NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Ja Leute die Blauen (TM) sind voll schaise, hier sogar mit Faktenscheck.
Gebt mir Likes für meinen Gratismut dangge











Unfassbar alter...
Unfassbar:
4 gesichert rechtsextreme Landesverbände, der Rest als Verdachtsfall eingestuft, 20% der Anhänger mit einem geschlossenen rechtsextremen Weltbild, über 100 MA der AFD im Bundestag aus dem rechtsextremen Milieu usw.

Völlig unverständlich wie man die Borderline-Faschobande, die knietiefe Verbindungen im braunen Sumpf hat nur ablehnen kann. 🙄

Mit dem restlichen politischen Spektrum gibt's kein Problem von meiner Seite und ob man da nun grün, links, Mitte, rechts-konservativ ist, stellt kein Problem dar.

Hier kann man glücklicherweise nicht unwidersprochen Werbung für diese ethisch quasi unmöblierte Abteilung machen und das ist auch gut so.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass sich DIMB, DAV, ADFC und möglicherweise noch Vertreter von Tourismusverband zusammentun um gemeinsam das schlimmste abzuwenden.

Beim Verbot geht es um Singletrails. Das stelle ich jetzt mal außer Streit. Da kannst du dir selber denken, wie der DAV dazu steht und der ADFC wird auch eher sagen, dass ihn das nichts angeht.
Das ist ja das, was ich sagen will: Singletrails usw. das ist für normale Menschen nicht greifbar.


Was das Image betrifft, kann ich dein Bild nicht ganz teilen. Bei uns aufm Dorf weiß z.B. jeder, dass ich viel mit dem MTB unterwegs bin. Auch Jäger und Waldbauern/Besitzer. Ein schlechtes Wort oder dergleichen hab ich noch nie von ihnen gehört. Im Gegenteil, ich behaupte sogar, dass es bei uns als Erholung akzeptiert und respektiert wird, was ich so aus Gesprächen mitbekomme.

Akzeptanz und Respekt sind da vielleicht zu wenig. Aber sprichst du bei denen überhaupt an, dass die Trails fährst? Ich kann mit x beliebigen Menschen stundenlang über irgend welche Touren reden und auch über's Training. Nicht aber über Trails. Was letztlich drauf raus läuft, dass die alle nicht wissen, was ich da eigentlich mache. :lol: Wobei ich heuer tatsächlich schon zweimal Wanderer getroffen habe, die das zumindest interessant fanden. Wenn man so sagen möchte: Sich das Recht raus zu holen, relativ stark in die Natur und die Rechte anderer durch das Befahren von Trails einzugreifen, dafür braucht es schon fast so etwas wie Bewunderung oder so.



Die Situation ist möglicherweise wirklich so, dass sehr viele entweder mit Schotterstraßen zufrieden sind oder auf der anderen Seite nur für MTB gebaute Wege fahren wollen, was sich auch hier widerspiegelt.
Klassische Touren auf naturnahen Wegen, mit all den Hindernissen und hin und wieder langweiligen Abschnitten und nur zwischendurch geshapte Abfahrten wenn es sich anbietet mit in die Tour eingebaut, interessiert anscheinend kaum noch jemanden.

Das wäre auch mal zu prüfen und eines muss man auch feststellen: Wenn gebaut wird, sind Verständnis und Toleranz sehr schnell weg; sehr weit weg. Im Vergleich dazu, wenn man irgendwelche Trampelpfade fährt, da ist der Konsens bei weitem nicht so weit entfernt. Wenn nun also die meisten geshapten Trails fahren wollen, haben wir hier schon ein sehr tiefgreifendes Problem. Oder auch nicht, weil wer sowas sucht, ist in einem Trailcenter ohnedies besser aufgehoben. Da wär ein Verbot wie geplant dann auch kein Problem. Weil so viele werden das dann auch nicht sein und der überwältigende Teil fährt unter dieser Annahme eh nur Forststraßen und die sind vom geplanten Verbot auch nicht betroffen.

