NRW-Trails in Gefahr: Die aktuelle Lage und was ihr tun könnt

Mehrheitsmeinung ist:
Radfahren im Wald auf schmalen nicht befestigten Wegen führt zu,
Wie belegst du, das das die Mehrheitsmeinung sein soll?
starken Schäden an Flora und Fauna
Die Schäden durch Radfahren im Wald sind nicht grösser als die durch Wanderer (zum Beispiel hier beschrieben, gute Sammlung dort und auch da).
Konflikten mit anderne Nutzergruppen die ältere Rechte haben (Fußgänger, Wanderer, Jäger, Pilzesammler, Waldarbeiter, Waldbesitzer)
Das Argument "ältere Rechte" gibt es nicht. Nur weil jemand der erste ist, kann er nicht mehr Rechte für sich beanspruchen.
 
Manche sollten ihre Abneigung in dieser Sache nur gegen die CDU und ihre Lobbyisten etc durchaus mal überdenken.
In der Regierung sitzten nämlich auch Bündnis90/Die Grünen ohne die das gar nicht umzusetzen ist. Und hinter denen steht eine starke Lobby einer Schützerstruktur aus Nabu, WWF, BUND; Robin Wood, PETA etc. Die wollen uns ebenfalls sogar nicht im Wald sehen, allenfalls noch als Zuschauer und Betrachter von Außen, die ihr schlechtes Gewissen durch Spenden erleichtern suchen. Dies gilt vor allem für die der Natur entrückten romantisierenden Stadtmenschen oder Eigentümer eines schönen Einfamilienhauses im neuen dörflichen Neubaugebiet mit SUV etc.
Ich würde mal behaupten, dass die CDU für diesen Gesetzentwurf auch andere Mehrheiten organisieren könnte, denn als Verfechter des MTB ist noch keine Partei aufgefallen. Das ganze Thema hat auch nicht mit Parteipolitik zu tun, denn dafür sind wir - mit Verlaub - einfach nicht wichtig genug. Hier handeln im Wesentlichen Lobby-Verbände und mit denen muss man es aufnehmen.

Vor diesem Hintergrund - ich hatte das schon mal gesagt - würde ich die Naturschutzverbände auch nicht als natürliche Feinde wahrnehmen. Klar gibt es da viele Extremisten und Verbohrte, aber tatsächlich auch Realisten und offene Menschen. Tatsächlich steht die Waldwirtschaft den Zielen der Naturschutzverbände deutlich diametraler gegenüber als die Mountainbiker oder Naturnutzer als Erholungsuchende im allgemeinen. Wir wollen schließlich auch einen Wald, der als solcher noch erlebbar ist. Insofern lohnt es sich imho durchaus, hier auch mal mit den Naturschutzverbänden zu reden, denn besser man findet mit diesen einen Konsens als dass die zum Ziele einiger Partikularinteressen - Erholungsuchende aus dem Wald - mit der Waldwirtschaft ein Zweckbündnis eingehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dann aber bitte konsequent, um alle Unruhestifter der Vor-Freizeit- und Naturwahn-Zeit und alle Lifestyle-Störenfriede auch mit auszuschließen:

Eine Regelung für das Betreten des Waldes, die ungefähr so ausfällt, dass ein Recht zum Betreten nur dann besteht, wenn es ausschließlich aus eigener Kraft erfolgt und keinerlei Hilfsmittel oder störende Gegenstände, wie Wanderstöcke, Gangschaltungen, Schuhen mit Profilsohlen, Reifen mit Profilen, Kopfhörer und Lautsprecher, Federelemente, Rucksäcke, Navigationsgeräte, Bollerwagen... zum Einsatz kommen (Ausnahme Krankenfahrstühle).
Da wir ja gerade bei "folgerichtig und konsequent" sind, darf man das aber nicht nur lokal auf den Wald beschränken. Denn Umweltschutz und damit auch Schutz des Waldes geht schon vorher los.

Daher:
Die Anreise zum Wald darf nicht Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren erfolgen. Elektrische Beförderungsmittel sind mit 100% erneurbarem Strom zu versogern.

