NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Eigentlich müsste dein Post am Anfang des Threads gesetzt werden und jeder sollte Euch supporten und der DIMB beitreten 🤔
Nein. Eigentlich habe ich für sowas gewählte Volksvertreter die meine Interessen vertreten. Nur tut das anscheinend keiner mehr. Merkwürdigerweise vertreten die immer andere Interessen
 
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Soll mir mal jemand mit zwei zerschossenen Kniescheiben zeigen, wie er mich dann noch fertig machen will! Zumal im Magazin ja noch reichlich "Reserve" ist.
Triff mal sich bewegende Kniescheiben. Unter sieben Metern hast Du schon gegen einen Fußgänger keine Chance.
Ich gehe mal davon aus, dass NRW diese Geldquelle sehr aktiv nutzen wird.

Kartenzahlung/PayPal möglich.
Ich fahr länger MTB in Ba-Wü als es die 2m Regel gibt. Ich hab genau Null Probleme gehabt bisher (ok, ein paar Jahre bin ich mit der MTB Gruppe des örtlichen Polizeipräsidiums gefahren, 20-25 Mann, einer nicht Polizist; eigentlich wollten wir erleben, wie ein Förster dem Polizeioberrat ein Knöllchen zu geben versucht).
Fahrt weiter wie bisher, unterstützt die DIMB, scheißt die Ämter mit Anträgen auf Trailfreigaben zu!
 
Merkwürde Studie.

Was genau wird unter "Sport treiben" bzw. "sportliche Aktivitäten" verstanden?

Radfahren allgemein taucht da beim Sport nicht auf. Nur Mountainbike und Rennrad. Viele Leute fahren auch mit anderen Rädern sportlich. Wo tauchen diese auf?
Bzw. fahren viele Leute einfach "normale" Radtouren, Radurlaub etc. und verstehen darunter eine sportliche Betätigung.

Ist die Angabe "Mountainbiken" hier wirklich mit dem gleichzusetzen, was wir hier im Forum darunter verstehen, oder eben doch eher "nur" das Fahren mit einem Mountainbike?
Das bleibt weiter ungeklärt.

Später nennt die Studie dann nur noch Radsport als allgemeinen Begriff bzgl. Interesse am Sport. Hier nicht zu differenzieren passt dann nicht zu den weiter vorne genannten Ergebnissen.
 
Offensichtlich hat die Politik davon auch keine Ahnung.

Dann fahren wir eben alle schön mit unseren Verbrennern durchs Ländle zu den „offiziell“ erlaubten Trails und Parks…. ach ne warte… das ist ja dann wieder doof fürs Klima… Kann man bestimmt auch reglementieren ;) In Deutschland ist und wird alles geregelt.

Als ob es keine anderen Probleme gibt, als ein paar Biker auf diversen Trails.

Ich glaube ja noch zu verstehen worauf die ungefähr hinaus wollen, aber bei aller Liebe, alleine schon dann so eine (sorry) „dämliche“ Idee für die Umsetzung zu haben… Unfassbar.

Am Ende wird es wahrscheinlich auch dank verschiedener Verbände nicht genau zu dieser Umsetzungsidee kommen. Dann werden Einzelfälle aufploppen, wo Naturschutzbehörden wieder lustige Ideen haben… Und so dreht es sich immer weiter und weiter…
Du sprichst mir aus der Seele!😁
 
In der heutigen Welt eigentlich der bessere Aufkleber:

SH.jpg
 
Also ich wohne im Sauerland direkt im/am Wald... Hier kann man den ganzen Wahnsinn der Waldwirtschaft täglich miterleben...

Da werden Subunternehmer aus Osteuropa beschäftigt zur Holzernte und zum pflanzen neuer Stecklinge. Diese arbeiten natürlich wie ausgeschrieben vorbildlich! Der Müll (Bierdosen, Zigarettenschachteln und anderer Unrat) wird fachgerecht im Wald entsorgt, der Ölwechsel findet ebenfalls direkt vor Ort statt und sollten die top gewarteten Maschinen doch mal literweise Öl verlieren kippt man einfach etwas Sand drauf. Den Arbeitern mache ich da gar kein Vorwurf, die haben es nie besser gelernt und in einem Gespräch mit dem "Vorarbeiter" ist mir ganz übel geworden was die Jungs dann hier reel verdienen, da müssen ganz klar die Pächter und Auftraggeber ins Visier genommen werden. Aber dieses Phänomen habe ich auch jeden Tag im Baugewerbe.