Ich denke, die Intention des Gesetzesentwurf ist es wirklich, ein paar wenige Chaoten aus dem Spiel zu nehmen und unsereins ist dann ein Kollateralschaden, der so gering ist, dass man ihn in Kauf nimmt.

Mich erstaunt das schon sehr, wie schnell sich der Sport in seinen Hauptspielarten anscheinend verändert hat. Mal abwarten, wann Trails wieder cool werden. Es gibt ja meistens Zyklen.
 
Unfassbar:
4 gesichert rechtsextreme Landesverbände, der Rest als Verdachtsfall eingestuft, 20% der Anhänger mit einem geschlossenen rechtsextremen Weltbild, über 100 MA der AFD im Bundestag aus dem rechtsextremen Milieu usw.

Völlig unverständlich wie man die Borderline-Faschobande, die knietiefe Verbindungen im braunen Sumpf hat nur ablehnen kann. 🙄

Mit dem restlichen politischen Spektrum gibt's kein Problem von meiner Seite und ob man da nun grün, links, Mitte, rechts-konservativ ist, stellt kein Problem dar.

Hier kann man glücklicherweise nicht unwidersprochen Werbung für diese ethisch quasi unmöblierte Abteilung machen und das ist auch gut so.
Mit Linksextremisten wohl auch keine Probleme, gelle?:D
 
Ein Beispiel von vielen, was die Jäger wollen/nicht wollen:

https://www.jaeger-es.de/detail/positionspapier-mountainbike
Interessant und für mich auch durchaus nachvollziehbar:
„Die eigentliche Attraktivität verspricht sich die Lenkungsgruppe MTB und die Firma Pro-cyCL offensichtlich durch die Einrichtung und Vernetzung so genannter „Leuchttürme“ und „örtlichen Lösungen mit Projektpartnern“ - letztendlich Single Trails. Dies wurde auch durch Äusserungen der MTB – Interessenten bei den genannten Workshops deutlich : „Mountainbiker suchen Pfade“ ; „ Quer durch den Wald muss es auch geben“. Diese Zielsetzungen und Vorstellungen bewerten wir als grundsätzlich naturunverträglich und aus der Zeit gefallen!“

„Eine ständige Störung der Wildtiere durch Freizeitaktivitäten erschwert die Jagdausübung und kann zu einem verstärkten Verbiss zu Lasten der Naturverjüngung oder Kulturen führen. Dies führt letztlich zu der paradoxen Situation, dass die Bejagung und Abschusserfüllung in den betreffenden Revieren erschwert wird, aber gleichzeitig die Jagdausübungsberechtigten für die Verbissschäden zur Rechenschaft gezogen werden. Besonders bedenklich wird es, wenn Single Trails das Wild auf einen kleineren Lebensraum verdrängen, dieser einer stärkeren Verbissbelastung ausgesetzt ist und dann auch noch intensiver (Schwerpunktbejagung) bejagt werden muss.“

„Die Lenkungsgruppe MTB ES meint, im Rahmen des Projekts MTB ES auch weiterhin ohne Kontrollen und Sanktionierung auskommen zu können. Dabei wird angenommen, dass bei ausreichender Attraktivität des Mountainbike – Wegenetzes ES (gemeint sind insbesondere die Single Trails) die Selbstkontrolle der Nutzer ausreichend wäre. Unsere örtlichen Erfahrungen mit legalen Single Trails entsprechen nicht denen der Behörden und sind eher, dass sich die Attraktivität eines Trails schnell relativiert und der ausgeprägte Hang zum Individualismus häufig die Selbstkontrolle überwindet.“

Naja, hier wird es dann etwas verwegen:
„Es sollte in dem Zusammenhang auch zu denken geben, dass die in den 1970 und 80er Jahren errichteten Trimm – Dich – Pfade nicht zuletzt wegen der damit verbundenen Störwirkung sukzessiv abgebaut wurden.“

Am Ende geht es nur gemeinsam und mit Rücksicht aufeinander.
 
