Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?

Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?

Viele reden drüber – aber nur wenige sind bisher gefahren: Mountainbikes mit 32 Zoll-Laufrädern. Und was noch viel seltener ist: Trail-Bikes mit 32". Aber genau so eins ist Arne, Testleiter bei MTB-News, bereits umfangreich gefahren. Hannes und Arne sprechen daher in dieser Folge nicht nur über den 32"-Hype an sich, die Probleme, die große Laufräder mit sich bringen, und den Druck, den sich manche Hersteller damit auferlegen (müssen) – sondern auch darüber, wie sehr man eine vorgefestigte Meinung korrigieren kann, wenn man ein Bike mal richtig gefahren ist …

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Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?
 
Endlich kommen Bikes die nicht in Kindergrößen gebaut werden.😅
Damals, als die Erde noch eine Scheibe war, haben die ersten 29-er auch nicht stimmig ausgeschaut. Heute sind sie sehr gut und ausbalanciert. So wird es wahrscheinlich auf der Zeitschiene auch bei 32-er gehen. Ich denke 32/29 wird es dann am häufigsten geben. 🤔
 
Was ich in dem Podcast raushöre: Das Rad kann man in allen Belangen einstellen. Schön. Heißt für mich aber: Es gibt immer noch viel rumzuexperimentieren und die Geo steckt noch in den Kinderschuhen, was ja auch klar ist.

Ich bin definitiv ein Kandidat für 32", aber ungern First Adopter oder Versuchskaninchen. Da muss schon ein bischen mehr passieren, damit ich hiterm Ofen hervorgelockt werde. 😉
 
2011 hatte ich mein erstes 29er billig gekauft, um es mal auszuprobieren. Das war genauso wie im Podcast ein AHA Erlebnis - überrollen von Wurzeln usw im Vergleich zum 26er.
Die Geo war damals auch krude, das hat ja auch einige Jahre gebraucht (ca. 2018) bis allgemein 29er akzeptiert und ausgewogen war. Die Leute mussten sich ja auch erstmal an die anderen Fahreigenschaften gewöhnen.

32er ist für die meisten sicher zu extrem, und daher ist die Frage wann und wie es sich entwickelt. Ich tippe drauf, dass es nach paar Jahren genauso wieder in der Versenkung verschwindet wie Semi-Fat.
Semi-Fat hat das Problem der Reifen - wer will schon dauernd Plattfüsse damit.
32 hat das Problem der Größe, der Radstand ist halt gigantisch, wenn da Federwege von 150-160 gefordert werden.
 
Ja, sehe ich auch so - wegen der Grösse. 32er sind nicht für ALLE gut/besser! Das ist schon ein limitierender Faktor der auch für die Hersteller dann mind. ein Grund ist "Zweigleisig" fahren zu müssen...
Zudem sind aus meiner Sicht, die Vorteile einfach zu klein für den Normalo. Ein paar Prozent besseres Überrollverhalten unter gewissen Bedingungen. Mag vielleicht im Rennsport bei der Spitze relevant sein, bei geeigneter Körpergrösse, aber eben das betrifft dann 1 oder 0.x% der MTB-Fraktion.
Ich sehe das momentan als absolute Nische und nicht als das "grosse" neue Ding am MTB-Himmel.
 
Was ich in dem Podcast raushöre: Das Rad kann man in allen Belangen einstellen. Schön. Heißt für mich aber: Es gibt immer noch viel rumzuexperimentieren und die Geo steckt noch in den Kinderschuhen, was ja auch klar ist.

Ich bin definitiv ein Kandidat für 32", aber ungern First Adopter oder Versuchskaninchen. Da muss schon ein bischen mehr passieren, damit ich hiterm Ofen hervorgelockt werde. 😉
Ich hingegen warte immer noch auf die Fortysevener.
 
Gut für große Menschen, denen bisher alles irgendwie zu klein war.

Für mich uninteressant. Ich stelle nach einigen Monaten "Vorstellung des 32er Themas bei jeder Gelegenheit" fest, dass ich 0,0 Interesse daran habe. Will sie auch nicht (mehr) probieren. Liegt daran, dass mein Short-Travel und mein Enduro mir perfekt passen und mit für mich gut funktionierenden Fahrwerken ausgestattet sind.

Ich will gar nicht noch besseres Überollverhalten etc., sondern wenn ich es leichter haben will, fahr ich eine dementsprechend ausgewählte Strecke.
Ne schwarze Abfahrt soll für mich und mein Radl bitte schwarz bleiben und nicht durch das 32er Bike zur roten oder blauen Strecke werden.

Den Wunsch nach einer passenden Radl-Geometrie kann ich aber nachvollziehen. War das beim Umstieg auf 29 für mich der größte und für mich bedeutenste Aha-Effekt.
 
