NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Bei Windparks sehen die das dann aberplötzlich anders. Wenn die fertig sind, sieht das aus wie ne Mondlandschaft. Da fehlt dann der halbe Wald. Das ist ok.
Da interessiert umweltschutz plötzlich keinen mehr. Und am wenigsten den Grünen.

Diese Windparks sprießen wie Pilze aus dem Boden und neuerdings nicht auf freien Flächen, sondern im Wald!
Da gibts immer mehr Firmen, sog. Projektierer. Die versuchen möglichst viele "Poolflächen" zu bekommen und das Projekt planen, Wind messen und dann mit Vertragsbindung zu verkaufen.
Da ist auch bei uns was geplant - ich kenne den Wald und ich kenne die Pläne. Da ist dann kein Wald mehr. :ka: Und sowas ist überallin den Nachbargemeinden auch geplant. Mit Glück bekommen sie es abgewendet mit Begründung aufs Geundwasser. Die tiefen Fundamente werden dannach nicht vollständig zurückgebaut, sondern nur die ersten zwei Meter. Da wächst nie wieder was. Das ist nicht nur das Windrad selber, sondern die rießigeüberzohgene Infrastruktur. Zum Beispiel Anfahrt, wo man mit den rießigen Bauteilen un die hin kommt. Kabeltrasse, Speicher,...
Da gibts dann Streitigkeiten: Befürworter, die davon provitieren (oder sie glauben es zumindest) und Leute, die davon finanziell nicht betroffen sind - das sind die gegner.
So einfach ist das.

Wenn hier jemand von Umweltschutz spricht und Fahrräder ausschließt, muss ich laut lachen.
Warste schon mal am oder im Tagebau Hambach? Just askin...wenn eine Partei Kritik verdient, dann die SCHWARZEN, und natürlich die BRAUNEN...
 
Das ist ein SCHWARZES Ministerium...
Viel Glück. Wer das nicht wahrhaben will, den überzeugt man auch nicht. Ist gut gelaufen in den letzten Jahren mit der Diffamierung sinnvoller Politik.
Schon komisch, dass in der grünsten Stadt im Bundesland mit grünem MP nicht das Nordkorea für Biker entstanden ist, trotz vorher schon etablierter 2m Regel. Fakten sind halt doof und machen im Kopf manchmal aua.
 
Viel Glück. Wer das nicht wahrhaben will, den überzeugt man auch nicht. Ist gut gelaufen in den letzten Jahren mit der Diffamierung sinnvoller Politik.
Schon komisch, dass in der grünsten Stadt im Bundesland mit grünem MP nicht das Nordkorea für Biker entstanden ist, trotz vorher schon etablierter 2m Regel. Fakten sind halt doof und machen im Kopf manchmal aua.
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/wald-gesetz-mountainbike-100.html
Die Koalition in Berlin will das gut 50 Jahre alte Bundeswaldgesetz novellieren. Dabei soll auch das Betreten des Waldes neu geregelt werden. Die Bundesländer könnten dann in Zukunft entscheiden, welche Wege sie für geeignet halten und wo in Zukunft Mountainbiker fahren dürfen.
🤔
 
Nichts gegen E-MTBs, aber als diese Bikes immer populärer wurden, konnte man die weitere Verschärfung der Lage schon absehen. Klar werde ich weiterhin versuchen, wie bisher möglichst unauffällig und zu bestimmten Zeiten meinem Hobby nachzugehen – so wie in den letzten 20 Jahren. Aber die hohen Strafen für Trailpflege sind ein schwerer Schlag. Da traut sich kaum noch jemand, überhaupt etwas zu machen.


Eigentlich bleibt da nur noch Lobbyarbeit für ein legales Trailnetz – siehe Freiburg im Breisgau. Ich wäre definitiv bereit, für die Nutzung solcher offiziellen Trails Gebühren zu zahlen. Ein MTB-Pass für z. B. 500 € im Jahr wäre für mich völlig okay. Ich frage mich, ob die Behörden jemals ein solches Angebot ernsthaft geprüft haben. Bei Ausgaben von rund 8.000 € pro Jahr für Bike-Kram wäre das für mich absolut vertretbar.
 
