NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Ich könnte mich da stundenlang aufregen und rein steigern. Die bösen Radfahrer machen den Wald kaputt und die Erntemaschinen der Forstwirtschaft nicht? Das Bild ist von mir und das war definitiv kein Fahrrad
 

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Wenn ich hier viele Kommentare lese glaube ich zu wissen warum es für uns so schwierig ist. Die Community ist so was von zerrissen. Den einen ist es egal weil sie entweder hier nicht wohnen oder nur im Park fahren.
Den anderen gehen die EBiker auf den S..k weil die ja eh an allem Schuld sind.
So wird das nichts....geht alle in die DIMB das könnte helfen oder in einen Verein.
Kann aber sein das es dafür bald zu spät ist.
So halt wie im richtigen f...ing Leben.🤘
 
Zu E-Bikes: Das spielt hier keine tragende Rolle bzw. ist nur ein Nebenstrang in der Begründung. Wenn der Gesetzgeber gewollt hätte, gezielt Fahrräder mit Motorunterstützung zu regelementieren, dann hätte er das machen können (so, wie er das mit motorbetriebenen Fahrrädern ja auch vorhat). Hat er aber nicht. Das hier betrifft alle Fahrräder.
 
Zu E-Bikes: Das spielt hier keine tragende Rolle bzw. ist nur ein Nebenstrang in der Begründung. Wenn der Gesetzgeber gewollt hätte, gezielt Fahrräder mit Motorunterstützung zu regelementieren, dann hätte er das machen können (so, wie er das mit motorbetriebenen Fahrrädern ja auch vorhat). Hat er aber nicht. Das hier betrifft alle Fahrräder.
Ja, es betrifft alle Radfahrer. Ob für die Ursache, überhaupt eine Gesetzesänderung machen zu müssen, alle Radfahrer gleichermaßen verantwortlich sind, sei dahingestellt...
 
Wenn man den "Ebike" Boom dafür verantwortlich sieht, warum schließt man "Ebikes", Fahrräder mit Motor nicht einfach davon aus?
Unterm Strich hinlerlasen Fahrräder die selben Spuren, wie auch Fußgänger. Wenns mehr werden, dann werden die Spuren breiter. Wenns wirklich um Naturschutz geht, müssen alle ausgeschlossen werden, auch Fußgänger. Es geht aber nicht um Umweltschutz. Ging es nie und wird es nie.

Der kleine Trail wird aus Naturschutzgründen für Tadfahrer gesperrt und da bauen sie jetzt nen Windpark inm den Wald rein, die Anfahrt so breit wie eine Landebahn und die Stand und Abstandsflächen großzügig abgeholzt. Ist doch immer die gleiche Sch... .
 
Prima. Statt etwas gegen die zu unternehmen, die wirklich Schaden anrichten, werden pauschal alle verbannt.

Ich hab erst gestern einen Hund wild im Wald graben sehen, während Frauchen mit Fluppe in der Fressklappe auf dem Handy daddelte. Ich fordere also auch ein Hundeverbot.

Und ich hab schon Leute gesehen, die ihren Müll in die Begrünung geschmissen haben. Also fordere ich ein allgemeines Menschenverbot im Wald.

Nur die naturschonenden Harvester dürfen natürlich bleiben...
 
Da steht LKW-befahrbar. Da ist aber nicht, was in der Gesetzesbegründung steht ("ganzjährig von zweispurigen, nicht geländegängigen Kraftfahrzeugen befahrbar"). Entsprechend liefert der Erlass über den Wegebau auch nur weitere Anhaltspunkte. Auf die Nennung einer konkerten Wegesbreite verzichtet der Entwurf.
Ein LKW ist ein zweispuriges, nicht geländegängiges Kraftfahrzeug, das auch üblicherweise für die Bewirtschaftung des Walds genutzt wird. Deshalb werden die Fahrwege i.d.R. LKW tauglich breit angelegt. Also 3,5m Breite.
Aber auch wenn man von einem PKW ausgehen würde. Ein LKW hat 2,5m Breite. Ein PKW knapp 2m. Mit den notwendigen Sicherheitsabständen wäre man auch da bei knapp 3m Breite um diesen mit dem PKW befahren zu können. Aber solche Wege gibt kaum, da man diese dann gleich LKW tauglich ausbauen kann. Deshalb schreiben wir von quasi 3,5m Breite, weil das am Ende der Praxis enspricht, welche Wege noch befahren werden dürften.
 
Wenn man den "Ebike" Boom dafür verantwortlich sieht, warum schließt man "Ebikes", Fahrräder mit Motor nicht einfach davon aus?
Weil es maßgeblich nicht allein um die E-Biker geht. Das kommt aus der Forstwirtschaft, denen es am liebsten wäre, es wäre überhaupt niemand im Wald, und wird aus ideologischen Gründen von den Grünen dankbar mitgetragen.
 
Also aller Ehre für deinen Sportsgeist, aber findest du das nicht zu eindimensional gedacht?
Das klingt so würde jeder e-getriebener nur im Boost Strich 25 überall hoch knallen.
Ich denke für viele ist es einfach ein Kompromiss um zwischen Berufsalltag und Familie wenigstens alle zwei Wochen aufs Rad zu kommen. Wenn du dann noch in die kalte Jahreszeit reingehst, wird das ganze ja noch weniger machbar.
Jeder hat ein anderes Trainingsziel und sitzt unterschiedlich viele Jahre im Sattel.
Ich wüsste z.B. nicht wann meine Stammgruppe das letzte Mal Zeit für eine Tagestour gehabt hätte.
Jetzt muss also schon Familie und Beruf her halten damit man nicht mehr selber treten muss? Wow. Wie das wohl andere schaffen die trotz Beruf und Familie noch selber treten können und das vor allem lange Zeit vor dem E-Wahn ohne 35h geschafft haben?
 
Weil es maßgeblich nicht allein um die E-Biker geht. Das kommt aus der Forstwirtschaft, denen es am liebsten wäre, es wäre überhaupt niemand im Wald, und wird aus ideologischen Gründen von den Grünen dankbar mitgetragen.
Bei Windparks sehen die das dann aberplötzlich anders. Wenn die fertig sind, sieht das aus wie ne Mondlandschaft. Da fehlt dann der halbe Wald. Das ist ok.
Da interessiert umweltschutz plötzlich keinen mehr. Und am wenigsten den Grünen.

Diese Windparks sprießen wie Pilze aus dem Boden und neuerdings nicht auf freien Flächen, sondern im Wald!
Da gibts immer mehr Firmen, sog. Projektierer. Die versuchen möglichst viele "Poolflächen" zu bekommen und das Projekt planen, Wind messen und dann mit Vertragsbindung zu verkaufen.
Da ist auch bei uns was geplant - ich kenne den Wald und ich kenne die Pläne. Da ist dann kein Wald mehr. :ka: Und sowas ist überallin den Nachbargemeinden auch geplant. Mit Glück bekommen sie es abgewendet mit Begründung aufs Geundwasser. Die tiefen Fundamente werden dannach nicht vollständig zurückgebaut, sondern nur die ersten zwei Meter. Da wächst nie wieder was. Das ist nicht nur das Windrad selber, sondern die rießigeüberzohgene Infrastruktur. Zum Beispiel Anfahrt, wo man mit den rießigen Bauteilen un die hin kommt. Kabeltrasse, Speicher,...
Da gibts dann Streitigkeiten: Befürworter, die davon provitieren (oder sie glauben es zumindest) und Leute, die davon finanziell nicht betroffen sind - das sind die gegner.
So einfach ist das.

Wenn hier jemand von Umweltschutz spricht und Fahrräder ausschließt, muss ich laut lachen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aus der Gesetzesbegründung:
Weitere Anhaltspunkte für die übliche Ausbauart und die üblichen Abgrenzungen eines für das Radfahren geeigneten Waldwirtschaftswegs können dem veröffentlichten Erlass über den forstlichen Wegebau im Wald vom 23. Mai 2023 entnommen werden.

Aus dem Erlass 2023:
Die Trassen- und Aufhiebsbreite ist auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken. LKW befahrbare Waldwege (Regelfahrbahnbreite 3,50 Meter, Regelkronenbreite 4,50 Meter) sind grundsätzlich einspurig mit Ausweichen für den Gegenverkehr anzulegen.
https://recht.nrw.de/system/files/p.../05/23/439c53/forstlicher-wegebau-im-wald.pdf
Für die Gesetzesbegründung der Änderung des Landeswaldgesetzes wird also auf einen Erlass (=Verwaltungsvorschrift) verwiesen, welcher als gesetzliche Grundlage unter anderem das Ladeswaldgesetz nennt…
Aua.


