Meistens wird behördlich reglementiert, weil die kritische Masse an Ignoranz/Egoismus überschritten wird.
Genau das, trennen lässt sich das eh nicht mehr, muss auch gar nicht. Es gibt jetzt halt viele unerfahrene Mountainbiker mit dicken Motoren. Wenn die mit uns fahren und bisschen lernen, wie man sich besser nicht benimmt, ist das auch gar kein Problem. Rücksicht auf Natur und andere Waldnutzer und ein Anfang ist gemacht.
Probleme gibt es, wenn ein Mensch wie ich in Kindstagen ohne Führung mit 150Nm auf den Modderigen Trail losgelassen wird. Da sieht das nette Wanderpfädchen im Frühjahr aus, als sei der Harvester da durch. Da enstehen die stillen Konflikte. Nicht bei denen, die normal MTB faaahn mit bisschen Unterstützung. Die schaffen in der Regel auch nicht mehr als ohne Unterstützung, nur in kürzerer Zeit.
Gestern hab ich beim Wandern den Endgegner für matschige Trails getroffen. Ich dachte, es sei eine kleine MX, da die grobstollige Fräs-Spur hunderte meter lang ist. Aber abgeschlossen von einen Donut mit 1,5m Radius? Es war der 14Jährige Dicki mit einem Geländescooter. Kleine, fette Reifen mit MX Stollen. Machste nix.
Ich finde den Vergleich zu dem längst überfälligen Tempolimit gut. Da ist auch der nicht das Problem, der sehr schnell fährt, aber kaum bremsen muss, weil vorausschauend. Aber die Egoisten, die drängeln, wo nix zum drängeln ist, Rechtsfahrverweigerer, Spiegelignorierer und natürlich die immer größer werdende Handy Fraktion, die gar nichts mehr mitbekommt und sich auf disfunktionale Assistenten verlässt.
Nur ist es auf der Bahn so, dass die Rücksicht, die mal da war, flöten geht und sicheres fahren nur noch mit Limit möglich macht.
Im Wald ist es zumindest hier so, dass die Waldnutzer, die auf MTBs schimpfen, überhaupt keine Berührungspunkte mit MTB haben. Daher auch null Sachverstand oder Verständnis. Was soll man da erwarten, wenn die in entsprechenden Gremien sitzen. Völlig unnütz. Wie beim Auto die 30/80/100 Fuzzies, völlig am Leben vorbei....
Am Ende einfach nicht aufregen und zusammen biken, so lange es uns so gut geht.
