NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Was das Image betrifft, kann ich dein Bild nicht ganz teilen.
Bei mir am Albtrauf (2-Meter-Regel) gibt es ab und an Diskussionen mit Wanderern. Mal harmlos, mal heftiger.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis weiß jeder, dass ich Mountainbike und irgendwie finden die Leute das zumindest "interessant" oder okay, oder was auch immer.

Was ich von den o.g. Wanderern und aus meinem Bekanntenkreis immer zu hören bekomme ist, dass die Leute sich durch Mountainbiker gestresst, bedroht, gefährdet, beeinträchtigt fühlen.

Wenn man konkret nachfragt, was in einer bestimmten Situation evtl. kritisch war oder wie oft denn solche kritischen Begegnungen vorkommen, kommt eindeutig heraus, dass es etwas Grundsätzliches ist. Das hat gar nichts mit einer tatsächlichen Situation/persönlichen Erlebnissen zu tun.

Mountainbiker stören Wanderer. Das reicht zunächst, um ein negatives Bild zu haben.

Wenn dann wirklich mal eine kritische Situation entsteht, oder alle 5 Minuten ein Biker entgegenkommt/von hinten vorbei will, dann verfestigt sich das Bild.
Und alle harmlosen, freundlichen, entspannten Begegnungen helfen da nicht dagegen.

Und ganz ehrlich, was ich, wenn ich selbst beim Wandern bin, von manchen Bikern mitbekomme, ist nicht unbedingt werbewirksam.

Was ich aber bei all den geführten Diskussionen noch nie gehört habe war, dass die Leute meinen, Mountainbiken sei schlecht für den Wald/die Tiere/die Natur...
Trotz einer negativen Grundhaltung kam in dieser Richtung noch gar nichts bei mir an.
(Selten mal etwas zur Beschädigung von Wegen.)
 
Schon mal drüber nach gedacht, warum Frauen sehr viel Rennrad und Gravel fahren, aber nicht MTB.
Vor 25 Jahren war das aber nicht so. Beim Skisport denke ich, wenn man vor 25 Jahren, das Tourenski gehen gefördert hätte,statt neue Liftanlagen würde es mehr Gebiete geben,wo die Leute Urlaub machen.
Frauen sind vor 25 Jahren mehr MTB gefahren ?
Sorry was nen totaler Unsinn

Frauen fahren so viel MTB wie nie zuvor. Hier in den Parks sieht man viele Mädels, es gibt Kurse für Frauen, es gibt viele Paare, es ist zum Glück inzwischen Standard.
Im tourenverich war es viele sicher auch ein Segen das das E-Bike so kam, wie für viele von uns auch
 
Hier ist übrigens der Projektbericht der durchgeführten Studie "MTB in NRW".

https://www.wald-und-holz.nrw.de/aktuelle-meldungen/projektbericht-zum-mountainbiken-in-nrw

Ich habe gestern die Langversion durch gelesen und fand's wirklich interessant.

Interessant ist, dass MTBiken bzgl. Umwelt/Naturschutz garkeine relevante Rolle spielt. Genau dieses Argument wird doch immer als Argument der Kritiker verwendet.
(Seite 10, 1.3.2 KONFLIKTE ZWISCHEN MOUNTAINBIKEN UND NATURSCHUTZ)

Jeder der 1+1 Zusammenzählen kann, weiss um was es geht: Auch in NRW sollen die Windräder in den Wald. Die Mountainbike-Erlaubnis ist daher eine Art "Verhandlungsmasse" in den politischen / gesellschaftlichen Diskussionen. Politiker (oder eher €liten) tun so, als müsse man MTBiken verbieten, aber wenn der dumme Wähler-Dödel dann zustimmt, dass aus dem Wald ein Industrie-Wald mit Windrädern wird, dann kann man auch das MTBiken "genehmigen".
 