Gleiches gilt auch für andere Natursportarten. Und auch hier keine technischen Hilfsmittel mehr.
 
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Dann aber bitte konsequent, um alle Unruhestifter der Vor-Freizeit- und Naturwahn-Zeit und alle Lifestyle-Störenfriede auch mit auszuschließen:

Eine Regelung für das Betreten des Waldes, die ungefähr so ausfällt, dass ein Recht zum Betreten nur dann besteht, wenn es ausschließlich aus eigener Kraft erfolgt und keinerlei Hilfsmittel oder störende Gegenstände, wie Wanderstöcke, Gangschaltungen, Schuhen mit Profilsohlen, Reifen mit Profilen, Kopfhörer und Lautsprecher, Federelemente, Rucksäcke, Navigationsgeräte, Bollerwagen... zum Einsatz kommen (Ausnahme Krankenfahrstühle).
Du bist nicht besonders klug, oder? Was hast Du an "aus eigener Kraft" nicht verstanden?
Brauch ich dann auch nen Nachweis, dass ich auf den angewiesen bin, oder dürfte ich auch zum Spaß damit im Wald fahren?
Klar. Wenn es Dir Spaß macht, in einem Krankenfahrstuhl mit max. 6km/h im Wald rumzufahren: Meinen Segen hast Du.
oder eben nichts.
Träum weiter.
 
Wie belegst du, das das die Mehrheitsmeinung sein soll?

Die Schäden durch Radfahren im Wald sind nicht grösser als die durch Wanderer (zum Beispiel hier beschrieben, gute Sammlung dort und auch da).

Das Argument "ältere Rechte" gibt es nicht. Nur weil jemand der erste ist, kann er nicht mehr Rechte für sich beanspruchen.

Sorry, das sind mir viel zuviele Fakten 😉


Und BTW: Du hast natürlch recht. Darum geht´s mir aber nicht, sondern nur um den Vergleich der Argumentationsketten. Und so wie hier teilweise argumentiert wird (nicht von Dir) haben halt die "anderen" auch recht.
 
Schwierige Sache, hab neulich so einen Vogel, Mitte 70 Mietglied im Wanderverein kennenlernen dürfen, irgendwie kamen wir auf die 2 Meter Regel, die er ganz toll und richtig fand,
auf meine Rückfrage was daran so toll ist, und auch meine Meinung dazu kundgetan,
Kam von ihm nur, weils verboten ist unter 2 Meter fertig,
der hat keine Argumente gegen diese schwachsinnige Regel zugelassen, ist so fertig, verboten, haben sich alle daran zu halten…..
Möchte nicht wissen wieviele so ticken, und interessant wird es wenn mal einer auf die Idee kommt,
Alle raus aus dem Wald, nur noch Jäger und Forst erlaubt
 
Ja, ja, die wahren Sportskanonen sind wohl die E-Mountainbiker!

Wenn ich aber meinen elektr. Kollegen vorschlage, bei einer gemeinsamen Tour ausnahmsweise nur konventionelle Bikes zu fahren, ist es seltsamerweise mit deren Sportsgeist nicht weit her.
Genau so wie es mit deiner Toleranz auch nicht weit her ist. Wären alle Menschen so wie du, gälte für die Wälder ein allgemeines Zutrittsverbot für ALLE, außer Forstwirtschaft und Jagd.
 
Wundert mich nicht, dass sich Lobbyisten kaputt lachen über Mountainbiker.
Ja. Macht mal und freut Euch dann darüber, dass im Zuge der Verbändeanhörung aus der 3,5- eine 2,5m-Regelung geworden ist und die Erleichterung von Genehmigungsverfahren für exklusive MTB-Anlagen - selbstverständlich unverbindlich - versprochen wird. Das wird gut - Hauptsache mit Motor.
 