Mich erstaunt das schon sehr, wie schnell sich der Sport in seinen Hauptspielarten anscheinend verändert hat. Mal abwarten, wann Trails wieder cool werden. Es gibt ja meistens Zyklen

Das kann ich nicht nachvollziehen. Schau doch, was "die Jugend" bei dir am Berg oder am Patschberg in die Botanik fräst. Das hat deutlich mehr Gemeinsamkeit mit dem Trails, die Remy Metailler oder Yoann Barelli auf YouTube so zeigen, als es mit irgendwelchen planierten Pisten oder Jumplines in Bikeparks zu tun hat.
Den Trail in die Sillschlucht kennst du ja offenbar eh bereits. Der ist richtig nice und auch gut frequentiert.

Ich sehe da keinen Trend dazu, dass "Trails" nicht mehr cool wären. Die Leute haben schon noch Bock auf sowas, jedenfalls nach meinem Empfinden.

Dass sowas nicht jeder fahren kann oder wird, ist auch klar. Für eben jene gibt's dann auch passende Trails. Eigentlich kommt's mir persönlich eher so vor, als wäre es aktuell vielseitig wie lange nicht mehr. Zumindest hier in der Stadt und Umland.
 
Allerdings ist das mit der Störwirkung von Trails ein Ammenmärchen, was bereits wissenschaftlich widerlegt wurde (Studie such ich jetzt nicht raus).

Die MTBler nutzen Pfade (Trails), und zwar immer die gleichen, weil es sich im Wald querfeldein ohne Weg eher schlecht vorankommen lässt, selbst für E-Bikes.

Das führt dazu, dass sich die Tiere schnell daran gewöhnen und lernen, wann und wo diese "Eindringlinge" unterwegs sind und dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Außerhalb der Stoßzeiten nutzen die Tiere dann den Pfad (Trail) als Wildwechsel.

Der Witz daran ist, dass das die Jäger sehr wohl wissen, zumindest die informierten. Es sind und bleiben Scheinargumente, egal ob Wild-, Baum-, oder Bodenschutz.
 
Allerdings ist das mit der Störwirkung von Trails ein Ammenmärchen, was bereits wissenschaftlich widerlegt wurde (Studie such ich jetzt nicht raus).

Die MTBler nutzen Pfade (Trails), und zwar immer die gleichen, weil es sich im Wald querfeldein ohne Weg eher schlecht vorankommen lässt, selbst für E-Bikes.

Das führt dazu, dass sich die Tiere schnell daran gewöhnen und lernen, wann und wo diese "Eindringlinge" unterwegs sind und dass von ihnen keine Gefahr ausgeht. Außerhalb der Stoßzeiten nutzen die Tiere dann den Pfad (Trail) als Wildwechsel.

Der Witz daran ist, dass das die Jäger sehr wohl wissen, zumindest die informierten. Es sind und bleiben Scheinargumente, egal ob Wild-, Baum-, oder Bodenschutz.
Kommt immer darauf an, was untersucht wird, um welches Ziel zu erreichen.
Eine neue Studie der Uni Bayreuth schreibt über die "Naturstörung" durch Mountainbikes:

"In einer der ausgewerteten Studien wurde eine Verringerung der mikrobiellen Biomasse in den Böden auf einem Geländestreifen von bis zu 20 Metern neben den Wegen nachgewiesen."
https://www.uni-bayreuth.de/pressemitteilung/Mountainbiken



Dass die anderen Wildtiere sich nicht an uns stören, ist dann ganz schnell uninteressant.
 
Kommt immer darauf an, was untersucht wird, um welches Ziel zu erreichen.
Eine neue Studie der Uni Bayreuth schreibt über die "Naturstörung" durch Mountainbikes:

"In einer der ausgewerteten Studien wurde eine Verringerung der mikrobiellen Biomasse in den Böden auf einem Geländestreifen von bis zu 20 Metern neben den Wegen nachgewiesen."
https://www.uni-bayreuth.de/pressemitteilung/Mountainbiken



Dass die anderen Wildtiere sich nicht an uns stören, ist dann ganz schnell uninteressant.
Na ja das widerspricht ja eigentlich der Datenlage seriöser Studien. Das ist ja anscheinend so eine Art Metastudie. Schade dass man diese Veröffentlichung nicht einsehen kann.