Wobei mir am Waldtrauf, eher auffällt das sich die auswärtigen chauffieren, und ich gehöre zu den Rücksicht nehmenden Bikern die für jeden Wanderer anhalten, Platz machen, langsam der Situation angepasst fahren etc.,
Schon öfters von Stuttgarter, Ludwigsburger Großfamilie gehört sie dürfen da aber nicht fahren,
die Einheimischen sehen das eher entspannt, schon oft erlebt….nein fahren sie mal, ich will sehen wie sie da runterkommen,
Was hier im Forum nervt, ist das E-Bike Bashing, ohne E-Bike wären die beiden Hw‘s im Schönbuch nie freigegeben worden für alle, und die Trail‘s von dem örtlichen Verein gepflegt und erhalten, selten bis nie einen Wanderer getroffen, die findet man wenn man nicht Local ist auch gar nicht so einfach,
Und ehrlich Rüpel und Chaoten, gibt es jede Menge ob mit oder ohne Motor,
auch jetzt in meiner neuen Wohngegend im Esslinger Raum gibt es jede Menge Trails, ja nicht alle legal aber geduldet, neulich bei mir um die Ecke sogar einen neuen gefunden den ich noch nichtmal kannte, sogar an den gefährlicheren Stellen mir Warnschildern versehen, geht doch….trotz 2 Meter Regel…
 
Jeder der 1+1 Zusammenzählen kann, weiss um was es geht: Auch in NRW sollen die Windräder in den Wald. Die Mountainbike-Erlaubnis ist daher eine Art "Verhandlungsmasse" in den politischen / gesellschaftlichen Diskussionen. Politiker (oder eher €liten) tun so, als müsse man MTBiken verbieten, aber wenn der dumme Wähler-Dödel dann zustimmt, dass aus dem Wald ein Industrie-Wald mit Windrädern wird, dann kann man auch das MTBiken "genehmigen".
Glaubst Du das, was Du da geschrieben hast wirklich selbst?

Ich bin immer wieder überrascht, was für abstruse "Realitäten" sich Menschen zusammenbasteln, nur um sich ihr negatives Bild unserer politischen Landschaft selbst zu bestätigen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Interessant ist, dass MTBiken bzgl. Umwelt/Naturschutz garkeine relevante Rolle spielt. Genau dieses Argument wird doch immer als Argument der Kritiker verwendet.
(Seite 10, 1.3.2 KONFLIKTE ZWISCHEN MOUNTAINBIKEN UND NATURSCHUTZ)

Jeder der 1+1 Zusammenzählen kann, weiss um was es geht: Auch in NRW sollen die Windräder in den Wald. Die Mountainbike-Erlaubnis ist daher eine Art "Verhandlungsmasse" in den politischen / gesellschaftlichen Diskussionen. Politiker (oder eher €liten) tun so, als müsse man MTBiken verbieten, aber wenn der dumme Wähler-Dödel dann zustimmt, dass aus dem Wald ein Industrie-Wald mit Windrädern wird, dann kann man auch das MTBiken "genehmigen".
Danke das du den großen Plan durchschaut hast, dachte wirklich es kommen Teslaautohäuser und Ladestationen alle 250 Meter und eine Lays Chipsfabrik
 
Naja, Idioten, Vollhonks gibt es auf jeder Art Fahrzeug, hat sicher jeder schon erlebt…typisches langes mit Brückentag gespicktes Wochenende, alle Autobahnen zu den typischen Ausflugszielen voll und kurz vor Stau, und irgendein Depp kommt mit der Lichthupe wedelnd angebrettert, da denke ich auch oft.. .welche Gehirnwindungen sitzen da falsch
 
Glaubst Du das, was Du da geschrieben hast wirklich selbst?

