NRW plant striktes Verbot für Mountainbiker: Viele Trails stehen vor dem Aus

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Bin ich froh das wir einen offiziellen Trailpark haben.
Und ich freue mich schon auf den Tag wenn ich mal einen dieser eBike-Hater live und in Farbe begegne.
Aber außerhalb der Internet-Anonymität wird da wahrscheinlich nix kommen.
Echt unfassbar was hier teilweise gepostet wird.
 
Am Ende ist es die Summe aus den Punkten und jede Gruppe pickt sich halt, was ihnen gerade passt
  • Trailbau: Naturschutz + Forst
  • Singletrails/ Wanderwege: Fußvolk + Jäger
  • allg. höheres Verkehrsaufkommen durch e-mtb: Fußvolk + Jäger, ggf Naturschutz
  • Erosion und Verdichtung: Naturschutz + Forst

Dass e-mtb das Entstehen illegaler Trails fördert, wage ich zu bezweifeln.
 
Wo?

Also mal ernsthaft, wo passiert ausufernder illegaler Trailbau?
Wir haben hier echt viel Wald und mir ist in den letzten Jahren genau eine Stelle bekannt, wo etwas neues versucht wurde zu bauen, was nie beendet wurde.

Der Bau von illegalen Trails ist nun überhaupt und gar kein Grund, die Nutzung von bisher legalen Wegen zu verbieten.
Man verbietet ja auch nicht das Autofahren, weil einige Leute immer wieder gegen Regeln verstoßen )):

Auch wenn es sich eurer Vorstellung entzieht genau so ist es hier passiert.
Nideggen war ein beliebter Spot für Bikestolpereien aller Art. Bis die Buddler kamen.
Man hat einen Hang mit jede Menge illegaler Trails quasi zerpflügt obwohl eigentlich Trails in ausreichendem Maße vor Ort. Das hatte zur Folge das der Bürgermeister von Nideggen einige von den alten Stolpertrails dicht gemacht hat. Eidechsen würden ja platt gefahren bla bla bla. Wobei ich mich hier Frage wie er ausschliessen will das Wanderer eine platt treten oder ein Hund eine wegschnappt. Egal.
Von den illegalen Trails wurde auch einer mal fadenscheinig mit Bäumen und Büschen zugeworfen, ist aber mittlerweile wieder alles befahrbar und es werden stetig neue Lines gebuddelt.

Selbiges im Kalltal. Da der Bikepark Hürtgenwald ( jetzt Bikepark Rureifel ) zu Coronazeit ja geschlossen war sind da auch die Schepper eingeflogen. Ergebnis das es mittlerweile fast 10 illegale Lines neben dem BP gibt die auch fleissig von der DIMB genutzt werden.
 
Das wäre dann aber auch ein gesamtgesellschaftliches Problem. Man kann sowas prinzipiell nicht akzeptieren, dass irgendwas behauptet/unterstellt wird, ohne dass man Fakten zu den Anschuldigungen bringt. Das ist dann reine Willkür und ist sogar rechtlich verboten (Verleumdung). Das würde auch dazuführen, dass keiner mehr sowas ernst nimmt, oder auch Vertrauen in die Politik/Gesetzgebung hat. Letztendlich gilt auch: Im Zweifel (also ohne klare Beweislage) für den Beschuldigten.
Das wäre nicht nur ein gesamtgesellschaftliches Problem, das IST ein wirklich ernstes, gesamtgesellschaftliches Problem.

Wenn das nur das Thema MTB im Wald beträfe, wäre ich heilfroh, aber leider betrifft das auch wirklich wichtige Themen. Und das größte Problem ist, da machen alle mit, auch die großen, etablierten Parteien, weil wir in einer Gesellschaft der radikalen Aufmerksamkeitsökonomie leben. Es ist egal, was man sagt, Hauptsache es sorgt für genug Feedback. Fakten stören dabei nur. Ein prominentes Beispiel: Einsparungspotential bei der Bürgergeldreform. Kann mir doch keiner erzählen, dass die es vor der Wahl nicht besser wussten, sonst wären sie ja völlig unfähig - und das würde mir dann wirklich Angst machen.

