NRW-Trails in Gefahr: Die aktuelle Lage und was ihr tun könnt

Vor allem wird es diese ganzen Einschränkungen, ABE-Vorschriften, Leistungsreduzierungen etc. nicht geben, nur weil ein paar Leutchen hier im Forum das gerne so hätten.
Die Mehrheit der E-Biker in der analogen Welt findet die Motoren so wie sie aktuell sind genau richtig.
Diese 15 Mio E-Biker werden das schon deutlich machen, wenn es da offizielle Bestrdbungen in andere Richtungen gäbe.

Die Begrenzung von Leistung wird derzeit in der EU neu diskutiert. Da geht es aber um 750W als Obergrenze und Begrenzung der prozentualen Unterstützung (max. 600% bis 15 Km/h, darüber max. 400%).
Das wird kommen und dann müssen stärkere Motoren reduziert werden.
Mehr wird nicht passieren.
Da ziehen dann die Hersteller und Nutzer in der EU an einem Strang.
Vielleicht setzen sich ja auch die Österreicher durch, die hätten gerne die 600W und 400% wieder zurück, was sich nicht ganz unvernünftig anhört... über Lastenräder kann man dann separat reden.
 
Vor allem wird es diese ganzen Einschränkungen, ABE-Vorschriften, Leistungsreduzierungen etc. nicht geben, nur weil ein paar Leutchen hier im Forum das gerne so hätten.
Die Mehrheit der E-Biker in der analogen Welt findet die Motoren so wie sie aktuell sind genau richtig.
Diese 15 Mio E-Biker werden das schon deutlich machen, wenn es da offizielle Bestrdbungen in andere Richtungen gäbe.

Die Begrenzung von Leistung wird derzeit in der EU neu diskutiert. Da geht es aber um 750W als Obergrenze und Begrenzung der prozentualen Unterstützung (max. 600% bis 15 Km/h, darüber max. 400%).
Das wird kommen und dann müssen stärkere Motoren reduziert werden.
Mehr wird nicht passieren.
Da ziehen dann die Hersteller und Nutzer in der EU an einem Strang.
Problem ist nur, dass es bei den Begründungen weniger um die Leistung des ebikes geht.
Ist ja logisch, es wird sich auf Zustände bezogen, die es schon vor dji bzw den immensen Leistungszuwachs der Motoren, entstanden sind, bzw angeblich entstanden sein sollen.
Ich möchte nicht sagen, dass ich da mit gehe, aber das (angebliche ) Problem scheint tiefgründiger zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich habs ja schon zuvor geschrieben, aber Leute wie du oder @Rockside, die das thema für ihre kruden Anti emtb Ansichten nutzen machen sich zum Steigbügelhalter, also zum Gehilfen, derer die alle Radfahrer aus dem Wald haben möchten.
Weder besitze noch fahre ich ein E-Bike, aber nicht, weil ich grundsätzlich dagegen bin. Es kann dennoch eine gute Sache sein, z. B. bei gesundheitl. Einschränkungen, fortgeschrittenen Alter oder zur Rekonvaleszenz.

Wenn E-Biker bis hoch zur Landesregierung für negative Schlagzeilen sorgen, ist es daher auch nicht mein Bier. Sollen sie erst mal selbst diese Anschuldigungen aus der Welt schaffen.
 
Wurde zu anstrengend, weil Karl-Heinz immer wieder heimlich entgegen der Absprachen vom Eco- auf Turbomodus umgeschaltet hat 👮‍♀️
Nö, das war meist ein sehr entspannter Mix aus Light und Full-Power-Fahrern. Aber es gab zu wenig Treff-Chefs und auch oft zu wenig Teilnehmer.

Illegale Trails haben die Eingeschlafenen auch eher wenig gebuddelt ...
 
Nö, das war meist ein sehr entspannter Mix aus Light und Full-Power-Fahrern. Aber es gab zu wenig Treff-Chefs und auch oft zu wenig Teilnehmer.

Illegale Trails haben die Eingeschlafenen auch eher wenig gebuddelt ...

Wie wahr, damals in der analogen Welt.

Wer kennt denn noch das LMB hier im Forum? (LastMinute Biking) Damals ein prominentes Icon in der Kopfleiste.
Darüber wurde sich organisiert. ☝️
Viele Mitfahrer*Innen hier aus dem Forum. Es gab einige Treff-Chefs, die das über Jahre ehrenamtlich angeleitet haben. Das Ding war eine Erfolgsstory bis das Icon hier herausgenommen wurde. Commod gab es noch nicht und Trails wurden geheim gehalten. Darüber bestand Konsens und es gab NULL Probleme.
Einer dieser damaligen Treff-Chefs war übrigens ich. Mittlerweile aber zu alt und auch mein Account ist ein anderer.

Solche Gruppierungen könnten sicher gut beim Leitthema dieses Fadens hilfreich sein. Organisierte Biker halten eben zusammen.

*Mir ist klar, dass die Welt sich mit mehr Individualismus gefüllt hat und Chefs mittlerweile eher unerwünscht sind.
 