Nun baut man hier auch noch einen Windpark. Mitten im Wald, auf schwer erschließbaren Flächen. Dafür rollen jetzt täglich durch unser kleines Tal die LKWs und Baumaschinen. Ehemals Forstwege wurden nun asphaltiert und auf 4m breite angeschüttet. Ein offizieller Wanderweg (Höhenflug) ist nun eine 5m breite Schotterhölle, damit die sich entgegenkommenden LKWs nicht blockieren. Das ist natürlich alles CO2 neutral und wird am Ende wieder zurückgebaut! Nur vorerst sind natürlich noch weitere Windräder in der Genehmigung und solange müssen die Wege weiter ausgebaut werden. Natürlich lässt sich das alles schön reden aus der hippen City, ich als Anwohner und Waldbenutzer mit und ohne Rad empfinde es allerdings als reine Zerstörung. Wenn man sich anschaut wie viel Geld mit den Parks mit garantiertem Gewinn (Umlage aus Steuergeldern) erwirtschaftet werden kann, ist es auch kein Wunder, dass der Bau dermaßen forciert wird. Es ist auch kein Geschwurbel oder Youtubekram, es kann sich jeder anschauen und sich ein eigenes Bild davon machen. Ich bin zumindest sehr skeptisch ob dies langfristig eine gute Lösung darstellt und werde die Auswirkungen auf die Natur wohl hautnah miterleben, da wir hier Eigentum haben.

Deshalb ist diese anstehende Regelung für mich in meiner Region eigentlich ein reiner Witz. Die offiziellen Wege kann man mitlerweile mit dem Schwertransport befahren und die "illegalen" Trails wird es weiter geben. Ich kenne hier viele Jäger und auch Waldbesitzer und da gibt es von mega freundlich bis unfassbar gestört jedes Kaliber. Aber wenn man den Leuten freundlich begegnet, nett Hallo sagt und auch mal ein Gespräch sucht, ist der Tenor gegenüber dem Groß der Mountainbiker meistens friedlich und der andere Rest ist einfach frustriert und engstirnig und wird sich auch nie umstimmen lassen, aber diese Generation stirbt eigentlich langsam aus.

Was ich aber heftig finde in diesem Thread ist wieder der Hass INNERHALB der Community! Ich fahre selber alles... Gravel, DH, Ebike und Biobike und rede mit Leuten aus jeder "Bubble", Radsport ist für mich einfach ein tolles Hobby, egal ob Rennrad oder Downhill... Fahre ich für konditionelle Bedürfnisse nehme ich das Biobike oder Gravel und wenn ich nach Feierabend einfach nur ein paar Laps auf den Trails hier fahren möchte, kommt das Ebike raus. Ich grüße generell Jeden! Egal ob Wanderer, Jogger oder egal WELCHEN Radfahrer. Zum Teil grüßen mich aber Radfahrer auf dem Ebike nicht, dafür am nächsten Tag auf dem Biobike. Dank Social Media und diversen Portalen können die Leute nur noch Extreme und mit anderen Meinungen unfassbar schwer umgehen, das ist aber ein gesellschaftliches Gesamtproblem.

Am Ende bleibt erstmal abzuwarten was und wie es am Ende durchgesetzt und auch kontrolliert werden soll. In vielen Gemeinden und Kreisen in NRW brodelt es aber auch schon lange im Wald und das ist nicht erst seit der Einkehr des Ebikes so. Seit 20 Jahren verfolge ich jetzt ein kommen und gehen von "illegalen" Trails und auch wie es sich vielerorts auch zuspitzt und oftmals liegt es einfach nur an Rücksichtslosigkeit! Müll nicht mitnehmen, Wanderer bepöbeln, Reiter aufschrecken, die Boombox im Wald. Das hat nichts mit Motor oder ohne Motor zu tun, das gibt es schon seit Jahrzehnten. Das ist eine reine Ego Diskussion! Dann werden Gruppen geschaffen, Bio, Ebike, Wanderer, die bösen Jäger, der böse Waldarbeiter und so weiter. Es denkt sich dann einfacher mit narrativen Feindbildern anscheinend. Aufeinander zugehen und andere Sichtweisen verstehen haben die meisten verlernt.