Ich bin immer wieder überrascht, was für abstruse "Realitäten" sich Menschen zusammenbasteln, nur um ihr negatives Bild unserer politischen Landschaft zu bestätigen.
Hier ein Bayern würde man zu sowas sagen: "Du träumst a von de nackerten Weisswürst" (für dich: Weisswürste ohne Haut)

Bei dem Thema Wald (und Umwelt) gibts auch noch 100 andere Parteien die am Tisch sitzen, z.b.
https://www.ndr.de/nachrichten/nied...uetzer-kritisieren-Politik,windkraft1520.html
 
Meistens wird behördlich reglementiert, weil die kritische Masse an Ignoranz/Egoismus überschritten wird.
Genau das, trennen lässt sich das eh nicht mehr, muss auch gar nicht. Es gibt jetzt halt viele unerfahrene Mountainbiker mit dicken Motoren. Wenn die mit uns fahren und bisschen lernen, wie man sich besser nicht benimmt, ist das auch gar kein Problem. Rücksicht auf Natur und andere Waldnutzer und ein Anfang ist gemacht.

Probleme gibt es, wenn ein Mensch wie ich in Kindstagen ohne Führung mit 150Nm auf den Modderigen Trail losgelassen wird. Da sieht das nette Wanderpfädchen im Frühjahr aus, als sei der Harvester da durch. Da enstehen die stillen Konflikte. Nicht bei denen, die normal MTB faaahn mit bisschen Unterstützung. Die schaffen in der Regel auch nicht mehr als ohne Unterstützung, nur in kürzerer Zeit.

Gestern hab ich beim Wandern den Endgegner für matschige Trails getroffen. Ich dachte, es sei eine kleine MX, da die grobstollige Fräs-Spur hunderte meter lang ist. Aber abgeschlossen von einen Donut mit 1,5m Radius? Es war der 14Jährige Dicki mit einem Geländescooter. Kleine, fette Reifen mit MX Stollen. Machste nix.

Ich finde den Vergleich zu dem längst überfälligen Tempolimit gut. Da ist auch der nicht das Problem, der sehr schnell fährt, aber kaum bremsen muss, weil vorausschauend. Aber die Egoisten, die drängeln, wo nix zum drängeln ist, Rechtsfahrverweigerer, Spiegelignorierer und natürlich die immer größer werdende Handy Fraktion, die gar nichts mehr mitbekommt und sich auf disfunktionale Assistenten verlässt.
Nur ist es auf der Bahn so, dass die Rücksicht, die mal da war, flöten geht und sicheres fahren nur noch mit Limit möglich macht.
Im Wald ist es zumindest hier so, dass die Waldnutzer, die auf MTBs schimpfen, überhaupt keine Berührungspunkte mit MTB haben. Daher auch null Sachverstand oder Verständnis. Was soll man da erwarten, wenn die in entsprechenden Gremien sitzen. Völlig unnütz. Wie beim Auto die 30/80/100 Fuzzies, völlig am Leben vorbei....

Am Ende einfach nicht aufregen und zusammen biken, so lange es uns so gut geht. :bier:
 
Man kann hier den Unmut, durchaus verstehen, wenn ich hier in der Region manch Wald sehe, weiter oben stand es, der ganze Wald wie ein Schachbrett mit Harvester durchpflügt, ich denke manchmal die Jungs fahren mir den Dinger zum gefällten Baum, könnte man aber oft auch 100 Meter mit Traktor oder von mir aus mit Pferdefuhrwerk zu dem bestehenden Weg ziehen und wenn man das sieht….denkt man oft, und ich darf hier nicht fahren, weil ich angeblich den Waldboden zerstöre….. guter Witz
 
Bei mir am Albtrauf (2-Meter-Regel) gibt es ab und an Diskussionen mit Wanderern. Mal harmlos, mal heftiger.
In meinem Freundes- und Bekanntenkreis weiß jeder, dass ich Mountainbike und irgendwie finden die Leute das zumindest "interessant" oder okay, oder was auch immer.

Was ich von den o.g. Wanderern und aus meinem Bekanntenkreis immer zu hören bekomme ist, dass die Leute sich durch Mountainbiker gestresst, bedroht, gefährdet, beeinträchtigt fühlen.

