestimmt auch reglementieren ;) In Deutschland ist und wird alles geregelt.

Als ob es keine anderen Probleme gibt, als ein paar Biker auf diversen Trails.

Ich glaube ja noch zu verstehen worauf die ungefähr hinaus wollen, aber bei aller Liebe, alleine schon dann so eine (sorry) „dämliche“ Idee für die Umsetzung zu haben… Unfassbar.

Am Ende wird es wahrscheinlich auch dank verschiedener Verbände nicht genau zu dieser Umsetzungsidee kommen. Dann werden Einzelfälle aufploppen, wo Naturschutzbehörden wieder lustige Ideen haben… Und so dreht es sich immer weiter und weiter…
Genau das ist es eben nicht da es bei dem Klimawahn nur um das Klima im Geldbeutel des Staates geht. Mehr Autofahren = Mehr Steuern = Besseres Klima im Geldbeutel des Staates.
 
Hessen hatte auf Betreiben von Jägern und Waldbesitzern einen ähnlichen Entwurf zur Anhörung gestellt. Dort ging es um befestigte Wege, die von zweispurigen Fahrzeugen befahren werden können und mindestens 2,5m breit sind. Geblieben ist davon am Ende nichts, der DIMB und andere haben einen guten Job gemacht.
Im Hintergrund ging es nicht allein um ein "Aussperren", sondern auch um Fragen der Haftung. Wer kann erfolgreich verklagt werden, wenn ein MTBler über einen umgefallenen Baum stürzt.
Und immer wieder kommt das absolute Totschlagargument "mit der Haftung" was wirklicher Unsinn ist und nur zur Abschreckung dient. Wieviele Fälle sind den tatsächlich bekannt???
 
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