NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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In NRW wird schon in jetzt in einigen Gegenden kontrolliert und "Knöllchen" verteilt an Mountainbiker. Das wird es nach einem solchen Gesetz dann flächendeckend geben. NRW ist das bevölkerungsreichste Bundesland, weshalb der Nutzungsdruck auf die Wälder rund um die Städte entsprechend groß ist
Als bevölkerungsreichsten Bundesland sollten genug Biker bereit sein an der Situation etwas zum Positiven zu verändern.
Entweder auf politischer Ebene oder wenn genug auf den Wegen unterwegs sind.
 
Ja, es geht um die Jägerlobby. Die Bambikiller erklären auch den Umstand, dass diese Vorschläge zur Verdrängung der Biker von einem "schwarzen" Ministerium kommen.
Also bei uns ist die Landrätin von den Grünen, und lässt in den Medien verlauten, dass sie mit Leib und Seele Jägerin ist und darin keinen Widerspruch sieht, da Jäger schließlich Naturschutz betreiben.

Und der Landkreis in dem sie tätig ist, betreibt Kontrolleure im Wald im 3-Schicht Betrieb, bestehend ebenfalls aus Jägern, Polizisten und anderem Kroppzeuch.

Und jemand der meint, für umfangreiche Kontrollen sei kein Geld da, dem sei die Geschichte erzählt, dass bei uns in den Wäldern Bänke für Wanderer abgebaut werden, weil niemand den ordnungsgemäßen Zustand derselben kontrollieren könne. Gleichzeitig werden aber mehrere Dutzend Kontrolleure gegen Mountainbiker finanziert. Also das letzte wofür in diesem Land noch Geld da sein wird auch wenn alles brach liegt, werden Leute sein die andere anscheißen können. Also eigentlich alles so wie immer.
 
Ziemlich politisch hier.
Ich finde diese ganzen neuen Gesetze und Verordnungen anstrengend. Gefordert wird Freiheit, Akzeptanz, Diversität und was weiss ich alle noch alles. Nur empfinde ich über die Jahrzehnte immer mehr Einschränkungen.
Das ist wie ein Tempolimit auf der Autobahn. Ich fahre nicht einmal schneller als 120/130, aber es ist schön nicht immer nur auf den Tacho schauen zu müssen ob man nicht doch mal 5 zu schnell ist. Von der Bevormundung abgesehen.
 
Ich, als gelernter Österreich, spreche mich klar gegen dieses Normvorhaben aus! Österreich ist das Nordkorea für Mountainbiker und soll es auch bleiben - das gehört zur Landesidentität. #YouLikeItBikeIt

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solche Schilder eignen sich vorzüglich als Frisbee Scheiben - hab ich von nem Freund gehört...
 
Der neue Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg eröffnet neue Perspektiven für naturnahe Mountainbike-Angebote. Bündnis 90/Die Grünen und CDU wollen Kommunen künftig stärker dabei unterstützen, Single-Trails einzuführen und über Runde Tische gemeinsam mit allen Akteuren Lösungen zu entwickeln. Die umstrittene Zwei-Meter-Regel bleibt dabei zwar bestehen, doch der politische Wille zur pragmatischen Umsetzung wächst.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Mountainbike Forum Deutschland e. V. vom 16. bis 18. Juni den 9. Deutschen Mountainbike-Kongress im KulturBahnhof Aalen. Rund 150 Fachleute aus Kommunen, Tourismus, Forst, Verwaltung und Verbänden kommen zusammen, um rechtssichere, naturverträgliche und qualitativ hochwertige Bike-Angebote voranzubringen.
 
Und immer wieder kommt das absolute Totschlagargument "mit der Haftung" was wirklicher Unsinn ist und nur zur Abschreckung dient. Wieviele Fälle sind den tatsächlich bekannt???
Ok, neue Gesetzesformulierung "Fahrräder jeglicher Art dürfen überall fahren wo sie durchkommen. Bei Unfällen außerhalb geschlossener Ortschaften ohne Beteiligung anderer anwesender Personen ist ausschließlich der Fahrradfahrer selbst verantwortlich. Eine haftung Dritter ist ausgeschlossen." Darf ich jetzt Berufspolitiker?
 