Wenn man konkret nachfragt, was in einer bestimmten Situation evtl. kritisch war oder wie oft denn solche kritischen Begegnungen vorkommen, kommt eindeutig heraus, dass es etwas Grundsätzliches ist. Das hat gar nichts mit einer tatsächlichen Situation/persönlichen Erlebnissen zu tun.

Mountainbiker stören Wanderer. Das reicht zunächst, um ein negatives Bild zu haben.

Wenn dann wirklich mal eine kritische Situation entsteht, oder alle 5 Minuten ein Biker entgegenkommt/von hinten vorbei will, dann verfestigt sich das Bild.
Und alle harmlosen, freundlichen, entspannten Begegnungen helfen da nicht dagegen.

Und ganz ehrlich, was ich, wenn ich selbst beim Wandern bin, von manchen Bikern mitbekomme, ist nicht unbedingt werbewirksam.

Was ich aber bei all den geführten Diskussionen noch nie gehört habe war, dass die Leute meinen, Mountainbiken sei schlecht für den Wald/die Tiere/die Natur...
Trotz einer negativen Grundhaltung kam in dieser Richtung noch gar nichts bei mir an.
(Selten mal etwas zur Beschädigung von Wegen.)
das ist in der Tat so.
 
Das scheint die Stichprobe der Studie zu sein. Deshalb kann nur über diese eine Aussage getroffen werden. Sauber gearbeitet würde ich sagen.
Sehe ich nicht so.
Beispielsweise wird in 2.2 herausgearbeitet, dass der Begriff „fester Weg“ Interpretationsspielraum hat. (Die angebliche Intention des Gesetzgebers sehe ich an dieser Stelle auch nicht korrekt wiedergegeben)
Dennoch existiert nach wie vor eine gewisse Unsicherheit in der Auslegung der gesetzlichen Regelungen. Auf der einen Seite ist die Intention des Gesetzgebers, die Anforderungen an für das Radfahren im Wald freigegebener Wege explizit höher anzusetzen als für das Betreten zu Fuß. Auf der anderen Seite enthalten die Termini „feste Wege“ (LFoG NRW) und „naturbelassene Wege mit festem Untergrund“ (VG Köln) Interpretationsspielräume.
In 2.4 wird dann der nach 2.2 mit Interpretationsspielraum versehene Begriff „feste Wege“ ohne weitere Definition, wie er hier in dieser Untersuchung genau interpretiert wird, herangezogen um Wege in „gestattet“ und „nicht gestattet“ einzuteilen (hier den Begriff „erlaubt“ aus dem Gesetz zu verwenden wäre wohl zu einfach gewesen. Aber natürlich hat der Begriff „gestattet“ den Vorteil, dass er den Eindruck hinterläßt, dass jegliche Befahrung eines Weges durch eine zuständige Stelle zuerst einmal gestattet werden muss).
2.4 KLASSIFIZIERUNG DER WEGE FÜR DIE VORLIEGENDE UNTERSUCHUNG
Nach Darstellung der gesetzlichen Grundlagen zum Radfahren im Wald in Nordrhein-Westfalen werden für die vorliegende Machbarkeitsstudie folgende Begrifflichkeiten verwendet:
Gestattete Wege:
• Straßen und Wege im Wald, auf denen das Radfahren auf Grund der oben dargestellten Rechtslage erlaubt ist. Maßgebend hierfür ist die Rechtsgrundlage für einen „festen Weg“ nach § 2 LFoG.
• Wege, die mit Zustimmung des Waldbesitzes mit dem Rad befahren werden können, soweit dem keine Verbote nach anderen Rechtsvorschrift en (z.B. in Schutzgebieten) entgegenstehen.
Nicht gestattete Wege (und Flächen):
• alles außerhalb der gestatteten Wege. Darunter fällt insbesondere die Waldfläche selbst, Forstkulturen und forstliche und jagdliche Einrichtungen.
2.4 endet dann mit der Festlegung, worum es in der Untersuchung geht. Dazu wird aber ohne weitere Definition der Begriff „Pfade“ verwendet.
Für die vorliegende Untersuchung sind vor allem nicht gestattete schmale Pfade der Betrachtungsgegenstand.
Hier liegt für mich eingroßer Schwachpunkt. Es werden Festlegungen getroffen, welche Grundsätze der Studie betreffen, deren Begriffe nicht genau definiert wurden und sogar nach Feststellung der Untersuchung selbst einen Interpretationsspielraum haben.

Dazu passt dann auch, dass in der Untersuchung der Begriff „Trail“ weit über 400 mal verwendet wird. Selbstverständlich ohne jegliche Definition was denn ein Trail im Sinne dieser Untersuchung überhaupt ist. Deswegen ist auch davon auszugehen, dass den Mitwirkenden an den Studien nicht klar war, ob „Trail“ von Ihnen und von den Machern der Studie identisch verstanden/definiert wird.

In der Studie wird über die restlichen Wege gar keine Aussage getroffen und auch keine Empfehlung für eine Sperrung ausgesprochen. Das Fehlen eines Untersuchungsgegenstands bedeutet nicht, das dieser nicht relevant ist, sondern nur dass er durch die Fragestellung bzw das Design der Studie nicht beantwortet werden soll/kann.
Dann muss dies im Ergebnis der Studie aber auch explizit heraus gestellt werden. Das wird es eben nicht und man hat den Eindruck, das alles gemeint ist was mit einem MTB befahren werden kann.

P.S. ich will gar nicht so ins Detail zu der Studie gehen. Interessanter ist doch welche Schlüsse und Argumentationshilfe sich daraus für die aktuelle Gesetzesänderung in unserem Sinne ergeben.
Bei den Schwächen und den begrifflichen Unklarheiten der Studie, gehört diese imho unverzüglich zurück gezogen. Alternativ wäre eine Änderung des Fazit, mit expliziten Hinweis darauf, welchen eng abgegrenzten Bereich diese Studie betrachtet und diese Erkenntnisse nicht auf andere Bereiche übertragen werden dürfen.
 
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Frauen sind vor 25 Jahren mehr MTB gefahren ?
Sorry was nen totaler Unsinn

Frauen fahren so viel MTB wie nie zuvor. Hier in den Parks sieht man viele Mädels, es gibt Kurse für Frauen, es gibt viele Paare, es ist zum Glück inzwischen Standard.
Im tourenverich war es viele sicher auch ein Segen das das E-Bike so kam, wie für viele von uns auch
Ich denke du hast meinen Satz nicht verstanden.
 
Als ob Deutschland keine anderen Probleme hätte!
Warum steckt man Energie in solche Themen und kümmert sich seitens Politik nicht um die wirklich wichtigen Dinge für die Zukunft dieses Landes?
Mir fehlen die Worte 🙁
 
Was ich von den o.g. Wanderern und aus meinem Bekanntenkreis immer zu hören bekomme ist, dass die Leute sich durch Mountainbiker gestresst, bedroht, gefährdet, beeinträchtigt fühlen.
Ja, das habe ich auch schon gehört.
wenn ich dann nachfrage, waren das in den überwiegenden Fällen Situationen auf breiten Forst- und Almwegen nach dem folgenden Muster:
Man hat als größere Gruppe den kompletten Weg in Anspruch genommen und hat sich dabei lautstark unterhalten. Dann kam „plötzlich und unhörbar“ ein Radfahrer von hinten. Als der sich dann entsprechend laut bemerkbar machte, haben sich alle erschreckt und es war eine gefühlt stressige und bedrängende Situation. Alternativ: „der bergab fahrende Radfahrer stand plötzlich aus dem nichts vor uns“.

Auf eher schmalen Wegen höre ich das aus dem Bekanntenkreis dagegen so gut wie nicht. Deswegen kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, wie man pauschal breitere Wege als besser geeignet ansehen kann. Schließlich sind eben normalerweise Gruppen von Fußgängern gerade dort nicht im Gänsemarsch unterwegs und meistens auch noch abgelenkt.
 
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In der Studie werden aus meiner Sicht Begrifflichkeiten synonym verwendet. Das ergibt sich hier auch deutlich aus dem jeweiligen Kontext. Insbesondere dann, wenn es um die Beschreibung der Case Studies geht. Die Nennung des Betrachtungsgegenstands reicht auch vollkommen aus (schmale Pfade/Wege). Hier eine Auflistung aller nicht betrachten Wege zu fordern entspricht nicht dem wissenschaftlichen Standard und ist letztlich redundant.

Die Studie wurde übrigens nicht in die Novelle des Gesetzes mit einbezogen, da sie im selben Zeitraum erstellt wurde und die Ergebnisse somit auch nicht einfließen konnten.

Ich persönlich finde es schwierig, das du forderst, dass die Autoren ihre Studie zurück ziehen, weil die begrifflichen Definitionen aus deiner Sicht Schwächen aufweisen. An den Ergebnissen für den offensichtlichen und sich aus dem Kontext ergeben Gegenstand ändern die nichts. Hier eine Position einzunehmen und überspitzt zu sagen: "die haben 3 mal Trail anstatt Pfad geschrieben, deshalb ist das eh alles Quatsch"...weiß ich nicht.

Ich wiederhole aber gerne was ich weiter oben schon gesagt habe. Ich verstehe, dass du dir Sorgen um großräumige Touren machst. Dafür habe ich ja einen Vorschlag für einen Kompromiss gemacht.

Wir sind hier aber wieder an einem Punkt, wo wir gegeneinander arbeiten und uns gegenseitig davon überzeugen müssen, das wir alle im Wald Fahrrad fahren wollen (auf unterschiedliche Art und Weise). Ich finde das ermüdend.
 
https://geoservice.maps.arcgis.com/apps/dashboards/deee3f286445413a94958ae8fb8dae96

vorerst 663 windanlagen im hsk, da werden richtige autobahnen incl industrie anlagen gebaut. könnt ihr euch gerne mal angucken. man wird im sauerland keinen einzigen ort mehr finden, von wo aus die anlagen nicht zu sehen sind. ich empfehle, um eine vorstellung zu bekommen mal den höchsten punkt am trailground brilon zu besuchen, und dann richtung paderborn zu gucken. genau das wird unserem wald hier passieren. sicher kann man zur energiewende eine geteilte meinung haben, aber die behauptung das radfahren würde sich negativ auf die umwelt auswirken, durch u.a. verdichtung des bodens ist schlichtweg eine frechheit, während hier unsere ganzen wälder zermetzelt werden und wir uns leider für immer von dem naturparadies sauerland verabschieden werden.

ich denke nicht das ich falls das gesetz kommt, jemals wieder eine solche partei wählen werde, die das befürwortet. das abstimmungs ergebnis werd ich mir auch genau angucken.
 
Interessant ist, dass MTBiken bzgl. Umwelt/Naturschutz garkeine relevante Rolle spielt. Genau dieses Argument wird doch immer als Argument der Kritiker verwendet.
(Seite 10, 1.3.2 KONFLIKTE ZWISCHEN MOUNTAINBIKEN UND NATURSCHUTZ)

Jeder der 1+1 Zusammenzählen kann, weiss um was es geht: Auch in NRW sollen die Windräder in den Wald. Die Mountainbike-Erlaubnis ist daher eine Art "Verhandlungsmasse" in den politischen / gesellschaftlichen Diskussionen. Politiker (oder eher €liten) tun so, als müsse man MTBiken verbieten, aber wenn der dumme Wähler-Dödel dann zustimmt, dass aus dem Wald ein Industrie-Wald mit Windrädern wird, dann kann man auch das MTBiken "genehmigen".
eigtl läuft das anders, die Biker müssen weg damit die Freizeitnutzung komplett untersagt wird. Reiter, Evtl. Trimm-dich Pfade und Biker stöen da sehr wenn man das verkaufen oder verpachten will. Der Staat\Bundesländer sind pleite, alles wird zu Geld gemacht.