Allerdings hatte schon der DIMB dies schon kritisiert. Beispiel wie unsauber gearbeitet wurde:
Die Autoren untersuchen in ihrer Arbeit auch den sogenannten „Edge Effect“ (Randzonen-Effekt), also wie weit die Störung in den Wald hineinreicht. Das Problem: Die dafür herangezogenen Daten und Studien bezogen sich oft auf Wanderer oder eine Mischung aus Wanderern und Bikern. Die Autoren haben diese Effekte in ihrer Schlussfolgerung jedoch primär dem Mountainbiken zugeschrieben.
 
Unfassbar:
4 gesichert rechtsextreme Landesverbände, der Rest als Verdachtsfall eingestuft,
Kleine Betrachtung:
aktuelle Umfragen = 29% wählen AgD = ~17,4 Mio. Wahlberechtigte
bereinigt, weil es stimmt ja nie so ganz = 15 Mio. Deutsche wählen rechts.

Na gut, wenn man mal wieder pausenlos Marschmusik hören will und ständig nur Sauerkraut isst. Nicht weiter schlimm, interessiert auch keine Sau mehr.

Aber (mein ganz persönlicher Oberhammer):
aus der EU austreten.
what-samuel-l-jackson.gif

Gehts noch, als Export-Weltmeister der 50% seiner Produkte in den Rest der EU und Welt verklappt aussteigen, gehts noch :spinner:

Hamse ja auch gemerkt, deswegen wird die EU dann neu gegründet. Ja sicher, da machen die anderen auch garantiert mit. Oder ist das die Ankündigung eines neuen, großdeutschen Reichs?

Ich lehne mich zurück, lache über die Fraggles und warte ab.
 
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S2351989423001105

Hier ist die Veröffentlichung. In der Zusammenfassung heißt es aber auch:

"Die Autor*innen der neuen Veröffentlichung betonen, dass die bisher vorliegenden Erkenntnisse zu unmittelbaren Umweltwirkungen des Mountainbikens selten ausreichen, um Schlussfolgerungen in Bezug auf langfristige Folgen für ökologische Systeme zu ermöglichen. In vielen Fällen müssten sehr viel mehr Daten, als heute zur Verfügung stehen, erhoben werden, um begründete Aussagen über Art und Umfang potenzieller langfristiger Auswirkungen treffen zu können. „Grundsätzlich ist zu erwarten, dass die Wirkungen des Mountainbikens sich erheblich zwischen verschiedenen Arten und abhängig vom Kontext unterscheiden. Die gezielte Untersuchung seltener oder schützenswerter Arten ist bisher oft unzureichend, und die langfristige Relevanz kurzfristiger Störungen bleibt mithin offen“, sagt Mitterwallner. Die Bayreuther Sportökolog*innen geben überdies zu bedenken, dass Outdoor-Sportarten wie das Mountainbiken langfristig dazu beitragen könnten, die Menschen für den ästhetischen und ökologischen Wert von Landschaften zu sensibilisieren. In diesem Fall hätten diese Sportarten sogar das Potenzial, einen achtsamen, ökologisch bewussten Umgang mit der Natur zu stärken."
 
Das kann ich nicht nachvollziehen. Schau doch, was "die Jugend" bei dir am Berg oder am Patschberg in die Botanik fräst. Das hat deutlich mehr Gemeinsamkeit mit dem Trails, die Remy Metailler oder Yoann Barelli auf YouTube so zeigen, als es mit irgendwelchen planierten Pisten oder Jumplines in Bikeparks zu tun hat.


Okay. Das ist ein Missverständnis. Nennen wir es gebaute Trails oder halt solche, wo man sehr gut erkennen kann, dass sie für Mountainbiker gebaut sind.