Ja. Macht mal und freut Euch dann darüber, dass im Zuge der Verbändeanhörung aus der 3,5- eine 2,5m-Regelung geworden ist und die Erleichterung von Genehmigungsverfahren für exklusive MTB-Anlagen - selbstverständlich unverbindlich - versprochen wird. Das wird gut - Hauptsache mit Motor.
Du tust so als ob das das ganze ein thema ist das jetzt mit dem emtbs aufgekommen ist.

Dabei weißt du doch sicher ganz genau das die Mountainbike gegner-Lager genau so alt sind wie das Mountainbiken in Deutschland.

Jetzt, viele Jahre später ist das Mountainbiken mehr denn je in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Das schmeckt der Forstlobby natürlich nicht denn je größer die "ungewünschte" Gruppe desto größer ist der Unmut und Widerstand in der Bevölkerung wenn man erfolgreich für gesetzte gegen diese Gruppe lobbyiert.

Aber anstatt möglichst viele Bürger für die Interessen der Mountainbiker, Radfahrer und vlt sogar für die Interessen aller erholungssuchenden im Wald zu gewinnen zerfleischen sich die Mountainbiker lieber gegenseitig und machen sich so zu den Steigbügelhaltern der Forst und Jagd Lobby.

Ich bin überzeugt das jeder, der das aktuelle Thema für seine Anti-Ebike haltung instrumentalisiert allen Mountainbikern Schadet.
 
Du tust so als ob das das ganze ein thema ist das jetzt mit dem emtbs aufgekommen ist.

...
Nein, ist es nicht.

Ich gebe jedoch zu bedenken, dass der E-Bike-Boom max. viele mäßig sportlich und situierte Menschen in den Wald geholt hat.
Die analogen Biker sind in ihrer Hochzeit ganz anders sozialisiert worden, hatten sportlichen Sachverstand, kannten die Trailrules und waren einfach eine Einheit, weil ALLE nur mit Training ihr Hobby ausüben konnten. Die Natur war denen heilig. Trotzdem gab es natürlich vereinzelte Probleme, die sich nun exponentiell verschärft haben.
E-Biker der modernen Art haben diese Punkte einfach übersprungen. Ausgenommen i.d.R. derer, die vom MTB auf's E-MTB gewechselt sind bzw. heute beides fahren.
Moderne Zeiten halt.
Ich kann keine Lösung anbieten, weil mir die Phantasie dafür fehlt.
 
Das ganze Thema hat auch nicht mit Parteipolitik zu tun, denn dafür sind wir - mit Verlaub - einfach nicht wichtig genug. Hier handeln im Wesentlichen Lobby-Verbände und mit denen muss man es aufnehmen.

Welche Lobby-Verbände könnten das denn sein? Umweltschützer, Förster, Jäger und Waldeigentümer hatten wir ja schon. Könnte denn noch jemand anderes "Interesse" am Wald haben. Ich werfe noch einen weiteren "Lobby-Verband" in den Ring: Energieversorger! Die Energiewende ists - ob man das gut oder schlecht finden spielt erstmal garkeine Rolle. Es müssen eine Menge Windräder gebaut werden und die müssen irgendwo hin. Und nachdem das Bundesverfassungsgericht den weg schon bereitet hat, dass man den Wald in Industriewald umbauen kann, wird man das auch so machen. Dort ist man weit weg von besiedeltem Gebiet und Waldbesitzer sind da sicher nicht abgeneigt. Für die Energiewende steht viel Geld im Raum und die Waldbesitzer wollen sicher ein Stück abhaben: ~5Bio € (IHK) (manche Schätzungen gehen bis 13 Bio € (Bundesregierung)

Jetzt werden manche das als
Verschwörungsgeraune
abtun. Ich betrachte diese "MTB im Wald" Diskussion trotzdem als politische Verhandlungsmasse und Ablenkungsmanöver. Wie man sieht funktioniert es ja bestens. Wenns nicht kommt, dann fühlen wir uns als Sieger (in einem Kampf den es gar nicht gegeben hat) und sind zufriedengestellt.

Ach übrigens: meinst wirds teuerer als Schätzungen. 13.000 Mrd € sind ~500 Mrd € im Jahr (bis 2045), das muss irgendwo herkommen und erarbeitet werden...