Aber das betrifft nicht nur die Schwarzen, das betrifft auch die Roten und die Grünen und die Gelben (wobei die jetzt nicht mehr interessieren) und die Blauen sowieso am allermeisten. Das daraus folgende, grundsätzliche Problem ist einerseits, dass das Vertrauen in etablierte Strukturen schwindet, und andererseits, dass die tatsächlichen Probleme überhaupt nicht mehr rational diskutiert werden. Post-faktisch halt. Und warum eigentlich? Weil jeder meint, Leistungen in Information und Kommunikation seien nichts wert und keiner will dafür bezahlen. Da die Leistungen in der Bereitstellung aber trotzdem Geld kosten, werden sie über Werbung bezahlt und da entscheiden die Clicks, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Leistungsangebot…

Aber ich schweife ab. Wobei das hier nicht mehr so entscheidend ist, denn es gibt ja nun den Folge-Thread. Kann eigentlich zu hier, es ist mindestens das Wesentliche gesagt, und das auch schon von ziemlich vielen.
 
Und daran hat das E-Bike keinen Anteil?

Das behauptet niemand ernsthaft. Lies, was ich Dir dazu schon vor zig Seiten geantwortet habe.

Natürlich hat das Ebike daran einen Anteil, nur welchen? Kenne genügend die auch immer noch ohne Ebike ziemlich durch den Wald "heizen". Aber ich denke wenn man wirklich so verbittert gegen etwas ist, dann findet man immer einen Weg zu sagen, dieses und jenes ist schuld.

Ich fahre oft in den Bikepark. Nicht mit dem Ebike. Und was du heute an Massen auch im "Biosegment" hast ist schon deutlich mehr als noch vor Jahren. Die Jungs fahren auch nicht nur im Park damit...

Wo?

Also mal ernsthaft, wo passiert ausufernder illegaler Trailbau?
Wir haben hier echt viel Wald und mir ist in den letzten Jahren genau eine Stelle bekannt, wo etwas neues versucht wurde zu bauen, was nie beendet wurde.

Ebberg in Schwerte (Bud Spencer Line) um jetzt mal ein konkretes Beispiel zu nennen, ohne dass ich hier irgendwelche Trails ausplauder die eh nicht durch die Presse gingen.

Aus dem Kopf könnte ich dir noch genügend andere Trails sagen, aber das entspricht weder der Trailettikette noch gehört das hier öffentlich in ein Forum.

Ich schrieb extra dazu, dass dies keine Wertung meinerseits darstellt, aber ein Thema ist, was durch diverse Lokalpressen ging.
 
Das wäre nicht nur ein gesamtgesellschaftliches Problem, das IST ein wirklich ernstes, gesamtgesellschaftliches Problem.

Wenn das nur das Thema MTB im Wald beträfe, wäre ich heilfroh, aber leider betrifft das auch wirklich wichtige Themen. Und das größte Problem ist, da machen alle mit, auch die großen, etablierten Parteien, weil wir in einer Gesellschaft der radikalen Aufmerksamkeitsökonomie leben. Es ist egal, was man sagt, Hauptsache es sorgt für genug Feedback. Fakten stören dabei nur. Ein prominentes Beispiel: Einsparungspotential bei der Bürgergeldreform. Kann mir doch keiner erzählen, dass die es vor der Wahl nicht besser wussten, sonst wären sie ja völlig unfähig - und das würde mir dann wirklich Angst machen.

Aber das betrifft nicht nur die Schwarzen, das betrifft auch die Roten und die Grünen und die Gelben (wobei die jetzt nicht mehr interessieren) und die Blauen sowieso am allermeisten. Das daraus folgende, grundsätzliche Problem ist einerseits, dass das Vertrauen in etablierte Strukturen schwindet, und andererseits, dass die tatsächlichen Probleme überhaupt nicht mehr rational diskutiert werden. Post-faktisch halt. Und warum eigentlich? Weil jeder meint, Leistungen in Information und Kommunikation seien nichts wert und keiner will dafür bezahlen. Da die Leistungen in der Bereitstellung aber trotzdem Geld kosten, werden sie über Werbung bezahlt und da entscheiden die Clicks, mit entsprechenden Auswirkungen auf das Leistungsangebot…

Aber ich schweife ab. Wobei das hier nicht mehr so entscheidend ist, denn es gibt ja nun den Folge-Thread. Kann eigentlich zu hier, es ist mindestens das Wesentliche gesagt, und das auch schon von ziemlich vielen.
Du bist mir ja ein kleiner Schlawiner 😲 Mich wegen meiner Politik- oder Grundsatzdiskussion zu rügen und dann selber machen.... :bier:
 
Du bist mir ja ein kleiner Schlawiner 😲 Mich wegen meiner Politik- oder Grundsatzdiskussion zu rügen und dann selber machen.... :bier:
Der Unterschied ist, du schreibst das einem Masterplan zu, bei mir ist es eher ein Unfall. Vermutlich haben wir beide nicht recht, gewisse Absichten gibt es schon, aber die kommen garantiert nicht aus der Ecke, wo du es gerne verorten würdest.
 