Das Eigentum wird man nicht abschaffen können. Schon das Waldgesetz, welches das Betreten des Waldes gestattet, ist ein Eingriff in das Eigentumsrecht, welches die Eigentümer im Sinne des Gemeinwohls hinnehmen müssen. Ihr müsst das auf eurem Privateigentum nicht. Das Betreten ist zur Erholung erlaubt. Erholen heißt nicht unbedingt, dass man überall Trails anlegen muss bzw überhaupt auf Trails fahren muss.
Achtung: Ich kann euch verstehen, finde Verbote auch nicht gut, aber man muss auch die andere Seite sehen. Das Siegener Flowtrail Urteil des OLG Hamm hat vielleicht auch dazu beigetragen.....
Ich stelle mir allerdings auch hier die Frage, wie kommt der verunfallte Radfahrer auf die Idee zu klagen?
Das zeigt m.E. die gesellschaftliche Tendenz, dass die Schuld nicht bei sich selbst, wobei diese bei einem Sturz auf einem Trail m.E. mehr als naheliegend ist, gesucht wird, sondern mal wieder bei anderen......
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich könnte mich da stundenlang aufregen und rein steigern. Die bösen Radfahrer machen den Wald kaputt und die Erntemaschinen der Forstwirtschaft nicht? Das Bild ist von mir und das war definitiv kein Fahrrad
Solche Bilder habe ich schon häufiger gesehen, zuletzt im Thüringer Wald und mich gefragt wie panne oder korrupt die Politik eigentlich schon sein muss. Die Holzernte wird wohl europaweit ausgeschrieben, da kann man sich vorstellen wie sorgfältig gearbeitet und wieviel Rücksicht auf bestehende Wege genommen wird. Nähmlich gar nicht.
 
Fährst du nicht auch mit Motor, weil dir der Uphill keinen Spaß macht weil zu beschwerlich ist?
Der Uphill ist aber eben die Würze bei MTB.
Uphill hat in dem Ursprungsgedanken des Mountainbikes mal absolut rein garnichts verloren, falls dus noch nicht begriffen hast. Das ist mal wieder Geschwurbel vom Feinsten. Licht an, aber keiner Zuhause.
 
Ich habe jetzt nicht alles gelesen, wohne aber in der Nähe der Haard , großes Waldgebiet das intensiv von allen genutzt wird. Wanderer, Reiter , MTB , Gravel
Es gibt tatsächlich auch eine ausgewiesene MTB Strecke des RVR , bin gespannt was damit passiert.

Ich kenne auch einen Jäger der dort ein Gebiet hat, er hat mir erzählt das die meisten Jäger von weit weg kommen, gerne mal aus Düsseldorf. Diese Gruppe versucht die MTB Fahrer aus dem Wald zu bekommen und hat auch eine entsprechende Lobby die daran arbeitet. Dann kommt die Forstwirtschaft, die mit Ihren Harverstern und schwerem Gerät den Wald regelmäßig verwüsten. Da lach ich mich schlapp wenn ich das vom Bodenschutz lese. Was die dort anrichten braucht Jahre , damit sich der Boden wieder erholt.

Fazit : In dieser Diskussion nicht die Jäger und Forstwirtschaft als Lobbygruppe vergessen.
 
Wer zu dem Zeitpunkt wohl das Bundeslandwirtschaftsministerium besetzt hat? Ist aber auch schon wirklich lange her

Die Novellierung? Cem Özdemier. Ich bin mir aber relativ sicher, dass der den nicht selbst verfasst hat. Bestimmt haben noch andere Grüne dran gearbeitet. Was ist denn draus geworden?
Man sollte schon zwischen Papiertigern und der Realität im Alltag unterscheiden. Und da erlebt man dann mitunter einen erstaunlichen Pragmatismus. Manchmal auch nicht. Sowas hängt oft an einzelnen Personen, erstaunlicherweise. Frag mal die Kollegen im Deister...
 
Wie schauts eigentlich in den Nachbarländern aus? Sind diese da liberaler als Deutschland und haben weniger ein Problem mit MTBer im Wald?
Ok, Österreich hat auch ein Problem mit Fahrrädern im Wald, aber was ist mit Frankreich, Tschechien, Polen, Dänemark usw?
 
Mein Eindruck ist, dass wir egal in welchem Lebensbereich zunehmend reglementiert werden, weil in der Mehrheit der Bevölkerung der Wunsch nach Freiheit und Selbstverantwortung in den Hintergrund getreten ist. Siehe die hier kürzlich diskutierte Klage einer verunfallten Radlerin. Insofern eigentlich aus Sicht der „Verantwortlichen“ (Land, Stadt, Waldbesitzer,…) verständlich, dass sie sich absichern wollen. Leider…
Das passiert wenn man Links und grün wählt bzw. die Links-grüne Ideologie sich langsam durchsetzt.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück