NRW-Trails in Gefahr: Die aktuelle Lage und was ihr tun könnt

Sorry @ciao heiko, aber meine Lesart ist: Das Ministeriums hat Beruhigungspillen verteilt und beim DIMB haben sie gewirkt. Meine Meinung: Nicht nachlassen! Weiter die Abgebordneten und das Ministerium anschreiben und denen auf den Zeiger gehen. Weiter die Petition zeichnen. Nichts ist in trockenen Tüchern.
Wir werden in jedem Fall aufmerksam bleiben und uns ist bewusst, dass ein Gesetzesvorhaben erst mit der Verabschiedung beendet ist.
Aber jetzt stell dir mal vor wie die Community reagieren würde wenn sich das als Wortklauberei des Ministeriums herausstellen sollte. Ich glaube kaum dass man sich das politisch erlauben kann, nachdem was bereits jetzt schon durch die Presse ging.
 
Die Öffentlichkeit nimmt die Klarstellung des Ministeriums dankbar an:
"Geradezu entspannend nach all dem Wirrwarr liest sich dieser Satz aus dem Ministerium: "Bei einem etablierten bzw. tradierten Fahrweg auf einem befestigten oder naturfesten Untergrund ist davon auszugehen, dass das Radfahren nicht zu Schädigungen des Waldbodens führt und genug Platz für Fußgänger und z.B. vorbeifahrende Radfahrer bietet". Damit wäre nicht nur meine Lieblingsradstrecke im Wald gerettet."

https://www1.wdr.de/politik/politik...al-bremst-die-cdu-den-radverkehr-aus-100.html

Den meisten Freizeitradlern sind nur zwei Dinge wichtig: Das E-Bike muss im Wald erlaubt bleiben (tut es bis 25 km/h) und breite Fahrwege müssen erlaubt bleiben. Das, was wir unter MTB-Sport verstehen, ist nur ein verschwinden kleiner Teil der Community.
 
Jetzt muss nur noch ein Medium schreiben, dass der DIMB dem Gesetzesentwurf mittlerweile auch gelassen entgegensieht ("Wir gehen davon aus, dass damit die bisherige Gesetzeslage erhalten bleibt") bzw. der Gesetzesentwurf sich nur gegen die "Rowdys" (Zitat WDR) richtet, dann ist der Drops in der Öffentlichkeitsarbeit gelutscht.
 
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie oft man der Bevölkerung Korruption und Vetternwirtschaft als Dummheit und Inkompetenz verkaufen kann und die schlucken es wieder und wieder...

Beispiele gibt es wirklich zur Genüge.
 
Bis zum 8.6. ist die Frist für die Verbände Anhörung...ich würde Mal sagen wenn ein Ministerium sich von einem Verband so unter Druck gesetzt fühlt, dass es sich offenbar vorab genötigt fühlt eine Erklärung (mit rhetorischen Mittelchen versehen) abzugeben, dann zählt das als Etappensieg.

Ich spar mir jetzt die Energie für den Moment auf, wenn die tatsächlich versuchen, das Gesetz so oder so ähnlich durchzudrücken.

Sorry hatte das falsche Datum drin
 
Zuletzt bearbeitet:
Was sind bitte "naturfeste" Wege? Auf Nachfrage erklärt das Ministerium: "Ein naturfester Weg besteht nicht aus Asphalt, sondern aus Materialien wie Sand, Kies oder Split. Wichtig ist, dass dieser Weg stabil genug ist, um darauf zu gehen oder mit dem Rad zu fahren."
https://www1.wdr.de/politik/politik...al-bremst-die-cdu-den-radverkehr-aus-100.html

Na dann ist ja alles gut...
Erschließt sich imho schon aus dem Begriff "naturfest"...also von Natur aus fest...das kann auch einfach durch die Nutzung verdichtete Erde etc. sein. Wege mit einem Belag der in der Umgebung nicht natürlich vorkommt, wie Schotter/Splitt oder auch Kies, bzw. zur Befestigung des Weges dort aufgebracht wird, nennt man " befestigte Wege"....da irrt das Ministerium also mal wieder 🙄
 
Das Ministerium betreibt PR, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit. Es bereitet derzeit ein Gesetz vor, das mehrere Gummiparagrafen enthält, mit denen sich zielgerichtet MTB-Verkehr im Wald steuern lässt und das in seinem Kern beinhaltet, MTBs auf Forstautobahnen zu zwingen. Das Ministerium irrt sich nicht bzw. Irrtum ist keine geeignete Kategorie zur Bewertung der PR. Die Frage ist, ob die PR-Maßnahme geeignet ist, die öffentliche Meinung in seinem Sinne zu beeinflussen. Beim DIMB waren sie erfolgreich und die Folgen kannst Du im Nachbarfaden beobachten: Alle denken, die Kuh wäre vom Eis. Das Ministerium war auch bei der Presse sehr erfolgreich. Die Medien schreiben: Macht euch keinen Sorgen, E-Bike bleibt im Wald nach wie vor erlaubt (bis 25 km/h) und die Forstautobahnen dürfen nach wie vor befahren werden. Wo ist jetzt der öffentlichkeitswirksame Widerstand gegen die Einschränkung des Betretungsrechts? Der DIMB, die Organisation, die (auch) unsere Interessen vertreten sollte, hat sich aus der Skandalisierung der gesetzlichen Beschränkung des MTB-Sports zurückgezogen.

Kies und Split sind Naturmaterialien. Waldboden ist nicht befestigt.
 
Die Meldung hätte lauten müssen:"Klarstellung des Ministeriums bestätigt schlimmste Befürchtungen: Fahrräder sollen von schmalen, offiziellen Waldwegen verbannt werden. Das Ministerium plant, das jahrzehntealte Betretungsrechts für Fahrräder empfindlich einzuschränken. Es droht das Ende des MTB-Sports. Es besteht die reale Gefahr, dass dieses Beispiel Schule machen könnte und es in der Folge zu Verboten auch in anderen Bundesländern kommen könnte."

Oder so ähnlich...
 
Das Ministerium betreibt PR, Kommunikation, Öffentlichkeitsarbeit. Es bereitet derzeit ein Gesetz vor, das mehrere Gummiparagrafen enthält, mit denen sich zielgerichtet MTB-Verkehr im Wald steuern lässt und das in seinem Kern beinhaltet, MTBs auf Forstautobahnen zu zwingen. Das Ministerium irrt sich nicht bzw. Irrtum ist keine geeignete Kategorie zur Bewertung der PR. Die Frage ist, ob die PR-Maßnahme geeignet ist, die öffentliche Meinung in seinem Sinne zu beeinflussen. Beim DIMB waren sie erfolgreich und die Folgen kannst Du im Nachbarfaden beobachten: Alle denken, die Kuh wäre vom Eis. Das Ministerium war auch bei der Presse sehr erfolgreich. Die Medien schreiben: Macht euch keinen Sorgen, E-Bike bleibt im Wald nach wie vor erlaubt (bis 25 km/h) und die Forstautobahnen dürfen nach wie vor befahren werden. Wo ist jetzt der öffentlichkeitswirksame Widerstand gegen die Einschränkung des Betretungsrechts? Der DIMB, die Organisation, die (auch) unsere Interessen vertreten sollte, hat sich aus der Skandalisierung der gesetzlichen Beschränkung des MTB-Sports zurückgezogen.

Kies und Split sind Naturmaterialien. Waldboden ist nicht befestigt.
Da geht ja einiges durcheinander, aber wennst meinst, mei.
 
Was ich sagen will @sebhunter, das sind keine Idioten, die da im Ministerium sitzen. Die wissen, was sie tun und warum sie es tun, und die Währung im politischen Geschäft sind Stimmen und die öffentliche Wahrnehmung. Das war ein kluger Schachzug vom Ministerium, in der öffentlichen Kommunikation die Interessen von Freizeitradlern und MTB zu separieren.
 
Ja ne, Missverständnisse, ist klar
Irgendwie sehr komische Kommunikation aus dem Ministerium inkl. der von heute - macht auf mich keinen sehr professionellen Eindruck. Vielleicht ist man an der Stelle auch nicht gut / sehr dünn besetzt und sie versuchen das "nebenbei" zu regeln.
 
Mir kommt das so vor, als wollte man eigentlich so schön GRÜN 'für sich und einen Lobbyverband ein neues Gesetz gegen Mountainbiker im Wald machen', also so ein Versuch wie früher. ;)
Der Lobbyistenverband hatte wohl, so wie üblich, nur von 'Mountainbikern' geschrieben.

Erst im Nachgang hatte man dann wohl begriffen, ziemlich unprofessionell, daß dieses Gesetzesvorhaben aber hauptsächlich die neuen eBiker (und damit auch die eigenen Freunde, Bekannte und Verwandte mit deren Mofas) treffen wird. :anbet:

Nur darin wird das eigentliche Missverständnis liegen :awesome: ! ! ! ! ! ! !

... um das dann bloß ganz schnell alles wieder rückabzuwickeln.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmmm da überzeugt mich die Argumentation von @matbat doch eher, als dass ich die einfach nur für blöde halte. Das sind sie in der Regel eher nicht, sondern die betreiben halt ihr eigenes Geschäft.

@ciao heiko wenn diese gerade geschmiedete Allianz mit ADFC jetzt wirklich an der Trennung Normalo/Rowdy scheitern sollte. Was ist dann der Plan?
 
Mittlerweile kann man diese (gescheiterte?) Aktion der Landesregierung NRW sogar positiv sehen.
Bundesweit berichten die Medien darüber, dass die Landesregierung zuruckrudert und Mountainbiken nach wie vor auf Trails zulässig ist. Diese Berichte finde ich hilfreich, denn sie halten dem nicht so wissenden Bürger/Waldbesucher vor Augen, dass die Biker sich auf legalem Boden bewegen.

Beispiel
 
warum als frage formuliert? das schreiben sie ja selbst im aktuellen koalitionsvertrag:

"Die Zwei-Meter-Regel zum Radfahren auf Waldwegen behalten wir bei. Wir unterstützen die Kommunen bei der Durchführung Runder Tische zur Einführung von Single-Trails mit dem Ziel, diese flächendeckend zu etablieren."
Das Konzept "Koalition" hast du nicht verstanden. Daher habe ich Gemini gefragt, wie man Koalitionsvertrag erklären könnte. Ob das was bringt ist eine andere Frage, da du ja gerne provozierst und ich das auch mal wollte, habe ich im Prompt angegeben, dass die Erklärung für einen achtjährigen sein sollte: (😜🤓😜). Hier die Antwort:

Stell dir vor, du bist auf dem Spielplatz und möchtest mit zwei Freunden ein großes, cooles Baumhaus bauen.
Du willst unbedingt eine **Rutsche** haben. Dein erster Freund will eine **Geheimtür** und dein zweiter Freund will eine **Strickleiter**.
Das Problem ist: Ihr habt nicht genug Holz und Zeit für alles, und ihr müsst euch einig werden, damit das Haus überhaupt gebaut wird. Alleine schafft es nämlich keiner von euch.
### Was machen die Freunde jetzt?
Ihr setzt euch zusammen und redet ganz lange. Jeder muss ein bisschen nachgeben, aber jeder darf auch etwas Wichtiges bestimmen. Am Ende einigt ihr euch:
* Es gibt die **Rutsche** und die **Strickleiter**.
* Die Geheimtür lassen wir weg, dafür malen wir das Haus **blau** an.
Damit sich später niemand streitet oder sagt: *"Das haben wir so aber nicht abgemacht!"*, schreibt ihr diese Regeln auf einen Zettel. Am Ende unterschreiben alle drei Freunde den Zettel.
### Und was ist das jetzt in der Politik?
Genau das ist ein **Koalitionsvertrag**:
* **Die Freunde** sind verschiedene Parteien (also Gruppen von Politikern).
* **Das Baumhaus** ist das Land, das sie zusammen regieren wollen. Weil keine Partei alleine stark genug ist, müssen sie sich verbünden. Dieses Bündnis nennt man **Koalition**.
* **Der Zettel** ist der **Koalitionsvertrag**.
Da steht drin, was die Politiker in den nächsten Jahren für das Land tun wollen – zum Beispiel, ob neue Schulen gebaut werden oder ob es mehr Geld für Spielplätze gibt. Es ist wie ein großes, aufgeschriebenes Versprechen un
ter Partnern.
 