Wie wahr, damals in der analogen Welt.

Wer kennt denn noch das LMB hier im Forum? (LastMinute Biking) Damals ein prominentes Icon in der Kopfleiste.
Darüber wurde sich organisiert. ☝️
Viele Mitfahrer*Innen hier aus dem Forum. Es gab einige Treff-Chefs, die das über Jahre ehrenamtlich angeleitet haben. Das Ding war eine Erfolgsstory bis das Icon hier herausgenommen wurde. Commod gab es noch nicht und Trails wurden geheim gehalten. Darüber bestand Konsens und es gab NULL Probleme.
Einer dieser damaligen Treff-Chefs war übrigens ich. Mittlerweile aber zu alt und auch mein Account ist ein anderer.

Solche Gruppierungen könnten sicher gut beim Leitthema dieses Fadens hilfreich sein. Organisierte Biker halten eben zusammen.

*Mir ist klar, dass die Welt sich mit mehr Individualismus gefüllt hat und Chefs mittlerweile eher unerwünscht sind.

Treffs gibts immer noch, organisieren sich heutzutage nur mehr über whatsapp und andere social media.
Hab auch über ein Jahrzehnt einen Treff am laufen gehalten. Kenne auch noch das LMB sehr gut.
Es steht und fällt aber oft mit den Leuten die es in die Hand nehmen, nach dem Motto: "entweder es macht einer oder es macht keiner!"

Was ich persönlich festgestellt habe: das eine gemischte Gruppe aus E und MTB nur in den seltensten Fällen funktioniert. Kann funktionieren scheitert aber oft am Individualismus. Gibt halt welche die nehmen Rücksicht ( in jegliche Richtung ) und gibt welche die wollen unter sich bleiben um die Möglichkeiten die das jeweilige Sportgerät mit sich bringt auch auszukosten. Das ist ja auch vollkommen ok, ist alles ne sache der Kommunikation.

Ich fahre mittlerweile wieder fast ausschliesslich alleine meine Runden. Zum einen hat man mit bluthydraulischem Antrieb mitterweile fast Exotenstatus zum anderen hatte ich einfach Pech mit charakterlichem Dünpfiff der mich umzingelt hatte ohne es zu merken. Aber das sind persönliche Schicksale.

Grundsätzlich finde ich aber auch einen guten Ansatzpunkt den sozialen Aspekt beim biken hervorzuheben bei der Argumentation gegen Regulierungen
 
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Ich fahre mittlerweile wieder fast ausschliesslich alleine meine Runden. Zum einen hat man mit bluthydraulischem Antrieb mitterweile fast Exotenstatus zum anderen hatte ich einfach Pech mit charakterlichem Dünpfiff der mich umzingelt hatte ohne es zu merken. Aber das sind persönliche Schicksale.

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So sieht es aus. Wobei ich mittlerweile auch ein Light-Assist bewege. Ca. 50% der Ausfahrten, abhängig von der altersmäßig gefühlten augenblicklichen Fitness. Fühlt sich aber noch zu 90% wie Bio an.

Zum Thema 'charakterlicher Dünnpfiff ': Ja, kenne ich. Da fangen Mitfahrers auf einmal an Forderung zu stellen bzgl. zeitlicher Präsenz, Streckenvielfalt, Individualisierung etc..
Das Engagement ist aber immer noch privat organisiert und kein Bezahlmodell.

*"Bluthydraulischer Antrieb " ... ... 💡
In meinen Wortschatz überführt. :lol:
 
Vielleicht setzen sich ja auch die Österreicher durch, die hätten gerne die 600W und 400% wieder zurück, was sich nicht ganz unvernünftig anhört... über Lastenräder kann man dann separat reden.
Nein.
1. spaltet man dadurch wieder die Radfahrer
2. kann man dann darauf warten, bis alle MTB auf dem Papier als Lastenräder verkauft werden.
 
Nein.
1. spaltet man dadurch wieder die Radfahrer
2. kann man dann darauf warten, bis alle MTB auf dem Papier als Lastenräder verkauft werden.
1. wieso?...bei der Diskussion geht es darum was man mit schwere Lastenräder, die auch z.b. von Lieferdiensten genutzt werden etc. macht.
2. könnte man über eine Gewichtsklassifizierung klären...ich denke niemand will ein >40kg Enduro auf dem Trail fahren, auch mit 1.500W wohl nicht
 
Zitat:
Schon jetzt zeigt sich, dass Rückfragen aus der Öffentlichkeit insbesondere zum Befahren des Waldes mit Zweirädern vorliegen, die zum Teil auch auf Missverständnissen beruhen. Das Ministerium nimmt die Kritik ernst und informiert daher wie folgt:
Ja ne, Missverständnisse, ist klar.
Wenn das Missverständnisse waren, vielleicht einfach mal nach Fachpersonal umschauen statt alles von Praktikanten und KI erledigen zu lassen.

Außerdem ist hier wieder mal von Wegen die Rede. Deswegen kann man dann ja immer noch die im Entwurf aus dem Hut gezauberten „Pfade“ sperren, ohne gelogen zu haben.
 
