NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Amish Bike ist besser bei langen Touren wenn man Zeit hat. Dann hast du keinen Stress mir Akkumanagement und in der Gruppe ist es auch besser. Sonst hat wieder jemand einen DJI, der nächste einen Bosch und Shimano hechelt zwischen denen und light ASSIST Bikes rum.

E-Bikes sind geil für sie schnelle Runde zwischendurch, Trailparks oder zum scouten.
Ich finde das Specialized Enduro immernoch eins der schönsten Amish (noch nie gehört, aber merk ich mir ; ) ) aber neben E und DH noch ein drittes am Leben zu erhalten... Bin ich denn Krösus
 
Meine Erfahrungen in Bayern und.a. Gegenden sorgt seit über 30Jahren dafür sämtliche Bike-Urlaube in Italien und Graubünden zu verbringen. Das bedeutet ca. 6-8 Wochen im Jahr mein Geld in den Tourismus außerhalb Deutschlands zu investieren. Familie, Freunde und Bikegruppen machen dabei mit uns somit freuen sich Bikefreundliche Regionen über hohe 5stellige Summen jedes Jahr.
Wenn ich nur 6-8 Wochen im Jahr radfahren könnte, wäre ich sowas von raus.
Unter 5 Tage ohne Rad-Training, geht bei mir nicht.
Was machst du an den anderen Tagen?
 
Ich korrigier ja nur ungern MTB-News. Aber mit keinem Wort wird in dem Erlass Forstlicher Wegebau im Wald des Landes NRW von 2023 die Breite der Wege mit 3,5m definiert. NIRGENDS. Im Absatz 5.2 steht das in einer Klammer mal drin. Und der ist schon 3 Jahre alt. Wen hats interessiert? Niemanden.
 
Leute jetzt hört auf Euch noch gegenseitig die Schuld zuzuweisen.

Es ist doch am Ende Schxxx egal, ob man jetzt mit E, ohne E mit 29‘‘ oder mit 27,5‘‘ oder wie auch immer fährt. Ob man jetzt E mag oder nicht. Die Bikes gibt es nunmal und werden auch nicht mehr weggehen.

Fakt ist. Kommt das Gesetz so durch wie es erstmal als Idee schon mal niedergeschrieben wurde, stehen wir alle dumm da und das kann niemand hier wollen (egal welches Forum).

Lasst uns lieber die Kräfte bündeln und als starke Gemeinschaft versuchen mit guten Argumenten zu zeigen, warum das vielleicht nicht der beste Weg ist.
 
Das mit der Mindestbreite von 3,5 Meter halte ich für ein Missverständnis des DIMB. In dem vom DIMB erwähnten Erlass über den forstlichen Wegebau im Wald werden 3,5 Meter nur als Regelbreite für LKW-
befahrbare Waldwege genannt.
So isses wohl auch. Aber so lässt sich viel leichter hetzen und is medienwirksamer.
 
Da sind doch die letzten freiheitsliebenden Menschen in diesem Lande. Wenn die an der Macht sind, dürfen wir endlich wieder Trails bauen und fahren wo wir wollen!1!!1:troll:
Ja das sind sie. Aber die lieben halt nur ihre Freiheit und die von anderen eben nicht. Und alle Trails haben dann den blauen Schwierigkeitsgrad.
 
Die neue Masse wäre wohl nur äusserst selten auf Trails zu sehen, wenn die keinen Motor für den richtig anstrengenden Teil hätten. ;)
Bergab brauchts doch keinen Motor?
Fährst du nicht auch mit Motor, weil dir der Uphill keinen Spaß macht weil zu beschwerlich ist?
Der Uphill ist aber eben die Würze bei MTB.
Die Abfahrt ist die Würze, der Belag, die Essenz 🥰 Bergauf ist ein zäher, salziger, stinkender Haufen ungebackenen Teigs. Aber ohne den wird die Pizza nix. Ich liebe Pizza:love:
 
