BDF NRW zum Landesforstgesetz: Dialog statt Kriminalisierung

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Ja, der BDF erwähnt Mountainbiking als Natursportart und würdigt das Waldbetretungsrecht. Entscheidend ist aber die nächste Ebene: Neue Sportarten müssten „integriert“ werden, Konflikte seien zu vermeiden - und das „steuert sich nicht von selbst“.
Genau darin steckt die Logik: Mountainbiken soll nicht als normale, gleichberechtigte Nutzung vorhandener Wege gelten, sondern gelenkt, verwaltet und im Zweifel begrenzt werden. Am Ende sollen Forstleute, Waldbesitzer und Behörden festlegen, wo gefahren werden darf - und wo nicht.
Das ist keine Freiheit, sondern Duldung unter Aufsicht.
Der BDF ist dabei keine neutrale Instanz. Laut eigener Satzung ist er Fachgewerkschaft und Berufsvertretung der Forstleute. Er vertritt also Interessen einer Berufsgruppe - nicht automatisch das Gemeinwohl und nicht neutral „den Wald“.
Damit ist diese Position in der Sache kein Deut besser als die Grundlogik des NRW-Entwurfs aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Der eine formuliert bürokratisch, der andere moderierend. Der Mechanismus bleibt derselbe: Mountainbiken wird als forstlich zu kontrollierendes Problem behandelt.
Wer vorhandene Wege nur nach forstlichem Wohlwollen freigeben will, ersetzt Bürgerrechte durch Erlaubnislogik. Wer Mountainbiker erst „integrieren“ will, stellt sie bereits außerhalb normaler Waldnutzung.
Mountainbiker brauchen keine freundliche Duldung. Sie brauchen klare Rechte: vorhandene Wege grundsätzlich nutzbar, Einschränkungen nur konkret begründet, verhältnismäßig und überprüfbar.
Der Wald ist kein Verwaltungsrevier einer Berufsgruppe. Er ist öffentlicher Erholungsraum.
 
Ja, der BDF erwähnt Mountainbiking als Natursportart und würdigt das Waldbetretungsrecht. Entscheidend ist aber die nächste Ebene: Neue Sportarten müssten „integriert“ werden, Konflikte seien zu vermeiden - und das „steuert sich nicht von selbst“.
Genau darin steckt die Logik: Mountainbiken soll nicht als normale, gleichberechtigte Nutzung vorhandener Wege gelten, sondern gelenkt, verwaltet und im Zweifel begrenzt werden. Am Ende sollen Forstleute, Waldbesitzer und Behörden festlegen, wo gefahren werden darf - und wo nicht.
Das ist keine Freiheit, sondern Duldung unter Aufsicht.
Der BDF ist dabei keine neutrale Instanz. Laut eigener Satzung ist er Fachgewerkschaft und Berufsvertretung der Forstleute. Er vertritt also Interessen einer Berufsgruppe - nicht automatisch das Gemeinwohl und nicht neutral „den Wald“.
Damit ist diese Position in der Sache kein Deut besser als die Grundlogik des NRW-Entwurfs aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Der eine formuliert bürokratisch, der andere moderierend. Der Mechanismus bleibt derselbe: Mountainbiken wird als forstlich zu kontrollierendes Problem behandelt.
Wer vorhandene Wege nur nach forstlichem Wohlwollen freigeben will, ersetzt Bürgerrechte durch Erlaubnislogik. Wer Mountainbiker erst „integrieren“ will, stellt sie bereits außerhalb normaler Waldnutzung.
Mountainbiker brauchen keine freundliche Duldung. Sie brauchen klare Rechte: vorhandene Wege grundsätzlich nutzbar, Einschränkungen nur konkret begründet, verhältnismäßig und überprüfbar.
Der Wald ist kein Verwaltungsrevier einer Berufsgruppe. Er ist öffentlicher Erholungsraum.
:daumen:Sehe ich genau so.

Und wenn (MTB) Deutschland das nicht versteht, nicht akzeptieren will und auf die Reihe bekommt, dann herrschen bald 🇰🇵Österreichische 🇮🇷Verhältnisse.
 
Ja, der BDF erwähnt Mountainbiking als Natursportart und würdigt das Waldbetretungsrecht. Entscheidend ist aber die nächste Ebene: Neue Sportarten müssten „integriert“ werden, Konflikte seien zu vermeiden - und das „steuert sich nicht von selbst“.
Genau darin steckt die Logik: Mountainbiken soll nicht als normale, gleichberechtigte Nutzung vorhandener Wege gelten, sondern gelenkt, verwaltet und im Zweifel begrenzt werden. Am Ende sollen Forstleute, Waldbesitzer und Behörden festlegen, wo gefahren werden darf - und wo nicht.
Das ist keine Freiheit, sondern Duldung unter Aufsicht.
Der BDF ist dabei keine neutrale Instanz. Laut eigener Satzung ist er Fachgewerkschaft und Berufsvertretung der Forstleute. Er vertritt also Interessen einer Berufsgruppe - nicht automatisch das Gemeinwohl und nicht neutral „den Wald“.
Damit ist diese Position in der Sache kein Deut besser als die Grundlogik des NRW-Entwurfs aus dem Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Der eine formuliert bürokratisch, der andere moderierend. Der Mechanismus bleibt derselbe: Mountainbiken wird als forstlich zu kontrollierendes Problem behandelt.
Wer vorhandene Wege nur nach forstlichem Wohlwollen freigeben will, ersetzt Bürgerrechte durch Erlaubnislogik. Wer Mountainbiker erst „integrieren“ will, stellt sie bereits außerhalb normaler Waldnutzung.
Mountainbiker brauchen keine freundliche Duldung. Sie brauchen klare Rechte: vorhandene Wege grundsätzlich nutzbar, Einschränkungen nur konkret begründet, verhältnismäßig und überprüfbar.
Der Wald ist kein Verwaltungsrevier einer Berufsgruppe. Er ist öffentlicher Erholungsraum.
Das mag ja sein, aber das veröffentlichte Statement enthält die von dir zitierten Passagen nicht. Entsprechend finde ich zumindest das Statement für uns positiv.
 