Ich wäre auch groß genug für 32", aber eigentlich will und brauch ich das nicht wirklich.
Ich bin mit den 29" auch zufrieden und brauch nicht wieder was neues.
Ob die jetzt wirklich ein bisschen besser über alles rollen oder nicht ist mir egal, einfach mal bei was bleiben gefällt mir besser.
Lieber wären mir mal wieder richtig hübsche Lackierungen bei den Rahmen anstatt fast nur immer ein oder zweifarbig 😅

Aber am Ende hat jeder seine eigene Meinung zu den Thema
 
Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?

Viele reden drüber – aber nur wenige sind bisher gefahren: Mountainbikes mit 32 Zoll-Laufrädern. Und was noch viel seltener ist: Trail-Bikes mit 32". Aber genau so eins ist Arne, Testleiter bei MTB-News, bereits umfangreich gefahren. Hannes und Arne sprechen daher in dieser Folge nicht nur über den 32"-Hype an sich, die Probleme, die große Laufräder mit sich bringen, und den Druck, den sich manche Hersteller damit auferlegen (müssen) – sondern auch darüber, wie sehr man eine vorgefestigte Meinung korrigieren kann, wenn man ein Bike mal richtig gefahren ist …

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Bock auf Biken – der MTB-News Podcast: 32"-Trailbike getestet – wie fährt es wirklich?
Ich höre gerne Podcasts - allerdings schlafe ich zu den Zeiten wo ich sowas hören kann nach spätestens 5min ein.... Bis ich mir das vernünftig anhören kann, vergehen wohl ein paar Wochen, weil ich schlicht nie eine Stunde lang einfach nur jemandem zuhören kann (ok, kann ich schon, aber das sind dann andere Menschen...

Einen guten Artikel mit dem selben Informationsgehalt zu lesen, dauert 5-15min. Das ist doch viel sinnvoller. Podcasts kann ich bestenfalls beim Autofahren vernünftig hören, und das kommt halt nicht so oft vor.

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das für für euch ist. Ihr hättet hier schon viel mehr Antworten, wenn es einen Artikel gäbe.

Eine Transkription anzubieten ist eine lustige Idee, löst aber mein Problem nicht, sondern verlagert es auf "dauert ja noch viel länger". Das liest fix niemand durch 😅
 
Eine Transkription anzubieten ist eine lustige Idee, löst aber mein Problem nicht, sondern verlagert es auf "dauert ja noch viel länger". Das liest fix niemand durch 😅
hab ich grad gemacht. ich hab weder Spotify noch freien Speicher am handy. wir = minderheit.
jeder passant den ich auf der strasse sehe hat Kopfhörer auf. podcast musst du machen heute. genauso wie moderierte videos. alles andere schaun die jungen nur 3 sekunden.

zum thema 32 und dem lenkverhalten. es gibt da so ein ding mit nocken und zwei federn. ich weiss nicht warum man sich dagegen wehrt aber man kann die kräfte des abkippens damit einstellen. damit neutralisiert man die kräfte und es kann sich lenken wie ein 26er mit 70grad lw. mir ist es mittlerweile egal ob ein Redakteur oder ein entwickler drauf kommt aber jedesmal genau diesen nachteil zu lesen und auf irgendeine fancy offsetlösung zu hoffen ist irgendwie ermüdend.

ansonsten schöner erfahrungsbericht. cool das noch uphill gefahren wird und die vorteile dort auch was wert sind. und nicht nur anlieger und sprünge. danke dafür.
 
Syntace K.I.S , oder was ist gemeint?
Klar, es gibt eine Menge Assistenten, Sensoren, usw., um irgendwas auszugleichen oder zu unterstützen. Wiegt, kostet, braucht Pflege. Ein Smartphone auf Rädern ist aber nicht das, was ich mir unter MTB vorstelle.
Bei dem eh schon viel größeren Gewicht der Räder werden die 100g zusätzlich aber keine Rolle spielen. Bergab sogar hilfreich. Schwer macht mehr Speed. Für den neuen Downcountry-Trend genau das Richtige.
Was ich hier noch herauslese: es braucht mehr Werbung und ansprechendes Design. Die Leute sind neugierig, möchten nur noch richtig abgeholt werden.
Daran scheitert aktuell der nächste Boom. :ka:
 
hab ich grad gemacht. ich hab weder Spotify noch freien Speicher am handy. wir = minderheit.
jeder passant den ich auf der strasse sehe hat Kopfhörer auf. podcast musst du machen heute. genauso wie moderierte videos. alles andere schaun die jungen nur 3 sekunden.

zum thema 32 und dem lenkverhalten. es gibt da so ein ding mit nocken und zwei federn. ich weiss nicht warum man sich dagegen wehrt aber man kann die kräfte des abkippens damit einstellen. damit neutralisiert man die kräfte und es kann sich lenken wie ein 26er mit 70grad lw. mir ist es mittlerweile egal ob ein Redakteur oder ein entwickler drauf kommt aber jedesmal genau diesen nachteil zu lesen und auf irgendeine fancy offsetlösung zu hoffen ist irgendwie ermüdend.

ansonsten schöner erfahrungsbericht. cool das noch uphill gefahren wird und die vorteile dort auch was wert sind. und nicht nur anlieger und sprünge. danke dafür.
podcast UND podcast geht aber auch von cool-kurzweilig unterhaltsam informativ + technik-addon BIS 2-stunden-"labern"...
von daher: podcast ja -- podcast no.
potentiale hat das format auf jeden!