Hmmm da überzeugt mich die Argumentation von @matbat doch eher, als dass ich die einfach nur für blöde halte. Das sind sie in der Regel eher nicht, sondern die betreiben halt ihr eigenes Geschäft.
Es gibt eine ganz tolle Regel:
„Gehe nicht von einer Verschwörung aus, wenn Inkompetenz oder Dummheit als Erklärung völlig ausreichen.“
 
Das Konzept "Koalition" hast du nicht verstanden. Daher habe ich Gemini gefragt, wie man Koalitionsvertrag erklären könnte. Ob das was bringt ist eine andere Frage, da du ja gerne provozierst und ich das auch mal wollte, habe ich im Prompt angegeben, dass die Erklärung für einen achtjährigen sein sollte: (😜🤓😜). Hier die Antwort:

Stell dir vor, du bist auf dem Spielplatz und möchtest mit zwei Freunden ein großes, cooles Baumhaus bauen.
Du willst unbedingt eine **Rutsche** haben. Dein erster Freund will eine **Geheimtür** und dein zweiter Freund will eine **Strickleiter**.
Das Problem ist: Ihr habt nicht genug Holz und Zeit für alles, und ihr müsst euch einig werden, damit das Haus überhaupt gebaut wird. Alleine schafft es nämlich keiner von euch.
### Was machen die Freunde jetzt?
Ihr setzt euch zusammen und redet ganz lange. Jeder muss ein bisschen nachgeben, aber jeder darf auch etwas Wichtiges bestimmen. Am Ende einigt ihr euch:
* Es gibt die **Rutsche** und die **Strickleiter**.
* Die Geheimtür lassen wir weg, dafür malen wir das Haus **blau** an.
Damit sich später niemand streitet oder sagt: *"Das haben wir so aber nicht abgemacht!"*, schreibt ihr diese Regeln auf einen Zettel. Am Ende unterschreiben alle drei Freunde den Zettel.
### Und was ist das jetzt in der Politik?
Genau das ist ein **Koalitionsvertrag**:
* **Die Freunde** sind verschiedene Parteien (also Gruppen von Politikern).
* **Das Baumhaus** ist das Land, das sie zusammen regieren wollen. Weil keine Partei alleine stark genug ist, müssen sie sich verbünden. Dieses Bündnis nennt man **Koalition**.
* **Der Zettel** ist der **Koalitionsvertrag**.
Da steht drin, was die Politiker in den nächsten Jahren für das Land tun wollen – zum Beispiel, ob neue Schulen gebaut werden oder ob es mehr Geld für Spielplätze gibt. Es ist wie ein großes, aufgeschriebenes Versprechen un
ter Partnern.

Wo ist jetzt die Provokation?
 
Irgendwie sehr komische Kommunikation aus dem Ministerium inkl. der von heute - macht auf mich keinen sehr professionellen Eindruck. Vielleicht ist man an der Stelle auch nicht gut / sehr dünn besetzt und sie versuchen das "nebenbei" zu regeln.
Ich weiß nicht, die beschäftigen für sowas Profis. Diejenigen, die ich bisher kennenlernen durfte, waren keine "nebenbei"- Typen.
Wenn das Ministerium es ernst meinen würde, würden sie den mißverständlichen Entwurf einfach zurückziehen und in den angesprochenen Punkten überarbeiten. So, wie es jetzt läuft, will man anscheinend erstmal die Wogen glätten und schauen, was sich aus den geplanten Verschärfungen in den endgültigen Entwurf retten lässt. Man darf nämlich nicht vergessen: Es gibt bestimmt Verbände, die finden den Entwurf genau an der Stelle richtig super...
 
Ein weiteres Bundesland in dem ich und meine Bikebuddys keinen Urlaub mehr mache.
Die Lobbyarbeit der Waldbesitzer,Jägern und Bauern wird auch noch von "tradionellen" Bürgern unterstützt. Scheint sich ja für die politischen Entscheider zu lohnen....
 
Da geht ja einiges durcheinander, aber wennst meinst, mei.
was geht da denn durcheinander? ich habs 2x gelesen und keinen fehler oder unschlüssigkeit festgestellt?


Was sind bitte "naturfeste" Wege?

Die deutsche Sprache ist doch toll, oder? Euphemismen bieten so viel möglichkeiten um die Leser (Bürger) zu verarschen. hier ein paar weitere beispiele:


Sondervermögen statt Milliardenschulden für die Bundeswehr.

Abgabetaugliches Material statt schwere Waffen/Kriegsgerät.

Robuste Friedenssicherung statt bewaffneter Auslandseinsatz.