Natürlich wäre der vorhandene Naturraum groß genug, dass alle dort ihre Freizeitbeschäftigung ausüben könnten.
Aber es gibt eben auch eine öffentliche Wahrnehmung und Meinung. Und die besagt eben, dass immer mehr Verrückte mit dem MTB im Wald unterwegs sind. Und das stimmt eben auch. Und das haben wir, als hier viel zitierte "MTB Community" eben den E-Bikern zu verdanken. Wir, die klassischen MTB Fahrer, werden eben durch die Schwemme an E-Bikern in Sippenhaft genommen und müssen das mit ausbaden, was wir weder gewollt, verursacht, noch gut geheißen haben.
Deswegen fühle ich mich auch dieser "MTB Community" nicht zugehörig.
Was der Forst, die Jagd und die Politik will und macht, und wessen Interessen da durchgesetzt werden indem eine bestimmte Nutzergruppe des Waldes zum Sündenbock gemacht wird (der MTB Fahrer allgemein), steht noch mal auf einem anderen Blatt.
Natürlich könnten mir die E-Biker egal sein. Wenn die aber (mit) der Grund sind, wenn auch nur als vorgeschobene Begründung, dass ich nicht mehr in "meinem" Wald (denn der gehört meiner Meinung nach uns allen) fahren kann, dann sind das eben nicht meine Kollegen in der MTB Community.
ich fahre ca. 60-70 Tagestouren im Jahr, meist in den bayerischen Voralpen. Abseits der Hotspots und unter der Woche treffe ich im Schnitt weniger Biker, als ich an einer Hand abzählen kann. Zunehmend mehr EBiker, das ist richtig. Aber von denen treffe ich kaum welche auf Singletrails, 99% davon bleiben auf Forstwegen. Die Konflikte mit Wanderern insgesamt kann ich ebenfalls an meinen fünf Fingern abzählen. Natürlich gibt es immer auch ein paar Rambo-Biker. Das ist aber kein Grund, alle Mountainbiker zu verteufeln. Den letzten Konflikt hatten wir am Ammersee-Ufer (an sich ein schöner Wurzeltrail) mit einem Spaziergänger-Paar.
Wir sind von hinten langsam herangefahren und haben artig gegrüßt. Die Beiden sind stur nebeneinander gelaufen und haben geschimpft. Warum? Tatsächlich wegen eines Verbotsschilds - man ist ja schließlich im Recht. Armes Deutschland...
 
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Der neue Koalitionsvertrag in Baden-Württemberg eröffnet neue Perspektiven für naturnahe Mountainbike-Angebote. Bündnis 90/Die Grünen und CDU wollen Kommunen künftig stärker dabei unterstützen, Single-Trails einzuführen und über Runde Tische gemeinsam mit allen Akteuren Lösungen zu entwickeln. Die umstrittene Zwei-Meter-Regel bleibt dabei zwar bestehen, doch der politische Wille zur pragmatischen Umsetzung wächst.

Vor diesem Hintergrund veranstaltet das Mountainbike Forum Deutschland e. V. vom 16. bis 18. Juni den 9. Deutschen Mountainbike-Kongress im KulturBahnhof Aalen. Rund 150 Fachleute aus Kommunen, Tourismus, Forst, Verwaltung und Verbänden kommen zusammen, um rechtssichere, naturverträgliche und qualitativ hochwertige Bike-Angebote voranzubringen.
Ich stehe nicht auf gebaute Trails. In den Bergen gibt es unzählige natürlich gewachsene Trails mit Alpenpanorama. Ich persönlich lehne MTB-Gettos ab, gönne aber jedem anderen auch seinen Bikepark oder legalen Kunst-Trail im Wald. Kurz: sowohl als auch aber kein entweder-oder!
 
Ich bin NRW'ler und mich kratzt das mal so gar nicht! Wir wohnen am Rand des Ruhgebiets (Elfringhauserschweiz), hier kommen so viele Biker aus dem Pott hin und irgendwie hatte ich noch nie Theater mit den Behörden und das seit 86.
Wenn es denn dann irgendwann los geht, sage ich: "catch me if you can":winken:
 
Mein Eindruck ist, dass wir egal in welchem Lebensbereich zunehmend reglementiert werden, weil in der Mehrheit der Bevölkerung der Wunsch nach Freiheit und Selbstverantwortung in den Hintergrund getreten ist. Siehe die hier kürzlich diskutierte Klage einer verunfallten Radlerin. Insofern eigentlich aus Sicht der „Verantwortlichen“ (Land, Stadt, Waldbesitzer,…) verständlich, dass sie sich absichern wollen. Leider…
Ganz ehrlich,drauf geschissen!Es reglementiert niemand meine Freiheit,schon garnicht irgendwelche überbezahlten konservativen Parteidullis,das schaffe ich schon alleine!Wenn es doch jemand versucht wird er an Ort und Stelle eine entsprechende Antwort erhalten,das ist dann die logische Konsequenz!
 