Je knapper die Kasse in der Region, desto näher rückt das in den Fokus.

Schwarz-Grüne Regierung, verwundert mich daher nicht, siehe BW.
 
In der Studie werden aus meiner Sicht Begrifflichkeiten synonym verwendet.
Das ist halt schon wieder Interpretation, bei der jeder Leser der Studie zu einer anderen Ansicht kommen kann.
Das ergibt sich hier auch deutlich aus dem jeweiligen Kontext. Insbesondere dann, wenn es um die Beschreibung der Case Studies geht. Die Nennung des Betrachtungsgegenstands reicht auch vollkommen aus (schmale Pfade/Wege). Hier eine Auflistung aller nicht betrachten Wege zu fordern entspricht nicht dem wissenschaftlichen Standard und ist letztlich redundant.
Meiner Erfahrung nach werden in wissenschaftlichen Arbeiten normalerweise nicht allgemein bekannte und/oder mit Interpretationsspielraum versehene Begriffe üblicherweise klar gestellt. (Der Begriff … bedeutet im Rahmen dieser Untersuchung: …)
Auch werden synonym verwendete Begriffe erläutert, damit es eben zu keinen Missverständnissen kommen kann. (Die Begriffe …, …, und … werden im Rahmen der Untersuchung synonym verwendet.)

So wie hier, interpretiert jeder Leser die Studie anders.
Für Dich geht es in der Studie um „schmale Pfade/Wege“ und das Synonym dazu ist „Trail“.
Für mich geht es in der Studie um „nicht gestattete schmale Pfade“ und die häufige Verwendung des Begriffes „Trail“ legt nahe, dass beides synonym verwendet wird.
Der Unterschied in der Bedeutung sollte klar sein.
 
@Airhaenz: wenn eine Ministerin so was sagt, ist sie fehl am Platz und hat keine Ahnung, da sie in einer anderen, irrealen Welt lebt. habe von ihr noch nie was gehört (anderes Buland).
 
eigtl läuft das anders, die Biker müssen weg damit die Freizeitnutzung komplett untersagt wird. Reiter, Evtl. Trimm-dich Pfade und Biker stöen da sehr wenn man das verkaufen oder verpachten will. Der Staat\Bundesländer sind pleite, alles wird zu Geld gemacht.

Je knapper die Kasse in der Region, desto näher rückt das in den Fokus.

Schwarz-Grüne Regierung, verwundert mich daher nicht, siehe BW.
Ich checke nicht ganz worauf ihr hinauswollt. Für Windräder und Forstwirtschaft sind MTB Trails so gut wie irrelevant. Das Umweltargument ist oft vorgeschoben. Punktuell kann es natürlich zu Einschränkungen durch Naturschutz kommen aber die CDU ist jetzt nicht bekannt dafür aus diesem Grund zu handeln.

Wer uns wirklich aus dem Wald haben will ist die Jagdlobby und da gibt es wirklich extrem viele Überschneidungen mit dem Forst, Adel/Waldbesitzern und der CDU. Das ist quasi ein monolithischer Block. Und die Waldbesitzer profitieren konkret finanziell von der Windkraft.
Wird eine Anlage auf deren Grund gebaut gibt es da sehr hohe Einnahmen.
 
@Airhaenz: wenn eine Ministerin so was sagt, ist sie fehl am Platz und hat keine Ahnung, da sie in einer anderen, irrealen Welt lebt. habe von ihr noch nie was gehört (anderes Buland).
Ähhh..ja..ich sehe das wie Du. Aber ich hatte auch nie etwas gegenteiliges behauptet.

Es ist mir auch herzlich wumpe, wer hier im Forum oder generell im Netz Recht hat, hauptsache die Situation für Mountainbiker draußen wird nicht schlechter..eigentlich sehr gerne besser !
 
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