Was meinst ihr (unabhängig von euerer politischen Position): Würden sich bei soviel Geld - und wenns nur die hälfte ist - Lobby-Verbände bilden?
 
Die analogen Biker sind in ihrer Hochzeit ganz anders sozialisiert worden, hatten sportlichen Sachverstand, kannten die Trailrules und waren einfach eine Einheit, weil ALLE nur mit Training ihr Hobby ausüben konnten. Die Natur war denen heilig. Trotzdem gab es natürlich vereinzelte Probleme, die sich nun exponentiell verschärft haben.
Ein wahrlich ironischer Beitrag. Selten so gelacht :)
 
Auf EU-Ebene wird daran schon gesägt; eigene Kategorisierungen gibt's ja schon.
Aus Sicht des radfahrenden Großstadtbewohners ist das sowieso alles ein bisschen unglücklich gelöst. Da würden mir ein paar Dinge vorschweben, wie es vor allem im Sinne der Mobilitätswende sinnvoller ginge, z.B. Limit auf 35km/h.

Eine Regelung für das Betreten des Waldes, die ungefähr so ausfällt, dass ein Recht zum Betreten nur dann besteht, wenn es ausschließlich aus eigener Kraft erfolgt (ausnahme Krankenfahrstühle oder so), kann ich mir durchaus vorstellen. Was ist Dein Vorschlag?

Dann mal los, gib mal Antworten.

Das behauptet niemand ernsthaft. Die Formulierung "der Tropfen, des dass Faß zum überlaufen gebracht hat", trifft es eher. Und es gibt den Gegnern des Betretungsrechts für Radfahrer ein zusätzliches Argument.
BTW Ich bin mir sicher, dass Du das alles schon weißt.
Normalerweise kann ich deine Beiträge ja schätzen, aber hier kommt dir langsam die Rationalität abhanden…

Zunächst, welche wirklich neuen Kategorisierungen gibt es denn? Alles was ich bisher irgendwo gesehen habe, lässt die normalen, versicherungslosen “E-Bikes” (Pedelec, Leichtes Motorfahrrad) mehr oder weniger gleich. Eine Leistungsbeschränkung hier wäre sicherlich sinnvoll, denn ein Avinox braucht auch meiner Meinung nach niemand, aber das sind bisher ja immer noch die Ausnahmen und das ändert grundsätzlich nichts. Was die Geschwindigkeit betrifft, finde ich für die “freie” E-Bike-Klasse 25km/h sogar eher zu schnell, gerade viele ältere Menschen scheinen damit im Straßenverkehr eher überfordert. Wer wirklich vorankommen will zum Pendeln etc., der soll ein schnelles Motorfahrrad/S-Pedelec fahren, denn dem wäre auch 30 noch zu langsam und schneller als 30 ohne weitere Regelungen (Führerschein oä) ist schon deshalb unrealistisch, weil 30 nunmal das weit verbreitete untere Geschwindigkeitslimit ist.

Was den Zutritt zum Wald betrifft, meinst du wahrscheinlich Pfade, oder möchtest du E-Bikes auch von Forststraßen ausschließen? Dann haben wir aber wieder das altbekannte Pfad-Klassifizierungsproblem, gegen das wir uns bei MTB ja generell aus gutem Grund wehren. Und überhaupt aus dem Wald ausschließen wäre wiederum unverhältnismäßig.

Und abschließend, was den gern genommen Vergleich mit dem Fass betrifft, so verstehe ich die Argumentation der E-Bike-Gegner hier doch eher so, dass die motorlosen MTB bisher eher der Tropfen im Fass sind und die E-Bikes der Wolkenbruch, der das Fass dann zum Überlaufen bringt. Wäre es so, wie von dir dargestellt, würde der Ausschluss der E-Bikes ja kaum was bringen - ist ja nur ein Tropfen - und die Argumentation der Gegner sollte doch dann für alle MTB weiterhin gelten. Ob das aber mit dem Tropfen des MTB und dem Wolkenbruch der E-Bikes hinkommt, solltest du vielleicht nochmals überdenken.