Die neue Verlautbarung klingt mMn erst mal ganz vernünftig ... wenn dann nicht noch irgendwas komisches nachgeschoben wird. ;)
 
Es gibt Neuigkeiten aus NRW. Das Ministerium hat uns angeschrieben. Ein kurzes Update dazu auf unserer Website und unseren Social Media Kanälen.
https://www.dimb.de/2026/05/13/neue...nschraenkungen-fuer-das-radfahren-vorgesehen/
Die Einschätzung des DIMB, dass nach dem Update des Ministeriums die bisherige Gesetzeslage erhalten bleibt, ist für mich nicht nachvollziebar. Das Ministerium schreibt in seinem Update:
Auch zukünftig soll das Radfahren auf Wegen erlaubt bleiben.
  • Dies umfasst auch das Fahren mit Pedelecs/Elektrofahrrädern/E-Bikes (zugelassen bis 25 km/h)
  • Die Benutzung legal angelegter Mountainbike-Trails bleibt möglich, ebenso die Neuanlage genehmigter Trails.
  • Es wird ausdrücklich keine Mindestbreite oder zur Beschaffenheit von Waldwegen vorgegeben.
Im Gesetzesentwurf steht aber nicht Wege, sondern Fahrwege, und in der Begründung steht:
"Vor diesem Hintergrund wird in Satz 1 der Begriff „fester“ Weg durch den Begriff „Fahrweg“ ersetzt. Nach der Definition in Satz 2 handelt es sich dabei um befestigte oder naturfeste Waldwirtschaftswege. Mit ihrem künstlich befestigten oder von Natur aus festem Untergrund und ihrer Wegebreite sind diese Wege im Regelfall so beschaffen, dass sie von zweispurigen, nicht geländegängigen Fahrzeugen befahren werden können."​

Was ist dann denn anderes, als eine Vorgabe zu Wegbreite und Beschaffenheit? Woher nimmt der DIMB seinen Optimismus? Ich halte das Update für eine Nebelkerze des Ministeriums, bis der Gesetzesentwurf geändert ist. Ein Missverständnis, wie es das Ministerium scheibt, ist etwas anderes als "wir haben da was vergurkt und werden das nachbessern".
 
Ja, das ist einfach ein sehr überspezifisches Dementi des Ministeriums. Das Ministerium schreibt ja auch:
"Schon jetzt zeigt sich, dass Rückfragen aus der Öffentlichkeit insbesondere zum Befahren des Waldes mit Zweirädern vorliegen, die zum Teil auch auf Missverständnissen beruhen."
Da habe wohl manche gedacht, sie dürften jetzt überhaupt nicht mehr im Wald fahren. Da stellt das Ministerium jetzt klar: Na klar dürft ihr im wald fahren. Auf Wegen. Halt nciht auf allen Wegen, sondern nur auf denen, die im Gesetzesentwurf stehen. Und um nicht weitere Unruhe zu erzeugen, wird alles so formuliert, dass sich alle beruhigt fühlen, ohne dass sich tatsächlich irgendetwas am Gesetzesentwurf geändert hat.
 
Cool down.
Jetzt schauma erst einmal was jetzt weiter passiert. Irgendwo im Text habe ich gelesen, dass alles auf dem bisherigen Stand bleiben soll. Buddeln auch nur dort wo genehmigt.
Oder waren das jetzt die dimb Kommentare? Wir werden informiert. Also nicht künstlich aufregen.
 
Genau das ist etwas völlig anderes als
Auch zukünftig soll das Radfahren auf allen Wegen erlaubt bleiben
Der Wegebegriff:
An einen Weg im Sinne des § 59 Abs. 1 BNatSchG und im Sinne des § 14 Abs.1 BWaldG sind geringe Anforderungen zu stellen. Prinzipiell sind (Wald-)Wege begehbare Flächen im Gelände, die mit gewisser Regelmäßigkeit über einen nennenswerten Zeitraum zum Zwecke der Fortbewegung genutzt werden und sich deshalb optisch erkennbar von der übrigen Landschaft abheben. Wie, warum und durch wen der Weg zustande gekommen ist, ob er ganzjährig begangen werden kann oder seine Nutzung dem Willen des Eigentümers zuwiderläuft, spielt keine Rolle. Ebenso wenig kommt es auf den Ausbauzustand (irgendwie geartete Befestigung) oder gedachten Nutzungszweck an.

https://www.ziv-zweirad.de/wp-conte..._Verkehrssicherungspflicht-korrigiert-Web.pdf
 
Ein Fahrweg wäre dann wohl ein Weg mit einer gewissen Mindestbreite und einer gewissen Beschaffenheit? Das verneint aber das Ministerium das es hier Vorgaben geben wird.
 
Es gibt ja auch keine konkreten Vorgaben im Sinne einer Meterangabe. Der Weg muss ja nur von zweispurigen Fahrzeugen befahrbar sein. Es gibt auch keine feste Vorgabe zur Bechaffenheit, aber das Fahrzeug, das den Weg befahrten können soll, darf kein Geländefahrzeug (SUV) sein.
 
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