+EDIT: 2 stunden "labern" kann natürlich auch sehr gut sein.
zB: noch nen (vorab-)interview mit nem DENK-profi und hier speziell actofive dazu, plus noch nen XC-racer, und das dann diskutieren... cool.
obwohl ich das dann lieber als echtes video zwischendurch auch sehen will, als nur zuhören. --gefällt mir mehr.
+und man könnte noch video-sequenzen vom testen/fahren einbauen. -- das ist meine erwartungshaltung bei "podcast" von großen mtb-plattformen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Paßt schoh, ist ja auch sehr gefährlih. Fazit, je mehr man bereit ist die Kontrolle abzugeben, desto besser paßt die Laufradgröße zu einem. Beim heutigen Zeitgeist müßte es ein Renner werden.

G.:)
Ich habe da so meine Zweifel, wie ich ja auch schon in anderen Foren zum Thema geschrieben habe. Schlicht und einfach, weil 650B, 29er und 26er eigentlich extrem alte Radgrößen sind aus dem Rennradbereich und auch von BMX. Und 32er ist eine neu auf den Markt gedrückte Größe, die sich aber bisher in keiner anderen Disziplin irgendwie bewährt hätte.
Ich kann mir daher auch vorstellen, dass das Ganze ein echter Rohrkrepierer hier wird und dass die 32er wieder verschwinden werden. So wie vor nicht allzu langer Zeit, als eine Firma in Tschechien 36er gebaut hat, die dann eindringlich vorgestellt wurden und von denen man heute nichts mehr hört oder liest.
 
Syntace K.I.S , oder was ist gemeint?
Klar, es gibt eine Menge Assistenten, Sensoren, usw., um irgendwas auszugleichen oder zu unterstützen. Wiegt, kostet, braucht Pflege. Ein Smartphone auf Rädern ist aber nicht das, was ich mir unter MTB vorstelle.
Bei dem eh schon viel größeren Gewicht der Räder werden die 100g zusätzlich aber keine Rolle spielen. Bergab sogar hilfreich. Schwer macht mehr Speed. Für den neuen Downcountry-Trend genau das Richtige.
Was ich hier noch herauslese: es braucht mehr Werbung und ansprechendes Design. Die Leute sind neugierig, möchten nur noch richtig abgeholt werden.
Daran scheitert aktuell der nächste Boom. :ka:
Ob das so richtig ist mit dem „abholen“? Man bedenke, dass ein Grundsatz der Werbung sagt, dass diese keine Bedüfnisse in den Personen erzeugen kann, sondern nur bereits latent vorhandene verstärken kann.
 
Syntace K.I.S , oder was ist gemeint?
Klar, es gibt eine Menge Assistenten, Sensoren, usw., um irgendwas auszugleichen oder zu unterstützen. Wiegt, kostet, braucht Pflege. Ein Smartphone auf Rädern ist aber nicht das, was ich mir unter MTB vorstelle.
ja. das ist weniger technik als ein klickpedal und braucht keine pflege und wartung.
wenn man nicht unbedingt ein starres singlespeed fährt gleicht man mit mechanik eine menge aus.

es fällt nur auf das bei jeder 32 vorstellung die lenk und kreiselkräfte bemängelt werden und wir haben noch nicht mal schwere reifen drauf. früher hat man den lenker verbreitert. ja, das hat Jahrzehnte gebraucht bis man über 700 ging. vielleicht ist es ja wieder so.
 
Ich habe da so meine Zweifel, wie ich ja auch schon in anderen Foren zum Thema geschrieben habe. Schlicht und einfach, weil 650B, 29er und 26er eigentlich extrem alte Radgrößen sind aus dem Rennradbereich und auch von BMX. Und 32er ist eine neu auf den Markt gedrückte Größe, die sich aber bisher in keiner anderen Disziplin irgendwie bewährt hätte.
Ich kann mir daher auch vorstellen, dass das Ganze ein echter Rohrkrepierer hier wird und dass die 32er wieder verschwinden werden. So wie vor nicht allzu langer Zeit, als eine Firma in Tschechien 36er gebaut hat, die dann eindringlich vorgestellt wurden und von denen man heute nichts mehr hört oder liest.

Es hat ja tatsächlich auch Vorteile, deswegen ist da die Zukunft doch ungewiss. Als Nische für XC, wenns denn schneller ist, müßte es sich schon durchsetzen. Für Trekkingbikes hingegen wäre es die Laufradgröße schlecht hin.

G.:)
 
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