Wie schon mehrfach von verschiedener Seite hier gesagt, kann man sich über die E-Bikes den Kopf zerbrechen, wenn die Bedrohung durch den aktuellen Gesetzentwurf abgewehrt ist. Bis dahin ist das aber wirklich nicht zielführend, sondern hilft nur unseren Gegnern.
 
Whataboutism bringt wirklich niemanden weiter. Und woher weisst du, dass ich das tue? Und zählen über Hundert Jahre Bio-Bikes im Wald und auf Trails?
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Vor den MTBs, dh vor 1985, gab es faktisch kein Radfahren im Wald. Und was du vergessen hast oder nicht verstanden: Die Diskussion ums MTB im Wald/auf Wanderwegen gibt es viel länger als E-MTBs. Aus Kreisen der Forstbesitzer, Jäger, Wanderer kommt Kritik an den MTBs seit Anbeginn. Kann man hier in den Archiven nachlesen. BW 2 m, Gardasee-Trail-Einschränkungen liegen Jahrzehnte zurück.
Der Vergleich hinkt: Vor 30 Jahren hat man sich über die Art der Fortbewegung eines Menschen aus eigener Kraft gestritten. Hierbei geht es um die Folgen der Motorisierung und der damit einhergehenden Industrialisierung eines vorher sanften Natursports.
Als "sanfter Natursport" wurde das nie wahrgenommen. Die Diskussionen waren zuvor genau so heftig. Kannst hier im Archiv nachlesen.

Die analogen Biker sind in ihrer Hochzeit ganz anders sozialisiert worden, hatten sportlichen Sachverstand, kannten die Trailrules und waren einfach eine Einheit, weil ALLE nur mit Training ihr Hobby ausüben konnten. Die Natur war denen heilig.
LOL... heilig war sicher nix. Ich fahre seit über 30 Jahren und die Streitigkeiten gab es von Anfang an. Ich kann mich sogar an von Jägern angeschossene Biker erinnern (nicht aus Versehen!), Nagelfallen, quer über Trails gespannte Seile. Konflikte Waldbesitzer/Jäger/Wanderer vs Biker gab es immer, schon in den 90ern. Action war das Motto, Natur nur die Kulisse.
Finde nicht dass mein Vergleich hinkt. Damals ging es um um die Mechanisierung durch MTBs im Verlgeich zum einfachen "Zu Fuß gehen". Heute geht es um die "Motorisierung" im Verlgeich zur Mechanisierung.
Und die Argumente der einen Gruppe gegen die andere sind deckungsgleich.
Diese Argumentation wird natürlich dankbar von den Lobbyisten aus Forstwirtschaft, Jägerschaft etc aufgenommen, aber letztlich wird der Bann alle treffen, egal ob mit oder ohne Motor.
Der Irrglaube einiger User, dass E Biker an allem Schuld sind, kann ja nur 2 Gründe haben:
Entweder haben Sie so spät zum biken angefangen, dass sie die frühe Problematik der 2000er gar nicht erfahren haben, oder aber Sie kennen die Historie/Geschichte und blenden es bewusst aus bzw. verleugnen es.