Und schön, dass du von fräsen schreibst weil das trifft es ganz gut. Manche der neuen Trails haben sich binnen weniger Monate so tief in den Boden eingegraben, dass sich die Leute gefragt haben, ob hier jemand mit einer Motocross Maschine herum fährt. Das muss halt auch nicht sein und die verantwortlichen Jungs habe ich heuer jedenfalls nicht mehr im Wald getroffen.

Ohne statistische Erhebung werden wir nie erfahren, wie der Sport im Detail aussieht. Es kann sein, dass er relativ breit aufgestellt ist, aber bezogen haben wir uns eigentlich auf dieses klassische Singletrail Touren Fahren, das mal so zwischen 2000 und 2020 recht populär war.
 
Kleine Betrachtung:
aktuelle Umfragen = 29% wählen AgD = ~17,4 Mio. Wahlberechtigte
bereinigt, weil es stimmt ja nie so ganz = 15 Mio. Deutsche wählen rechts.

Na gut, wenn man mal wieder pausenlos Marschmusik hören will und ständig nur Sauerkraut isst. Nicht weiter schlimm, interessiert auch keine Sau mehr.

Aber (mein ganz persönlicher Oberhammer):
aus der EU austreten.
what-samuel-l-jackson.gif

Gehts noch, als Export-Weltmeister der 50% seiner Produkte in den Rest der EU und Welt verklappt aussteigen, gehts noch :spinner:

Hamse ja auch gemerkt, deswegen wird die EU dann neu gegründet. Ja sicher, da machen die anderen auch garantiert mit. Oder ist das die Ankündigung eines neuen, großdeutschen Reichs?

Ich lehne mich zurück, lache über die Fraggles und warte ab.
nicht nur aus der EU austreten auch den Euro abschaffen und die Bildung und Medien einnorden.
 
Ich kann die abrufen und habe die auch mal übersetzen lassen. Man erkennt recht schnell methodische Schwächen. Eine einzelne Studie wird dann sehr hoch gewertet und andere völlig ignoiriert. Mich dünkt das war eine Auftragsarbeit. Das ist das gefährliche an Metastudien.
 
nicht nur aus der EU austreten auch den Euro abschaffen und die Bildung und Medien einnorden.
Das war nur mein persönlicher Oberhammer. Nichts, aber auch wirklich gar nichts anderes würde Deutschland innerhalb einer Legislaturperioda so nachhaltig und unumkehrbar zugrunde richten.

Es ist völlig unbestritten, dass es auch noch viel mehr völlig abstruse Pläne gibt. Aber völlig egal, dass Deutsche Volk 🫡 muss erst den vollen Schmerz spüren.
 
Bei aller Liebe...aber die Studie ist peer-reviewed. In meiner Welt hat das noch einen Stellenwert, auch wenn ich zugeben muss, dass ich jetzt nicht im Detail alles durchgegangen bin. Aber der Methodik Teil liest sich jetzt schon halbwegs fundiert.
 
Kommt immer darauf an, was untersucht wird, um welches Ziel zu erreichen.
Eine neue Studie der Uni Bayreuth schreibt über die "Naturstörung" durch Mountainbikes:

"In einer der ausgewerteten Studien wurde eine Verringerung der mikrobiellen Biomasse in den Böden auf einem Geländestreifen von bis zu 20 Metern neben den Wegen nachgewiesen."
https://www.uni-bayreuth.de/pressemitteilung/Mountainbiken