Natürlich hat das Ebike daran einen Anteil, nur welchen? Kenne genügend die auch immer noch ohne Ebike ziemlich durch den Wald "heizen". Aber ich denke wenn man wirklich so verbittert gegen etwas ist, dann findet man immer einen Weg zu sagen, dieses und jenes ist schuld.

Ich fahre oft in den Bikepark. Nicht mit dem Ebike. Und was du heute an Massen auch im "Biosegment" hast ist schon deutlich mehr als noch vor Jahren. Die Jungs fahren auch nicht nur im Park damit...



Ebberg in Schwerte (Bud Spencer Line) um jetzt mal ein konkretes Beispiel zu nennen, ohne dass ich hier irgendwelche Trails ausplauder die eh nicht durch die Presse gingen.

Aus dem Kopf könnte ich dir noch genügend andere Trails sagen, aber das entspricht weder der Trailettikette noch gehört das hier öffentlich in ein Forum.

Ich schrieb extra dazu, dass dies keine Wertung meinerseits darstellt, aber ein Thema ist, was durch diverse Lokalpressen ging.
Na dann Glückwunsch zur aktiven MTB Szene! 👍

Weil sind wir mal ehrlich, abgesehen von Gebieten, wo historisch gewachsene Jäger (Wilderer)-, Schmuggler-, und Hirtenpfade existieren, wie z.B. im Alpenraum, wäre das Angebot an Singletracks eher begrenzt, wenn nicht jemand angefangen hätte, etwas anzulegen, im besten Fall natürlich naturnah.
Ob man eine riesige Jumpline in den Wald stampfen muss sei mal dahingestellt.
 
Ein bisschen viel Noise hier - Fakt ist, daß mit der beabsichtigten Regelung MTB in NRW tot ist. MTB ohne Trails und Singletrails, das Befahren von Wanderwegen, ist nicht denkbar. Parks sind toll, aber das ursprüngliche MTB-Fahren ist dann tot. Crossen ist ebenfalls tot. Es bleibt eine Beschränkung auf Parks und gebaute Spielplätze, der ursprüngliche Gedanke ist in NRW dann tot.

Graveln bleibt möglich, ohne Singletrails und Wanderwege aber langweilig und unattraktiv.

Ein sachlicher Grund für die Beschränkung der bisherigen Freiheiten ist nicht vorhanden. Es ist ein Kulturkampf, der verschleiert, daß wirksame Umweltmaßnahmen und Umweltziele gerade geschliffen wurden und die verpflichtenden Klimaziele gerade aufgegeben wurden.
 
Der Unterschied ist, du schreibst das einem Masterplan zu, bei mir ist es eher ein Unfall. Vermutlich haben wir beide nicht recht, gewisse Absichten gibt es schon, aber die kommen garantiert nicht aus der Ecke, wo du es gerne verorten würdest.

Quod licet Iovi, non licet bovi

Man kennt es ja "aus der Ecke"
 
Jetzt weiß ich endlich, warum ich hier bei mir im Wald so selten E-Biker treffe. Okay, normale MTB treffe ich eigentlich auch nicht, aber die E-Biker treffe ich wohl deshalb nicht, weil die so tief im Wald sind, da komme ich ohne E gar nicht hin.
Die meisten Pedelec-Fahrer (richtige Formulierung wählen) sieht man "im Wald" auf den Forstwegen. Warum? Weil die häufig von den Skills her nicht mit meist jüngeren MTB-Fahrern mithalten können und deshalb fast nie auf Trails (denke das verstehst Du unter "Wald") anzutreffen sind. Wobei immer häufiger auch jüngere Fahrer mit Unterstützung unterwegs sind. Die Pauschalklassifizierung alt, dick, unbeweglich, keine Körner, etc. hat schon länger ausgedient. Die Jüngeren haben offensichtlich die Bequemlichkeit erkannt. Zudem ist bergauf auf Trails zu fahren meist, zu recht, untersagt. Und ein DH Trail bergab ist mit einer Motorunterstützung völlig sinnlbefreit zu fahren, da Motor da hoffentlich meist aus. Also was sollen die da auch wollen. Von Berghütten, über Forststrassen erreichbar, kann ich nicht berichten, da nicht mein Revier.
 