Im ersten Fall sollte man einfach mal so Dinge recherchieren wie: Bombenkrater, Bayerische Alpen, Lottersteig, Goldseetrail, Bindelweg, Dolomiten, Gardasee, Nauders usw. Und vor allem wann die Probleme angefangen haben.
In Nauders z.B. konnte man vor 20 Jahren jeden Wanderweg fahren. Es gibt jetzt zwar einen Bikepark auf vielen naturbelassenen Wegen. Allerdings sind auch viele Wanderwege für Biker gesperrt worden.
Und man sollte vor allem mal schauen wann viele Sperrungen oder Einschränkungen begonnen haben. Dies war bereits lange bevor man das erste E MTB auf dem Trail gesehen hat.
Genau so ist es. Mir wäre persönlich ehrlich gesagt auch lieber, wenn es keine E-MTBs gebe (aus vielen Gründen), aber die Grundproblematik gab es schon mit den MTBs. Die E-MTBs lassen sich aber noch besser polemisch platzieren.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur so als Beispiel, Tübingen/Unterjesingen, weiter oben ein nicht genehmigter aber geduldeter Trail, vernünftig geplant und gut gemacht, das sind jetzt Bilder wo es wieder in den HW übergeht, drei Jahre davor war das noch ein gut genutzter Wanderweg, bevor Starkregen das ganze so aussehen lässt, das war mal eine glattgelutschte Murmelbahn, da schaute keine Wurzel raus, jetzt wandert da keiner mehr, einmal die Woche trifft man da einen anderen bekloppten der da runterfährt, aber in all den Jahren noch nie einen E-Biker dort getroffen, was auf den Bildern nicht rüberkommt, das ganze ist so steil, das da fast keiner laufen oder biken möchte, hört endlich mit dem E-bike gebashe auf und lasst uns alle an einem Strang ziehen, schließlich fahren wir alle mit dem Rad
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Zum Thema teuflisches E-bikes die ja die Wurzel allen Übels sind : Habt ihr euch das aktuelle Gesetz und die Neufassung eigentlich mal durchgelesen?
Aktuelle Fassung vom 01.04.25 §2 Betreten des Waldes
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bedeutet nach meinem Verständnis dass aktuell auch E-Bikes bis 25 Km/h eigentlich ausgeschlossen sind und nicht in den Wald dürfen.

geplante Neufassung:
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DIe allgemeine Formulierung zum Radfahren ist für uns natürlich nicht Vorteilhaft, für das Gros der E- Bikes (bis 25Km/h) ist mit dieser Formulierung das Fahren im Wald ausdrücklich nicht verboten.
 
Menschen in den Wald geholt hat.
Die analogen Biker sind in ihrer Hochzeit ganz anders sozialisiert worden, hatten sportlichen Sachverstand, kannten die Trailrules und waren einfach eine Einheit, weil ALLE nur mit Training ihr Hobby ausüben konnten. Die Natur war denen heilig. Trotzdem gab es natürlich vereinzelte Probleme, die sich nun exponentiell verschärft
Ich persönlich kenne 2 Gebiete in meiner Heimatnähe, wo wirklich heftiges Trailbauen illegal stattfindet. Auch kenne ich die Erbauer teils persönlich, um zur allgemeinener Verwirrung beizutragen, das sind fast ausschließlich welche ohne E. Was jetzt? Und nein, ist keine erdachte Geschichte. Ich persönlich fahre die Dinger mit dem E.
 
Achso, fast vergessen zu erwähnen, die Herren Wanderer haben sich natürlich einen neuen Weg, flacher und leichter drumrum getrampelt, soviel dazu,
 
bedeutet nach meinem Verständnis dass aktuell auch E-Bikes bis 25 Km/h eigentlich ausgeschlossen sind und nicht in den Wald dürfen.
Nein, wurde durch einen Nachtrag klargestellt. E-Bikes sind explizit nicht ausgeschlossen.
"Zum Schutz der Natur bleibt das Befahren der Waldwege mit Motorrädern oder Mofas weiterhin ausgeschlossen. Darunter werden künftig auch Zweiräder mit elektrischer Tretunterstützung bis 45 km/h und andere kennzeichenpflichtige Zweiräder gefasst. Normale E-Bikes oder Pedelecs mit Tretunterstützung bis 25 km/h fallen ebenso wie Krankenfahrstühle nicht unter diese Regelung. Sie sind im Wald auch weiterhin erlaubt."
 
Es ist doch Irrglaube zu denken, dass es bei diesem Verbot wirklich um durch MTB-Fahrer verursachten Schäden geht.

Das ist doch alles nur vorgeschoben.

Habt ihr mal gesehen, was für einen Flurschaden eine Wildschweinrotte in nur einer Nacht verursachen kann?

Oder die Schäden an Bäumen durch Rehwild?

Da können Verbände und Vereine noch so gut argumentieren, das wird nicht viel bringen.
 
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