Dass die anderen Wildtiere sich nicht an uns stören, ist dann ganz schnell uninteressant.
Wenn du in diese Studie reinliest, dann geht es da insbesondere um neu angelegte Trails speziell fürs MTB gegenüber einem vorher nicht beeinträchtigten Boden. Ob das MTB spezifisch ist? Wahrscheinlich eher nicht, ich denke, es wäre dasselbe oder zumindest ein ähnliches Resultat, wenn es um einen neuen, entsprechend frequentierten Fußweg ginge. Das würde dann ja nur gegen einen Neubau von MTB Trails sprechen und entsprechend dafür, dass bestehende Wege weiter fürs MTB genutzt werden dürfen, weil sonst ein ggfs. auch illegaler Trailbau kaum zu vermeiden wäre. Inwiefern da ein linearer Zusammenhang mit der Frequentierung besteht oder ob es schon reicht, wenn der hin und wieder genutzt wird und darüber hinaus der Einfluss auf den Boden nicht mehr stark ändert, konnte ich auf die Schnelle nicht erkennen.
In dem Zusammenhang erwähne ich auch immer gern eine Studie aus der Schweiz, die ich mal gelesen habe. Da wurde ein von Erholungsuchenden recht stark frequentierter Berg bei Genf untersucht, der ist hälftig ganzjährig ein Jagdbanngebiet und hälftig nur halbjährig. Da stellte sich heraus, dass die Tiere sich das halbe Jahr eher gleichmäßig über den Berg verteilten und das andere halbe Jahr vorwiegend dort waren, wo das Jagdbanngebiet war, und das obwohl der überwiegende Besucherverkehr ganzjährig gleichmäßig war. Die wissen also sehr wohl, woher ihnen Gefahr droht.
Und dann kann ich noch anekdotisch von einem Waldbauern berichten, der zu mir mal auf einem eher weniger offiziellen Weg meinte, er wünschte, es würde dort mehr MTB geben, dann würden dort seine Jungbäume vielleicht weniger verbissen. Ich glaube ja nicht, dass er damit recht hätte, aber der war eher sauer auf die Jäger, weil die zu wenige Tiere schießen würden. Es ist also ein kompliziertes Geflecht im Wald und Argumente findet man für vieles. Aber man kann wohl doch recht sicher sagen, dass ein kompletter Ausschluss von Rädern von Wegen (!) keinesfalls verhältnismäßig sein kann.
 
Bei aller Liebe...aber die Studie ist peer-reviewed. In meiner Welt hat das noch einen Stellenwert, auch wenn ich zugeben muss, dass ich jetzt nicht im Detail alles durchgegangen bin. Aber der Methodik Teil liest sich jetzt schon halbwegs fundiert.
Du hast Recht.
Interessant ist dass die Pressemitteilung eigentlich den Inhalt der Studie einseitig verfälscht wiedergibt.
 
Bei aller Liebe...aber die Studie ist peer-reviewed. In meiner Welt hat das noch einen Stellenwert, auch wenn ich zugeben muss, dass ich jetzt nicht im Detail alles durchgegangen bin. Aber der Methodik Teil liest sich jetzt schon halbwegs fundiert.
Mich verwundert es, dass sich die Studie nur auf (e)MTB bezieht. Bei der anscheinend doch sehr ordentlichen Datengrundlage über viele andere Outdoor Aktivitäten, hätte man da sehr gut einen Vergleich erstellen können.
Da muss ich dann @Black-Under beipflichten:
Mich dünkt das war eine Auftragsarbeit. Das ist das gefährliche an Metastudien.
 