Am Ende ist der Wald für alle da und sollte Erholung und Freude bringen, dementsprechend sollte man sich auch Verhalten. Wir haben nun auch viele Trailrunner hier und meine Sorge war einfach, dass man sich irgendwann hier gegenseitig umnagelt weil viele Stellen vor allem jetzt zugewachsen sind und nicht gut einsehbar. Man kann aber so Trainingsgruppen auch einfach mal locker drauf ansprechen. Das haben die jetzt kapiert und haben immer einen "Spotter" weiter oben. Auch die wollen einfach raus und ihrem Hobby nachgehen.

Vielleicht einfach weniger radikal im Internet denken und draußen mehr Freude haben und sind wir mal ehrlich. Glaubt wirklich einer er bekommt 20k Strafe aufgebrummt weil er einen Trail gefahren ist? Das ist eine Top Clickbait Überschrift für irgendwelche Youtube Videos, aber wohl fernab der Realität...
 
Worum geht es hier eigentlich wirklich? Ich verrate es euch:

Private und kommunale Waldbesitzer in NRW stehen wirtschaftlich massiv unter Druck:
  • Holzpreise schwanken stark
  • Klimaschäden (Borkenkäfer, Dürre) verursachen hohe Kosten
  • Bewirtschaftung wird teurer (Löhne, Maschinen, Energie)
  • Umwelt- und Naturschutzauflagen steigen
Also was passiert? Es wird ein neuer Markt und geschaffen – ein Trailmarkt als extra Einnahmequelle. Und wie schafft man einen Markt? Jeder Ökonom würde Folgendes sagen:
  • Verknappung des freien Angebots
  • Kontrolle der Nutzer
  • Genehmigungspflichten für jede Nutzung
  • Zahlungsbereitschaft erzeugen („Freizeit&Erholung darf etwas kosten“)
Genau das sehen wir jetzt. In Österreich funktioniert dieses Modell bereits:
  • Waldbesitzer verpachten Trails
  • Nutzung wird kostenpflichtig
  • Gemeinden, Tourismusverbände, Bikeparkbetreiber oder Vereine zahlen für Trailrechte
Und auch in Deutschland taucht dieses Prinzip immer häufiger auf – man muss nur den Entwurf zum Bundeswaldgesetz oder die Beibehaltung der 2m-Regel anschauen.

Aber psst… Das kann man natürlich nicht offen sagen.
"Freizeit nur noch für Reiche“ oder „Kommerz statt Gemeinwohl“ klingt nicht besonders gut in der Öffentlichkeit.

Deshalb hören wir stattdessen immer die gleichen in der deutschen Bevölkerung beliebten Schlagworte:
  • „Sicherheit“
  • „Ordnung“
  • „Naturschutz“
  • Und statt „Verboten“ spricht man poiltisch korrekt lieber von „Steuerung“.
Weil Schubladendenken in D so gut funktioniert und es ja so schön ist auf "die Mountainbiker" zu bashen, ist es wahnsinnig easy, die wahren Beweggründe zu verschleiern.

Wer möchte, kann sich auch einmal anschauen, wie lukrativ die Verpachtung von Flächen für Windkraftanlagen ist. Auch dort wird Klimaschutz und Energiesicherheit/Resilienz als Hauptargument genannt – aber am Ende geht es um Einnahmen, die über die Stromkunden refinanziert werden.

Vielleicht sollten wir Erholungssuchende also genauer hinschauen, welche Interessen hier wirklich eine Rolle spielen.

Ich bin mir sicher, dass DIMB und die Fachberatung sich juristisch und organisatorisch gut aufstellen, sodass Druck und Widerstand gegen den Entwurf mittelfristig sichtbar wird. Lasst die mal ihre Arbeit machen!
 
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Was ich aber heftig finde in diesem Thread ist wieder der Hass
Was ich oberheftig finde, ist, dass es anscheinend nicht ohne starke Übertreibungen geht. Fehlen eigentlich nur die Großbuchstaben.

Was ist daran "Hass", dass diejenigen, die vor den Folgen der Gleichstellung von Fahrrädern und E-Bikes im Betretungsrecht gewarnt haben, sich ein "told you so" nicht verkneifen können?
 
NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

Wandern statt Biken: Dieses neue Gesetz könnte das Aus für Mountainbiker auf fast allen Waldwegen in NRW bedeuten.

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NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

Das Ende der Singletrails in NRW? Wie bewertet ihr den Vorstoß des Ministeriums – werdet ihr euer Fahrverhalten anpassen oder setzt ihr auf den Protest der Verbände?
Jetzt klappt das Zusammentreffen mit Wanderern und Reitern in den letzten Jahren zunehmend besser und beiderseits einsichtiger in NRW.