Endlich kann ich mich bei der bald neu gegründeten Waldpolizei bewerben und Karriere machen!
Da ich auch hier Mitleser bin weiß ich ganz genau, wer wo das neue Waldgesetz bricht!
Seid euch sicher, dass ich im Wald auf euch warte und jede Ordnungswidrigkeit mit Knieschüssen unterbinde!
Dann kannst du dich entscheiden: fahr gefälligst auf der Straße, oder im Rollstuhl!
Ha hoffentlich verkraftest du auch das"Echo",wenn sich jemand adäquat zu wehren weiß 😉. .
 
Als bevölkerungsreichsten Bundesland sollten genug Biker bereit sein an der Situation etwas zum Positiven zu verändern.
Entweder auf politischer Ebene oder wenn genug auf den Wegen unterwegs sind.
Dabei sollte man aber bedenken, dass der Großteil der Radfahrer, egal ob mit oder ohne E und egal, ob auf dem MTB, Gravel-, City-, Trekking-Rad etc. unterwegs, sowieso nur auf den breiten Forstwegen und Radwegen unterwegs ist. Für die bedeutet das keine Einschränkung.

Die Biker, die schmale Wanderwege befahren, sind in der Minderheit.

Da ein Bewusstsein zu schaffen oder gar viele Menschen zum Protest zu mobilisieren, wird schwierig.

Dazu kommt, dass viele dieser Radfahrer, weil sie bspw. auch wandern, Mountainbiker auf schmalen Wegen auch als störend/gefährlich empfinden. Selbst wenn sie selten bis nie einem dort begegnen.
 
Mal gespannt wie ein Verstoß bestraft wird. Und vor allem, wie sowas kontrolliert werden soll. Gesetzte werden in D mittlerweile nur noch nach Ermessen oder Interesse durchgesetzt. Nicht weil es Gesetz ist. Je nach politischen Willen wird gehandelt. Man kann es auch Willkür nennen.
Geldbuße, bei Wiederhandlung Entzug des Fahrzeuges und Dritttätern werden die Beine amputiert. ;)
 
Ich kann mir vorstellen das die Polizei dann mit E-Bikes im Wald unterwegs ist, und euch in NRW kontrolliert. Kommt nach Oberfranken da ist die Welt noch in Ordnung. 🙋‍♂️🙋‍♂️
 
Erst die Migranten, dann die faule GenZ, Bürgergeldempfänger, Frührentner, Lifestyle-Teilzeitler und jetzt eben die schädlichen Mountainbiker.

Es braucht halt immer einen auf den man mit den Finger zeigen kann. Das ist die traurige Ausschluss-Kultur in D. Am Ende bleibt halt dann fast keine Gruppe mehr übrig - außer den ganz guten Leistungsträgern natürlich.

Schade, mit Respekt und Toleranz, mit "Leben und Leben lassen" wäre es viel einfacher - und schöner.

Aber auf wen sollte man dann schimpfen?
 
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mal schauen, was dann wirklich kommt.
mir fallen in meiner umgebung schon mal ne ganze menge "fahrwege" ein, die dann nicht mehr befahren werden dürfen.

auf einer "forstautobahn" ist zwar nicht so viel verkehr wie auf ner echten autobahn, aber wenn das "Ganzjährige Befahrbarkeit durch zweispurige, nicht geländegängige Fahrzeuge." als kriterium hinterlegt wird, sind das hinterher wege, auf denen man mit dem rad ziemlich flott unterwegs sein kann.
evtl. sollte man dann direkt noch ein tempolimit einführen.
aber ich vermute, sobald sowas im gesetzestext drin steht, gibt es richtig gegenwind, weil "freie fahrt für freie bürger" blablubb:troll:
 
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