Wenn du in diese Studie reinliest, dann geht es da insbesondere um neu angelegte Trails speziell fürs MTB gegenüber einem vorher nicht beeinträchtigten Boden. Ob das MTB spezifisch ist? Wahrscheinlich eher nicht, ich denke, es wäre dasselbe oder zumindest ein ähnliches Resultat, wenn es um einen neuen, entsprechend frequentierten Fußweg ginge. Das würde dann ja nur gegen einen Neubau von MTB Trails sprechen und entsprechend dafür, dass bestehende Wege weiter fürs MTB genutzt werden dürfen, weil sonst ein ggfs. auch illegaler Trailbau kaum zu vermeiden wäre. Inwiefern da ein linearer Zusammenhang mit der Frequentierung besteht oder ob es schon reicht, wenn der hin und wieder genutzt wird und darüber hinaus der Einfluss auf den Boden nicht mehr stark ändert, konnte ich auf die Schnelle nicht erkennen.
In dem Zusammenhang erwähne ich auch immer gern eine Studie aus der Schweiz, die ich mal gelesen habe. Da wurde ein von Erholungsuchenden recht stark frequentierter Berg bei Genf untersucht, der ist hälftig ganzjährig ein Jagdbanngebiet und hälftig nur halbjährig. Da stellte sich heraus, dass die Tiere sich das halbe Jahr eher gleichmäßig über den Berg verteilten und das andere halbe Jahr vorwiegend dort waren, wo das Jagdbanngebiet war, und das obwohl der überwiegende Besucherverkehr ganzjährig gleichmäßig war. Die wissen also sehr wohl, woher ihnen Gefahr droht.
Und dann kann ich noch anekdotisch von einem Waldbauern berichten, der zu mir mal auf einem eher weniger offiziellen Weg meinte, er wünschte, es würde dort mehr MTB geben, dann würden dort seine Jungbäume vielleicht weniger verbissen. Ich glaube ja nicht, dass er damit recht hätte, aber der war eher sauer auf die Jäger, weil die zu wenige Tiere schießen würden. Es ist also ein kompliziertes Geflecht im Wald und Argumente findet man für vieles. Aber man kann wohl doch recht sicher sagen, dass ein kompletter Ausschluss von Rädern von Wegen (!) keinesfalls verhältnismäßig sein kann.
Das ist ähnlich bei den Militärischen Übungsplätzen, da grasen die Rehe ohne Panik neben fahrenden Panzern und wissen genau dass ihnen der Jäger dort nicht nachstellt.
 
Mir dünkt eher das es sich um eine Qualifizierungsarbeit handelte. Nicht hinter jeder Ecke lauert das große Geld, auch wenn das in der wissenschaftlichen Forschung deutlich präsenter ist, als ich mir das persönlich wünschen würde.

https://www.spowi5.uni-bayreuth.de/de/team/ehemalige/Mitterwallner/index.php

Letztlich hat das aber auch nicht allzu viel mit dem Thema zu tun. ich wundere mich nur darüber dass Erkenntnissen so skeptisch gegenüber gestanden wird. Das Fazit ist für uns ja erstmal positiv.
 
Das führt dazu, dass sich die Tiere schnell daran gewöhnen und lernen, wann und wo diese "Eindringlinge" unterwegs sind und dass von ihnen keine Gefahr ausgeht.
Und- stand hier auch schon wo: Wild erkennt/ hört Biker früher als Wanderer, was dazu führt, dass es bei Wanderen später und weiter flüchtet. Vor allem im Winter ist das für die Tiere dann ein Energieproblem.
 
Wenn wir jetzt nur eine Metastudie hätten in die wir mal reinschauen könnten um das herauszufinden oder uns Quellen zu besorgen 😶‍🌫️
 
Da stellte sich heraus, dass die Tiere sich das halbe Jahr eher gleichmäßig über den Berg verteilten und das andere halbe Jahr vorwiegend dort waren, wo das Jagdbanngebiet war, und das obwohl der überwiegende Besucherverkehr ganzjährig gleichmäßig war. Die wissen also sehr wohl, woher ihnen Gefahr droht.
Ich kenne beispielsweise den Veranstalter eines Offroad Wettbewerbes für Geländewagen. Die Veranstaltung findet in einem Kalksandstein Abbaugebiet statt. In den schon aufgelassenen Bereichen tummeln sich dabei durchaus viele Tiere.
Er hat im laufe der Jahre festgestellt, dass sich die Tiere an quietschbunten Fahrzeugen und ebenso gekleideten Personen nicht im geringsten stören (er muss zum Anbringen von Schildern und Absperrband halt dann doch mal aus dem Auto aussteigen).
Aber wehe man fährt mit einem dunkelgrünen Fahrzeug und trägt selber gedeckte oder eben sogar grüne Kleidung. Dann sieht man kein einziges Tier.
 
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