Gibt es eigentlich eine offizielle Begründung warum das Gesetz geändert werden soll? Wie soll darüber im Landtag abgestimmt werden, wenn die Parlamentarier nicht den Grund dafür kennen. Wie kann man für die Richtigkeit und Notwendigkeit für das neue Gesetz abstimmen, wenn der Grund nicht vorliegt. Bin vielleicht auch naiv, das sowas auf so einer sachlichen Basis geschehen wird. Wird eher durchgewunken, weil's keinen Parlamentarier interessiert.
Wenn man die Synopse mal kurz überfliegt, wird imho klar, dass es darum geht das gemeine Volk aus dem Wald draußen zu halten und der Waldwirtschaft keine weiteren Einschränkungen zu machen bzw. für diese sogar zu lockern.
Beispielsweise:
§ 1b - zu Kennzeichen einer nachhaltigen und ordnungsgemäßen Forstwirtschaft gehört es weiterhin, dass großflächiger Kahlschläge nur vermieden werden müssen.
§ 5 - vorher war in (1) eine zeitweilige Beschränkung des Betretungsrechtes nur aus Gründen der Waldbrandverhütung möglich, jetzt aus „wichtigem Grund“ zum Schutz des Waldes oder der Erholungssuchenden im Wald. Ich nehme an, ein „wichtiger Grund“ wird sich immer finden. Zusätzlich will man (3) ergänzen: „Bei Gefahr im Verzug ist eine vorherige Information nicht erforderlich, sie ist unverzüglich nachzuholen.“. Auch hier gehe ich davon aus, dass sich immer eine „Gefahr im Verzug“ finden wird.
§ 44 - Die Pflicht zur Wiederbewaldung soll von 2 auf 4 Jahre verlängert werden. Zudem kann die Forstbehörde dies Frist auf Antrag „angemessen“ verlängern. Das war zuvor nur möglich, wenn der Waldbesitzer keine ausreichenden finanzielle Mittel hatte UND er keine Zuschüsse bekam (gestrichener Absatz (6)).

Und dann noch der neue, ich nennen ihn mal Amigo-Paragraph, § 51a Befreiungen:
Von den Geboten und Verboten dieses Gesetzes sowie in Rechtsverordnungen auf Grund dieses Gesetzes kann die Forstbehörde auf Antrag Befreiung gewähren, wenn 1. dies aus Gründen des überwiegenden öffentlichen Interesses, einschließlich solcher sozialer und wirtschaftlicher Art, Notwendig ist oder 2. die Durchführung der Vorschriften im Einzelfall zu einer unzumutbaren Belastung führen würde und die Abweichung mit den Belangen des Waldes und dem Walderhaltungsgebot vereinbar ist. Die Befreiung kann mit Nebenbestimmungen versehen werden.
Läuft im Endeffekt darauf hinaus, dass jeder der entsprechend gut mit den „richtigen“ Leuten vernetzt ist, sich nicht an das Gesetz halten muss, da er für alles mögliche eine Befreiung hat.
 
Da sind doch die letzten freiheitsliebenden Menschen in diesem Lande. Wenn die an der Macht sind, dürfen wir endlich wieder Trails bauen und fahren wo wir wollen!1!!1:troll:
Hamse schoma gemacht. Vor 85 Jahren. 🤪 War Schaise.

Btw: Diese hochmotorisierten E-Bikes sind schon eine Seuche auf den Trails. Mitunter auch max. gefährlich unterwegs. Warum? Weil es damit geht ... 😵‍💫
 
Aber mit keinem Wort wird in dem Erlass Forstlicher Wegebau im Wald des Landes NRW von 2023 die Breite der Wege mit 3,5m definiert. NIRGENDS
Doch, steht in Artikel. Klar wird man hier etwas zuspitzen. Man kennt ja den Organisationsgrad der MTBler. Finde ich noch weniger verwerflich, wenn ich sehe, wie in den Lokalmedien z.t. gegen Biker gehetzt wird
 
Zuletzt bearbeitet:
Btw: Diese hochmotorisierten E-Bikes sind schon eine Seuche auf den Trails. Mitunter auch max. gefährlich unterwegs. Warum? Weil es damit geht ... 😵‍💫
Hatte so eine Situation 1x in den letzten zwei Jahren am Glüder, und da ist ja bekanntlich viel los. Da kam mir jemand auf dem Wupperhof DH entgegen. Ich sehe da noch kein Problem, oder es kommt in meiner Blase (und zu meinen Zeiten) nicht so vor.
 
So sieht es aus wenn die Windkraft Autobahnen im Wald gebaut werden. Den kreuzenden Trail haben die dabei abgetragen, das auf einmal eine Stufe von 1m entsteht. Das ist eine sehr gefährliche Überraschung.

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Doch, steht in Artikel. Klar wird man hier etwas zuspitzen. Man kennt ja den Organisationsgrad der MTBler. Finde ich noch weniger verwerflich, wenn ich sehe, wie in den Lokalmedien z.t. gegen Biker gehetzt wird
Aus der Gesetzesbegründung:
Weitere Anhaltspunkte für die übliche Ausbauart und die üblichen Abgrenzungen eines für das Radfahren geeigneten Waldwirtschaftswegs können dem veröffentlichten Erlass über den forstlichen Wegebau im Wald vom 23. Mai 2023 entnommen werden.