Ordnungsrechtliche Impulse oder Lenkungsinstrumente statt Verbote oder Steuern.

Technologieoffene Modernisierung statt Subventionierung ausgewählter Industrien.

Klimaanpassungsmaßnahmen statt Kosten für den Steuerzahler.

notwendige Neuausrichtung der Sprache statt Umerziehung, Manipulation, Sprachlenkung oder Framing.

Geflüchtete/Schutzsuchende statt Asylbewerber/Migranten.

Rückführungsverbesserung statt Abschiebung.

Demokratieförderung statt staatliche Finanzierung parteinaher oder ideologischer NGOs.

Sicherheitsbereitschaft statt Wiederinbetriebnahme von Kohlekraftwerken.

Bürokratieabbau-Entlastung statt Einführung neuer digitaler Meldepflichten.

CO2-Bepreisung statt Preiserhöhung.

Verkehrsberuhigung statt Fahrverbot/Parkplatzvernichtung.

Mobilitätswende statt Umerziehung des Mobilitätsverhaltens.

Klimaschutzverträge statt Milliardensubventionen für Großkonzerne.

Zukunftsfähige Beschäftigung statt Arbeitsplatzverlust in sterbenden Branchen.

Selbstbestimmungsgesetz statt Abschaffung biologischer Kriterien im Personenstandsrecht.

Gleichstellung statt Frauenquote.
 
Ein weiteres Bundesland in dem ich und meine Bikebuddys keinen Urlaub mehr mache.
Die Lobbyarbeit der Waldbesitzer,Jägern und Bauern wird auch noch von "tradionellen" Bürgern unterstützt. Scheint sich ja für die politischen Entscheider zu lohnen....
Nun ja, immerhin hat NRW eine lautlos funktionierende Landesregierung.
Und es sieht tatsächlich danach aus, dass der aktuelle Aufhänger in den Griff zu bekommen ist ...
Damit Dank an alle die Vereinigungen die Lobbyarbeit für unsere Biker*innen machen. 👍
 
Die deutsche Sprache ist doch toll, oder? Euphemismen bieten so viel möglichkeiten um die Leser (Bürger) zu verarschen. hier ein paar weitere beispiele:


Sondervermögen statt Milliardenschulden für die Bundeswehr.

Abgabetaugliches Material statt schwere Waffen/Kriegsgerät.

Robuste Friedenssicherung statt bewaffneter Auslandseinsatz.

Ordnungsrechtliche Impulse oder Lenkungsinstrumente statt Verbote oder Steuern.

Technologieoffene Modernisierung statt Subventionierung ausgewählter Industrien.

Klimaanpassungsmaßnahmen statt Kosten für den Steuerzahler.

notwendige Neuausrichtung der Sprache statt Umerziehung, Manipulation, Sprachlenkung oder Framing.

Geflüchtete/Schutzsuchende statt Asylbewerber/Migranten.

Rückführungsverbesserung statt Abschiebung.

Demokratieförderung statt staatliche Finanzierung parteinaher oder ideologischer NGOs.

Sicherheitsbereitschaft statt Wiederinbetriebnahme von Kohlekraftwerken.

Bürokratieabbau-Entlastung statt Einführung neuer digitaler Meldepflichten.

CO2-Bepreisung statt Preiserhöhung.

Verkehrsberuhigung statt Fahrverbot/Parkplatzvernichtung.

Mobilitätswende statt Umerziehung des Mobilitätsverhaltens.

Klimaschutzverträge statt Milliardensubventionen für Großkonzerne.

Zukunftsfähige Beschäftigung statt Arbeitsplatzverlust in sterbenden Branchen.

Selbstbestimmungsgesetz statt Abschaffung biologischer Kriterien im Personenstandsrecht.

Gleichstellung statt Frauenquote.

Nun ja, immerhin hat NRW eine lautlos funktionierende Landesregierung.
Und es sieht tatsächlich danach aus, dass der aktuelle Aufhänger in den Griff zu bekommen ist ...
Damit Dank an alle die Vereinigungen die Lobbyarbeit für unsere Biker*innen machen. 👍

möchte oben hinzufügen:

lautlos funktionierende Landesregierung statt Regierung welche den grundlegende staatliche Aufgaben nicht mehr nachkommt.
 
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