P.S.
Ein Erlass richtet eine obere Behörde an die ihr untergeordneten Behörde und soll sicherstellen, dass geltendes Recht überall gleich angewendet wird. Dabei darf eigentlich nur klargestellt werden, wie die Vorgaben aus Gesetzen und Rechtsverordnungen umzusetzen sind. Würde mich interessieren wo denn die Fundstelle für diese 3,5 m zu finden ist…
 
Zuletzt bearbeitet:
Im Katechismus der Grünen ist das okay, weil dadurch bekanntlich ja die Welt gerettet wird.
 
Schade, dass der Gesetzgeber diese Überlegungen hat. Allerdings m.E. nachvollziehbar:

Der illegale Trailbau hat zumindest in meinem Heimatbezirk sehr stark zugenommen. Ich fände es auch nicht schön, wenn jemand ohne zu fragen in meinem Garten auf einmal über Nacht einen Trail errichten würde. Auch der Wald ist überwiegend im Privateigentum.
Die breiten Forstwege haben hingegen immer die Zustimmung des Eigentümers.

Dazu kommt tatsächlich die Überflutung schmaler Trails dank E-Bike und zwar bergauf und bergab.

Das Potential der Räder ist riesig und wird von den Besitzern hemungslos ausgenutzt, man kommt mit Ihnen relativ untrainiert Trails hoch, die selbst der ambitionierte Hobbyfahrer mit einem motorlosen Bike nur schieben kann, es sei denn er fährt bei den örtlichen Marathonrennen und XC-Rennen ganz vorne mit.

Rücksicht genommen wird dabei nicht immer.

Ich bin vor kurzem seit langem mal wieder einen schmalen Trail bergauf hochgekrochen mit 6-7kmh. Ein paar Meter vor mir ging eine Familie mit zwei kleinen Kindern den Weg ebenfalls bergauf.
Ich wurde von 4 E-Bikern mit sehr laut surrenden Motoren an einer engen Stelle überholt, was dazu führte, dass ich kurz absteigen musste,da ich die von mir vorgesehen Linie nicht fahren konnte, weil ich in sehr lockeres mit dicken Steinen und Brocken versehenes seitliches Terrain des Weges abgedrängt wurde.
Die Familie wurde ebenfalls erschreckt und zur Seite gedrängt, ein Kind konnte gerade noch ausweichen.

Der Vater hat denen zu Recht hinterhergeschimpft.

Ob dieser Vorfall repäsentativ war oder nicht, lasse ich mal dahingestellt, nach meinen Trailerfahrungen war er zumindest kein Einzelfall, aber natürlich auch nicht die Regel.

Irgendwann reagiert dann der Staat halt, denn das ist seine Aufgabe......
Naja, wobei Verbieten da ja zwar die einfachste, aber eben auch die dümmste Reaktion ist. Denn der illegale Trailbau wird wohl kaum zugenommen haben weil die Region was für Biker tut sondern eher weil wir immer noch als aussätzige Behandelt werden. Auch das mit dem Privateigentum ist so ne Sache.
Das so etwas wie Wald überhaupt Privateigentum ist ist doch schon sehr fragwürdig. Zumal dabei ja auch immer der Naturschutz vorgeschoben wird obwohl es rein um wirtschaftliche Interessen geht. Wie kann es sein, dass der Bereich, der zur Erholung da ist Privateigentum ist?
 
Wenn man den "Ebike" Boom dafür verantwortlich sieht, warum schließt man "Ebikes", Fahrräder mit Motor nicht einfach davon aus?
Unterm Strich hinlerlasen Fahrräder die selben Spuren, wie auch Fußgänger. Wenns mehr werden, dann werden die Spuren breiter. Wenns wirklich um Naturschutz geht, müssen alle ausgeschlossen werden, auch Fußgänger. Es geht aber nicht um Umweltschutz. Ging es nie und wird es nie.

Der kleine Trail wird aus Naturschutzgründen für Tadfahrer gesperrt und da bauen sie jetzt nen Windpark inm den Wald rein, die Anfahrt so breit wie eine Landebahn und die Stand und Abstandsflächen großzügig abgeholzt. Ist doch immer die gleiche Sch... .
Wenn es um Naturschutz gehen würde müssten am Anfang erst einmal die Parkplätze am Wald gestrichen werden. Denn wer das Auto zum Wandern braucht ist nicht umweltfreundlich unterwegs.
 
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