Aus dem Erlass 2023:
Die Trassen- und Aufhiebsbreite ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. LKW befahrbare Waldwege (Regelfahrbahnbreite 3,50 Meter, Regelkronenbreite 4,50 Meter) sind grundsätzlich einspurig mit Ausweichen für den Gegenverkehr anzulegen.
https://recht.nrw.de/system/files/p.../05/23/439c53/forstlicher-wegebau-im-wald.pdf
 
Ist schon herrlich, wie in jedem einzelnen Thread binnen kürzester Zeit die E-Biker als Wurzel allen Übels auserkoren werden. Für alles. Ist auch egal was eigentlich. Komplette Psychose.
Im Umkehrschluss kann man es auch verstörend finden, dass die Verursacher des heutigen Konfliktpotentials stetig Einigkeit für ein gemeinsames Ziel einfordern. Das hat auch Züge von Schizophrenie.

Die Konflikte auf Wald- und Wanderwegen gibt es doch hauptsächlich, weil der Nutzungsdruck und damit das Konfliktpotential immer größer wird. Und das eben nicht, weil heute mehr Leute das Mountainbiken außerhalb befestigter Wege für sich entdeckt haben, sondern weil heute jeder der es möchte, sich Fitness in Form eines Motors kaufen kann, die man sich früher über Jahre mit viel Schweiß und Schmerz erarbeiten musste. Und da der Mensch grundsätzlich eine faule Sau ist, war eben entsprechend wenig los, sobald man etwas abseits unterwegs war.
Heute lässt du dich halt von deinem Bock irgendwo hoch fahren, ob du da technisch hingehörst oder nicht.
Darüber hinaus sind die gefahrenen Geschwindigkeiten höher, was einen in Augen der Wanderer und Spaziergänger zum Rowdie macht. Und der normale Wanderer unterscheidet eben nicht zwischen E oder nicht, sondern für den sind dann alle Mountainbiker rücksichtslos unterwegs.
Aber klar, ihr könnt an eurem hart erarbeiteten Feierabend mit dem E mehr Trails pro Stunde kacheln. Ich Ich Ich. Herzlichen Glückwunsch!
 
Ist schon herrlich, wie in jedem einzelnen Thread binnen kürzester Zeit die E-Biker als Wurzel allen Übels auserkoren werden. Für alles. Ist auch egal was eigentlich. Komplette Psychose.

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Dafür dass es einer der drei Hauptgründe für den Entwurf ist geht es hier m. E. noch recht gesittet zu.

Man muss die Begründung nicht gut finden, aber leider ist das der einzige von den drei insgesamt sehr schrägen Punkten, der irgendwie auf Tatsachen beruht.
 
Leute jetzt hört auf Euch noch gegenseitig die Schuld zuzuweisen.

Es ist doch am Ende Schxxx egal, ob man jetzt mit E, ohne E mit 29‘‘ oder mit 27,5‘‘ oder wie auch immer fährt. Ob man jetzt E mag oder nicht. Die Bikes gibt es nunmal und werden auch nicht mehr weggehen.

Fakt ist. Kommt das Gesetz so durch wie es erstmal als Idee schon mal niedergeschrieben wurde, stehen wir alle dumm da und das kann niemand hier wollen (egal welches Forum).

Lasst uns lieber die Kräfte bündeln und als starke Gemeinschaft versuchen mit guten Argumenten zu zeigen, warum das vielleicht nicht der beste Weg ist.
Eine effektive Legalisierung von Motorsport im Wald halte ich langfristig weder für sinnvoll, noch politisch für tragfähig. Hier müssen angesichts des zweifellos steigenden Nutzungsdrucks andere Lösungen gefunden werden, die einen Kompromiss zwischen erhaltendem Natur- und Bodenschutz auf der einen Seite, und den Bedürfnissen des sportlich aktiven Teils der Gesellschaft auf der anderen Seite schaffen.

E-MTBs haben zweifellos ihre Berechtigung: im Bikepark und als Reisegefährt in den Bergen.
 
Wenn ich hier viele Kommentare lese glaube ich zu wissen warum es für uns so schwierig ist. Die Community ist so was von zerrissen. Den einen ist es egal weil sie entweder hier nicht wohnen oder nur im Park fahren.
Den anderen gehen die EBiker auf den S..k weil die ja eh an allem Schuld sind.
So wird das nichts....geht alle in die DIMB das könnte helfen oder in einen Verein.
Kann aber sein das es dafür bald zu spät ist.
 
Aus dem Erlass 2023:
Die Trassen- und Aufhiebsbreite ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. LKW befahrbare Waldwege (Regelfahrbahnbreite 3,50 Meter, Regelkronenbreite 4,50 Meter) sind grundsätzlich einspurig mit Ausweichen für den Gegenverkehr anzulegen.
https://recht.nrw.de/system/files/p.../05/23/439c53/forstlicher-wegebau-im-wald.pdf
Da steht LKW-befahrbar. Da ist aber nicht, was in der Gesetzesbegründung steht ("ganzjährig von zweispurigen, nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen befahrbar"). Entsprechend liefert der Erlass über den Wegebau auch nur weitere Anhaltspunkte. Auf die Nennung einer konkerten Wegesbreite verzichtet der Entwurf.
 
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