Und nun wird mit dem Gesetzentwurf wieder Zwietracht gesät.

Rächt sich hier möglicherweise das Verhalten der kleinen Gruppe bekloppter Kamikaze-Biker und DIY-Waldverschöner die sich kublikmetertief durch den Wald fräsen❓
Was ist eigentlich mit den Reitern, werden die auch faktisch ausgeschlossen❓
 
Was ich oberheftig finde, ist, dass es anscheinend nicht ohne starke Übertreibungen geht. Fehlen eigentlich nur die Großbuchstaben.

Was ist daran "Hass", dass diejenigen, die vor den Folgen der Gleichstellung von Fahrrädern und E-Bikes im Betretungsrecht gewarnt haben, sich ein "told you so" nicht verkneifen können?
Ok... Dann nennen wir es Ausgrenzen einer Gruppe oder wie auch immer man es nennen möchte.

Du meinst also an meinem Beispiel ich darf mit dem Biobike in den Wald, das ist schonmal kein Problem für mich, ich schaffe nur halt weniger Abfahrten. Aber wenn ich am nächsten Tag das Ebike nehme ist es dann "verboten"? Also ich bin der gleiche Mensch auf einem anderen Vehikel, wäre aber in der Lage beides zu benutzen.

Ist es vielleicht nicht etwas kurz gedacht da nun den schwarzen Peter den Ebikes in die Schuhe zu schieben?

Anderes Beispiel. Ich lasse mit dem Biobike meinen Müll liegen oder die Boombox laufen und fahre Karl und Erna die auf dem gleichen Pfad wandern wo ich fahre pöbelnd in die Hacken? Ist das dann ok weil ich keinen Motor habe?

Es geht ja prinzipiell um diese "Übernutzung" was ja auch alles den Ebikes angelastet wird. Ich persönlich kenne nur Ex Bio Fahrer die gewechselt sind und nun weiter trails fahren oder Genussfahrer die mal rauswollen aus ihrer Stadtbude und nur Waldwege fahren. Aber das kann man wenn man hier in eine Stadt in NRW schaut auch niemanden verübeln!

Statt also auf gesunden Menschenverstand zu setzen und Miteinander zeigen wir dann lieber mit dem Finger drauf und sagen: "ich habs euch ja gesagt, ihr seid schuld? "

Das ganze hat soviele Gründe, Ursachen und Facetten, da hilft es auch nichts da den Sündenbock bei den Ebikes zu suchen.

Krasse Einstellung! Kann aber auch jeder handhaben wie er das möchte, ich habe kein bock auf "Negativität" innerhalb einer community.

Aber wäre ein geiler Slogan für ein Shirt:

"I told you so!"

Unten drunter noch ein durchgestrichenes Ebike!

Ich bin raus radfahren!
 
Klär mich mal bitte auf, was das Forum hier einheitlich (!) unter “Mountainbiken” versteht. Danke!
Nichts leichter als das.
kein Asphalt, oder sonstige feste glatte Untergründe
Wege zu schmal und nicht für PKW geeignet (Geländewagen mal ausgenommen)
evtl. Quad tauglich.
 
Stellt euch einmal vor, man würde mit gesundem Menschenverstand und einer offenen Haltung auf die Vereine im z.B Deister zugehen und sich wirklich konstruktiv zusammensetzen. Vielleicht könnte dabei etwas richtig Gutes entstehen. Vor allem für Jugendliche und Kinder, aber auch für Erwachsene. So wie hier:

Dyfi Bikepark in England und seine Jugendlichen

Die Idee wäre, gemeinsam Projekte ins Leben zu rufen, die den Wald und den respektvollen Umgang mit der Natur in den Mittelpunkt stellen. Zum Beispiel könnte man der Jugend vermitteln, wie man sich im Wald richtig verhält, was die Natur braucht und wie jeder Einzelne dazu beitragen kann, dass der Wald wächst und lebendig bleibt.

Zusammenarbeit mit einem Förster oder anderen Fachleuten, die ihr Wissen praxisnah weitergeben können. Ergänzend dazu könnten gemeinsame Aktionen stattfinden wie etwa Baumpflanzaktionen, bei denen nicht nur anpackt wird, sondern man auch versteht, warum das Ganze so wichtig ist.

So entsteht nicht nur Wissen, sondern echtes Bewusstsein und Verantwortung für die Natur... ach warte... das gibts ja im Deister und wird von allen mit Füssen getreten...

Verkehrte Welt.
 
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