Das mag ja sein, aber das veröffentlichte Statement enthält die von dir zitierten Passagen nicht. Entsprechend finde ich zumindest das Statement für uns positiv.
Winnetou würde sagen: BDF spricht mit gespaltener Zunge.
Oder etwas moderner: Als Wolf im Schafspelz und wir sind die Schafe.
 
Winnetou würde sagen: BDF spricht mit gespaltener Zunge.
Oder etwas moderner: Als Wolf im Schafspelz und wir sind die Schafe.
Der BDF hätte sich allerdings zu diesem Zeitpunkt schlicht gar nicht äußern müssen, sondern hätte bequem zusehen können, wie sich die MTB-Bubble an den neuen Regelungen abarbeitet.

Mein erster Eindruck war, dass die neuen Regelungen erstmal durchaus im Sinne des BDF sind. Da finde ich es bemerkenswert, dass ein Statement mit durchaus nicht unscharfen Formulierungen veröffentlicht wird, dass die Interessen der MTB-Community ernst nimmt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der BDF hätte sich allerdings zu diesem Zeitpunkt schlicht gar nicht äußern müssen, sondern hätte bequem zusehen können, wie sich die MTB-Bubble an den neuen Regelungen abarbeitet.

Mein erster Eindruck war, dass die neuen Regelungen erstmal durchaus im Sinne des BDF sind. Da finde ich es bemerkenswert, dass ein Statement mit durchaus nicht unscharfen Formulierungen veröffentlicht wird, dass die Interessen MTB-Community ernst nimmt.
Genau so sehe ich das auch.
 
Ich freue mich über die Unterstützung von unerwarteter Seite. Aber so richtig traue ich dem Braten auch nicht.
Steht doch hier:
Dafür brauche es laut BDF NRW aber ausreichend Personal, Waldpädagogik, Rangerstrukturen und klare Besucherinformation.
Klingt so als wolle man mitunter Fördergelder erhalten und die Überwachung ausbauen.
 
"Der BDF NRW warnt davor, Erwartungen an immer schärfere Regeln zu wecken,ohne gleichzeitig die personellen und finanziellen Voraussetzungen für Kommunikation, Kontrolle und Infrastruktur zu schaffen."

Der Absatz offenbart möglicherweise die Hintergründe der Unterstützung.

In anderen worten sagen sie: "Verbote bringen eh nichts wenn man nicht die Voraussetzungen Schaft diese auch durchzusetzten"

Sie kommen also zu der Ansicht man müsse den Mountainbikern auch etwas geben damit diese die regeln akzeptieren.

dazu passt auch der nächste Absatz:
"„Law and Order“ ersetzt keine Einsicht. Waldschutz funktioniert langfristig nur gemeinsam mit den Menschen – nicht gegen sie.“"
 
Dafür brauche es laut BDF NRW aber ausreichend Personal, Waldpädagogik, Rangerstrukturen und klare Besucherinformation.
dazu passt auch der nächste Absatz:
"„Law and Order“ ersetzt keine Einsicht. Waldschutz funktioniert langfristig nur gemeinsam mit den Menschen – nicht gegen sie.“"
Was kommt nach dem Förster, dem Bundesbeamten und nun dem (Texas) Ranger?
Die Cops, das Seal Team, Special Forces, Law Enforcement oder gar WCE - Wood Customs Enforcement?
 
Dafür brauche es laut BDF NRW aber ausreichend Personal, Waldpädagogik, Rangerstrukturen und klare Besucherinformation.

Was kommt nach dem Förster, dem Bundesbeamten und nun dem (Texas) Ranger?
Die Cops, das Seal Team, Special Forces, Law Enforcement oder gar WCE - Wood Customs Enforcement?
Nach meiner Erfahrung wird "Ranger" im Kontext von Wald und Natur (z.B. Nationalparks) eher positiv besetzt. Also im Sinne von "Freund & Helfer". Nicht wie der Ranger im militärischen Kontext.

"Law and Order ersetzt keine Einsicht..." lese ich eher in dem Sinne, dass Einsicht der bessere Weg ist, als eine durch Repressalien durchgesetzte Regel ohne Akzeptanz.
 
Was kommt nach dem Förster, dem Bundesbeamten und nun dem (Texas) Ranger?
Die Cops, das Seal Team, Special Forces, Law Enforcement oder gar WCE - Wood Customs Enforcement?
Ich weiß aus sicherer Quelle, dass bei der Stylepolizei, deren Account einfach gesperrt wurde, Anfragen diesbezüglich eingegangen sind. Sie würde mit mehr Rechten ausgestattet und darf dann platzverweisend durch den Wald pflügen. Also Obacht ☝️
 
Es ist total doof das in jedem Bundesland alles anders ist. Kannst ja keinen erklären.
 
Was kommt nach dem Förster, dem Bundesbeamten und nun dem (Texas) Ranger?
Die Cops, das Seal Team, Special Forces, Law Enforcement oder gar WCE - Wood Customs Enforcement?

Keine Sorge, "Ranger" in Doitschland haben bloß die Bezeichnung und die Klamotten von den Amis kopiert, die sind hier bloß die Politessen des Waldes. Und für die GANZ harten Fälle, haben wir hier die GANZ harten Leute:


Bulle von Tölz.png
 
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