Eine Sperrung fuer S-Pedelecs oder E-Roller brauchts eigentlich nicht, die sind sowieso im Wald verboten -- an jeder Einfahrt in einen Wald oder auch an jedem Feldweg steht ein Schild 'Verbot fuer Kraftfahrzeuge'.
Und das sind Kraftfahrzeuge
Diese E Scooter sind den Fahrrädern gleichgestellt genau wie Pedelecs (25km/h)

Daher darfst Du die auch mit in den Zug nehmen.

d) Der Bundesrat fordert die Bundesregierung auf, die Auswirkungen der
weitgehenden Gleichstellung der Regelungen im Bereich der Elektro-
kleinstfahrzeuge mit denen für Fahrräder insbesondere auf die Verkehrssi-
cherheit und die Auslastung der Radverkehrsinfrastruktur bis spätestens
zwei Jahre nach Inkrafttreten der entsprechenden Regelungen umfassend zu
evaluieren. Die Ergebnisse der Evaluierung und etwaige Optionen, um bei
der in der vorliegenden Novelle vorgenommenen weitgehenden Gleichstel-
lung im Rahmen einer Folgenovelle nachzusteuern, sollen in einem Bericht
dargestellt und veröffentlicht werden.
Quelle: Bundesrat
https://share.google/s3PlKtsFz9UzzTffU
 
Zuletzt bearbeitet:
Diese E Scooter sind den Fahrrädern gleichgestellt genau wie Pedelecs (25km/h)

Daher darfst Du die auch mit in den Zug nehmen.
Einfach nein (außer vielleicht das mit dem Zug).

Die meisten Pedelec-Fahrer (richtige Formulierung wählen) sieht man "im Wald" auf den Forstwegen. Warum? Weil die häufig von den Skills her nicht mit meist jüngeren MTB-Fahrern mithalten können und deshalb fast nie auf Trails (denke das verstehst Du unter "Wald") anzutreffen sind. Wobei immer häufiger auch jüngere Fahrer mit Unterstützung unterwegs sind. Die Pauschalklassifizierung alt, dick, unbeweglich, keine Körner, etc. hat schon länger ausgedient. Die Jüngeren haben offensichtlich die Bequemlichkeit erkannt. Zudem ist bergauf auf Trails zu fahren meist, zu recht, untersagt. Und ein DH Trail bergab ist mit einer Motorunterstützung völlig sinnlbefreit zu fahren, da Motor da hoffentlich meist aus. Also was sollen die da auch wollen. Von Berghütten, über Forststrassen erreichbar, kann ich nicht berichten, da nicht mein Revier.
Dir ist der Begriff Kontext bekannt? Falls nicht, googeln lohnt sich. Das könnte dich in Zukunft davor bewahren, wortreich aber völlig am Kontext vorbei auf ironische Posts zu antworten.

Quod licet Iovi, non licet bovi

Man kennt es ja "aus der Ecke"
Du hast dich jetzt aber selbst als Ochsen bezeichnet, nur um das mal festzuhalten.
 
Diese E Scooter sind den Fahrrädern gleichgestellt genau wie Pedelecs (25km/h)
Und genau deswegen ist das falsch. Ich buchstabiere es: f a l s c h.

Das Zauberwort ist: stärker. Bedeutet, nicht komplett. Bedeutet nicht wie in § 1 (3) StVG:
Keine Kraftfahrzeuge im Sinne dieses Gesetzes sind Landfahrzeuge, die durch Muskelkraft fortbewegt werden und mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb mit einer Nenndauerleistung von höchstens 0,25 kW ausgestattet sind, dessen Unterstützung sich mit zunehmender Fahrzeuggeschwindigkeit progressiv verringert und1.
beim Erreichen einer Geschwindigkeit von 25 km/h oder früher,
2.
wenn der Fahrer im Treten einhält,
unterbrochen wird. Satz 1 gilt auch dann, soweit die in Satz 1 bezeichneten Fahrzeuge zusätzlich über eine elektromotorische Anfahr- oder Schiebehilfe verfügen, die eine Beschleunigung des Fahrzeuges auf eine Geschwindigkeit von bis zu 6 km/h, auch ohne gleichzeitiges Treten des Fahrers, ermöglicht. Für Fahrzeuge im Sinne der Sätze 1 und 2 sind die Vorschriften über Fahrräder anzuwenden.
Ansonsten würde es da ja geschrieben stehen. Bedeutet, nur genau wie in dem Artikel beschrieben. Bedeutet, nur im Straßenverkehr, denn nur da gilt die StVO und sonst nirgendwo.

Ja, ja, bei Gesetzen muss man immer ein bisschen aufpassen, daher gilt der Grundsatz: ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung.

Tut mir leid, iss halt so.
 
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